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Woher kommt der Hass auf Muslime?

Feindliches Denken gegenüber dem Islam prägt unsere Gesellschaft. Warum das so ist und welche gravierenden Folgen das hat, weiß die Wissenschaftlerin Iman Attia

Foto:  Daniel Biskup/laif

fluter.de: Im neuseeländischen Christchurch hat ein Attentäter 50 Muslime getötet. Würden Sie sagen, dass Rassismus gegen Muslime seitdem in der deutschen Öffentlichkeit stärker thematisiert wird? 

Iman Attia: Wer ist „die deutsche Öffentlichkeit“? In der muslimischen deutschen Öffentlichkeit ist das Thema schon lange bekannt. Nach meinem Eindruck trägt die Berichterstattung aber dazu bei, Menschen, die bislang Rassismus geleugnet haben, wachzurütteln. Einige glauben erst, dass wir es mit einem ernsthaften Problem zu tun haben, wenn sie von Gewaltausbrüchen hören. Den Medien kommt deswegen eine große Verantwortung zu, Rassismus zu thematisieren – und zwar nicht erst, wenn Menschen unmittelbar dadurch sterben. Muslim*innen erfahren täglich verbale und körperliche Angriffe in Deutschland. Etwa wenn ihnen das Kopftuch vom Kopf gerissen wird, sie in den Bauch geboxt oder beschimpft werden, um nur einige Normalitäten zu benennen. 

Was würden Sie jemandem antworten, der sagt: „Es gibt keinen antimuslimischen Rassismus, denn der Islam ist ja keine Rasse .“ 

Das ist Unsinn, denn biologisch gibt es ohnehin keine „Rassen“. Im Rassismus geht es auch nicht um „Rassen“, sondern darum, dass Menschen aufgrund eines Merkmals „rassifiziert“, also zu einer einheitlichen Gruppe gemacht werden. Dabei kann es mal die Religion sein, die der Grund dafür ist, dass Menschen als „anders“ wahrgenommen werden. Mal ist es die Kultur, mal die Biologie. Aber die Logik ist immer dieselbe.

Nämlich?

Rassismus funktioniert nach einem Dreiklang: Erstens: „Sie müssen alle so sein, weil ihre Religion/Kultur/Biologie ihnen das vorschreibt“ (Essentialisierung). Zweitens: „Sie sind alle gleich“ (Homogenisierung). Drittens: „Sie sind anders als wir“ (Dichotomisierung). Und meist bedeutet „anders“ eben auch „weniger gebildet, fortschrittlich, zivilisiert“. 

 „Wenn Sie aufgrund Ihres Namens eine Wohnung kriegen und ich nicht, haben Sie nicht gewollt rassistisch gehandelt. Trotzdem haben Sie von Rassismus profitiert“

In den Medien liest man die unterschiedlichsten Begriffe, wenn es um Vorurteile gegen Muslime geht: Islamfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit, Islamophobie. 

Diese Begriffe betrachten eher die Spitze des Eisbergs: nämlich die körperlichen und verbalen Übergriffe. Sie lenken den Blick eher auf die Vorurteile des Einzelnen. Dieser Blick bestimmt dann auch, welche Maßnahmen sie dagegen empfehlen: Programme, die Menschen helfen sollen, ihre Einstellungen zu überdenken. 

Sie selbst benutzen eher den Begriff des „antimuslimischen Rassismus“. Warum?

Hinter dem Begriff „Rassismus“ steht die Idee, dass nicht nur der oder die Einzelne das Problem ist. Und dass wir viel früher ansetzen müssen, um zu verstehen, woher Hass und Übergriffe auf Muslime kommen. Es gibt Diskurse und eine Gesellschaftsstruktur, die dafür sorgen, dass die Konsequenzen meines Handelns rassistisch sein können – selbst wenn ich das gar nicht will.

