Glauben
Glaubst du? An wen, was und wie? Und wenn nicht, warum?
| Hilfe |  Neuer Thread | Forum-Start | Thread ein | Suchen | | neuester  << Beitrag >> 
 Meine Religion der ISLAM

  Autor: Moslem     Datum: 02.10.03 21:44

Ich gebe euch mal einpaar Grundinformationen über den Islam


Was heißt oder bedeutet eigentlich Islam ???

Islam ist arabisch und heißt übersetzt = Reinheit, Hingabe, Frieden.

Was heißt Allah ?

Allah ist ebenfalls ein arabisches Wort was übersetzt heißt =(einzige) Gott
Auch arabische Christen sagen „Allah“ zu Gott.

Warum tragen muslimische Frauen eigentlich einen Kopftuch ???

Das Kopftuch dient dazu den weiblichen Körper vor fremden Blicken zu schützen auch dazu um sicher vor Witterungen (Regen, Schnee, Hagel, Starkes Sonnenlicht, Hitzeschlag) zu sein. Die Wahrscheinlichkeit das eine bedeckte Muslima vergewaltigt wird ist fast unmöglich es wurden weltweit bis jetzt fast keine solcher Meldungen gegeben es ist eben für den Schutz der Frau und ihrer Würde. Schon damals in der christlichen Zeit trugen alle Christinnen einen Kopftuch (siehe Geschichtsbücher).Aber nach der Veränderung der Bibel wurde es wieder erlaubt.

Woran glauben die Muslime?
Muslime glauben an den Einen, Einmaligen und Unvergleichlichen GOTT; an die von Ihm erschaffenen Engel; an die Propheten, durch die Seine Offenbarungen den Menschen übermittelt wurden; an den Tag des Jüngsten Gerichtes und an die persönliche Verantwortung für alle Handlungen; an GOTTES absolutes Wissen und Seine absolute Macht sowie an ein Leben nach dem Tode. Die Muslime glauben an eine Kette von Propheten, angefangen von Adam einschließlich Noah, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Joseph, Hiob, Moses, Aaron, David, Salomon, Elias, Jonas, Johannes der Täufer und Jesus, Friede sei mit ihnen allen. GOTTES endgültige Botschaft an die Menschen, eine Bestätigung der ewigen Botschaft und eine Zusammenfassung alles Vorausgegangenen, wurde dem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) durch den Erzengel Gabriel übermittelt.
Haben Islam und Christentum einen unterschiedlichen Ursprung?
Nein, zusammen mit dem Judentum gehen sie auf den Propheten und Patriarchen Abraham zurück. Ihre drei Propheten sind direkte Nachkommen seiner Söhne – Muhammad (a.s.) von seinem ältesten Sohn, Ismael, und Moses und Jesus von Isaak. Abraham gründete die Siedlung, die heute Mekka ist und errichtete die Ka’ba, in deren Richtung sich alle Muslime beim Gebet wenden.

Wovon handelt der Koran?
Der Koran , die letzte Offenbarung GOTTES, ist für jeden Muslim die erste Quelle des Glaubens und seiner Ausübung. Er behandelt alles, was uns als Menschen betrifft: Weisheit, Lehre, Gottesdienst und Gesetz. Das Grundthema ist jedoch das Verhältnis zwischen GOTT und Seinen Geschöpfen. Gleichzeitig gibt er uns Richtlinien für eine gerechte Gesellschaft, richtiges menschliches Verhalten und ein ausgewogenes Wirtschaftssystem.

Toleriert der Islam andere Religionen?
Ja, es ist eine Eigenheit des islamischen Gesetzes, die Privilegien von Minderheiten zu schützen und das ist auch der Grund, warum es überall in der islamischen Welt nicht-islamische Gebetsstätten gibt. Es gibt in der Geschichte viele Beispiele für die Toleranz der Muslime gegenüber anderen Religionen. Als der Kalif Omar im Jahre 634 Jerusalem für den Islam einnahm, gewährte der Islam allen Religionsgemeinschaften in der Stadt freie Religionsausübung.
Das islamische Gesetz erlaubt nicht-islamischen Minderheiten die Einrichtung eigener Gerichte, die die Einhaltung ihrer eigenen Familiengesetzgebung überwachen.

Warum ist für einen Muslim die Familie so wichtig?
Die Familie ist die Grundlage der islamischen Gesellschaft. Der durch stabile Familienbande geschaffene Friede und die Sicherheit haben einen hohen Stellenwert und werden als Voraussetzung für das geistige Wachsen ihrer Mitglieder angesehen. Durch die Großfamilie wird eine harmonische Sozialordnung geschaffen; Kinder werden sehr geschätzt und verlassen selten das Elternhaus vor ihrer Heirat. Muslimische Kinder haben das recht von älteren Familienmitgliedern respektiert zu werden,
dass heißt soviel wie: Anerkennung und keine Ausübung von körperlicher Gewalt gegen die Kinder.
Natürlich müssen auch andersrum die Kinder die älteren respektieren.
Um eine demokratische Basis in der Familie zu sichern.

Wie garantiert der Islam die Menschenrechte?
Gewissensfreiheit und Menschenwürde sind im Koran festgelegt:
„Es gibt keinen Zwang im Glauben" (Koran 2:256)
„Wir haben den Kindern Adams Würde verliehen." (Koran 17:70)
In einer islamischen Gesellschaft wird Leben und Eigentum als unantastbar angesehen und zwar unabhängig davon, ob jemand Muslim ist oder nicht. Rassismus ist für einen Muslim unvorstellbar, denn der Koran spricht von der Gleichheit aller Menschen.

Tschau ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 05.10.03 18:01

Moslem schrieb:

> In einer islamischen Gesellschaft wird Leben und Eigentum als
> unantastbar angesehen und zwar unabhängig davon, ob jemand
> Muslim ist oder nicht. Rassismus ist für einen Muslim
> unvorstellbar, denn der Koran spricht von der Gleichheit aller
> Menschen.
>



ähm - und was ist mit der Scharia, bitte?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Moslem     Datum: 05.10.03 21:42

Die Sharia stellt genau das obige dar.

Aber die iraner zb. setzen diese gesetze FALSCH durch dadurch erscheit ein falsches bilg im westen über die sharia.

Zur zeit wird nirgens auf der welt die RICHTIGE WAHRE
Sharia durchgesetzt.

Du kennst die sharia nicht und kommst mit sowas ;)

LIES ERST die sharia und DANN solltest du eine frage stellen.

und nicht das was du aus der Glotze hörst den das ist nur Propaganda Mist.

UND NICHT DIE WAHRHEIT !

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: anjani     Datum: 06.10.03 18:09

böse zungen. ich krieg hier magenkrämpfe.

was ist die sharia? entschuldigt meine unwissenheit.

@ moslem, deswegen sind wir ja hier: um fragen zu stellen. oder sehe ich das falsch. und stelle deshalb bitte die eva nicht so hin. ich mag sie und abgesehen davon schreibt sie was SIE denkt und nicht irgend ein was-weiß-ich-was.

da fühl ich mich ganz schlecht wenn ich nicht fragen darf, da es doch das einzige ist, das ich kann.

kritik hat übrigens noch keinem geschadet...

anjani



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Moslem     Datum: 06.10.03 19:11

Fragen ist natürlich etwas gutes

ich freue mich über jede frage über den islam weil mir der dialog sehr wichtig ist

aber Sie stellt die sharia in die teufelsecke und das find ich
nicht in ordnung.

Aber grundsetzlich finde ich es sehr gut Fragen zu stellen
aber nur wenn meine überzeugung=religion

nicht verteufelt wird.


Moslem ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Mella     Datum: 06.10.03 19:18

Was heißt denn hier bei dir \"verteufeln\"?

Kritisieren?
In schlechtes Licht rücken?

Kannst du es etwa nicht verkraften, dass jemand deine religion(Was heißt denn \"Deine\"? Lieber \"den Islam\")
kritisiert?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 06.10.03 23:14

Meine Güte, bad vibrations am abend. Moslem, ich habe die Scharia nicht gelesen, dass ist richtig. aber, scheinbar im gegensatz zu dir, informiere ich mich nicht bei einschlägigen deutschen privatsendern oder bunden großformatigen zeitungen, sondern über wissenschaftliche oder unabhängige medien, wenn es meine zeit zulässt. (ich hoffe du lernst aus diesem kleinen einblick in mein privatleben). Und was ich aus diesem wissen gelernt habe ist nunmal, dass die Scharia sämtlichen von mir anerkannten und gutgeheißenen Menschen- und Grundrechten WIDERSPRICHT und dass sie nicht nur vom Iran praktiziert wird. Ich habe noch nirgends auch nur ein gutes word über die Scharia gelesen, nicht eines.
Und dann kommst du uns willst mir erklären, dass die Scharia der Himmel auf Erden ist? Also entweder sind wir westeuropäer von antiislamistscher propaganda und Fehlleitung in die Irre gefüjhrt worden (ich denke das wirst du mir bestätigen), oder du solltest einfach mal lernen auch den eigenen Glauben ohne rosarote Brille zu betrachten und auch Begriffe wie TOLERANZ und AKZEPTANZ in deinen Wortschatz und deine Handlungen aufnehmen, statt hier faschistoid deine Religion als das einzig wahre darzustellen.

Nichts gegen des Ismal, nichts gegen dich - aber bitte bleibe REFLEKTIERT. Ich bin bei fluter um zu lernen und nicht um einen Herzinfarkt zu gewinnen. Also bitte nochmal: Erkläre dich - konstruktiv und kritisch - dann freue ich mich mit dir zu diskutieren.

eva

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Moslem     Datum: 07.10.03 23:18

hi eva

ich und untolerant ?

meine religion ist für toleranz ist für frieden ist für
akzeptanz.

du gibst also selber zu das du die sharia NICHT gelesen hast

ich für eine vernümpftige diskusion dafür bin ich hier
aber bitte stellt meinen glaube nicht immer so in die schwarze
ecke

Ich freue mich für jede frage ;)

Tschau

moslem

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 08.10.03 11:00

Ich habe, zum letzten Mal, die Scharia nicht verteufelt. Ich habe sie, bzw das was ich darüber weiß, d.h. gehört und gelesen habe, lediglich als kritischen Einwurf gedacht, denn ich habe bis dato noch nie etwas positives über sie gehört, außer von dir jetzt.
Was ich weiß, ist, dass die Scharia mehr ist als unsere 10 Gebote, sondern das, auf Allah zurückzuführende, Gesetz des Islam. Dabei ist sie weit mehr als ein Strafgesetz, sie regelt auch das religiöse, soziale und politische Leben der Muslime. Genaue inhalte kenne ich leider, wie du schon erkannt hast, nicht, sehe den wichtigen belehrenden und richtungsweisenden Zweck schon. Dennoch verstehe ich nicht wie man deinen Satz \"In einer islamischen Gesellschaft wird Leben und Eigentum als unantastbar angesehen\" mit Bestrafungspraktiken wie z.Bsp. Handabhacken bei Dieben, Steinigung von Ehebrecherinnen, etc. vereinbaren kann.

aus dem Bildungszentrum Schule: Eva

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Moslem     Datum: 09.10.03 17:30

hallo

Eigentum ist was anderes als Straftaten zu begehen das eigentum ist unanstatbar das ist zu verstehen .

Wie ist es mit dem Leben sie ist laut der sharia auch unantastbar
aber was tuhen leider Gottes viele muslime :

Steinigung

Das ist eine reine Erfingung der Muslime nirgens steht im
Koran das es so ein gesetz gibt aber viele
ungebildete (dumme) Muslime DIE IHRE EIGENE RELIGION NICHT kennen. Wenden es Falsch an.l

So kommen wir mal zu thema Handabhacken

Das Handabhacken ist in der Sharia erlaubt.
Doch warum und so brutal?

Diese Massnahme ist die einzige Lösung um straftäter oder werdende, ABZUSTRECKEN

ein täter der heute klaut, seine knastzeit ablässt und wieder
freikommt der

KLAUT MORGEN WIEDER

Dieser brutale vorgang Hindert ERHEBLICH die pratizierung
einer Straftat.

Welcher Vortäter der eine hand duch handabhacken bekamm
würde eine zweite straftat riskieren??

Wäre das nicht oberober Dumm und WÄRE es so

Wie sollte dieser dumme mensch dann noch eine Dritte straftat
erbringen?

Es klingt zwar brutal aber der sharia ist die Sicherheit
der Gesellschaft SEHR wichtig Diese abschreckung hatte
zur Prophetenzeit einen unglublichen Erfolg.

Diese Massnahmen sind immer noch besser
als Menschen einen Lebenlang in den Knast zu stecken
oder ihn gar (wie in den USA) ZU TÖTEN.

Das töten ist in der sharia Strengstens verboten wer dies
bestreitet lügt und gibt die falsche aussage über die sharia.

achso übrigens du sagtest UNSERE 10 Gebote
der Islam ist aus dem gleichen Ursprung des Judentum und
Christentums wenn du es noch nicht wissen solltest. Deswegen müssen wir Muslime die 10 Gebote auch akzeptiern weil die 10
Gebote im gegensatz zur HEUTIGEN Bibel NICHT
verändert worden ist.


