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Bananarama

Alice Sebold: In meinem Himmel

1.5.2006 | Peter Disch | Kommentar schreiben | Artikel drucken

Sara Dallin: "In meinem Himmel" von Alice Sebold handelt von einem 14-jährigen Mädchen, das von einem Mann überfallen, vergewaltigt und getötet wird. Sie kommt in den Himmel. Dort trifft sie zum einen all diejenigen wieder, die bereits vor ihr gestorben sind. Sie beobachtet vom Himmel aus aber auch, wie die Polizei versucht, ihren Mörder zu finden, und wie ihre Eltern und ihre Geschwister mit ihrem Tod umgehen. Sie kann noch nicht so ganz loslassen und versucht, mit ihrer Familie in Verbindung zu bleiben. Sie hat etwas von einem Geist. Ich habe das Buch kurz nach dem Tod meines Vaters gelesen. Es war ein schöner und tröstender Gedanke, dass es da oben jemanden gibt, der ein Auge auf mich hat.

Keren Woodward: Wäre Sara mir nicht zuvorgekommen, wäre das auch mein Tipp gewesen. "In meinem Himmel" ist das erste Buch seit Jahren, das mich in Tränen ausbrechen ließ. Ich habe einfach nur geschluchzt. Es ist einfach sehr, sehr bewegend.

Bananarama waren die Blaupause für alle Mädchenbands, die später kamen. Mit einem Unterschied: Während die Nachfolgerinnen von den Spice Girls bis zu den Pussycat Dolls am Reißbrett erfunden wurden, war an Bananarama nichts gemacht. Ob es um Image, Outfit oder Songs ging – immer hatte das Trio ein Mitspracherecht. Zu ihrer großen Zeit in den 80ern hatten Bananarama einen Hit nach dem anderen – angefangen von "Cruel Summer" über "Robert de Niros waiting" bis zur Coverversion "Venus". Mittlerweile zum Duo geschrumpft und nach eher ruhigen 90er-Jahren, sind Bananarama diesen Frühling mit dem Album "Drama" auf die Bildfläche zurückgekehrt.

Alice Sebold: In meinem Himmel
(Goldmann 2005, 8,95 €)





Für Fans:
www.bananarama.co.uk
www.bananaramauk.com

Foto: www.bananaramauk.com




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