Regenbogenperücken, Pokémon und verwirrte Fledermäuse: Wer mit Plakaten die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich ziehen will, muss sich etwas einfallen lassen. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben sich die Wahlplakatmacher so richtig ausgetobt. Aufmerksamkeit für die beworbenen Parteien und Politiker dürften sie mit solchen Werken tatsächlich generiert haben:

Der Blogger und Politikberater Martin Fuchs hat auf seinem Blog „Hamburger Wahlbeobachter“ und auf Twitter einige Perlen des derzeitigen Straßenwahlkampfes gesammelt. Diese „Wahlplakate from Hell“, wie Fuchs sie nennt, kommen in der entscheidenden Phase des Wahlkampfs zum Einsatz: Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet am 4. September, die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September statt.

Wer die Wahlentscheidung nicht allein anhand der Plakatqualität fällen, sondern sich genauer mit den Positionen der Parteien beschäftigen möchte, kann zumindest für die Wahl für das Berliner Abgeordnetenhaus den Wahl-O-Mat nutzen. Mit dem Wahl-O-Mat kann man die eigenen Standpunkte zu politischen Fragen mit denen aller 21 zur Wahl stehenden Parteien vergleichen.