Ich hoffe ich konnte dir in bezug dieses themas weiterhelfen...


Tschau bis dann ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: scorn     Datum: 11.10.03 20:16

Hm, also Handabhacken als Umgang mit Straftaten ist unter allen Umständen falsch und ich denke, dass sollte jeder wissen, Straftaten merzt man aus, indem man die Wurzel allen Übels sprich soziale Ungerechtigkeit entfernt, nicht indem man irgendeinem benachteiligten Dieb die Hände nimmt.

Eva, wenn du dir Sharia nicht kennst, dann solltest du nicht davon ausgehen, dass im Iran die Sharia vollständig praktiziert wird, man kann sowas ja immer noch \"auslegen\", aber meine (extrem beschränkten Shariakenntnisse) lassen mich auch nicht grade positiv darüber denken.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 13.10.03 14:25

argh, ich wollte nicht verallgemeinern. sorry.

handabhacken ist scheiße, ganz einfach. todesstrafe, folter - alles für die katz. wenn wir menschen endlich lernen auch mal von unserem egoismus abzusehen wäre all das unnötig und überflüssig.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Dirk     Datum: 14.10.03 13:37

Hallo Moslem,

ich finde die Diskussion über den Islam hier sehr interessant, gerade weil du so viel dazu beiträgst. Nur leider finde ich auch, dass du in deinen letzten Beiträgen ziemlich radikale Ansichten vertrittst (Sharia, Hände abhacken, Ungläubige in die Hölle...). Du sagst, dass du tolerant und offen für eine Diskussion bist. Es wäre schade, wenn du diese Offenheit und Toleranz mit deinen Äußerungen untergräbst und somit die Diskussion erstickst. Schade für dich und schade für die, die mit dir diskutieren wollen.

Gruß, Dirk

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: anjani     Datum: 25.12.03 09:57

hallo, hab ne dringende frage!

wie feiert man im islam weihnachten? feiert man das da überhaupt? welche bedeutung hat es dann?

ne frohe zeit

anjani

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 25.12.03 21:08


Weihnachten wird im Islam nicht gefeiert.

Weihnachten ist ja das Fest der Liebe der Christen so weit ich
weiss, es bringt Familien zusammen.

Doch der Islam vordert die Tägliche Liebe in der Familie.

Auch wir haben besondere Feiertage wie Ramadan.

Die Muslime sehen Weihnachten nicht als original Christlichem
Hersprungs an.

Das können Geschichtswissentschafftler bestätigen.

Weihnachten ist als mehr oder weniger "Verchristlicht"
woden.

Und wird jetzt als Heilig gesehen.

Von mir persönlich oder den Muslimen wird Weihnachten letztendlich nicht als was schlechtes Gesehen.

Bitte verstehe mich nicht falsch.

In der Zeit des Propheten Muhammad (sav) feierten Muslime und Christen ihre eigenen Feiertage Tür an Tür.

Unser Prophet Muhammad (sav) respektierte andere Religionangehörige.

Und fordete die Muslime dazu auf den Christen an ihren
Feiertagen ihnen zu gratulieren, er tat es selbst auch.

Also,

Frohes, glückliches Weihnachtsfest ! ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: scorn     Datum: 26.12.03 15:24

dich gibts ja immer noch ^^

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: brandi     Datum: 26.12.03 15:34

theoretisch braucht man gar keine kirche...

- glauben kann man auch so
- nach sinnvollen regeln leben sollte man sowieso, gewisse werte sollte einfach jeder vertreten.

das ganze drumherum ist in meinen augen überflüssig, nutzlos und nicht nötig.
natürlich sollen aber leute, denen es gefällt, sich damit befassen.... kein thema.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: scorn     Datum: 26.12.03 18:01

klar, aber die kirche ist praktisch um die sinnvollen regeln ein bisschen mehr dem gemeinen pöbel zugänglich zu machen. außerdem sind die bauten gut für tourismus.
aber sicher viel von dem "drumherum" ist sogar ziemlich daneben.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 27.12.03 20:57

follow your leader...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: lucinia     Datum: 30.01.04 16:23

hi,

ui wieso bin ich die einzige, die ihre email-add anzeigt? (pssst... besteht die gefahr terrorisiert zu werden? denn dann nimm ich meine add raus ;)

also ich möchte gern etwas klar stellen. es gibt keine universale sharia. d.h. jede islamische glaubensgemeinschaft (und davon gibts nicht grad wenige) hat ihre eigene sharia, die aber im wesentlichen identisch ist.

wie schon vom moslem erwähnt gehört steinigung nicht in die sharia; über steinigung steht nichts im Quran, sondern in der Thora.

ansonsten das mit dem hand abhacken (klingt tatsächlich krass barbarisch...) ist so, dass der Quran davon ausgeht, dass ein islamischen staat (den es in der heutigen zeit nicht gibt!!!!) die grundbedürfnisse des menschen zu erfüllen hat (!!!), so dass kein mensch aus Not stehlen muss. <--- in diesem fall gilt die strafe (u.a. eine abschreckmethode)

aber da dies ja nicht der fall ist (dass es einen islamischen staat gibt, der auch funktioniert), darf diese strafe auch nicht in der praxis angewendet werden!!!! <---- ganz wichtig

und wenn n paar radikale dumpfbacken das trotzdem tun (also steinigung oder hand abhacken), dann sind es keine muslime, da sie nicht den geboten Gottes folge leisten.

nicht jeder muslim repräsentiert auch den richtigen islam ;-)

cya

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 31.01.04 18:12

lucinia du hast mir aus dem Herzen gesprochen ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: scorn     Datum: 01.02.04 19:53

du hattest neulich noch nen andern standpunkt zur sharia als luciana.
gut, dass du das erzählst, luciana,
weil wir meisten hier, wohl sehr wenig wissen...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: ursula     Datum: 02.02.04 14:26

mir kommt der konflikt (zwischen moslems und dem rest der welt, salopp gesagt) immer wieder absurd vor, und manchmal weiss ich auch warum: moslems definieren sich eben sehr stark über ihren glauben, die meisten hier, ich und fast alle die ich kenne, denen gehts überhaupt nicht um ihre religion, katholisch, evangelisch oder was immer, und die wollen und werden auch kein "religiöses" leben führen. also geht es darum, dass wir als kapitalisten verstanden werden oder als atheisten (was auch nichts zäht in einer gläubigen gemeinschaft) - dass aber überhaupt nciht anerkannt wird, dass viele hier doch auch mal irgendwann eine menge zeit mit dem hadern über die eigene religiösität verbringen und das, wenns abgelehnt wird, doch mit guten gründen tun? und ab da ist das leben eben über einen selbst definiert, also: nicht über komsum, kapitalismus und anti-irgendwas. man kann das egoistisch udn egozentrisch nennen. aber es ist nicht feindlich gegenüber einem bestimmten glauben. aber: skeptisch wenn eine glaubensgemeinschaft dazu benutzt wird, macht auszuüben, schwächere zu unterdrücken. bsp. gesichtsschleier. frauen bräuchten keinen schutz vor männern, wenn männern sie achten und respektieren. und das tun manche moslemische männer eben nicht. und das kann ich nicht akzeptieren.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ursula

  Autor: lucinia     Datum: 02.02.04 16:14

ja genauso wie manche muslimische männer die frauen nicht achten und respektieren, gibt es auch in deutschland n haufen assis, die die frauen nicht achten und respektieren.

was glaubst du wie oft ich auf der straße schon dumm angemacht wurde (da ich kein kopftuch trage). man wird nicht immer angebaggert und mit ekligen glubschaugen betrachtet, aber oft und gerade mit einem schleier, verhindert frau, dass sie belästigt wird.
außerdem ist das freiwillig und kein zwang.

ich bin wohl ein recht selbstbewusstes mädchen, wodurch ich mich auch gut gegen sowas verteidigen kann, aber viele andere frauen nicht und wenn sie zum schutz als symbol das kopftuch tragen wollen, dann haben sie recht dazu und keiner sollte sie deswegen für unmündig abstempeln. (also bitte mit ein bisschen toleranz an ne sache rangehen)

ich mag meinen glauben und ich lebe auch gerne danach. wer sich mal richtig mit Gott und releigion beschäftigt, wird hoffentlich merken, was denn überhaupt religion in dem leben eines menschen für eine rolle spielt.

lucinia

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: holle     Datum: 02.02.04 17:52

also bevor ich mit nem kopftuch rumrenne würde ich eher mal anfangen das system zu verändern. das ist doch wie zu sagen ich bin jude, ziehe aber keine kopfbedeckung an, weil ich dann keine angst haben muss von fundi-islamisten oder nazis angemacht zu werden. das heißt nämlich nichts anderes als einen teil von sich selbst zu verstecken. und das ist falsch, in jedem fall. und was das mit der religion angeht, ich habe mich jahrelang damit beschäftigt und bin zu dem schluss gekommen, dass religion in meinem leben überhaupt keine rolle spielt. ich habe mich von diesem ganzen balast befreit und kann sagen, dass ich mich jetzt tausendmal besser fühle. ich lebe nach einer einzigen regel: ich tue das, was mir gut tut, solange es keinem anderen menschen schadet. und wenn es dann auch noch gut für andere menschen ist, bin ich der glücklichste mensch der welt.
peace, holle

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 02.02.04 18:05

@ lucinia:

ich verstehe dich aber einen punkt hätte ich einzwände. ich habe vor kurzem eine moschee (eigendlich einige räume in einer ehemaligen fabrik die dazu umgebaut wurden) besucht. die männer hatten einen prunkvoll ausgestatteten raum mir einem wunderschönen tepich, ....
der raum der frauen war ganz kahl, es hingen nur 2 bilder darin und es gab keinen tepich. kannst du mir das erklären?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 02.02.04 19:10

@Ursula

dein satz:

"aber: skeptisch wenn eine glaubensgemeinschaft dazu benutzt wird, macht auszuüben, schwächere zu unterdrücken. bsp. gesichtsschleier. "

Es gibt Möchtegern moslems die dies tut aber :

Nicht alles, was irgendwelche Muslime vorleben und mit ihrer Religion rechtfertigen, ist auch tatsächlich im Einklang mit der islamischen Lehre !!!!!!!!!!!!!!

Der wahre Islam wird nur von einer kleinen menge von Muslimen
praktiziert !

Das was du gerade berichtest sind nichts als Vorurteile.

@Holle



dein satz:

"ich habe mich jahrelang damit beschäftigt und bin zu dem schluss gekommen, dass religion in meinem leben überhaupt keine rolle spielt. ich habe mich von diesem ganzen balast befreit und kann sagen, dass ich mich jetzt tausendmal besser fühle. "

Ein LAST?? welche last bitte welche religion der welt Zwingt?

Der Koran sagt : "Im Glauben gibt es keinen Zwang"

Den satz:

"ich lebe nach einer einzigen regel: ich tue das, was mir gut tut, solange es keinem anderen menschen schadet. und wenn es dann auch noch gut für andere menschen ist, bin ich der glücklichste mensch der welt."

Nenn mir bitte nur eines was mir als religiöser schadet oder
meinen Mitmenschen schadet. (Aber bitte ohne erfundene Vorurteile)!!

Die religion vertritt nur das Gute und verbietet das schlechte.

Un das du glücklich bist ist nur eine frage der Zeit, glaubs mir,

der tag, der monat, das jahr, wird kommen, dann wirst du es begreifen.

(Wie millionen andere menschen weltweit)

Fakt: Die sich am schnellst ausbreitenste religion der welt ist der
Islam.

Komisch das besonders viele Intellektuellen der westlichen länder
sich für den islam entscheiden?

@Thesa:



Dein satz:

"besucht. die männer hatten einen prunkvoll ausgestatteten raum mir einem wunderschönen tepich, ....
der raum der frauen war ganz kahl, es hingen nur 2 bilder darin und es gab keinen tepich"

Das ist mal wieder Typisch türkische Männer-Tadition

Aber es hat nichts mit der Lehre des eigendlichen Islams zu tun.

Die muslime heutzutage sind ehrlich gesagt "Ungebildet"
sie kennen nochnicht einmal ihre religion.

Das regt mich sehr auf.

Gott sagt im Koran eindeitig das die Frauen auch ihren GERECHTEN;
GLEICHBERECHTIGTEN ANTEIL BEKOMMEN SOLLEN !

Aber die Tradition aus Anatolien ist meiner meinug nach hier in deutschland besonders schlecht.

1.Weil nicht türken-oder muslime dan mit vorurteilen gefüttert werden

2. Es einen schlechten Image gibt

3. Es nicht im Einklang des Islams ist !

Frauen haben das recht die gleiche qualität an gebetsräumen
wie Männer !

