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Die Havelblüte

In Postdam können die Menschen auch mit Regiogeld zahlen

31.1.2012 | Anil Rangappa | Kommentar schreiben | Artikel drucken
Es gibt mehr als nur eine Währung. Ein Phänomen, das in der Gesellschaft bislang wenig bekannt ist, ist "Regiogeld" (engl. Community Currency). Diese Begriffe bezeichnen komplementäre, also neben der staatlichen Währung existierende Währungen. Die Gültigkeit dieser Währungen ist jeweils auf eine Region beschränkt.

Uwe Kellermann und Kundin

Uwe Kellermann und Kundin

Das Phänomen ist nicht neu, lokal gültige Währungen gab es schon vor 50.000 Jahren und finden weltweit (Complementary-Currency-World-Map) Anwendung. Auch innerhalb Deutschlands gibt es eine ganze Reihe dieser Währungen. Nicht alle sind so erfolgreich wie zum Beispiel der "Chiemgauer". Er wurde in Jahr 2003 als Zahlungsmittel für die Region Chiemgau eingeführt und kann bisher ca. 6.000 Teilnehmer vermelden. Auch in Potsdam gibt es bereits die "Havelblüte" und man kann damit einkaufen gehen. Zum Beispiel im Bioladen von Uwe Kellermann. Kellermann ist Mitbegründer der Havelblüte und erzählt, wie das neue Geld eingeführt wurde und die Währung sich stabilisiert hat.

Anil Rangappa ist Filmemacher. Er lebt in Berlin.



Links

Die Portalseite von Regiogeld e.V. informiert über Regiogeldinitiativen mit aktuellen Informationen zu Regionalgeld und regionalem Wirtschaften.

Wikipedia über Regiogeld (auch Regionalgeld): Es ist ein zwischen Verbrauchern, Anbietern, Vereinen und Kommunen demokratisch vereinbartes Medium, das innerhalb einer Region als Zahlungs-, Investitions- und Schenkungsmittel verwendet wird.





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