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Mein Leben als Kleinwüchsige

Laura Beckmann ist 1,32 Meter groß, Beate Twittenhoff knapp einen Meter. Wir durften die beiden einen Tag lang mit der Kamera begleiten. Ein Perspektivenwechsel

In Deutschland leben zwischen 80.000 und 100.000 Kleinwüchsige, also erwachsene Menschen, die maximal 1,50 Meter groß sind. Wer nur bis 1,40 Meter misst, gilt laut dem Gesetz als schwerbehindert und hat Recht auf besondere Unterstützung, erweiterten Kündigungsschutz oder auch steuerliche Vorteile.

Die Ursachen für den Kleinwuchs sind sehr unterschiedlich. Manchmal liegt es an den Genen, manchmal an einer Mangelversorgung in der Schwangerschaft oder einer chronischen Erkrankung. Ebenso vielfältig sind die Formen von Kleinwuchs; es gibt mehrere Hundert Arten.

Die Studentin Laura Beckmann und Beate Twittenhoff, Pressesprecherin beim Bundesselbsthilfeverband kleinwüchsiger Menschen, haben einen disproportionierten Kleinwuchs. Das heißt, dass das Verhältnis zwischen ihren einzelnen Körperteilen von der Norm abweicht. Bei der sogenannten Hypochondroplasie, wie sie Laura hat, ist die Verkürzung der Arme und Beine aber nur schwach ausgeprägt. Wie lässt sich ein Leben zwischen unerreichbaren EC-Automaten, Waschbecken und Gaspedalen meistern? Die beiden haben es uns gezeigt.

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

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