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @holle

  Autor: lucinia     Datum: 02.02.04 19:15

hi :)

hmm ich weiß nicht was der erste satz mit dem zweiten zu tun haben soll.

du würdest nie kopftuch anziehen, ok. man sollte das system ändern? wie?? <-- yepp... ziemlich knifflig

das beispiel mit dem juden bestätigt doch nur meine einstellung. aus angst, dass ihn jemand erkennt, würd ein jude seine kopfbedeckung zu haus lassen? das ist doch mist. hey wir sind in dieser hinsicht doch einer meinung oder meintest du was anderes?
(vielleicht ne anspielung darauf, weshalb ich kein kopftuch trag?)

ansonsten... jedem das seine. ich bin mit meiner religion (dem Islam) glücklich :) und andere menschen mach ich sogar auch damir glücklich. (hey, da haben wir ja nochwas gemeinsam ;)


@Thesa

hmmm ja, leider ist das bei den meißten gemeinden so :( es ist nun mal so, dass es mehr männl. gelehrten gibt und denen muss man auch n hübsches räumchen präsentieren... naja glaub ich. jedenfalls liegt das an den leuten wo sie was wie hübsch gestalten wollen. entweder sind die frauen zu faul um ihre seite hübsch herzurichten oder die männer zu geizig. keine ahnung. ist zum glück aber nicht überall so ;) jedenfalls hat das nichts mit dem islam zu tun, sondern mit den leuten.

also don´t worry... nix mit frauenunterdrückung ;)

lucinia

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: holle     Datum: 02.02.04 20:21

@ lucinia: mit system ändern meine ich die einstellung der männer zu ändern. und das kann man tun indem man einen dialog beginnt. reden und zuhören und nachdenken und wieder reden und zuhören und wieder nachdenken. ich will mich nicht damit abgeben , das ICH mit nem kopftuch rumlaufen soll, damit mich ein paar kranke männer nicht anmachen. ich finde das soooooooo absurd. wer ein kopftuch tragen will soll das tun, dagegen habe ich nichts. aber bei der sache mit der kopfbedeckung bei den juden sind wir, soweit ich das verstanden habe, nicht einer meinung. wenn ein jude seine kopfbedeckung NICHT trägt, zeigt er seinen glauben nicht, d.h. er verleugnet ihn aus angst. wenn eine muslimische frau ihr kopftuch trägt versteckt sie ihren glauben nicht, sondern sagt damit: "ich bin eine muslimische frau und verstecke meine reize und deshalb mach mich nicht an". das sind zwei völlig verschiedene paar schuhe. sie verleugnet ihre identität nicht. verstehts du was ich meine? der jude versteckt seine identität, die muslimische frau ihre reize. das ist was ganz anderes.

@muslim: wenn du einer religion folgst, muss die ihre regeln befolgen. regeln die allah, gott, buddah oder sonstige koran- oder bibel- oder thoraschreiber gegeben haben. regeln sind für mich zwänge und zwänge sind für mich eine last. ich folge meiner regel, die ich oben schon aufgeführt habe. und ich finde es unglaublich arrogant und unglaubhaft, dass du mir erzählst, dass mein glück in ein paar jahren aufhört. bist du ein wahrsager oder hat dir allah den blick in die zukunft verliehen? das glaube ich nicht, du bist kein prophet. ich weiß, dass ich ohne glauben glücklich sein werde und du weißt, dass du mit deinem glauben glücklich sein wirst. und das finde ich wunderbar für uns beide. ich habe dich nicht kritisiert, sondern nur gesagt, wie ich zu glauben udn religion stehe. du wolltest es hören. ich hab's gesagt.

live and let live.

greetz, holle

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 03.02.04 20:45

@ lucinia:
ich weiß leider ziemlich wenig über den koran, aber steht da nicht drin, dass die frau dafür zuständig ist sich um die familie zu kümmern und der mann und "das geld zu beschaffen".
so kommt es auf jeden fall durch die aussagen von "muslim" rüber.
egal ob das jetzt diese aussage im koran wertfrei gehalten ist oder nicht, finde ich es eine anmahsung einem geschlecht gewisse aufgaben vorzuschreiben. was machen demnach schwule oder lesben?

noch eine frage:
ich habe gehört das muslime es nicht mögen, wenn man "mohammedaner" zu ihnen sagt. vor ein paar tagen habe ich dann wiederum gehört, dass es ihnen nichts ausmacht.
kannst du mich bitte aufklären?

Thesa

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @thesa

  Autor: lucinia     Datum: 03.02.04 21:36

frau ist dem mann nicht untergestellt. die frau kann genauso gut einen job ausüben und der mann den haushalt führen. voraussetzung dafür ist jedoch, dass die frau etwas krätig ist, wenn sie z.B. in einem bauunternehmen arbeitet (wir gehen mal vom extremen aus) und der mann geschickt, geduldig, putzfreudig etc. ist.

tjo, aber in den meißten fällen ist es nun mal so, dass frau viel geschickter im haushalt ist und der mann dafür bei der arbeit schön standhaft ist. außerdem muss eine mutter für ihr baby immer da sein, d.h. sie kann nicht einfach mal zur arbeit gehen und das kind beim daddy lassen, der etwas weniger sensibel ist und nicht den mutter-instinkt und die mutter-gefühle in sich trägt. (etliche studien beweisen sowas) klar können aber kinderlose paare beide arbeiten gehn und sich die arbeit im haushalt teilen... dagegen sagt der islam überhaupt nichts.

nur als der quran entstand, gabs für frauen keine bürojobs, sondern nur so harte arbeiten, bei der eine frau schon nach dem ersten tag zusammenbrechen würd.
also es hat nichts mit frauenunterdrückung zu tun!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

im quran sind keine verse "wertfrei".

übrigens ist homosexualität im islam "verboten", genauso wie im christentum.


joah...wir beten ja nicht mohammed an, sondern Allah. wieso sollen wir uns dann mohammadaner nennen? nur weil sich christen christen nennen? wir glauben an alle propheten (adam, moses, jesus, abraham etc.).

lucinia

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 03.02.04 22:31

Lucinia hat schon mir schon wieder die worte von der zunge genommen ;)

@Holle

Der Mann muss selbstverständlich seine einstellung ändern
der Islam vordet das sowohl der mann als auch die frau sich nicht
sexuell belästigen oder verkehren (Ausser in der Ehe)

Niemals ist die Frau schuld das wenn die vergewaltigt wird
und kein kopftuch an hatte, aber das ist nicht nur der eigendliche sinn des islams sich vor körper-versteckung-kopftuch zu enthüllen
(Mal blöd ausgedrückt ;) )

Doch das Kopftuch ist eigendlich ein sehr einfaches und nicht gerade das bedeutsamste Thema im Islam.

DAS KOPFTUCH IST NICHT DAS WICHTIGSTE IM ISLAM

Gott sagt ausdrücklich das niemand das recht hat eine frau zu etwas zu zwingen.

@Thesa

Im koran steht ausdrücklich das die Frau ihre EIGENEN UND DER MANN SEIN EIGENES Verdienst haben kannn.

Sobalt aber einer für die Kinder sorgt.

Die Frau unseres Propheten hatte auch gearbeitet sie war sogar der Arbeitgeber unseres Propheten.

Muhammedaner ist nicht inordnung weil wir nicht Propheten
anbeten sodern Gott und wie lucinia schon gesagt hat:

Auch wir glauben an Jesus Moses und Abraham usw.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 03.02.04 22:34

@Thesa

Was sagt der Islam über Homosexualität?

Es gibt keinen Zweifel, daß Homosexualität im Islam als „sündhaft“ betrachtet wird. Homosexualität ist, was den Islam betrifft, ein schwerer Fehler (so wie alle Sünden, wenn sie nicht beabsichtigen, Schlechtes zu tun). Menschen sind nicht von Natur aus homosexuell. Sie werden homosexuell aufgrund ihrer Umwelt. Vor allem während der Pubertät hat die Umwelt einen großen Einfluß. Vorschläge, Ideen und seltsame Träume sind Symptome von verwirrten Versuchen, neue und eindeutige sexuelle Sehnsüchte zu verstehen, und werden allzu schnell als Zeichen interpretiert, daß jemand eine bestimmte sexuelle Neigung hat. Wenn diese Interpretationen dann auch von tatsächlichen homosexuellen Handlungen begleitet werden, werden sie dadurch zudem verstärkt.

Der Mensch kann seine Triebe seinem Willen unterwerfen. Sexualität ist eine Wahl der Identität, gestützt auf die Wahl von Handlungen, die sich wiederum auf die Wahl dessen stützt, worüber ich sexuelle Phantasien habe. Gerade der Mensch ist fähig, seine Gedanken zu kontrollieren, bestimmte zuzulassen und andere zu verwerfen.

Wenn jedoch der freie Wille nicht erkannt wird, so ist es nicht schwer, in einen Kreislauf zu gelangen, der damit anfängt, daß eine Hypothese über Sie als wahr akzeptiert wird und nicht bloß als eine Wahlmöglichkeit, auch wenn die Entscheidung manchmal schwierig ist.

Zum Beispiel könnte „Ich bin faul“ von jemandem als wahr betrachtet werden. Wenn der Mensch, der dies denkt, morgens im Bett liegt, so betrachtet er seine Tatenlosigkeit als Beweis seiner Behauptung „Ich bin faul“. Je mehr er sich dem Müßiggang hingibt, desto mehr sammeln sich die Beweise dafür, und die Vorstellung fixiert sich in seiner Identität. Sie mag sich sogar physisch manifestieren und seine Physiologie und Psychologie verändern. Dieser Prozeß kann jeder Vorstellung folgen, gut oder schlecht, die wir über das Selbst haben und die größtenteils auf „Beweismaterial“, das auf unseren Handlungen beruht, zurückgeht.

Die Vorstellung kann „Ich bin schwul“ oder „Ich bin zufrieden“ oder „Ich esse gerne viel“ sein. Die Wahrheit aber ist: Sie sind, was Sie sein wollen; Sie tun, was Sie zu tun wählen; Sie denken, was Sie denken wollen. Es mag eine lange Verzögerung eintreten zwischen der auslösenden Wahl und der Wirkung, aber jeder kann sich ändern. Es gibt Ex-Drogensüchtige, Ex-Spielsüchtige und Ex-Homosexuelle, die ihre Wahl revidiert haben. Bei all diesen Sünden ist Vorbeugen tausendmal besser als Heilen – und viel leichter.

Manche glauben, daß Homosexualität genetisch vererbt wird und daß diejenigen, die so veranlagt sind, ein Opfer der Gene sind und keineswegs Sünder. Mag sein, aber es gibt auch andere Dinge, die womöglich auf eine genetische Veranlagung zurückgehen, wie z. B. Spielsucht und Alkoholismus. Man kann auch argumentieren (und es wurde auch getan), daß es genetisch vorprogrammiert ist, daß der Mann seiner Partnerin untreu ist.

Dennoch bedeutet das nicht, daß es richtig ist, diese Dinge zu tun, oder daß sie nicht als sündhaft bezeichnet werden. Im Islam ist das Trinken von Alkohol sündhaft, auch wenn Sie eine Neigung zum Alkoholiker haben. Der Trick ist, wie jeder ehemalige Alkoholiker Ihnen bestätigen wird, auch nicht nur einen einzigen Tropfen zu trinken, sobald Sie mit dem Trinken aufgehört haben – ein langer steiler Weg, von dem man leicht abrutscht, aber das Leben ist besser danach. Sobald einmal ein gewisses Verlangen stark mit Ihrer Identität verknüpft ist und Sie in gewisser Weise süchtig sind, wird es immer sehr leicht dazu kommen, daß Sie dem Verlangen wieder nachgeben – Sie können die Befriedigung nicht vergessen.

Die schwierige Aufgabe besteht darin, die negative Seite des Verlangens zu sehen wie den Kater, das verspielte Geld, den Selbsthaß oder einfach das Gefühl, etwas versäumt zu haben. Aber wenn Sie sich zum Besseren verändern wollen, müssen Sie sich dies vor Augen halten, damit die Begehren der Vergangenheit, die mit Ihrer Identität verbunden sind, sich von dem, was Sie werden wollen, loslösen können.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 04.02.04 16:06

@ moslem:

mit diesem beitrag hast du mich persönlich beleidigt, weil ich bi bin.
ich hab von studien gehört, wo menschen versucht haben, ihre Homo/bisexualität zu unterdrücken und dadurch krank geworden sind.
ich habe mich nicht in meine sexualität "hineingesteigert". ich habe versucht sie zu unterdrücken und bin dadurch selbstmordgefährdet geworden, .... weil ich mich selbst nicht akzeptieren konnte.
Jesus selbst hat nie etwas gegen schwule und lesben gesagt. das war paulus, der für mich ein normaler mensch war, der sich in dem punkt geirrt hat. die evangelische kirche sieht homosexualität auf keinen fall als sünde an. sie segnen sogar gleichgeschlechtliche paare in einer der ehe ähnlichen zeremonie (sie dürfen sie leider nicht verheiraten, weil man erst kirchlich heiraten darf, wenn man das standesamtlich ist und die sog "homoehe" keine ehe im rechtlichen sinne ist)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Mara     Datum: 04.02.04 19:07

Klar in allen Religionen gibt es bestimmte Regeln oder Gesetze. Aber wie kann ein Gott es mit seinen Gläubigen gut meinen, wenn sie durch seine Gesetze unglücklich werden? Will ein Gott nicht das es den Menschen gut geht?
Und warum sind manche Religionen gegen Homosexualität, wenn es manchen Menschen dann nicht gutgeht?
Wiso galt (gilt)t Homosexualität schon früher (auch heute noch) als unnormal? Den Homosexualtität gab es auch schon im Mittelalter.

Die letzten Fragen haben zwar nichtmehr viel mit Glauben zu tun, aber vielleicht weiß trotzdem jemand etwas darüber.

Mara

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 04.02.04 20:32

@ mara:
Homosexualität galt nicht immer als unmoral zB bei den griechen nicht. leider ist es so, das viele menschen, alles was nicht der mehrheit angehört also nicht "normal" ist, als schlecht ansehen. außerdem tut es vielen gut auf jemanden "drauf zu hauen". wer eignet sich nicht besser als minderheiten.

wenn dich die geschichte der unterdrückung homosexueller interessiert empfehle ich dir die seite http://www.younggay.de/thema/comingout/diskriminierung.html

Thesa

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 05.02.04 12:47

selbst bei den italienern, oder uzmindest den venezianern, war sie bis ins 18 jh. mindestens ganz und gebe.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 05.02.04 15:29

@Thesa

ich habe dich nicht persönlich angesprochen und auch nicht beleidigt.


@Mara

deine Frage:

Aber wie kann ein Gott es mit seinen Gläubigen gut meinen, wenn sie durch seine Gesetze unglücklich werden? Will ein Gott nicht das es den Menschen gut geht?


Eben weil er es mit den Gläubigen gut meint ist er gegen homosexualität.

Die homosexualität liegt nicht in der Natur des menschen.

Gott schuf mann und frau, diese 2 verschiedenen geschlechter
sind pefektionistisch füreinander geschaffen worden.

Sie ist eine sexuelle verwirrung. Und in diesem zustand kann ein Mensch niemals Psychisch glücklich.

weil sie ständig unwohl in ihrer eigenen Haut stecken und von der gesellschaft (Großteil) nicht akzeptiert werden können.

Mit Recht, wie gesagt es ist nicht genetisch veranlagt sondern Psychisch bedingt und es liegt bei jedem selbst wie er es verarbeitet.

Gott möchte nicht das ein Mann oder Frau sich sexuell verwirren.

Deswegen sagt er auch das sie ihre sexulellen neigungen veringern sollen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 05.02.04 17:14

ich fühle mich durch meine gefühle für frauen nicht verwirrt oder benachteiligt.
die gesellschaft macht das problem daraus. auch wenn ich das nciht so gravierend sehe (bin fast überall geoutet und hatte (fast) keine probleme damit)
ich finde es unsinn, dass mann und frau besser zusammenpassen als ein gleichgeschlechtliches paar und ich hatte schließlich schon beziehungen zu beiden geschlechtern.

übrigens ist BEWIESEN das man homosexualität
nicht "wegtherapieren" kann.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: scorn     Datum: 05.02.04 21:30

ist homosexualität nicht viel gesellschaftsfähiger in zeiten der überbevölkerung?
und psychisch nich genetisch? quatsch.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 06.02.04 15:16

@scorn

Überbevölkerung? Ach und deswegen soll eine Zukunft ohne
Familie=Kinder=Nachwuchs verschwinden oder was?

Eine Gesellschaft(en) ohne Nachwuchs und dann ?

Das würde dann das aus für die Menschliche Rasse sein.

Das ist völliger quatsch das Homosexulle Gesellschaftsfähiger
wären.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Dirk     Datum: 06.02.04 15:35

@Muslim,
es wird Zeit, dass ich mich mal wieder zu Wort melde. Es ist einfach unangebracht, wie du hier Schwule, Lesben und Bisexuelle und alles was dazwischen liegt ins schlechte Licht rückst. Du bist selbst nicht schwul und doch tust du so, als ob du weißt, wie sich ein Schwuler fühlt. Woher willst du wissen, dass sich Schwule und Lesben unwohl in ihrer Haut fühlen? Ich persönlcieh kenne viele und sie fühlen sich nicht besser oder schlechter als jeder andere Mensch. Und sie können sehr wohl glücklich sein. Und wenn sie sich wegen ihrer sexuellen Orientierung schlecht fühlen, dann hat das bestimmt mehr mit gesellschaftlichen Vorurteilen und Ausgrenzung zu tun als mit der Tatsache, dass sie sich verlieben (denn nichts Anderes tun sie, nur eben in jemanden vom gleichen Geschlecht). Also, höre bitte auf, andere Menschen vorzuverurteilen aufgrund ihrer Identität. Du willst auch nicht vorverurteilt werden, weil du gläubiger Moslem bist.
Denk mal drüber nach.
Dirk

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 06.02.04 17:24

*seufz*
es ist enorm problematisch wenn auf der einen seite alle stehen und schreien: lasst uns alle doch in ruhe, wir sind alle nett! und auf der anderen seite einer steht und darauf besteht, der einzig wahre, absolut wissende zu sein. bei so einer sache können wir entweder sagen: "ach, der arme junge, er weiß es halt nicht besser, arme verirrte seele" oder aber "mein gott so ein idiot, wie kann man nur so intolerant sein?!" oder aber: "ach leute, natürlich sind solche leute wenn sie diese fundamentalität aktiv leben eine tickende zeitbombe, aber wir haben hier einen jungen mann, der eine überzeugung hat und das ist doch recht selten? der wird schon noch auf die schnau** fallen..."

usw. wir können sagen was wir wollen, muslim bleibt bei seiner meinung und wird uns nicht verstehen. aber vielleicht lernt er ja seine meinung selektiv abzugeben, statt uns die volle ladung ins gesicht zu schleudern...

hm, ich schreibe die ganze zeit "uns". ich meine mich und schreibe im namen jener, die sich mir anschließen möchten. alle andreen können lachen und machen was sie wollen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 06.02.04 17:25

@ dirk: danke für die unterstützung

wer sagt, dass ein gleichgeschlechtliches paar keine familie gründen kann? es gibt viele kinder die in heimen aufwachsen und gerne eltern hätten.
ich will auch gerne eine familie haben, aber ich hoffe, dass das bald nicht mehr vom geschlecht abhängen wird und es endlich auch gleichgeschlechtlichen paaren erlaubt wird kinder zu adoptieren.
ich glaube das meine gefühle für meine exfreundin ehrlicher waren, als die vieler in hetero-beziehungen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 08.02.04 22:56

@Dirk

"Also, höre bitte auf, andere Menschen vorzuverurteilen aufgrund ihrer Identität."

Bitte? Ich habe die Identität nicht verurteilt sondern kritisiert in ihrer
anpassung der Gesellschaft. Ihr tut so als hätte ich euch alle verflucht oder angegriffen, ich habe nur meine Ansichten gegeben

Natürlich ist jeder mensch FREI in seiner Gestaltung des Lebens.

@°Eva°

"usw. wir können sagen was wir wollen, muslim bleibt bei seiner meinung und wird uns nicht verstehen. aber vielleicht lernt er ja seine meinung selektiv abzugeben"

Was soll ich verstehen? das Eine Familie von Mann+Mann = adoptierte Kinder = Gesellschaftfähiger sind als Mann+Frau = Kind ?

Homosexualität liegt nicht in der Natur des Menschen, deswegen bin ich der Meinung das die Natürlichen Gaben und Eigenschaften uns Menschen nicht in der Homosexualität nicht gegeben sind.

Sie sind weder Pyschisch noch Körperlich geeignet.

Natürlich könnte jetzt ein Homosexualler Mensch jetzt sagen Nein ich bin glücklich und alles ist in Ordnung, das ist Ansichtssache
oder mann kann es sich auch ein Leben lan einreden.

Jeder Mensch ist FREI was der einzelne tut ist nicht meine Sache

ich habe nur meine Meinung geäußert.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 09.02.04 19:25

ich sage nicht, dass mann und mann besser geeignet sind als mann und frau, sondern gleich gut.
und: es liegt in den eigenschaften eines menschen, wie er sexuell oreintiert ist, und man kann das NICHT ändern.
ich verstehe nicht was du mit "anpassung in der gesellschaft meinst"
in allen tierarten, gibt es homosexuelle tiere, nur zu dem argument das oft vorgebracht wird das es "unnatürlich" sei.

ich bin nicht glücklich und zwar weil mich leute wie du nicht so akzeptieren können wie ich bin!!!
aber als ich mich verleugnet habe, wollte ich mich umbringen!!!!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @Thesa

  Autor: lucinia     Datum: 09.02.04 20:10

hi Thesa,

bitte fühl dich nicht angegriffen.
kein mensch hat das recht dich als "unnormal" abzusptempeln. aber du darfst dein leben auch nicht abhängig von den meinungen anderer menschen machen. also darfst du auch nie an selbstmord denken... selbstmord ist feige und keine "erlösung".

muslim hat nur seine meinung hier rein gepostet bzw. die lehre des Islams vertreten, er hat dich als person nicht angegriffen.

meinungsfreiheit sollte wohl bei jedem ganz oben stehen, wenn dir jetzt jeder in forum zugestimmt hätte ohne wirklich davon überzeugt zu sein, dann wär das doch heuchelei. hätte dir das geholfen?

wenn muslim der überzeugung ist, dass homosexualtät nicht natürlich ist, dann darf er das wohl auch äußern. ich bin auch der meinung, dass homosexualtät nicht natürlich ist, aber ich hab auch freunde, die bi sind und mit denen ich super klar komm.
ich denk mir nur, dass jeder in seinem leben ma in eine identitätskrise gerät und sich selbst erkennen muss. ein mensch, der jetzt noch davpn überzeugt ist total homo zu sein, kann in 5 jahren nonne werden... das ist kein thema. aber wenn du fest davon überzeugt bist, dass das deine natur ist, dann ist das ok, aber du darfst dich nicht jedesmal sofort angegriffen fühlen, wenn jemand nicht deiner meinung ist... dass die erde rund ist war für die meißten damals auch erst nur quatsch, weil sie zu stur und dickköpfig waren.


noch kurz zu deinem argument mit der tierwelt: der mensch ist nun mal kein tier und kann somit nicht mit der tierwelt verglichen werden. "mensch und distanz" ... der mensch ist nicht an die welt gebunden oder nur von seiner natur gesteuert. der mensch kann sich selbst steuern und somit ist jeder mensch für seine lebensweise selbst verantwortlich... nicht die natur.

machs gut

bye

PS: wenn du mit mir mal privat reden willst, kannst du mich gern anmailen: dyinglilith@hotmail.com

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 10.02.04 16:21

bin ja nicht mehr selbstmordgefährdet und weiß jetzt selbst, dass das feige gewesen wär.

woher kommt dann deiner meinung nach homosexualität?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 10.02.04 21:15

@Thesa

dein satz:

"ich bin nicht glücklich und zwar weil mich leute wie du nicht so akzeptieren können wie ich bin!!!"

Ich wiederhole mich ich habe NICHTS gegen dich persönlich
ich habe nur meine meinung zur Homosexualität gegeben

und ich sage es dir wieder, jeder ist Frei in seiner Lebensart.

Und ich würde niemals Homosexuelle persönlich angreifen,
noch beleidigen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: hamza     Datum: 04.04.04 18:47

wie ich sehe ist die diskussion um den glauben aus dem raster gesprungen. am schluss vertritt jeder seine eigene meinung, wenn man diese individuellen streitigkeiten dann auf den glauben übernimmt, so entsteht dort au ein gewisser hass, also take it easy, schlussendlich ist ja meinungfreiheit angesagt:))

diese nummer mit dem bösen islam ist eh von den ewigen westmächten aufgezogen. es muss jemand vöse auf dieser welt sein, es ist praktisch wenn es gerade die 2. grösste reliogionsgemeinschaft der welt ist. wenn noch dazu diese meisten in 3. weltländern leben, die werden von uns west menschen (kapitalisten) eh als schlecht angesehen, hat man den nutzen

mfg aus der schweiz

hamza

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 20.04.04 23:04

@hamza

Dein Satz:

"wenn man diese individuellen streitigkeiten dann auf den glauben übernimmt, so entsteht dort au ein gewisser hass,"

Das glaube ich nicht, im Gegenteil, dadurch werden zumindest Vorurteile (und da gibt es halt zu viele) abgebaut.

Denn Hass denn solte man zumindest in Diskusionen weglassen.
Was auch nicht der Sinn der Sache ist.

Übrigens könntest du ja stattdesen deine eigene Meinung zum Islam geben oder? ;)

Und das mit dem "Bösen suchen" da gib ich dir recht, vorher war es die bösen russen und heute die Muslime, die usa muss ebenen
neue Feindsbilder schöpfen und (nicht berechtigte) Politische Ziele zu erreichen.

Der 11.9 ist -------> meiner Meinung nach <-------- auch eine Verdächtige Suppe.