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"Pro Deutschland" Demo in Berlin (Foto:  Christian Jungeblodt/laif) (Foto:  Christian Jungeblodt/laif)

Mit Schild und Hass: Auf einer antimuslimischen Demonstration von „Pro Deutschland“ in Berlin fordern Teilnehmer ein Minarett-Verbot

(Foto: Christian Jungeblodt/laif)

Können Sie ein Beispiel für diesen unbewussten Rassismus geben? 

Wenn Sie aufgrund Ihres Namens eine Wohnung kriegen und ich nicht, haben Sie nicht gewollt rassistisch gehandelt. Trotzdem haben Sie von Rassismus profitiert. 

Wäre ein Programm, das unserem fiktiven Vermieter hilft, seine Vorurteile zu überdenken, dann nicht eine gute Idee? 

Ja, aber es reicht eben nicht. Viele Jugendliche machen Rassismuserfahrungen in der Schule. Natürlich würde ich auch sagen, wir müssen der Lehrerin klarmachen, dass sie Kinder nicht aufgrund ihrer Herkunft anders behandeln soll. Doch selbst die sensibilisierteste Lehrerin wird irgendwann aufgeben, wenn sie ein Curriculum unterrichten muss, das Rassismus reproduziert. Deshalb sage ich: Wir müssen die Strukturen anschauen. Und die historischen Bedingungen, die diese Strukturen begünstigt haben.

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Dann lassen Sie uns das tun: Wo liegen die Ursprünge des antimuslimischen Rassismus? 

Kurz gesagt: im Jahr 1492. 

Also in dem Jahr, in dem die „Reconquista“ – die Rückeroberung der Iberischen Halbinsel durch die Christen – mit der Einnahme Granadas endete?

Ja, nur dass es eben keine „Rückeroberung“ war, sondern eine erstmalige Eroberung. Der Begriff „Reconquista“ ist erst hinterher geprägt worden. Er ist eine Interpretation, und dass Sie ihn so übersetzen, zeigt, wie tief diese Wahrnehmung verankert ist: „Europa war schon immer christlich, und Muslime sind von außen eingedrungen.“ Dabei gab es damals keine Einheit, die sich als christliches Spanien definiert hätte und die es „zurückzuerobern“ galt. 

Ist es nicht normal, dass Christen die neu ankommenden Muslime zumindest anfangs als „anders“ wahrgenommen haben?

Der Mittelmeerraum war seit Jahrhunderten ein geteilter Kulturraum. Man kannte sich. Seit dem Jahr 711 herrschten arabische Muslime über große Teile der Iberischen Halbinsel. Fast 800 Jahre lang lebten Juden, Christen und Muslime dann unter muslimischer Herrschaft vergleichsweise friedlich zusammen. Es gab viele Kooperationen, die Wissenschaft blühte, man heiratete, konvertierte, trieb Handel. Natürlich waren nicht alle gleich und gleichberechtigt, aber das System ist für die damalige Zeit doch revolutionär gewesen.

Was änderte sich 1492?

Vorher verliefen die Loyalitäten nicht unbedingt entlang der Religion. Christen verbanden sich mit Muslimen gegen andere Christen. Es gab eine gewisse Durchlässigkeit. Wenn jemand konvertierte, zählte die Person von da an zu der neuen Gemeinschaft. Nach 1492 wurde die Religionszugehörigkeit plötzlich zu einer Art unveränderlichem Wesensmerkmal – wie eine „Rasse“ eben. Man konnte sie nicht mehr loswerden. Und: Juden und Muslime standen plötzlich unter dem Generalverdacht, aufgrund ihrer Religion der christlichen Krone gegenüber gar nicht loyal sein zu können. 

 „All das Wissen und die Bilder von Muslimen, die damals entstanden sind, haben sich in Liedern, Romanen oder wissenschaftlichen Texten festgesetzt“

Was waren die Folgen?

