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Erdoğan gewann die Wahlen, Tausende Briten protestierten gegen den Brexit und saudische Frauen dürfen jetzt Auto fahren. Was diese Woche los war

Erdogan Demo in Köln

Unterstützung für Erdoğan

Recep Tayyip Erdoğan hat bei den Wahlen in der Türkei gewonnen: Er ist nun Regierungs- und Staatschef. Erdoğan kann auch in Deutschland auf Unterstützung zählen: Von den 1,4 Millionen wahlberechtigten Türken war zwar nur die Hälfte wählen, aber von ihnen haben etwa zwei Drittel für Erdoğan gestimmt. Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, bei all der Kritik für ihn zu stimmen? Unser Autor war vor einiger Zeit auf einer Demonstration in Köln und hat sich umgehört: 

„Allah, Erdoğan und die Todesstrafe“ (fluter.de, 3.8.2016)


Briten stellen Brexit in Frage?

Zwei Jahre nach dem Brexit-Referendum haben Zehntausende Menschen in London gegen den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union demonstriert. Organisiert wurde das von der Gruppe hinter der Anti-Brexit-Kampagne People’s Vote, die eine neue Volksabstimmung über ein Austrittsabkommen fordert. 
Welche Gruppen wollen den Ausstieg vom Brexit eigentlich und warum? Unser Autor hat die wichtigsten Gruppierungen vorgestellt. 

„An exit to the brexit?“ (fluter.de, 15.4.2018)


Was passiert in Saudi-Arabien?

Frauen in Saudi-Arabien dürfen seit vergangenem Sonntag Auto fahren. Gleich am Montag wurde dann feierlich eine Gefängniszelle eingeweiht: extra für Frauen, die Verkehrssünden begangen haben. 
Hinter der Modernisierung des Landes steht der Kronprinz Mohammed bin Salman. Warum er das Land verändert, als der erste Populist in der arabischen Welt gilt und umstritten ist, könnt ihr in diesem Porträt nachlesen.

„Der saudische Prinz Charming“ (fluter.de, 10.2.2018)


Gender Pay Gap im Fußball 

Gerade schauen Fußballfans aus aller Welt gespannt auf die WM in Russland. Wenn es um Frauenfußball geht, gibt es nicht nur weniger Zuschauer, sondern auch weniger Gehalt für die Spitzensportlerinnen. Der DFB bekam zum Beispiel für den Titelgewinn der Männer 2014 das 17,5-Fache der Frauenprämie von der FIFA. Aber es kommt auch etwas ins Rollen: mit streikenden Spielerinnen und Frauen, die für Führungspositionen in Fußballverbänden kandidieren.

„Noch lange kein Gleichstand“ (fluter.de, 2.1.2018)

Dieser Text wurde veröffentlicht unter der Lizenz CC-BY-NC-ND-4.0-DE. Die Fotos dürfen nicht verwendet werden.

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