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Chavelynn

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Where is your way back home?

20.12.2011 | Silke Kettelhake | Kommentar schreiben | Artikel drucken

Chavelynn sind Christina Blenk, 20, Gesang, Tobias Pfenniger, 21, Gitarre, Gesang, Clara Neidhardt, 20, Bass, Christoph Friedrich, 20, am Schlagzeug. Die Texte der Band behandeln eigene Erfahrungen. Chavelynn stehen für Gitarrengewitter und Ohrwurmcharakter, Schlagzeugsoli und starke Stimmen.

Wie kommt ihr zu eurem Bandnamen?

Wir wollten einen eigenen Namen, den es noch nicht gibt und der sich gut anhört. Mit Chavelynn ist uns das gelungen, meinen wir.

Wie entstehen eure Songs?

Meistens beginnen wir mit einem Riff oder einer Gesangsspur, bauen den Rest nach und nach darauf auf.

Wie wichtig sind euch die Texte?

Sehr wichtig! Wir wollen mit unseren Liedern eine Message vermitteln und jeder Text ist sehr persönlich.

Wie steht ihr zu Phänomenen wie Popstars oder DSDS?

Wir halten nicht viel davon, da es meistens nicht um die Musik geht, sondern um Geldmacherei und das Äußere der Teilnehmer. Außerdem denken wir, dass sich viele Menschen dort verstellen.

Was haltet ihr generell von Wettbewerben?

Wettbewerbe mit einer wirklich professionellen Jury und Organisation finden wir gut. Wo allerdings nur das Publikum entscheidet, hat das nichts mehr mit der Qualität der Musik zu tun. Der Gewinner ist meistens die regionale Band, die es am einfachsten hat, genügend Leute zu mobilisieren.

Wie professionell seid ihr und wollt ihr einmal vom Musikmachen leben?

Es ist immer schwierig, sich selbst ob der Professionalität einzuschätzen. Wir denken, dass wir auf einem guten Weg sind, und arbeiten ständig daran, uns zu verbessern. Perfekt ist man nie! Vom Musikmachen zu leben ist ein riesengroßer Traum für uns!

Wie ist es für euch, auf der Bühne zu stehen?

Auf der Bühne zu stehen ist der Lohn für unsere Arbeit. Wenn man ein Lied fertig hat, will man es nur noch live zum Besten geben und der Welt da draußen zeigen, was man drauf hat! Es macht Spaß, mit den Leuten zu feiern und mit der Musik auszudrücken, was man sonst nicht sagen kann. Außerdem ist es ein wahnsinnig geiles Gefühl, wenn die Menschen etwas mit den Songs verbinden und laut mitsingen!

Absolutes No-Go auf der Bühne?

Schlechte Witze, lange Stille zwischen den Songs, keine Bewegung im Bühnenbild.

Was muss mit auf die Bühne?

Jede Menge gute Laune, Getränke und Ausdauer!

Wer sind eure musikalischen Vorbilder?

Da gibt es einige, hier eine kleine Auswahl: Jimmy Eat World, Rise Against, Biffy Clyro etc.

Diesen Satz über uns können wir nicht mehr hören:

"Hey, ihr habt eine gewisse Ähnlichkeit mit Avril Lavigne/Guano Apes etc."
Klar, jede/r wird in eine Schublade gesteckt oder irgendwie mit anderen verglichen, aber letztendlich machen wir unser eigenes Ding.

Was kann man am Musikunterricht in der Schule verbessern?

Weniger Theorie, mehr Praxis! Musikunterricht sollte Spaß machen und eine Abwechslung zu den anderen Fächern sein und nicht reines Auswendiggelerne von Fakten über Barock und Klassik. Es wird kaum mehr die Möglichkeit geboten, mal ein Instrument selbst auszuprobieren oder gemeinsam ein Lied zu singen. Außerdem sollte man den Inhalt des Musikunterrichts langsam aber sicher mit Musikstilen und Künstlern der heutigen Zeit ausgestalten!

Vielen Dank!

Silke Kettelhake

Fotos: ©privat







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