Es gab erst Zwangskonversionen, dann Vertreibungen und schließlich Deportationen. Zunächst von Juden und Jüdinnen, später auch der Muslime und Musliminnen, die damit aus Europa fast vollständig entfernt worden sind. Das Geld, das dabei konfisziert worden ist, wurde übrigens verwendet, um Amerika zu erobern.

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Iman (Foto: privat)

Iman Attia ist Erziehungswissenschaftlerin und Professorin für Critical Diversity Studies mit dem Schwerpunkt Rassismus an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.

(Foto: privat)

Wie viel haben diese Ursprünge mit dem heutigen antimuslimischen Rassismus zu tun? 

All das Wissen und die Bilder von Muslimen, die damals entstanden sind, haben sich in Liedern, Romanen, wissenschaftlichen Texten und so weiter festgesetzt. Ein bestimmtes Wissen über „uns“ und „die Muslime“ wurde zur Wirklichkeit. Wie oft hören wir heute noch die Unterstellung, Muslime könnten sich nicht „integrieren“, weil sie kulturell so anders seien! 

Was entgegnen Sie Islamkritikern, die sagen: „Es muss aber möglich sein, den Islam zu kritisieren“? 

Wenn jemand unbedingt „den Islam“ kritisieren will, werde ich misstrauisch. Es gibt Hunderte Interpretationen und Lebensformen. Wogegen genau habe ich also eigentlich etwas? Natürlich muss es möglich sein, konkrete Praktiken von Muslimen oder Glaubensüberzeugungen zu kritisieren. Doch selbst bei den katholischen Missbrauchsfällen, die ja durchaus auch strukturelle Gründe wie das Zölibat haben, käme keiner auf die Idee, von „Katholizismuskritik“ zu sprechen. Sie sagen ja nicht „Ich will den Katholizismus kritisieren“ und suchen dann nach Bibelstellen und Personen, die Ihnen nicht passen. Daher sollte man das auch beim Islam vermeiden.

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62 Kommentare
Meine Meinung dazu...
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Judith Falk
  ·  
14.11.2020-08:11

Nein, der Islam hat jede Berechtigung dieser Welt. Ablehnen von Scheiße sehr gerne. Fangen wir endlich an. Menschen zu behandeln wie Menschen. Schaffen wir das? Nein!! Für jeden Wohlstand in der BRD stirbt ein Mensch. Nein Tausende Menschen. Von dem Scheiss von dem sie reden, sind wir Alle verantwortlich. Warum werden Menschen verkauft, versklavt, getötet und verachtet. Weil die Norm und der Wohlstand es begründet und entschuldigt. Ausgenommen sind Einzeltaten die seperat betrachtet werden müssen. Der Islam ist genauso kontrovers diskutierbar wie jede andere monotheistische Religion auch. Lassen wir uns doch endlich alle Kinderehen auf dieser Welt verbieten. Welche Lebensgrundlage bieten wir Ihnen denn dann? Welchen Wert habem denn alle Geflüchteten Menschen in Europa? Garkeinen!Und viele von Ihnen nie eine Chance.

Muslimhater
  ·  
06.12.2020-11:12

Allein die Frage ist schon sarkastisch.
Woher kommt der HASS??! Wie man in den Wald schreit,...
[…] lasst uns in Frieden und alles ist gut!

fluter.de
  ·  
07.12.2020-11:12

für deine Meinung – die wir an gekennzeichneter Stelle gekürzt haben. Deine Drohungen und rassistischen Ressentiments wirst du gern woanders los. Grüße aus der Redaktion

Judith Falk
  ·  
12.12.2020-12:12

[…] Ihr Kommentar ist gruselig. Der Islam wird ihnen nichts tun. Es gibt doch bestimmt eine schöne wichtige Aufgabe die sie in diesem Leben verfolgen können. Ein interessanter Beruf, ein schönes Hobby, nette Menschen für die sie etwas Gutes tun können? Warum schreiben sie solche Hassmails?

fluter.de
  ·  
13.12.2020-06:12

Contra geben: wichtig und super. Aber bitte ohne Unterstellungen und Pathologisierung. Wir haben deinen Kommentar per […] gekürzt. Grüße!