Bischen zu sehr gesalzen ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: murat     Datum: 22.05.04 17:46

du wirst gleich bösartig, das zeigt wie tolerant ihr doch seid??? ich habe die nase entgültig voll von muslimen, die immer nur hass predigen und gealtgeil sindMuslim schrieb:

> @hamza
>
> Dein Satz:
>
> "wenn man diese individuellen streitigkeiten dann auf den
> glauben übernimmt, so entsteht dort au ein gewisser hass,"
>
> Das glaube ich nicht, im Gegenteil, dadurch werden zumindest
> Vorurteile (und da gibt es halt zu viele) abgebaut.
>
> Denn Hass denn solte man zumindest in Diskusionen weglassen.
> Was auch nicht der Sinn der Sache ist.
>
> Übrigens könntest du ja stattdesen deine eigene Meinung zum
> Islam geben oder? ;)
>
> Und das mit dem "Bösen suchen" da gib ich dir recht, vorher
> war es die bösen russen und heute die Muslime, die usa muss
> ebenen
> neue Feindsbilder schöpfen und (nicht berechtigte)
> Politische Ziele zu erreichen.
>
> Der 11.9 ist -------> meiner Meinung nach <-------- auch
> eine Verdächtige Suppe.
>
> Bischen zu sehr gesalzen ;)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 25.05.04 21:59

@murat

1. Ich habe deine "Sätze" nicht verstanden

2. Wenn meinst du mit bösartig?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 11.07.04 14:13

Wie keine andere Religion beansprucht der Islam, nicht nur für das Seelenheil sondern auch für Politik und Gesellschaft zuständig zu sein. Anstelle eines Grundgesetzes haben viele islamische Staaten den Koran als Verfassung. Funktioniert das oder ist der Islam ein Betriebssystem (um die Sprache der Datenverarbeitung zu bemühen), das viele Viren enthält?

Eine UNO-Studie (siehe Internet-Links am Ende) über die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der islamischen Staaten lässt nachdenklich werden. Hängt z.B. die weltweit niedrigste Beschäftigungs-Quote der Frauen in den 22 Ländern der arabischen Liga nicht mit den Koranversen über Frauen zusammen? (Siehe unter 2.)



Eine weitere Frage stellt sich angesichts des weltweit aufkeimenden religiösen Fanatismus: Ist eine friedliche Koexistenz der Religionen möglich? Hat der Islam etwas mit islamischem Terror zu tun oder ist dieser nur eine Verzerrung der Religion? Neben den friedlichen gibt es stark kriegerische Fundamente dieser Religion und eindeutige Aufforderungen zur Gewalt im Koran, (was zu zeigen sein wird). (Siehe unter 1.)



Nur durch rückhaltlose Aufklärung kann man dieser Gefahr begegnen.



Der gegenwärtige Krieg gegen den Terror kann militärisch meiner Meinung nicht gewonnen werden kann, ohne dass eine breite Aufklärung die Religionen (auch unsere christliche) unter die Lupe nimmt. Wenn George W. Bush von einem „Kreuzzug“ spricht, ist das zu verurteilen.

Nur Aufklärung im Sinne Voltaires, der damals den gläubigen Christen die ganzen Implikationen ihres Glaubens vor Augen hielt, kann noch verhindern, dass wir wieder in die längst vergangen geglaubte Zeit der Religionskriege zurückkatapultiert werden.



Die meisten Muslime sind sicherlich daran interessiert, in Frieden zu leben. Viele kennen den Koran nicht, viele richten sich nach den friedlichen Versen, bzw. nach den friedfertigen Ausdeutungen von Begriffen wie „Dschihad“ (nicht „Krieg“ sondern „Anstrengung“). Deswegen bestreiten viele Autoren einen Zusammenhang zwischen moslemischer Gewalt, bzw. Terrorismus und dem Koran. Entweder sie behaupten: „Der Koran untersagt jede Gewaltausübung...“ (Islamische Charta, Art. 11, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.), was tatsächlich nicht stimmt, oder sie bestreiten, dass alte Verse heute noch ernst genommen werden.



Eine Voraussetzung für die Wirksamkeit alter Schriften ist die Häufigkeit und Ernsthaftigkeit ihrer Rezeption und das Maß an „Glauben“ an sie. Ich schätze nach zahlreichen Gesprächen mit hier lebenden Moslems jeder Bildungsschicht und jeden Alters, dass 20-40% der Moslems buchstabengläubig den Koran für Allahs Wort halten. „Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes.“ (Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.) Die Scharia, die ca. 100 Jahre nach dem Koran in den Hadiths aufgeschrieben wurde und als heilig gilt, obwohl sie nicht von Mohammed stammt, befürwortet ein noch größerer Teil der Moslems. Insbesondere die menschenrechtswidrigen strengen Strafen wie das Abhacken der Hand für Diebstahl finden Zustimmung.

Demgegenüber gibt es nur wenige buchstabengläubige Christen. Und in keinem Land christlicher oder jüdischer Prägung werden die alttestamentarischen Strafen, die der Scharia in ihrer Grausamkeit und Ungerechtigkeit teils gleichen, heute noch verhängt.



Eine weitere Voraussetzung für die Wirksamkeit alter Schriften auf heutige Konflikte ist die Auslegung durch die Geistlichkeit und deren Anweisungen an die Gläubigen. Solche für jeden Moslem verbindliche „Glaubensgutachten“ heißen „Fatwa“ oder „Fetwa“. Jede „Fatwa“ muss mit dem Koran in Einklang stehen. Es gibt von verschiedenen einflussreichen Islamgeistlichen der jüngeren Geschichte „Fatwas“, die Gewalt rechtfertigen oder dazu aufrufen.



Es gibt jedoch keine „Fatwa“, die die Anschläge des 11. September oder die palästinensischen Selbstmordattentate verurteilt.

„Die geistlichen Führer des Islam haben bislang weder angemessene Lehrmeinungen gegen den Terrorismus entwickelt, noch haben sie ihn mit eindeutigen Worten verurteilt.“

(„Das Zeitalter des Terrors“ Strobe Talbott, Nayan Chanda, 2002, Seite 96)

Falls diese Anschläge verurteilt wurden, geschah das in einem unverbindlichen halbherzigen Ton und nie in Form einer „Fatwa“. Großscheich Tantawi von der Al-Azhar-Universität: „Das zeuge nicht von Mut, mutig sei nur, wer sich verteidigt.“ (über die Attentäter des 11. September in DIE WELT 19.09.2001). Und Arafat verurteilte zwar die Taten, schwieg aber auf die Frage, ob er nach dem 11. September seinen Getreuen nun die Selbstmordattentate untersagen wolle.



Wie gesagt beziehen sich alle „Fatwas“ auf den Koran. Wenn Gewalt und Terror rauskommt, müssen auch Aufrufe zu Mord und Gewalt drinstehen. (siehe unter 1.)



Es stehen auch Anweisungen für das friedliche Miteinander im Koran (siehe unter 4.). Es stellt sich nun die dringende Frage:

Wann kommen „Fatwas“ zum friedlichen Zusammenleben? Wann werden die gewalttätigen Passagen des Koran historisiert, also in den kriegerischen Zusammenhang der Anfangszeiten des Islam zurückverwiesen und nicht mehr als Allahs Wort betrachtet?



Das Folgende ist ein Versuch einer Analyse mithilfe einer Zitatenauswahl aus dem Koran zu den Themen Krieg und Frieden, Welt- und Menschenbild. Leider habe ich im Koran sehr viele Zitate zum Thema Krieg gefunden. Das Thema Frieden wird fast behandelt, als ginge es um taktischen Frieden. Vielleicht wird deshalb auch heute noch Pazifismus von vielen Moslems als unislamisch gebrandmarkt, solange es um Frieden mit den „Ungläubigen“ geht. Krieg dagegen kann nach moslemischer Auffassung „heilig“ sein (siehe unten).



Für meine humanistischen Begriffe kann ein Krieg nie heilig sein, sondern nur der letzte Ausweg. Die Moslems müssen sich fragen lassen, wie sie es mit der Gewalt aus religiösen Motiven halten. Der Koran gibt in zahlreichen Versen Anleitung und Aufforderung zur Gewalt, ja zum militärischen Kampf. Insbesondere in der 2., 4., 8. und 9. Sure finden sich solche Anweisungen.



1.) Koran-Texte zu Gewalt und Krieg:



Nur eindeutige Aufforderungen zur Gewalt sind zitiert. Die vielen Schmähungen gegen „Ungläubige“ wurden weggelassen, ebenso Aussagen wie: “Allah straft die Ungläubigen.“

Die Zitatensammlung ergäbe sonst einen viel größeren Umfang:



Sure 2, Vers 191: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ...“

Sure 2, Vers 193: "Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. ..." (Die "Ungläubigen" stellen wegen ihrer heidnischen Auffassung eine Verführung dar und müssen allein deshalb bekämpft werden.)

Sure 2, Vers 216: "Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht." (Gemeint ist der Kampf mit Waffen.)

Sure 4, Vers 74: "Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn." (Diesen „Verkauf“ ihres Lebens haben die Attentäter von New York offensichtlich vollzogen. Siehe unter 6. Jenseitsvorstellungen des Islam)

Sure 4, Vers 76: „Wer da glaubt, kämpft in Allahs Weg, und wer da nicht glaubt, kämpft im Weg des Tagut. So bekämpfet des Satans Freunde. Siehe, des Satans List ist schwach.“

Sure 4, Vers 84: „So kämpfe in Allahs Weg; nur du sollst (dazu) gezwungen werden; und sporne die Gläubigen an. ...“

Sure 4, Vers 89. „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.“

Sure 4, Vers 89: „Sie möchten gern, ihr wäret (oder: würdet) ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Gottes willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, ...“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 230 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Sure 4, Vers 92: „Ein Gläubiger darf keinen Gläubigen töten, es sei denn aus Versehen; und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, der soll einen gläubigen Nacken (Gefangenen) befreien, ...“

Dies ist ein Zitat, das den kriegerischen Zusammenhang eindeutig beweist, wie die folgenden Zitate, die aus einem Kriegshandbuch entnommen sein könnten.

Sure 8, Vers 59, 60: „ Und denke nicht, dass die Ungläubigen gewinnen; sie vermögen (Allah) nicht zu schwächen. So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. ...“

Sure 8, Vers 41: „ Und wisset, wenn ihr etwas erbeutet, so gehört der fünfte Teil davon Allah und dem Gesandten und (seinen) Verwandten und...“

Sure 5, Vers 52: "Oh Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden."

Sure 8, Vers 113: "In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen, darum haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden ihrer Finger ab."

Sure 9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

Sure 9, Vers: „5 Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! ...“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 373 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Sure 9, Vers 111: „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. ... Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“

Sure 9, Vers 111: „Gott hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, dass sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Gottes willen kämpfen und dabei töten oder (w. und) (selber) den Tod erleiden. ... Freut euch über (diesen) euren Handel, den ihr mit ihm abgeschlossen habt (indem ihr eure Person und euer Vermögen gegen das Paradies eingetauscht habt)! Das ist dann das große Glück.“

( Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 397 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Darin ist der „Märtyrertod“ begründet. Siehe unter 6.)

Sure 9, Verse 44 und 45, Verse 90 - 93 besagen, dass nur Ungläubige um Erlaubnis bitten, nicht kämpfen zu müssen. Also: Wer nicht kämpft ist ungläubig, es sei denn, er ist schwach und krank.

Sure 9, Vers 41: "Ziehet aus, leicht und schwer, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg." Es ist gemeint: „leicht und schwer bewaffnet“.

„Eifern mit Gut und Blut in Allahs Weg - für den Islam“ ist ein Passus, der oft im Koran erscheint und durchaus den militärischen Kampf meint. Im Kontext ist von Krieg, Kampf und Heerscharen die Rede. (z. B. Sure 9, Vers 81, 88, Sure 49, Vers 15, Sure 61 „Die Schlachtordnung“, Vers 11)

Sure 9, Vers 52: „Sprich: ‚Erwartet ihr (die Ungläubigen) etwa, dass uns nicht eins der beiden schönsten Dinge treffen wird (Sieg oder Märtyrertod)?’ Und wir erwarten von euch (den Ungläubigen), dass euch Allah mit einer Strafe treffen wird, sei es von Ihm oder durch unsere Hand. Und so wartet; siehe wir warten mit euch.“ (Das ist die Strategie von Mili Göres)

Sure 16, Vers 126: „Und so ihr euch rächen wollt, so rächt euch in gleichem Maße, als euch Böses zugefügt ward. ...“

Sure 61 „Die Schlachtordnung“, Vers 3 u. 4 : „Großen Hass erzeugt es bei Allah, dass ihr sprecht, was ihr nicht tut. Siehe Allah liebt die, welche in seinem Weg in Schlachtordnung kämpfen, als wären sie ein gefestigter Bau.“

Sure 4, Vers 104: „ Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes (der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet. …“

Sure 39, Vers 37: „Wen aber Allah leitet, der hat keinen, der ihn irreführt. Ist Allah denn nicht mächtig, der Herr der Rache?“

Sure 5, Vers 38 (42): „Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von Allah, und Allah ist mächtig und weise.“

Die meisten dieser Zitate erfüllen nach deutschem Recht den Tatbestand der Anstiftung zu Verbrechen, §30 StGB, oder der öffentlichen Billigung einer Straftat, § 140 StGB.

Man muss den Koran studieren und auf seine verfassungsfeindlichen und menschenrechtswidrigen Inhalte hin überprüfen. Das Thema bedrückt mich schon lange. Die weltweite „Fatwa“ gegen Salman Rushdie, den Autor des Buches „Satanische Verse“ war für mich eine Zäsur, ebenso wie die Machtergreifung der Mullahs im Iran. Eine Fatwa ist ein höchstrichterliches Urteil der Ulema, der islamischen Geistlichkeit. Im Falle Salman Rushdies lautet die „Fatwa“: „Aufforderung an alle Moslems, Salman Rushdie zu suchen und ihn, sowie die, die sein Buch verbreiten, umzubringen.“ Dieser „Fatwa“ sind über 50 Buchhändler und Verleger zum Opfer gefallen (sogar in Japan). Eine „Fatwa“ muss im Einklang mit dem Koran stehen.

