Was man als normaler Besucher der Berlinale nicht so mitbekommt: Am Rande des Filmfestes arbeiten viele Filmemacher schon wieder daran, den Boden für ihr nächstes Filmprojekt zu bereiten: Produzenten sind auf der Suche nach guten Stoffen, Newcomer versuchen, den Sprung ins große Filmgeschäft zu schaffen. So auch der brasilianische Nachwuchsregisseur Ygor Gama, den wir dabei mit der Kamera begleiten. Der 27-jährige Gama hatte im vergangenen Jahr mit seinem Kurzfilm „#Ya“ Premiere in der Sektion „Generation“. So gesehen sind die Vorzeichen für seine neue Filmidee erstmal günstig. In seinem nächsten Film soll es um einen von der Abschiebung bedrohten Flüchtling gehen. Ein Stoff, der genau in die Zeit passt. Aber in der Filmbranche bekommt man nichts geschenkt. Heute zieht Ygor Bilanz, was er auf der Berlinale erreicht hat. 

 

Teil II: Ygor besucht die Veranstaltung „Berlinale Talents“, das Stipendiatenprogramm des Filmfestes, wo er von verschiedenen Branchenprofis sozusagen im Akkord beraten wird:

Teil I: Ygor ist zurück auf der Berlinale, dem Filmfest, das ihm besonders viel bedeutet – und auf dem er noch einiges vorhat: