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Diplomatie, die keine ist, ein Schiff ohne Hafen und eine Putin-kritische Fanmeile. Was diese Woche los war

Fan Zone

Anpfiff in Russland


 

Die Fußballweltmeisterschaft hat gestern begonnen – mit einem denkbar überraschenden 5:0 für den Gastgeber. In Russland wollen aber nicht alle mitfeiern. Aktivisten kritisieren die russische Selbstinszenierung während des Großereignisses. Stattdessen möchten sie die internationale Aufmerksamkeit nutzen, um auf die Lage der Menschenrechte in Russland aufmerksam zu machen. Wir haben Aktivisten in Sankt Petersburg besucht:

„Die spielen nicht mit“ (fluter.de, 13.6.2018) 

Ernüchterung nach G7-Gipfel in Kanada


 

Am Wochenende diskutierten die Staats- und Regierungschefs sieben wichtiger Industriestaaten in Kanada, wie es in den nächsten Monaten mit dem Welthandel weitergehen soll. Nach zwei Tagen harten Ringens hielten sie in einer gemeinsamen Abschlusserklärung export-, klima- und sicherheitspolitische Ergebnisse fest. Doch wenige Stunden später zog US-Präsident Trump seine Zustimmung plötzlich zurück – via Twitter. Dem kanadischen Premier Trudeau warf er „falsche Aussagen“ vor und bezeichnete ihn als „sehr unehrlichen und schwachen Gastgeber“ – Trudeau hatte Strafzölle auf US-amerikanische Produkte angekündigt. Deutschland und die EU wollen weiter an der Abschlusserklärung festhalten. Trumps Rückzieher gilt aber als ein herber Rückschlag für die internationalen Beziehungen zwischen den G7-Staaten. Warum es G7/8/20-Treffen überhaupt gibt:

„Erklärt: der G20-Gipfel“ (fluter.de, 2.6.2017) 

Handschlag für die Geschichtsbücher


 

Treffen sich ein amtierender US-Präsident und ein nordkoreanischer Machthaber. Kein Witz, sondern eine historische Zusammenkunft, die am Dienstag zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Singapur stattfand. Trump sagte Nordkorea Sicherheitsgarantien zu, wenn das isolierte Land seine Atomwaffen zerstört. Während die einen das Treffen als Friedensangebot feiern, bemängeln Kritiker, dass dem symbolischen Deal jetzt greifbare Taten folgen müssen. Wichtig ist dabei auch die Zustimmung Südkoreas. Bei den Olympischen Winterspielen in Seoul haben sich Nord- und Südkorea zuletzt angenähert: 

„Zurück in die Eiszeit?“ (fluter.de, 21.2.2018)

Rettungsschiff ohne Hafen  


 

Über 600 Flüchtlinge hatte das Rettungsschiff „Aquarius“ in der Nähe von Malta an Bord. Doch weder der kleine Inselstaat noch Italien oder Frankreich erklärten sich bereit, das Schiff anlegen zu lassen. Schließlich sprang Spanien ein. Der Zwischenfall zeigt: Eine europäische Lösung für die Aufnahme von Flüchtlingen ist derzeit nicht in Sicht. Hier geht’s zum Video über das deutsche Rettungsschiff „Sea-Watch“:

„Ich denke mehr an die Menschen, die wir nicht retten“ (fluter.de, 7.11.2016) 

Freifahrt durch Europa


 

Um mehr junge Menschen für die europäische Idee zu begeistern, verlost die EU seit dieser Woche 15.000 Interrail-Tickets an 18-Jährige. Bewerben können sich alle EU-Bürgerinnen und Bürger, die am 1. Juli 2018 18 Jahre alt sind. Unsere Autorin war vier Wochen mit einem solchen Travel-Pass in Europa unterwegs. Was sie erlebt hat, ist hier nachzulesen: 

„EU verlost Interrail-Tickets“ (fluter.de, 12.6.2018) 

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

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