Tom Zwerger
  ·  
18.12.2020-08:12

Wusste garnicht dass der Islam eine Rasse ist.

Jannick
  ·  
21.12.2020-05:12

Also wirklich, da wird die muslimische Welt vollkommenen überhöht dargestellt. Nein, wir waren auf der iberischen Halbinsel als Erste. Nein wir sind die Opfer und die Christen die bösen. Unter unserer Herrschaft dürfen alle friedlich miteinander leben.

Die größte rechtsradikale Vereinigung in Deutschland ist nach wie vor die Atib.
Auf der ganzen Welt sind es vorwiegend Muslime die als Opposition anderen Bevölkerungsschichten gegenüber stehen.

Wenn man selber Opfer muslimischer Gewalt gewurden ist, und im eigenen Land rassistisch beschimpft wird, wirkt dieser Artikel komplett weltfremd.

Da wird nur geschaut was geschichtlich der eigenen Meinung entspricht, angepasst und als Argument angeführt.

Ich finde es gefährlich das so zu verklären denn im Endeffekt treibt man der Afd unentschlossene Wähler zu.

Keine Sucuk
  ·  
09.01.2021-12:01

Lustige Sach- und Lachgeschichten von Lügnern und Gläubigen Toastbrotscheiben.

Ich bin seid über 30 jahren in NRW Multikulti aufgewachsen und ich habe sie alle beobachtet und studiert,Städte weit.Mit ihrer Taqyia machen sie mir nichts mehr vor. […]

Die meisten Musleme die hier geboren sind folgen einer Religion von der sie keine Ahnung haben. […]

Schönen Tag -Lach-

fluter.de
  ·  
11.01.2021-12:01

… wurde an gekennzeichneter Stelle gekürzt. Beleidigungen und rassistische Unterstellungen verbietet unsere Netiquette.

Gast
  ·  
15.01.2021-02:01

Es ist ein großer "geschichtlicher" Irrtum das in Spanien die "armen Moslems" unter Führung des legendären "El Cid" aus ihrer Heimat vertrieben wurden (weil diese Muselmanen nämlich von Süden her aus Nordafrika das europäische Land eroberten und zur "Moslem-Provinz" erklärten/ ja deshalb aber nur Eroberer oder einfach nur schlichte Okkupanten waren ) und in ihrem kranken Selbstverständnis es auch so behandelten und sich deshalb (nicht nur christlicher) WIDERSTAND dagegen formierte....

Heinz-Walter Ho...
  ·  
03.02.2021-12:02

Islam bedeutet nicht Frieden

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher

Bertold Brecht (1898 – 1956)

1683 standen die Türken vor Wien, der damaligen Metropole der Christenheit.

Welch ein grausames Gemetzel hätten die Christen erwartet, wenn man der islamischen Glaubensregeln gedenkt, mit Feuer und Schwert den Glauben an Allah zu verbreiten?

Die Stadt wurde aber erfolgreich verteidigt durch den Grafen Rüdiger Starhemberg und den tapferen Bürgermeister Andreas Liebenberg.

Diese Männer hielten die Belagerer ab, bis die Ersatzheere von Herzog Karl von Lothringen und dem Polenkönig Sobieski herangerückt waren und in der Schlacht am Kahlenberg gewannen und Wien befreiten.

Das war eine Sternstunde der Freiheit für ganz Europa.

Bei diesen Türkenkriegen machte sich auch der badische Markgraf Ludwig Wilhelm einen Namen, der seither den Ehrennamen erhielt: Prinz Eugen, der edle Ritter. In großen Schlachten bei Nisch, Sinnkamen und Senta zwang er die Türken in die Knie, die dann ganz Ungarn an Österreich abtreten mussten.

