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Kuppeln und Türme

Moscheen bauen im Westen

6.12.2004 | Micz Flor, Merle Kröger, Philip Scheffner | Kommentar schreiben | Artikel drucken

Eine Moschee besteht von Außen betrachtet und vereinfacht ausgedrückt aus Türmen und Kuppeln. So gesehen sind sie architektonisch auch nicht sehr weit entfernt, von dem, was auch viele christliche Kirchen in Europa ausmacht: ein Turm und eine Kuppel eben. Trotzdem ist es nicht so einfach, in Deutschland Moscheen zu bauen, da die Baugenehmigung davon abhängig gemacht werden kann, ob das Gebäude sich denn auch angemessen in das Straßen- und Stadtbild einbindet.

Mehmet Bayram ist Architekt in Berlin und arbeitet seit einiger Zeit an der Planung einer Moschee in Kreuzberg. Für ihn ist es wichtig, dass Moscheen sichtbar werden, da sie sowieso überall in der Stadt existieren - aber eben in umfunktionierten Gebäuden und Hinterhöfen. Dabei legt er Wert darauf, dass Moscheen im Westen, wie in Berlin, nicht nur Gebetshäuser sind, sondern sich funktional so einbetten, dass man darin auch soziale und kommerzielle Einrichtungen ansiedeln kann und so die Moschee mehr in das Straßenleben integriert.






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