Auch Usama bin Laden beruft sich auf den Koran (Sure 2, Vers 191), wenn er in seiner „Fatwa“ von 1998 jeden Moslem auffordert, Amerikaner zu töten, wo er sie trifft. (Siehe 7.)

Die Lesart, wonach Djihad nicht "Heiliger Krieg" sondern einfach nur „Kampf, Anstrengung, Selbstüberwindung“ bedeutet (Michael Pohly, Khalid Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" München 2001, Seite 18) wird vielfach in der Presse gutmütig unterstellt. Aber seit den 1970ern gilt unter Islamisten die Diktion des Omar Abder Rahman:



"Djihad bedeute nur eines, nämlich zu den Waffen zu greifen und die Ungläubigen aufzufordern, den Glauben anzunehmen oder aber sich zu ergeben und sich der muslimischen Herrschaft unterzuordnen." (Michael Pohly, Khalid Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" München 2001, S. 21)



Rahman ist der geistige Ziehvater von Osama bin Laden und hat seine brutalen Auffassungen in einer 2000 Seiten starken Dissertation in der berühmten ägyptischen Universität Al-Azhar veröffentlicht. Die zitierten Verse aus dem Koran belegen, dass Rahman tatsächlich im Sinne des Fundamentalismus richtig liegt. Er legt den Koran korrekt aus, nur eben einseitig.



Scheich Mohammed Sayyed Tantawi neigt auch zu einer solchen Auslegung, auch wenn er die Attentate des 11. Sept. verurteilt hat:



„...[Es] hatte die höchste religiöse Autorität des sunnitischen Islam (die 90 % aller Moslems vertritt), Scheich Mohammed Sayyed Tantawi von der Al-Azhar-Hochschule in Kairo erklärt, solche Attentäter seien als Märtyrer zu bezeichnen, auch wenn bei Anschlägen etwa in jüdischen Siedlungen Frauen und Kinder getötet würden.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18. 04. 02)

„Selbstmordattentate sind nach Auffassung irakischer Islamgeistlicher‚ eine der höchsten Formen des Martyriums’. Dies gelte auch für die Anschläge palästinensischer Kämpfer gegen ‚zionistische Verbrecher und Usurpatoren’, heißt es in einem von der irakischen Nachrichtenagentur INA zitierten islamischen Richtspruch (Fatwa). Die irakischen Ulemas erteilten demnach Selbstmordattentaten ihren Segen und forderten alle islamischen Geistlichen auf, Richtsprüche zur Unterstützung des heiligen Kriegs zu erlassen.“ (ebd.)

Auch diese Fatwa basiert auf den oben genannten Zitaten aus dem Koran.

Der ägyptische Staatspräsident Mubarak wird in dem selben Artikel der HAZ zitiert:

„Derjenige, der stirbt, weil er seine von Gott gegebenen Rechte und Freiheiten, seine Würde, seinen Besitz, seine Religion, sein Land und heilige Stätten verteidigt, wird ein Märtyrer sein.“ (ebd.)

Hans-Peter Raddatz schreibt am 08.01.2002 im Hamburger Abendblatt:



„Wichtigste Vertreter des Islam scheinen [folgender] Meinung zu sein: Abgesehen davon, dass schon im Jahre 1996 die Religionsbehörde von Medina den Dialog mit Nichtmuslimen mit Glaubensabfall gleichsetzte, stellte M. Tantawi, Präsident der Azhar-Universität in Kairo, nach dem Anschlag fest, dass auch Fundamentalisten als Angehörige des Islam gälten, weil sie fest auf dem Boden des Koran stünden. Zudem bestätigte Scheich Qaradhawi, Rechtsautorität am Golf, dass der Selbstmord im Einsatz für den Islam als verdienstvolles Verhalten einzustufen sei, das zum direkten Übergang ins Paradies berechtige. Der Kampf für die Interessen und die Ausbreitung des Islam (Dschihad) gehöre zu den vornehmsten Pflichten des Gläubigen, weil er einen Dienst an der Gemeinschaft darstelle, dem sich kein gläubiger Muslim entziehen könne. Mit den Wahrnehmungen des Dialogs von Frieden und Toleranz haben diese Feststellungen wenig zu tun.“



Die israelische Online-Zeitung haGalil berichtet in diesem Zusammenhang:

„Arafat wird nicht nur an seinen Taten gemessen, sondern auch an der Kluft zwischen den Bemerkungen, die er an die israelische Öffentlichkeit richtet und denen, die für sein eigenes Volk bestimmt sind. In seinen Reden an die Palästinenser spricht er die Selbstmordattentäter heilig. Und selbst, wenn er gegenüber den Terroranschlägen angeblich Vorbehalte ausdrückt, schleicht er, Andeutungen machend, in die entgegengesetzte Richtung. Er wiederholt z.B. die Anspielung auf das Abkommen zwischen dem Propheten Mohammed und dem Stamm von Quresh (mit dem der Prophet einen Vertrag geschlossen hatte und trotzdem hatte er den Stamm später vernichtet), als wollte er sagen, dass die Abschließung eines Friedensvertrages mit den Juden nichts anderes als bloße Taktik ist. So interpretieren die Palästinenser Arafats Position und so wird sie auch von den Israelis interpretiert, ...“ (haGalil online 24-06-02)

Arafat ist ein gutes Beispiel, für „Taqiya“, bzw. „Iham“, was etwa „Täuschung der Ungläubigen“ bedeutet. Schon der Prophet Mohammed befahl diese Methode des Lügens gegenüber „Ungläubigen“. (Siehe unter 3. Weltbild und Politik des Islam)

Es gibt m.E. kein anderes Buch der Weltreligionen, das so aggressiv den Kampf propagiert wie der Koran. Es finden sich auch Verse zum Frieden im Koran, aber wenige und lange nicht so eindeutig wie in der Bibel (z.B. die Bergpredigt). (Siehe unter 4.)

Es gibt im Koran drei Ausdrücke für Kampf bzw. Krieg (nach Bassam Tibi: „Islamische Zuwanderung – gescheiterte Integration“ dva 2002, Seite 54):

„Harb“ ist immer der Krieg, den die „Ungläubigen“ beginnen.

„Qital“ heißt Krieg allgemein und

„Dschihad“ bezeichnet den „Heiligen“ Krieg, kann aber auch Anstrengung bedeuten.

So ist es kein Widerspruch, wenn in einem Vers des Koran steht, dass Allah die Unruhestifer und den Krieg („Harb“) verabscheut, in einem anderen aber steht: „Euch ist der Kampf („Dschihad“) befohlen.“

Es gibt die Auslegung, dass der große Dschihad der Kampf mit sich selbst um den rechten Glauben sei und der kleine Dschihad der militärische Kampf zur Ausbreitung des Islam. Der große Dschihad habe immer Vorrang vor dem kleinen. Dschihad ist per se gut. Seit den fünfziger Jahren aber gibt es eine starke Strömung um Sayyed Qutb, einen der Begründer der „Moslemischen Bruderschaft“, die hauptsächlich den militanten Weg vertritt. Es geht dabei nur sekundär um einen Aufstand gegen die kolonialen Ungerechtigkeiten, wie hier viele Linksliberale denken, sondern hauptsächlich um den Kampf gegen den „Unglauben“ („al Kufr“). „Der Bin-Laden-Djihad ist nicht gegen Globalisierung, sondern, wie er sagt, gegen al-Kufr al-alami/internationalen Unglauben gerichtet.“ (Bassam Tibi, „Islamische Zuwanderung ... “, S. 162)



2.) Koran-Zitate zum Menschenbild bzw. zum Frauenbild:

Sure 8, Vers 55: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

Sure 98, Vers 6: „Siehe die Ungläubigen vom Volk der Schrift (d.h. Juden und Christen) ... Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.“

Hier handelt es sich um Volksverhetzung im strafrechtlichen Sinn.

Sure 2, Vers 222: „ Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt; ...“ Die Frauen haben jederzeit verfügbar zu sein wie ein Acker zum Pflügen und Sähen.

Sure 4, Vers 34: "Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat... Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet - warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie..."

Erst kürzlich erklärte ein spanischer Imam das prophylaktische Schlagen einer Frau für rechtens im Sinne des Islam. ("La mujer en el Islam" heißt seine Schrift.)

Auch Nadeem Elyas rechtfertigte in seinem Vortrag vom 29.05.02 in Hannover diesen Passus des Koran als einen Teil der vielfältigen Regelungen des Islam zum Verhältnis der Eheleute untereinander.

Die Feministin Alice Schwarzer, die in Algerien und im Iran des Shah Reza Pahlewi feministische Gruppen unterstützt hatte, beschreibt ihre schmerzlichen Erfahrungen in dem Buch „Die Gotteskrieger“: Die selben Frauen die unter dem Shah-Regime für ihre Befreiung gekämpft hatten, waren nach der Khomeini-Revolution plötzlich für das Tragen des Tschadors und auch für die brutale Überwachung und Verfolgung durch die „Religionspolizei“. Sie befürworteten das Auspeitschen unverschleierter Frauen.

Alice Schwarzer war lange die einzige politische Stimme, die auch mit Zitaten auf die gefährlichen Tendenzen des muslimischen Chauvinismus hingewiesen hat. Sie vergleicht den Koran mit dem Buch „Mein Kampf“ von Hitler. Keiner der Gegner Hitlers hatte es für Ernst genommen, dass darin zum Mord an den Juden aufgerufen wird.

Sure 2, Vers 220: „Und heiratet nicht eher Heidinnen als sie gläubig geworden sind; wahrlich, eine gläubige Sklavin ist besser als eine Heidin, auch wenn sie euch gefällt. Und (verheiratet) eure Töchter nicht eher an Heiden als sie gläubig wurden; und wahrlich, ein gläubiger Sklave ist besser als ein Heide, auch wenn er euch gefällt.“

Diese Anweisung steht im Widerspruch zu den heutigen Gesetzen des Islam, wonach ein Muslim durchaus eine „Ungläubige“ heiraten darf, vermutlich mit dem Kalkül, dass er sie bald zum Übertritt bringt oder zwingt.

Es gibt auch positive Zitate zum Frauenbild im Koran:

Sure 49, Vers 13: „O ihr Menschen, siehe, Wir erschufen euch von einem Mann und einem Weib und machten euch zu Völkern und Stämmen, auf dass ich einander kennet. ...“

Sure 9, Vers 71: „Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des andern Freunde; ...“

Sure 3, Vers 21: „Und zu seinen Zeichen gehört es, dass er euch von euch selber Gattinnen erschuf, auf dass ihr ihnen beiwohnet, und er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt. ...“



3.) Das Weltbild und die Politik des Islam

Der Islam hat ein statisches Weltbild. Der Koran ist die von Allah durch den Erzengel Gabriel an Mohammed geoffenbarte Botschaft. Der Koran ist das „unerschaffene“, d. h. ewige Wort Allahs. Evolutionslehre und Quantenphysik gelten als unislamisch und sind an sämtlichen islamischen Universitäten verboten. Es ist so „..., dass in Ägypten jedes wissenschaftliche oder literarische Werk verboten wird, das eine religiöse Instanz als einen Verstoß gegen die Religion erachtet.“ (Maurice M. Roumani , DIE WELT, 08.03.02). Ähnliches gilt für andere islamische Länder auch. Nichts desto weniger baut Pakistan Atombomben, quasi als Nachbau.

„Jüngst haben muslimische Staaten gemeinsam darüber beraten, warum an ihren Hochschulen
so wenige naturwissenschaftliche Dissertationen abgefasst werden. Zudem ist beklagt worden, dass von arabischen und muslimischen Staaten her kaum Patente angemeldet werden.“ (Bernard Lewis: „Der Untergang des Morgenlandes“, Lübbe, Bergisch Gladbach.)

Islamische Philosophie, die Kritik und Zweifel als wichtige Elemente der geistigen Entwicklung kannte, wurde nach Tahar Ben Jelloun („Papa, was ist der Islam“, ein lesenswertes Kinderbuch) nur während der ca. 300-jährigen Blütezeit des Islam gelehrt. Nach dem Fall von Sevilla durfte nur noch der Koran und die Hadiths (fromme Legenden) als Grundlage der Lehre dienen. Das gilt bis in die Gegenwart. So ist es nicht verwunderlich, dass trotz großer finanzieller Möglichkeiten keine islamische Universität wesentliche Forschungsergebnisse oder einen Nobelpreisträger hervorgebracht hat. Über dies ist es auffällig, dass kein islamisches Land Sportler zu den olympischen Spielen entsendet. Ein iranischer Mullah hat denn auch verlauten lassen, dass es sinnvollere Aufgaben für die Jugend gäbe als hinter einem Ball herzulaufen. Mädchen hätten ab dem neunten und Jungen ab dem fünfzehnten Lebensjahr schon ihre moralische Urteilsfähigkeit, deshalb seien sie nicht manipuliert, wenn sie in den Krieg (gegen den Irak) zögen.

