Thema – Klimawandel

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Wie lange bleibt uns, um den Klimawandel zu stoppen?

Sind wir noch zu retten? Ja, sagt Jessica Strefler, die Klimamodelle berechnet, in der ersten Folge des fluter-Podcasts

Podcast: Wie lang bleibt uns, um den Klimawandel zu stoppen?

Das Klima kriselt. Und zwar nicht erst seit gestern. In der ersten Podcastpause erklärt die Klimatologin Jessica Strefler, wie viel Zeit uns bleibt, was ein Zehntelgrad Erderwärmung ausmachen kann und wo Klimaschutz bei ihr aufhört.

Wie präzise kann man die Klimakrise berechnen?
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Hier gibt's alle Folgen des fluter-Podcasts.

Ihr habt Lob, Kritik oder eigene große Fragen, die wir in der Pause beantworten sollen? Schreibt uns an post@fluter.de.

Was hör ich da?

0:16 Minuten Allgemeines Hallo. Der Moderator hat vom Klima keine Ahnung, Jessica gute Laune: Mittagspause!

2:15 Kann man den Klimawandel überhaupt noch „stoppen“?

3:25 Machen 1,5 oder 2 Grad Erderwärmung denn wirklich so einen Unterschied?

6:00 Haben „Klimaskeptiker*innen“ haltbare Argumente?

7:15 Sind wir so gelähmt, wie es sich anfühlt – oder tut sich was beim Klimaschutz?

8:38 Klimaschutz als Chance sehen

10:40 Ist der CO2-Preis eine gute Idee?

12:05 Warum es eigentlich gar nicht ums Klima geht

12:35 Was kann ich als Einzelne*r tun?

13:45 Jessica fällt Klimaschutz auch manchmal schwer

14:20 Was wir aus der Pause mitnehmen

Moderation: Paul Hofmann
Sound und Schnitt: Niklas Prenzel
Musik: Max Lange
Cover: Jan Q. Maschinski

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

1 Kommentar
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I. v. Berg
  ·  
18.08.2021-08:08

Der Klimaschutz ist vermessen. Deutschland als einziges Land, dass sich so strenge Auflagen setzt. Dabei war die Umwelt hier noch nie so sauber. Sie ist so sauber, dass es vermutlich aufgrunddessen zu Klimastörungen hier kommt. Durch weniger Ruß in der Luft weniger Regen. Die Feinstaubgehalte der Luft draußen sind weitaus geringer als auf der Arbeit. Ist das nicht plemplem?

Hier werden die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke abgeschaltet, während sie in den umliegenden Ländern gebaut werden. Das Elektroauto wird vorgeschrieben ab einem bestimmten Datum, aber das Lithium, was dafür abgebaut wird, zerstört woanders Heimat und Gesundheit der es fördernden Menschen. Mir erscheint das alles verlogen. Als der grüne Punkt eingeführt wurde, war weniger Plastikmüll die Absicht. Was ist passiert? Der Müll wurde immer mehr. Warum schafft man nicht sinnlose Maßnahmen einfach wieder ab? Warum werden nicht Unverpacktläden gefördert oder Läden nach alter Tante-Emma-Art? Weil die meisten Menschen es nicht wollen. Sie beharren auf ihrer Bequemlichkeit. Es hat ja auch was, im Supermarkt einzukaufen. Ich mag das Anonyme daran. Aber die vielen Plastikverpackungen nerven mich schon. 80 g Wurst in einer Extra-Verpackung. Oder Erdbeeren im Winter aus Übersee. Wozu? Warum nicht zurück zu einem natürlicheren Leben? Statt dessen wird hysterisch auf die Gesundheit geachtet. Gebt doch Anleitungen, wiesich die Menschen ihre Erdbeeren im Winter selber anbauen können.

Das ist alles so nervig, dass man nicht mal mehr fernsehen mag. Die Filme so realitätsfremd. Aber unterhaltsam. Trotzdem. Nur immer ein Aufreger für mich. So viel inhaltlich falsches. Normale Reaktionen von Menschen werden als krank hingestellt. Ich empfehle Jesper Juul. Er war ziemlich tolerant. Das ist heute selten geworden. Aber das ist ein anderes Thema.

Das Unrecht in den sozialistischen Staaten einerseits, aber ihr Realitätssinn andererseits. Wäre diese extreme Umweltverschmutzung nicht gewesen, damals wurden ja ganz viele Industrieabwässer direkt in die Flüsse geleitet, es wäre gar nicht so schlecht gewesen. Es war ein einfaches System, die Regeln leicht zu befolgen. Und es war nicht so oberflächlich wie heute. Heute haben die jungen Leute eine ewige Kindheit im Privaten. Aber das wirklich Schlimme ist, dass die jungen Menschen schon mit Pillen funktionsfähig gemacht werden. Die ihnen mit ihren Nebenwirkungen schaden und vielleicht sogar das Trinkwasser verschmutzen. Dabei brauchen sie nur gute Beziehungen, die ihnen Sicherheit geben, damit sie nicht so unruhig werden und sich besser konzentrieren können. Sich darum zu kümmern wäre eine viel wichtigere Aufgabe, als vorzuschreiben, dass Verbrennungsmotoren in den Autos ab .... nicht mehr zugelassen sind. Wie gesagt, in der DDR war der Schnee im Winter schnell grau in der Stadt wegen der vielen Schornsteine. Aber mit ein Grund wird gewesen sein, dass viele nicht richtig heizen konnten. Kachelöfen waren sparsam, da die Hitze in tonnenschweren Lehm-Kachel-Kombinationen gespeichert wurde. Ich konnte damals gar nicht verstehen, dass die Leute alle ihre Öfen los werden wollten. Die waren so kuschelig. Man konnte, wenn man fror, sich einfach dran stellen und wärmen. Manche hatten auch eine Bank davor. Sie waren so toll. Heute dagegen die verfressenen Kaminöfen (aber immer noch besser als Gas- oder Ölheizung), die man zig mal am Tag befeuern muss, wenn man mit Holz heizt. Die sind schwierig mit Kohle zu befeuern, auch die ist viel schneller weg als im Kachelofen. Es ist alles immer so schön, wenn etwas Neues kommt. Aber manchmal sollte man lieber auf Bewährtes setzen. Allerdings, Schmutz sondern die Kaminöfen tatsächlich nicht so viel ab. Oder ist es nur ihre geringe Menge? Aber manche verbrennen auch Müll in ihnen oder Schlimmeres. Aber das geht mich ja wohl nichts an.

Ich schäme mich ein wenig, dass ich hier schreibe,in einem Blatt für die Jugend. Aber hier ist ja anscheinend eh nichts los. Man merkt, dass ich nicht studiert habe. Trotzdem traue ich mich, meine Meinung heraus zu posaunen. Verzeiht mir dafür. Aber ich finde, dass ich auch ein wenig Recht habe.