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Romantisch geht anders

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Beruf: Schäfer/in

27.8.2007 | Stephanie Lachnit | Artikel drucken

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Jungs wollen Feuerwehrmann werden, Mädchen Krankenschwester – und Björn Schäfer. Schon als kleiner Junge ist Björn Chef einer stattlichen Kleintierzucht. Mit einer Häsin fängt er an, dann kommen Puten, Enten und schließlich Schafe dazu. "Meine Schwester hatte mal zu mir gesagt, dass sie sich ein Pferd wünscht", erzählt er, "als sie mit meinen Eltern vom Urlaub zurückkam, stand dann eben ein Pony im Flur." Tiere versorgen, Tiere kaufen, Tiere verkaufen war für Björn immer ein großer Spaß, dass er später damit sein Geld verdienen würde, nur konsequent.

"Mein Vater kommt von einem Bauernhof. Also hat er es nicht so gern gesehen, dass ich Schäfer werden wollte", erklärt Björn. Deshalb sollte der Sohn zunächst eine Tischlerlehre machen und dann weitersehen. Er hat weitergesehen. Nach der Tischlerlehre hat er direkt Landwirt gelernt und jetzt, mit 22 Jahren, steht schon fest, dass er den Meister draufpacken wird, Schwerpunkt Schafzucht.

Was Björn erwartet, kannst du im Audio hören.

Stephanie Lachnit arbeitet in Köln als freie Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Foto: ©Stephanie Lachnit



www.hersbruck.de/bildung
Es gibt nicht viele Schäfer. Nur drei Azubis gibt es pro Jahrgang in NRW. Bei so wenig lebendigem Anschauungsmaterial macht ein Museum Sinn.

www.die-schaefer.com
Kein Klischee, sondern Tatsache. 50 Cent ist für Björn harte Währung, er hört lieber Volksmusik.

www.ulmer.de
Rekordarbeit. Am 14. September steigt die Deutsche Schafschurmeisterschaft in Zauschwitz. Wo? Was noch? Hier entlang zu "Schafzucht – das Magazin für Schaf- und Ziegenhalter"