Sure 10, Vers 15: „ ... Nicht steht es mir frei, den Koran abzuändern aus eigenem Antrieb. ...“

Sure 30, Vers 30: „... es gibt keine Änderung in der Schöpfung Allahs; ...“

Nur was die Verbreitung des Islam angeht, haben viele Moslems ein sehr dynamisches Weltbild. Der Islam ist eine Religion, die explizit politisch ist:

Sure 61, Vers 9: „Er ist’s, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.“

Sure 61, Vers 9: „Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr (d.h. der wahren Religion (des Islam)) zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt - auch wenn es den Heiden zuwider ist.“ (Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 975 (c) Verlag W. Kohlhammer, Übers.: Rudi Paret)

Eine humanistisch-demokratische Gesellschaft wie die unsere muss sich gegen solche Welteroberungstendenzen des Islam wehren. Wer sie heute noch propagiert, will keinen Frieden, auch wenn sie in Gestalt eines Murad Hofman daher kommen.

Der konvertierte Moslem Wilfried Murad Hofmann übersetzt Sure 61, Vers 9 gleich dreimal, um es am Schluss so hinzubiegen, dass die Wahrheit des Islam alle anderen Religionen überstrahlt, wie nun mal ein stärkeres Licht ein schwächeres überstrahlt. Er will die Toleranz des Islam gegenüber anderen Religionen „beweisen“, und zwar mit Hilfe dieses Koranverses und anderer („Es sei kein Zwang im Glauben“ Sure 2, Vers 256). Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Insbesondere der Zentralrat der Muslime in Deutschland, der auch von Bassam Tibi des Islamismus verdächtigt wird und dessen Mitglied Murad Hofmann ist, scheint mir diese Toleranz gegen andere Religionen nur zum Schein aufzubringen

Jürgen Schmude, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland schreibt dazu in DIE WELT am 28.02.02:

„Mit besonderem Interesse liest man in der Charta des Zentralrats, dessen Vorsitzender Nadeem Elyas ist, dass ein klerikaler "Gottesstaat" nicht angestrebt wird. Ist das die Absage an den Kampf um die Einführung des islamischen Staats? Elyas hat sich dazu an anderer Stelle ausführlicher geäußert. Nur im islamischen Staat, so erklärte er im November 2001, sei das politische System der Scharia durchzusetzen. Dieser islamische Staat sei kein Gottesstaat
und kein theokratisches System. Nach diesem Verständnis kann die Charta dem "klerikalen Gottesstaat" eine Absage erteilen, ohne den "islamischen Staat" auch nur zu erwähnen. Elyas spricht anderswo deutlicher: "Die Pflicht, . . . einen islamischen Staat zu errichten, ist Konsens." Da besteht erheblicher Klärungsbedarf. In Deutschland hat man die Erfahrungen mit Gruppierungen nicht vergessen, die sich nur so lange an die Verfassung halten, bis sie die Mehrheiten zu ihrer Abschaffung erreicht haben.“

Ein weiterer Hinweis für die Doppelbödigkeit des Zentralrates der Muslime ist der Artikel 10 in der „Islamischen Charta“:

„Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora



Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren

religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht

verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale

Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung,

Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der

muslimischen Minderheit einzuhalten sind.“



Das „Islamische Recht“ ist nichts anderes als die Scharia und an die „lokale Rechtsordnung“ müssen sich die Muslime nur halten, solange sie in der Minderheit sind.

Wie rückwärts gewandt der Zentralrat der Muslime ist, zeigt auch Artikel 3 der „Charta“:

„Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes



Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart

hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad,

dem "Siegel der Propheten". Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes

Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde.

Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna

überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens,

des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.“



(Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.)



Bassam Tibi schreibt dazu: “Hier zeigt sich, dass ein schweres Erbe auf den Schultern der Muslime liegt, das der Schriftgläubigkeit; sie lähmt ihr Denken und Leben.“ (Bassam Tibi, „Im Schatten Allahs“ Seite 212, Piper Verlag, 1994)

Im Land des Propheten sieht es daher mittelalterlich aus:

Die Neue Züricher Zeitung schreibt: „Die religiöse Unterweisung nimmt in allen Schulen Saudi-Arabiens fast die Hälfte der Unterrichtszeit ein, und damit sind alle Saudi völlig von dieser buchstabengläubigen Denkweise der Ulema (islamische Rechts- und Religionsgelehrte) durchdrungen.“ (23.04.02, Seite 3) Der Autor meint, die daraus resultierenden antijudaistischen Überzeugungen seien „doch nur Glaubenssätze“.

Jedoch gibt Saudi-Arabien laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung 15% seines Bruttosozialprodukts für die Unterstützung terroristischer Organisationen aus (Hamas, Al-Aksa-Brigaden, Abu Sayyaf u.v.a.)

Die Autoren des Buches „Die verbotene Wahrheit“ Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquié schreiben ebenfalls über das große finanzielle Engagement dieses islamischen Kernlandes für den militärischen Dschihad und die aggressive Ausbreitung des Islam. Saudi-Arabien hat zwar seinen „Sohn“ Usama bin Laden ausgewiesen. Aber der Kontakt zu fast allen Verwandten und „Freunden“ besteht immer noch. Ebenso fließen Geldströme. Die Autoren halten es für absurd, dass der Irak, der Iran und Nord-Korea von den USA als die Achse des Bösen dargestellt werden. Saudi-Arabien müsste es sein.

Eine Spezialität des islamischen Wirkens nach außen ist „Taqiya“, bzw. „Iham“, die „Täuschung der Ungläubigen“. Wenn man mit Moslems redet, muss man sich klar sein, dass sie diese Form der Lüge gern gebrauchen. So behaupten sie gern, Mohammed habe keine Kriege geführt. (Der Prophet Mohammed hat 66 Kriege gegen Nicht-Muslime geführt, davon 27 als Feldherr.) Oder dass der Koran jede Art der Gewaltausübung untersagt („Islamische Charta“ des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Art.11). Dagegen muss man sie in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam machen, dass man ihnen das nicht glaubt und es für Taqyia hält. Nur indem man ihre eigenen Denkkategorien benennt und entlarvt, kommt man weiter im Austausch mit Moslems. Bassam Tibi hält den „Dialog mit allen Vertretern des Islam [für] erstrebenswert, nicht aber mit den Islamisten, weil diese .. Dialogbereitschaft nur suggerieren, täuschen und mit gespaltener Zunge sprechen.“ („Islamische Zuwanderung ...“ S. 173) „Islamisten gehören zu den Rechtsradikalen und Gegnern der Demokratie.“ (ebd. S.327)

Man kann nur hoffen, dass sich weniger als ein Promille der weltweit eine Milliarde Moslems von den gewalttätigen Passagen des Koran leiten lassen und die restlichen 99,9% eher folgenden Texten den Vorzug geben und ehrlich sind.



4.) Koran-Texte zum Frieden:

Das Thema Frieden wird auch heute noch von vielen Moslems als unislamisch gebrandmarkt, solange es ein Frieden mit den „Ungläubigen“ ist. Bassam Tibi erklärt das so:



„Umso eindeutiger stelle ich fest: Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begrifflichkeit des Islam heißt das: Es müsse das Dar al-Islam (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um es in ein Dar al-Salam (Haus des Friedens) zu verwandeln. Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al-Taqhallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor.“ (Bassam Tibi in DIE ZEIT 2002/ 23 „Selig sind die Belogenen“)



Also erst soll der Islam kommen und dann der Frieden. Die Friedensangebote der folgenden Zitate muss man also mit Vorsicht genießen, vielleicht gelten sie nur unter Moslems und nur in der Endzeit, wenn das „Haus des Islam“ die Erde erobert hat.



Sure 2, Vers 256: „Es sei kein Zwang im Glauben. ...“

Sure 4, Vers 36: „Und dienet Allah und setzet Ihm nichts an die Seite; und seid gut gegen die Eltern, die Verwandten, die Waisen, die Armen, den Nachbarn, sei er verwandt oder aus der Fremde, gegen den Vertrauten Freund, den Sohn des Weges und den Besitz eurer Rechten. Siehe Allah liebt nicht den Hochmütigen, den Prahler.“

Sure 4, Vers 86 „Und so ihr gegrüßt werdet mit einem Gruß, so grüßet mit schönerem wieder oder gebet ihn zurück. Siehe, Allah nimmt Rechenschaft von allen Dingen.“

Sure 4, Vers 90: „ ...Wenn sie (die Ungläubigen) ... euch Frieden anbieten, so gibt euch Allah keinen Weg wider sie.“

Sure 4, Vers 111: „Und wer eine Sünde begeht, begeht sie nur gegen sich selber; und Allah ist wissend und weise.“

Sure 8, Vers 61, 62: „ Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt und vertrau auf Allah; siehe, Er ist der Hörende, der Wissende. Und so sie dich betrügen wollen, so ist Allah dein Genüge. Er ist’s, der dich mit seiner Hilfe stärkt ...“

Sure 10, Vers 25, 26: „Und Allah ladet ein zur Wohnung des Friedens und leitet, wen er will auf einen rechten Pfad. Denen, die Gutes taten, wird Gutes und noch mehr. ... Sie sind des Paradieses Gefährten und werden ewig darinnen verweilen.“

Sure 10, Vers 41: „Und so sie dich der Lüge zeihen, so sprich: ‚Mein Tun ist für mich und euer Tun ist für euch. Ihr seid los und ledig meines Tuns und ich bin los und ledig eures Tuns.’ “

Sure 10, Vers 44: „ Siehe, Allah fügt dem Menschen kein Unrecht zu, vielmehr fügen die Menschen sich selber Unrecht zu.“

Sure 13, Vers 22: „ Und die standhaft bleiben, ...und das Gebet verrichten, ... und spenden und das Böse durch das Gute abweisen – für diese ist der Lohn der Wohnung - Edens Gärten ...“

Sure 13, Vers 28: „(Allah leitet zu sich,) die welche glauben und deren Herzen in Frieden sind im Gedanken an Allah. Sollten nicht auch im Gedanken an Allah die Herzen in Frieden sein?“

Sure 16, Vers 125: „Lade ein zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung; und streite mit ihnen in bester Weise. Siehe, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist, und Er kennet am besten die Rechtgeleiteten.“

Sure 16, Vers 126: „... Und so ihr duldet, so ist dies besser für die Duldenden.“

Sure 25, Vers 63: „Und die Diener des Erbarmers sind diejenigen, welche auf Erden sanftmütig wandeln; und, wenn die Toren sie anreden, sprechen sie: „Frieden!“ “

Sure 28, Vers 54: „Jene werden ihren Lohn zwiefältig empfangen, darum dass sie ausharren und das Böse mit Gutem zurückweisen und von dem, womit Wir sie versorgen, spenden.“

Sure 28, Vers 55: „ Und wenn sie eitles Gerede hören, kehren sie sich von ihm ab und sprechen: „Für uns unsere Werke und für euch eure Werke: Frieden auf euch! Wir trachten nicht nach den Toren.“

Sure 41, Vers 34,35: „Und nicht ist gleich das Gute und das Böse. Wehre (das Böse) ab mit dem Bessern, und siehe, der, zwischen dem und dir Feindschaft war, wird sein gleich einem warmen Freund. Aber dies sollen nur diejenigen erreichen die standhaft sind, und nur die Hochbeglückten erreichen es.“

Sure 16, Vers 127: „Und du trage in Geduld. Und deine Geduld kommt nur von Allah. Und betrübe dich nicht über sie, und bekümmere dich nicht über ihre Anschläge.“

Sure 109, Vers 4-6 „Und ich bin nicht Diener dessen, dem ihr dienet, Und ihr seid nicht Diener dessen, dem ich diene. Euch euer Glaube und mir mein Glaube.“



5.) Der Koran in der Rezension berühmter Denker:

Goethe:



"Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den anderen, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern."

„Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Hölle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. ... Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt.“ Zitiert nach „Der Koran“ Reclam Universalbibliothek Nr. 4206, Stuttgart, 1961



Voltaire:



"Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist", schrieb Frankreichs Erzaufklärer Voltaire 1764. Derselbe Voltaire polemisierte übrigens schon 1740, in einem Brief an Friedrich den Großen, unerschrocken wider die religiös fanatisierten "Toren" dieser Welt. Was er über Mohammed dachte, ist mindestens so deftig wie die jüngste Islam-Schelte seines Landsmanns Michel Houellebecq. O-Ton Voltaire: "Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, ... es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt."

Der Spiegel vom 22. Dez. 2001 „Der Glaube der Ungläubigen“



Friedrich Schlegel:

"Mohammed war außer Religionsstifter zugleich Krieger und Eroberer, daher ward ihm mit der geistlichen auch die weltliche Herrschaft."

Salman Rushdie: (Interview vom 20. 04. 02 in DIE WELT)

DIE WELT: Nun wächst der Terrorismus, die religiöse Gewalt wird nicht erst seit dem 11. September immer stärker in die Länder der westlichen Welt getragen. Von Moslems, die in Frankreich, Deutschland, England leben. Was kann man dagegen tun.

