1973 wendete sich das Blatt für die britische Prog-Rock-Gruppe Pink Floyd endgültig: Mit "The Dark Side of the Moon", darunter die Single-Auskopplung "Money", gelang ihnen der kommerzielle Durchbruch.
"You know Krise is a Killer", singt Falco, und zitiert gleich danach Weills Serienmördersong "Mackie Messer". Aber in der Rückschau war die Krise dann doch eine hausgemachte Krise, eine Krise des Herzens.
Diese zwei Beatles konnten lange nicht ohne einander. Als ihre Beziehung beendet war, lieferten sie sich einen öffentlichen Schlagabtausch – mit musikalischen Repliken.
Früh geschlossene Freundschaften halten am längsten, sagt man. Was aber, wenn man sich zu sehr auseinander entwickelt? Wie fühlt sich eine gescheiterte Freundschaft an?
Ende der 1960er-Jahre tauchte Johnny Cash geläutert aus dem Entzug auf. Warum er dann – im Gegensatz zu anderen Countrystars – nur noch Schwarz trug, erklärt er in einem seiner ganz großen Hits.
Auf ihrem dritten Album für Kinder erklärt die New Yorker Band die Welt der Wissenschaft und stellt das Elektroauto als Klimahoffnung vor. Ist das nicht eine reichlich veraltete Einschätzung?
Dass Roboter nicht mehr als Zukunftstechnologie taugen, konnten Kraftwerk sich 1978 wohl noch nicht vorstellen. Egal: Die Band war ohnehin mehr an der frühen Avantgarde interessiert.
1965: Malcolm X wird ermordet, Wolf Biermann mit Auftrittsverbot in der DDR bestraft und The Who veröffentlichen ihr Debütalbum "My Generation".
1979 holten die Synthesizer zum Generalangriff aus. Ihr Ziel waren die echten Musiker/innen. Die Buggles schufen den Hit des Videozeitalters.
1987 brachte die britische Punk-Band Chumbawamba eine Platte zum Thema Wahlkampf heraus. Auch zwanzig Jahre später lohnt sich das Reinhören noch.
Denk dir irgendeine Farbe. Wünsch dir irgendeine Zahl. Der Sänger Jens Friebe erkennt in der Internetpornographie eine mediale Geistergeschichte unserer Zeit.
Ein Mega-Erfolg der 1980er-Jahre schnellte gleich 1981 an die Spitze der Hitlisten: "Physical" ist eine eindeutige Anmache und wurde nicht zuletzt deswegen die Hymne der neuen Körperkultur.
Düster, anspielungsreich und ohne falsche Bescheidenheit: Ferrys und Mackays "Song for Europe" wollte wohl mehr, als nur von Liebeskummer in einem Pariser Café zu erzählen.
1983 wollte der westfälische Rockstar Udo Lindenberg im Palast der Republik auftreten. Der Song wurde in West- und Ostdeutschland zum Hit.