Biografien und Memoiren berühmter Menschen verkaufen sich oft glänzend. Auch wenn dort von negativen Seiten einer vermeintlichen Lichtgestalt erzählt wird. Wir stellen drei aktuelle Neuerscheinungen vor.
Der erste Band der Tagebücher von Erich Mühsam ist erschienen – Einblicke in das Leben der Münchener Bohème. Im Netz und als Buch.
In seinem monumentalen Erstlingswerk erzählt der ostfriesische Autor Jan Brandt vom Aufwachsenmüssen in der Provinz und was man dagegen tun kann. Ein Interview.
Der Schriftsteller Arnon Grünberg beobachtet seine niederländische Heimat aus der Distanz. Ein Interview.
Selten gab es so viele Neuveröffentlichungen wie zum Island-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse. Wir stellen die wichtigsten isländischen Bücher der letzten 900 Jahre vor.
Vice, Weave, Muh - wer liest diese Zeitschriften? Und was erhofft man sich vom Lesen? Eine Umfrage mit Fotos - unter anderen aus der Augsburger Bahnhofsbuchhandlung.
Else Laudan, seit 1988 bei Ariadne, wo erfolgreich Krimis von Frauen verlegt werden, entscheidet über Krimiveröffentlichungen. Ein guter Krimi, sagt sie, "kündet von der Realität".
"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde", sagte der große Komiker Karl Valentin. Was aber schreiben die Theoretiker/innen der politischen Philosophie?
Charles Bukowski, der "dirty old man" der US-Literatur, feierte seine ersten großen Erfolge in Deutschland. Auch, weil er früh seinen deutschen Verlag fand.
"Translating HipHop" bringt Rapper/innen verschiedenster Länder und Kulturen zusammen. Ein Bericht vom jüngsten Workshop, der im Mai 2011 in Manila stattfand.
25 Jahre ist der Super-GAU von Tschernobyl her und immer noch ist das Gebiet verstrahlt, vereinsamt, verloren. In neuen Veröffentlichungen wird aus der Sperrzone berichtet.
David Schmidt ist 29 Jahre alt, leitete in seiner Studienstadt Siegen eine ehrgeizige Unizeitschrift und zog im Januar nach Berlin, um dort ein Onlinemagazin zu gründen.
Neue Publikationen spüren dem Phänomen WikiLeaks und seinem Leiter Julian Assange nach – und werfen eine Menge Fragen auf.
Gudrun Pausewang schreibt jedes Jahr mindestens ein Buch. Trotzdem findet sie noch Zeit, selbst zu lesen. Unterhaltungslektüre hat bei ihr allerdings keine Chance.