Sind K.o.-Tropfen jetzt illegal?

Sind K.o.-Tropfen jetzt illegal?

Wie ist eigentlich die Gesetzeslage beim Thema K.o.-Tropfen? Wir fassen den aktuellen Stand zusammen

Thema: Körper
2. Juni 2026
Transkript

Host sitzt mit Orangensaftglas in der einen, Mikrofon in der anderen Hand vor der Kamera und fragt rhetorisch:

K.O.-Tropfen sind jetzt illegal?

Host legt den Kopf schief. „Nicht ganz."

Ein Bild des Bundestags wird eingeblendet, dann wieder Host.

Host: „Vor kurzem hat der Bundestag ein Verbot durchgesetzt. Minderjährige dürfen bestimmte Stoffe, die für K.O.-Tropfen genutzt werden, nicht mehr besitzen oder kaufen."

Ein rotes Nein-Symbol erscheint mit Buzzer-Ton.

Host: „Verkauf und Abgabe an sie ist ebenfalls illegal, und für Erwachsene wird's auch schwieriger, an solche Stoffe zu kommen."

Host: „K.O.-Tropfen sind Betäubungsmittel, die einen wehrlos machen können."

Symbole von Nase, Augen und Zunge werden eingeblendet.

Host: „Man riecht, sieht und schmeckt sie oft nicht.

Deswegen merkt man auch erstmal nicht, wenn einem die jemand heimlich ins Getränk kippt."

Bild von Glas, in das etwas aus einer Flasche geschüttet wird. Dann wieder Host.

Host: „Der Angriff mit K.O.-Tropfen kann aktuell als gefährliche Körperverletzung gewertet werden. Das ist aber nicht garantiert."

Nahaufnahme von Host, der in die Kamera spricht.

Host: „In Zukunft soll das klarer geregelt werden."

Einblenden von Papier-Emoji.

Host: „Ein Gesetzesentwurf aus letztem Jahr sieht für manche Fälle eine Gefängnisstrafe von mindestens 5 Jahren vor."

Host: „Ob und wann dieser Entwurf aber angenommen wird, ist unklar."

Host wird wieder in der Einstellung mit Glas in der Hand gezeigt.

Host: „Das Problem: K.O.-Tropfen bleiben im Körper nicht lange nachweisbar."

Host zeigt in Richtung Kamera.

Host: „Wenn ihr also das nächste Mal im Club seid, Getränke lieber im Auge behalten."

Host deckt das Glas mit Hand zu.

Emoji von rennender Person.

Host: „Und sofort Hilfe holen, wenn jemand benommen wirkt."

Host ohne Glas.

Host: „Einige Clubs und Festivals haben dafür inzwischen schon geschultes Personal."

Host: „Wenn euch solche Themen interessieren, dann folgt uns gerne und checkt fluter.de."

 

 

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