Krankheiten heilen mit Periodenblut?

Krankheiten heilen mit Periodenblut?

Die Stammzellen, die in Periodenblut stecken, könnten gegen Krankheiten helfen. Wieso erforschen wir das jetzt erst?

Thema: Körper
30. Juni 2026
Transkript

Die Moderatorin schaut in die Kamera und sagt: "Periodenblut ist giftig! Das dachten zumindest Einige bis in die 50er. Dabei ist es genau umgekehrt: Teile davon könnten sogar helfen, Krankheiten zu heilen."

Ein Bild der Gebärmutter wird eingeblendet.

Die Moderatorin sagt: "In der Gebärmutterschleimhaut stecken nämlich Stammzellen. Das wurde 2004 bewiesen – also erst vor rund 20 Jahren. Das liegt daran, dass der weibliche Körper in der medizinischen Forschung allgemein lange kaum berücksichtigt wurde."

Kamera näher an der Moderatorin. Sie sagt: "Das Ding mit Stammzellen ist: Medizinisch sind sie mega wertvoll. Die sind sowas wie der Reparaturservice des Körpers. Sie können sich teilen, dadurch neue Stammzellen erzeugen und sich sogar in andere Zelltypen entwickeln."

Das Bild eines Pokémons, das sich in eine andere Art verwandeln kann, wird eingeblendet. 

Kamera wieder etwas weiter weg. Die Moderation sagt: "Daher werden Stammzellen zum Beispiel bei der Behandlung bestimmter Krebsarten eingesetzt.Die Immunologin Ping Shen aus Berlin erforscht jetzt, wie man mit Stammzellen aus Periodenblut bestimmte Krankheiten behandeln könnte." 

Ein Bild von Reagenzgläsern wird eingeblendet.

Die Moderation sagt: "In Studien mit Mäusen hat sie herausgefunden: Die Stammzellen wirken auch entzündungshemmend. Und das ist extrem spannend, weil Entzündungen z.B. bei Arthrose oder Autoimmunerkrankungen eine große Rolle spielen… und man mit den Stammzellen vielleicht bald helfen kann."

Ein Bild von Händen wird eingeblendet.

Die Modertion sagt: "Ich bin übrigens Tara von fluter.de. Für alle Infos zum Thema könnt ihr diesen Artikel auschecken… und für mehr solche Facts, lasst uns ein Abo da!"

Es wird der passende Artikel zum Video eingeblendet, auf das die Moderatorin verweist.

Dieses Video wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.