Und wie sieht es heute im Jahre 2020 aus?

Schon wieder stehen die Türken und der Islam nicht nur in Wien, sondern genauso in München, Frankfurt, Paris, London und vielen anderen Städten des Westens.

Diese stille Eroberung, gleichsam durch die Hintertüre, erfolgte ohne Blutvergießen. Spätestens seit dem 11. September zeigt uns aber der Islam sein wahres Gesicht, das die Verkörperung von Vernichtung und Tod ist.

Die Alhambra in Granada, die Bibliothek von Bagdad, Tausendundeine Nacht, die Blaue Moschee von Istanbul, die Stadtmauern von Jerusalem, der Philosoph Ibn Ruschd, die Tänze der Derwische, der Dichter Omar Khayyam - sie liegen ebenso begraben unter den Trümmern des World Trade Center wie die etwa 3000 Unschuldige. Unschuldige Opfer über die es doch im Koran heißt: "Wer einen umbringt, es so sei, als habe er alle Menschen umgebracht. Wer andererseits eines einzigen Menschen Leben rettet, sei angesehen, als habe er das Leben aller Menschen erhalten."

[…]

Wir Europäer und die gesamte westliche Welt, wir sollten langsam aus unserem fatalen Dornröschenschlaf gegenüber dem Islam aufwachen und die Grenzen unserer Toleranz ihm gegenüber knallhart abstecken.

(c)Heinz-Walter Hoetter

Töten im Namen Allahs (der das Töten von Ungläubigen sogar befiehlt und gutheißt)

Die Frage, ob die islamische Theologie eine Handhabe hat, um Gewalttaten, die im Namen Allahs begangen werden, prinzipiell zu verurteilen oder verbieten zu lassen, muss man eindeutig mit Nein beantworten. Der Islam müsste sich erst in seiner religiösen Substanz wandeln, was aber nicht geht, weil Allahs Worte nicht verändert oder angezweifelt werden dürfen.

Der Hass jener, die sich mit dem Islam identifizieren, gegenüber Andersdenkende und Andersgläubige, insbesondere gegen das
Judentum, Christentum und die Aufklärung, haben seine geistigen Wurzel im Koran des Islam und wurden von Mohammed gnadenlos befolgt.

Der Koran enthält als Zentraltext, unter den zahlreichen Weltanschauungsideologien (oft fälschlicher Weise als Religion bezeichnet) in der Welt des Menschen, in dem explizit zu Hass und Mord aufgerufen wird – und zwar an allen, die nicht den "richtigen" Glauben haben, nämlich den Islam.

Über 180 Mal würden Muslime in diesem Machwerk zu Mord an allen "Ungläubigen" aufgerufen.

So heißt es (als ein Beispiel unter vielen) etwa in Sure 47, 4-5 "Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande”. Darüber hinaus fänden sich im Werk über Mohammeds Leben und Äußerungen („Hadithen Sammlung") weitere unfassbare 1800 Stellen, in denen Mohammed seine Gläubigen zum Töten aller Nicht-Muslime auffordert.

Das wissen gläubige Muslime, und das lehren ihre Führer in ihren Büchern, Predigten und Fernsehansprachen aber auch in den Moscheen weltweit.

So lehrte etwa der verstorbene, konservative muslimische Revolutionär und Begründer der „islamischen Republik“ Ayatholla Khomeini: "Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen!… Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis (Nichtmuslime) uns überwältigen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann! Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithe (Sprüche des Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten"! Khomeini führt weiter aus: "Wenn wir also die Ungläubigen töten, um ihrem (verwerflichen) Handeln ein Ende zu bereiten, dann haben wir ihnen im Grunde einen Gefallen getan. Denn ihre Strafe wird dereinst geringer sein. Den Ungläubigen das Leben zu lassen bedeutet Nachsicht gegenüber ihrem verderblichen Tun. (Sie zu töten) ist wie das Herausschneiden eines Geschwürs, wie es Allah der Allmächtige befiehlt. Jene, die dem Koran folgen, wissen, dass wir die Quissas (Strafgesetz) anwenden und töten müssen. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert."

