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Vom Feld in den Heizkessel

Darf man mit Weizen heizen?

24.7.2006 | Christian Geuenich | Kommentar schreiben | Artikel drucken

Darf man Getreide einfach in den Heizkessel werfen? Für Landwirte mit großem Energiebedarf wie bei der Schweine- und Geflügelzucht ist die Getreideheizung eine echte Alternative. So können sie pilzbelastetes Abfallgetreide verwenden und sparen verglichen mit fossilen Brennstoffen mehr als 50 Prozent Heizkosten. Es darf allerdings nur Abfallgetreide verbrannt werden. Trotzdem gefällt den Kirchen das Verbrennen von Getreide nicht. Zu groß ist der Hunger in der Welt.

An der FH Köln hat man im Auftrag der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe jetzt verschiedene Getreideheizungen getestet und forscht verstärkt am Getreide als Energieträger der Zukunft. Robert Wegmann, Schweinezüchter aus Rheine, kann sich gut vorstellen, in Zukunft auch als Energiewirt zu arbeiten und reines Energiegetreide ohne Dünger und Pestizide zu Heizzwecken anzubauen.

Christian Geuenich arbeitet in Dortmund als freier Journalist und Autor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Foto: ©mbentele / photocase.com


www.fnr.de
Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe

www.getreideheizung.de
Seite von Landwirt Franz J. Pentenrieder, Betreiber einer Getreideheizung, mit umfangreicher Pressesammlung

www.kaliro.de
Seite von Landwirt Robert Wegmann

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