Wie gefährlich sind Sportwetten?
Sportwetten boomen – können aber so süchtig machen, dass manche Länder anfangen, die Werbung für Wettanbieter einzuschränken
Man sieht drei Menschen in einer Kneipe auf Bildschirme schauen, auf denen Sport läuft. Unten links in der Ecke sieht man die Host des Videos.
Sie sagt: "Schon mal Geld beim Wetten verzockt? Da bist du nicht allein: Sportwetten boomen! Sie sind aber auch gefährlich. Deswegen wird dagegen in manchen Ländern mittlerweile gesetzlich vorgegangen.
Allein jetzt bei der WM sollen weltweit 50 Milliarden Dollar verzockt werden."
Es wird die Zahl groß eingeblendet, sie verschwindet mit dem Geräusch einer Kasse.
Sie spricht: "Beim Fußball läuft auch oft Werbung für Sportwetten – und die funktioniert. Das hat eine Studie bewiesen: Läuft während Fußballübertragungen Werbung für Wettanbieter, wird auch häufiger gewettet."
Es wird das Bild von einem Fußballspiel eingebildet, man sieht einen Fußballer und im Hintergrund Werbung für "tipwin" auf der Bande.
Sie spricht: "Sportwetten können Unterhaltung sein, sie haben aber auch Suchtpotenzial."
Es wird ein Public Viewing vor einem Café gezeigt.
Sie spricht: "Besonders gefährdet sind dabei laut einer Untersuchung Männer zwischen 18 und 44 Jahren."
Es werden zwei Emojis eingeblendet: Ein alter und ein junger Mann.
Sie spricht: "Aber auch Menschen mit Migrationsgeschichte und mit wenig Geld. Deshalb greift beispielsweise Großbritannien inzwischen stärker durch. Da wird auch die Fußball-EM 2028 stattfinden."
Die Host ist vor einer UK-Flagge eingeblendet.
Sie sagt: "Die UK Premier League verzichtet ab der Saison 2026/27 auf Wettanbieter als Trikotsponsoren."
Es wird das Bild eines Fußballers eingeblendet, auf dessen Trikot Werbung für einen Wettanbieter ist. Ein rotes Kreuz erscheint auf dem Trikot.
Sie sagt: "Und einzelne Städte wie Blackburn haben Glücksspielwerbung im öffentlichen Raum sogar verboten. Wie seht ihr das: Sollte Deutschland bei Werbung für Sportwetten auch strengere Regeln einführen?"
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