Am Anfang stand die Kündigung. Vor drei Jahren lies die Rumänische Fotografin Mihaela Noroc ihren Day-Time-Job in Bukarest sausen, packte ihren Rucksack und begann durch die Welt zu ziehen. Ihr Ziel: einen Atlas der Schönheit zu entwerfen. Sie reiste durch 45 Länder, darunter Kolumbien, Brasilen, Lettland, Georgien, Myanmar und Indonesien, und fotografierte schöne Frauen, die sie dort traf.

Gemeinsam haben sie nicht viel – außer, dass sie schön sind in einem Sinne, den die Massenmedien mit ihrem normierten Schönheitsideal eher nicht abbilden. Damit wolle sie die Vielfalt feiern und gegen Diskriminierung angehen, sagt die Fotografin.

Schönheit sei keine Frage des Status, sagt Mihaela Noroc. Die Frauen, die sie fotografierte, fand sie an den unterschiedlichsten Orten: In den Favals Brasiliens, im Iran in einer Moschee - oder ganz oft einfach auf der Straße.

www.theatlasofbeauty.com