Was ist der Islam?

Wenn man sich mit irgendeiner Weltanschauungsideologie, wie dem Islam z. B., beschäftigen möchte, dann muss man sich nicht mit jedem einzelnen Gläubigen der jeweiligen „Religion“ beschäftigen, sondern immer mit ihrem „Religionsstifter“. Und da kommt der sog. „Prophet Mohammed“ ganz schlecht weg bei mir.

Der Islam ist keine „Religion“ im eigentlichen Sinne (eher müsste man von einer semitischen Sekte sprechen, wie auch das Christentum eine jüdische Sekte ist), sondern eine autoritäre (arabische) Gesellschaftsordnung mit absolut mittelalterlichen Anschauungen, die eine Ordnung postuliert, die Gewalt und Angst als Grundlage von Machterhalt predigt, bis hinein in die Familie.

[…]

(c)Heinz-Walter Hoetter

Das Grundgesetz und die Scharia

Die Scharia, und damit auch die Steinigung im Islam als praktizierendes Recht, ist mit den Menschenrechten und unserem Grundgesetz überhaupt nicht vereinbar.

Diese Feststellung ist klar und unmissverständlich. Wer etwas anderes sagt, der lügt.

***

Noch heute werden im Islam Steinigungen durchgeführt und gilt als gängige Hinrichtungsart.

Diese mittelalterliche "Hinrichtungsart" im Islam gilt in der Regel für Frauen, die als Ehebrecherinnen verurteilt worden sind.

Den ersten "Stein" muss der Kläger werfen, danach folgen die Zeugen und schließlich der Richter. Wenn diese ihre Steine in der geschilderten Reihenfolge auf das wehrlose Opfer geworfen haben, wirft anschließend die ganze Gemeinschaft.

Der Artikel 119 des islamischen Gesetzbuches bestimmt, dass bei der sog. "Steinigung" die Steine nur so groß sein dürfen, dass sie das Opfer zwar verletzen, aber bei den ersten Würfen nicht töten. Sie dürfen allerdings keinesfalls so klein sein, dass sie als Steine nicht mehr bezeichnet werden können.

Die Steinigung ist daher eine äußerst qualvolle Todesart, weil sie mit vollem Bewusstsein des Opfers "erlebt" wird.

Wie das Erschießen ist das Steinigen ein Töten aus der Ferne. Die Peiniger müssen das Leiden des sterbenden Menschen nicht oder nicht allzu genau mit ansehen.

Das schrecklich verstümmelte Opfer, besonders treten hier die schweren Kopfverletzungen hervor, verschwindet schließlich immer mehr unter einem wachsenden Steinhaufen.

Die Steinigung im Islam ist eine fürchterliche Hinrichtungsart des religiösen Primaten aus dem Nahen Osten, die von "gesamter Hand" (also der teilnehmenden Tötungsgemeinschaft) vollstreckt wird.

Wer heute also sagt, dass der Islam zu Deutschland bzw. zu Europa gehört, der weiß offenbar nicht was er sagt, denn dann müsste die Scharia mit ihren unmenschlichen Strafen auch dazu gehören. Der Islam ist allerdings nur dann komplett, wenn alle fünf Säulen verwirklicht worden sind. Das ist das Problem, denn der Islam will nicht beherrscht werden, sondern selber herrschen.

[…]

Die sog. "monotheistischen Religionen" aus dem Nahen Osten (Judentum, Christentum und Islam) mit ihren weitreichenden Macht- und Geltungsansprüchen können keinen Frieden zwischen ihrer "religiösen Ordnung" und der "säkularen Ordnung" schließen ohne sich dabei letztendlich gegenseitig selbst "aufzugeben bzw. aufzuheben". Es kann nur einer gewinnen, und das müssen die Menschenrechte und das Grundgesetz sein.

