Darf man Getreide einfach in den Heizkessel werfen? Für Landwirte mit großem Energiebedarf wie bei der Schweine- und Geflügelzucht ist die Getreideheizung eine echte Alternative. So können sie pilzbelastetes Abfallgetreide verwenden und sparen verglichen mit fossilen Brennstoffen mehr als 50 Prozent Heizkosten. Es darf allerdings nur Abfallgetreide verbrannt werden. Trotzdem gefällt den Kirchen das Verbrennen von Getreide nicht. Zu groß ist der Hunger in der Welt.
An der
FH Köln hat man im Auftrag der
Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe jetzt verschiedene Getreideheizungen getestet und forscht verstärkt am Getreide als Energieträger der Zukunft. Robert Wegmann, Schweinezüchter aus Rheine, kann sich gut vorstellen, in Zukunft auch als Energiewirt zu arbeiten und reines Energiegetreide ohne Dünger und Pestizide zu Heizzwecken anzubauen.
Christian Geuenich arbeitet in Dortmund als freier Journalist und Autor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Foto: ©mbentele / photocase.com
www.fnr.de Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe
www.getreideheizung.de Seite von Landwirt Franz J. Pentenrieder, Betreiber einer Getreideheizung, mit umfangreicher Pressesammlung
www.kaliro.de Seite von Landwirt Robert Wegmann
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