Vor allem der Islam und sein mittelalterliches Normensystem, die Scharia, stellen einen nicht unerheblichen Bedrohungsfaktor für den säkularen Rechtsstaat dar.

Was heißt Scharia?

Als "Scharia" werden alle religiösen und rechtlichen Normen sowie Instrumente ihrer Auslegung wie die Vorschriften über die rituellen Gebete, das Fasten oder auch das Ehe-, Familien- oder Strafrecht im Islam bezeichnet.

Das Grundgesetz unseres Staates steht über alle Religionen.

Das Grundgesetz, also die Verfassung des deutschen Volkes bzw. des deutschen Staates, stellt eine Synthese aus theologischer-ethischer Lehre und menschlichem Erfahrungswissen dar.

Das Grundgesetz entstand unter dem Eindruck der zurückliegenden, äußerst brutal und mörderisch geführten Weltkriege und des Holocaustes.

Das daraus entstandene Erfahrungswissen stellt höchste Priorität und Autorität dar.

Auch der Islam hat in seiner geschichtlichen Vergangenheit fürchterlich brutale Kriege geführt und unglaublich viele Menschen ermordet. Er hat leider keine Erfahrungen hinzu gewonnen, sondern mordet bis heute (im 21. Jahrhundert wohlgemerkt) gegen angebliche "Ungläubige" weiter wie zu Mohammeds Zeiten (siehe dazu die über 200 Gewaltsuren im Islam, besonders gegen Juden und Christen und Andersgläubige, aber auch gegen Homosexuelle).

Schon allein wegen dieser Tatsache hat sich der Islam hier bei uns in Deutschland (und Europa) ganz klar dem Grundgesetz unterzuordnen, um Sicherheit, Frieden und Freiheit, gerade auch für alle Muslime, ohne Zweifel garantieren zu können.

Erst dann, wenn die Muslime dazu bereit sind, unser Grundgesetz (Verfassung) ohne religiöse Voreingenommenheit anzuerkennen, aber auch dazu bereit sind, diese (also die freiheitlich demokratische Grundordnung = Verfassung) zu verteidigen, erst dann haben sie eine Bindung zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung hergestellt. Ob dieses Vorhaben gelingen wird? Die Zukunft wird es zeigen.

Die Unterordnung unter das Grundgesetz (unsere Verfassung) gilt übrigens nicht nur für Muslime, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger des deutschen Rechtsstaates, ganz gleich, woher sie kommen.

Ich, als Freidenker und Humanist, werde das Grundgesetz (unsere Verfassung) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen, weil es einfach wichtig ist, daran festzuhalten.

Das Grundgesetz ist eine wunderbare Errungenschaft. Man könnte es ohne Einschränkungen eigentlich auf alle Gesellschaftsformen auf diesem Planeten anwenden, weil es die Allgemeinen Menschenrechte als Grundlage hat.

Das in Art. 20 Abs. 4 GG gewährte Recht zum Widerstand ist Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung

der Bundesrepublik Deutschland

und gilt als grundrechtsgleiches Recht. Dieses Recht – 1968 im Zuge der Notstands-Gesetzgebung eingefügt – lautet in seinem Verfassungstext:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Ich denke, das wird wohl jetzt jeder klar verstanden haben, so auch die Vertreter des Islams, die vielleicht insgeheim das Ziel verfolgen, sie könnten unsere staatliche Ordnung in Deutschland mit ihrem Islam und der Scharia untergraben.

(c)Heinz-Walter Hoetter

fluter.de
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03.02.2021-03:02

… den wir an gekennzeichneten Stellen […] gekürzt haben. Bitte verzichten Sie beim nächsten Kommentar auf rassistische Ressentiments, Pauschalisierung und Pathologisierung. Grüße aus der Redaktion

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