Rushdie: Alles beginnt mit der Ausbildung. Man muss sehr genau hinsehen, was den Menschen da in den Koranschulen, den Moscheen beigebracht wird. Prediger werden aus aller Welt importiert, um in den Moscheen zu arbeiten, und keiner weiß, was sie da tun, weil es eben Plätze der Anbetung sind und es sich nicht gehört, sich da einzumischen. Aber wenn da Menschen in Moscheen gehen und gewaltsame Revolution predigen, habe ich als Einwohner eines Landes das Recht zu wissen, was da vor sich geht.



6.) Jenseitsvorstellungen des Islam

Der Koran verspricht den „Gläubigen“ im Paradies seltsame Belohnungen:

Sure 83, Vers 25: “Getränkt werden sie von versiegeltem Wein,“

Sure 56, Vers 19: „Nicht sollen sie Kopfweh von ihm (dem Wein) haben und nicht das Bewusstsein verlieren.“

Sure 52, Vers 19,20: „Esset und trinket und wohl bekomm’s - für euer Tun! Gelehnt auf Polstern in Reihen; und Wir vermählen sie (die Gläubigen) mit großäugigen Huris (Paradiesjungfrauen)“

Sure 52, Vers 21: „Und diejenigen, welche glauben und deren Sprösslinge ihnen im Glauben folgen, die wollen Wir mit ihren Sprösslingen vereinigen, und um nichts von ihren Werken wollen Wir sie betrügen. ...“

Die Bedeutung von „vereinigen“ in diesem Zusammenhang ist nicht eindeutig.

Es scheint auch keineswegs so, dass man für böse Taten in die Hölle kommt (nur für „Unglauben/al Kufr“). Man wird nur weniger belohnt:

Sure 53, Vers 31: „... auf dass Er (Allah) diejenigen belohne, die Böses tun, nach ihrem Tun, und die, welche Gutes tun, mit dem Besten belohne.“

Es scheint andererseits auch ein Missverständnis zu sein, dass den Gläubigen 72 Jungfrauen im Paradies erwarten.

Sure 55, Vers 72: „Huris, verschlossen in Zelten ...“

Beim Rezitieren kann das klingen wie „72 Huris“. Wozu auch so viele?

Dass diese alten Verse heute noch wirkmächtig sind, beweisen die Hinterlassenschaften von Mohammed Atta, einem der Attentäter des 11. September:

„Für die Terroranschläge ... erwartete Atta jene himmlische Belohnung, die der Koran Märtyrern verspricht. Seine wörtliche Auslegung des heiligen Buches ist voll von sexuellen Andeutungen. Jedem seiner Komplizen verspricht er, ‚ ... Engel [Houris] rufen deinen Namen und tragen für dich ihre schönsten Kleider’. Das ist um so unglaublicher und grotesker, wenn man bedenkt, dass Atta an seinem letzten Wochenende eine Striptease-Bar in Florida besuchte. Wahrscheinlich betrachtete er die Nackttänzerinnen dieser Welt und träumte bereits von den Houris, den wunderschönen Jungfrauen, die der Mutigen und Tugendhaften im Paradies harren. ... Diese surreale Mischung aus Religiösem und Weltlichem, untermalt von zahlreichen Koranversen, enthüllt eine beunruhigende .. Kruste über dem harten Kern des [islamischen] Extremismus.“ („Das Zeitalter des Terrorismus“, Strobe Talbott, S. 54 f)

7.) Al Qaeda Training Manual

In einem von der englischen Polizei von Manchester beschlagnahmten Handbuch, dem „Al Qaeda Training Manual“ kann man in der englischen Übersetzung in der Einleitung nachlesen, dass

„sich die Jungen für den heiligen Krieg vorbereiten, gelenkt durch des majestätischen Allahs Befehl im heiligen Koran.“ Dann wird der Koranvers Sure 8, Vers 60 zitiert: „Gegen sie bereite dich bis zum Äußersten deiner Kraft vor, einschließlich mit Streit- (Kriegs-) rossen, um Terror (in die Herzen) der Feinde Allahs und deiner Feinde zu treiben, und anderer daneben, die du vielleicht nicht kennst, aber die Allah kennt.“

"The young came to prepare themselves for Jihad (holy war), commanded by the majestic Allah's order in the holy Koran [Koranic verse Sure 8,60]: "Against them make ready your strength to the utmost of your power, including steeds (Streitrosse) of war, to strike terror into (the hearts of) the enemies of Allah and your enemies, and others beside, whom you may not know, but whom Allah doth know." "



Allah befiehlt also im heiligen Koran, Terror gegen die Ungläubigen zu verbreiten. Jedenfalls versteht es Usama bin Laden so. Den nächsten Vers (".. und wenn Sie zum Frieden neigen, so ist kein Weg wider Sie..") hat er nicht gelesen? Sicherlich doch, aber er glaubt, es sei schon ein Angriff auf die Umma, wenn wir, bzw. die Amerikaner freizügig (nicht nach den Geboten des Koran) leben. Da ist natürlich "Verteidigung" erlaubt.



Sure 8, Vers 60: „Und rüstet für sie, soviel ihr an Kriegsmacht und Schlachtrossen (?) (aufzubringen) vermögt, um damit Gottes und eure Feinde einzuschüchtern, und andere außer ihnen, von denen ihr keine Kenntnis habt, (wohl) aber Gott! ...“ heißt bei Kohlhammer. Die Übersetzungen unterscheiden sich allenfalls graduell. [Sure 8. Die Beute: Digitale Bibliothek Band 46: Der Koran, S. 368 (c) Verlag W. Kohlhammer]

Bedarf es eines weiteren Beweises? Sind die Aufrufe zur Gewalt im Koran nur alte Schriften, nach denen sich so wörtlich keiner mehr richtet? Ist nicht klar, das diesen Aufrufen zum Terror auch heute noch weltweit gefolgt wird?

Weiter heißt es im „Al Qaeda Training Manual“:

„The member of the Organization (Al Qaeda) must be Moslem“ und

“The confrontation we are calling for … does not know … diplomacy. But it knows the dialogue of bullets, the ideals of assassination, bombing and destruction, and the diplomacy of the cannon and the mashine-gun.???

“Islam is not just performing rituals but a complete system: - Religion and government, - worship and Jihad (holy war), - ethics and dealing with people, - an the Koran and sword.???

Quelle:

U.S. Department of Justice 950 Pennsylvania Avenue, NW Washington, DC 20530-0001

Internet-Adresse: http://www.usdoj.gov/ag/trainingmanual.htm



Auch die Anweisung: „ ... begeht nicht Selbstmord; ...“ (in Sure 4, Vers 29) kann Selbstmord-Attentäter nicht abhalten. Denn nur „ ...wer dies tut in Feindschaft und Frevel (gegen die Gemein-schaft der Gläubigen), den werden wir brennen lassen im Feuer (der Hölle); ...“ (Sure 4, Vers 30).



8.) Forderungen an muslimische Immigranten

Muslime müssen von der Wortgläubigkeit abgehen, wenn der Islam noch eine Chance haben soll, bzw. noch ein ernst zu nehmendes Gegenüber sein soll. Außerdem müssen hohe Vertreter des Islam aufstehen, und per Fatwa verkünden, dass Al-Qaeda-Mitglieder keine Moslems sind, also ausgestoßen. Ebenso muss es eine Fatwa geben, dass nur friedliche Mittel der Auseinandersetzung erlaubt sind.

„In diesem Zusammenhang verwende ich im Hinblick auf eine klare Werteorientierung für Europa den Begriff Leitkultur. Ich verstehe darunter eine der Integration dienende Werteorientierung, die jede Gesellschaft benötigt. Leitkultur steht im Gegensatz zum Begriff der Wertebeliebigkeit. .... seit dem 11. September wissen wir, dass die Demokratie Grenzen setzen muss, dass nicht jeder nach seinem eigenen Belieben, unter Rückgriff auf seine Zugehörigkeit zu einer fremden Kultur, handeln und der Gesellschaft Schaden zufügen kann. Was am 11. September passiert ist, darf nicht sein; und wenn man sagt, "das darf nicht sein", dann ist das schon Leitkultur. Die europäische Zivilisation muss zu ihren demokratischen und liberalen Werten stehen und diese auch verteidigen.“ (Bassam Tibi, DIE WELT 15.04.02)

Bassam Tibi - selbst ein gläubiger Muslim - schreibt, Muslime in Europa müssen ihren Glauben radikal reformieren. Er schlägt den von ihm so genannten Euro-Islam als Basis vor. Der Euro-Islam beinhaltet:

1.)Primat der Vernunft vor der Religion

2.)Volle Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte

3.)Trennung von Religion und Politik

(Bassam Tibi: „Islamische Zuwanderung – gescheiterte Integration“ dva 2002, Seite 243):

Ich möchte noch hinzufügen: Die Historisierung, d.h. die geschichtliche Relativierung der „Heiligen Schriften“ (Koran, Scharia, Sunna“) und ihre wissenschaftliche, Quellen- und Text-kritische Analyse wäre ebenso notwendig.

Wenn die islamische Gemeinschaft diese Aufklärung nicht leistet, werden immer wieder terroristische Gruppen aufstehen, ob sie nun „Assassinen“ oder „Al-Qaida“ oder „Islamistische Internationale“ heißen. Eine demokratische Welt, in der freie Wissenschaft und Kunst möglich ist, in der die allgemeinen Menschenrechte zu einer größtmöglichen Geltung kommen, wäre durch einen altmodischen Islam in Gefahr.



Zum Abschluss:

Vier Fragen an jeden Moslem:

1.) Ist der Koran wörtlich von Allah an Mohammed ‚geoffenbart’, ist der Koran das ‚unerschaffene’, d.h. ewige Wort Allahs oder ist er modifizierbar?

2.) Sind Nicht-Muslime automatisch „Ungläubige“?

3.) Ist dauerhafter Frieden für Moslems mit sogenannten Ungläubigen möglich, gibt es eine Koexistenz oder muss der Islam siegen, die anderen Religionen „überstrahlen“ (Murad Hofmann)? Kann der Islam sich in seiner Ausbreitung beschränken?

4.) Ist ein Mensch wie Usama bin Laden aus der muslimischen Gemeinschaft (Umma) ausgeschlossen oder gilt er trotz seiner Taten als streng gläubig, weil er die Gebete verrichtet?

„Der Denker und Forscher Khalil Abdul Karim sieht ein grundlegendes Problem darin, dass die muslimische Gesellschaft sich nicht in Gegensatz zu den militanten Islamisten zu stellen wagt und sich weigert, die Zusammenhänge zwischen Islam und Terrorismus wahrzunehmen.“ (Neue Züricher Zeitung 03.04.02, Seite 33)

Die Diskussion wird von uns Humanisten, Atheisten oder Christen zu wenig geführt und muss gegen starke Widerstände angehen, harte rechthaberisch-rechtgläubige Widerstände und wachsweiche, weil es den Muslimen erlaubt ist, ihre wahre Absicht zu verleugnen („Taqiya“, bzw. „Iham“, die „Täuschung der Ungläubigen“).

Es besteht bereits jetzt eine untergründige Angst vor den Islamisten, der wir nicht nachgeben dürfen. Wir müssen den Dialog, die Auseinandersetzung suchen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Wira     Datum: 17.07.04 18:13

Ich halte die Religion Islam fuer totalen Mist. Und dafuer muss ich mich uebrigens nicht entschuldigen, es ist einfach meine Meinung. Man muss einfach nur den Koran, die Heilige Schrift, lesen.
Und an einen Gott zu glauben halte ich fuer bloed.

Schon allein die vom Islam gepredigte Aussicht, dass ich Unglaeubiger nun in die Hoelle komme, ist so unhuman, dass ich nicht glauben kann, dass dieser imaginaere Gott ein "guter" Gott sein koennte, der des Menschen Wohl moechte.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 17.07.04 23:14

@Wira

Deine "Meinung"

ist so primitiv und mit den dümmsten vorurteilen die du irgendwo im tv eingeschnappt hast

halte ich für dich sehr traurig

das was du da geschrieben hast zeigt mir das du schonmal stark
ungebildet bist

lies ein bisschen

tut gut...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 18.07.04 14:31

@Muslim

Das Gleiche gilt für Sie und ihresgleichen.

Kennen Sie das Sprichwort: "Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken in deinem siehst du nicht?"

John
(Konvertiert zum Christentum, vormals Moslem)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Wira     Datum: 20.07.04 02:13

Woraus schlussfolgerst du, dass meine Meinung primitiv ist?
Weil sie dir nicht gefaellt?
Bestaetige mir doch bitte, dass im Koran steht, dass Unglauebige bestraft werden. Das ist naemlich die Wahrheit. Aber bitte, les noch mal nach.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 21.07.04 14:49

@wira

ja sie werden bestraft

ganau wie im christentum = Hölle paradies

und das ist auch richtig so

bestraft unsere gesellschaft auch nicht die verbrecher?

Bestrafen wir nicht unsere Kinder?

Bestrafen wir nicht aus Gründen und Notwendigkeiten?

also

Deine Meinung ist deshalb primitiv weil sie eine Beleidigung be-
inhaltet

@John

Ich habe sicherlich bisschen provukativ geantwortet
doch Beleidigungen nehme ich nicht hin.

Du warst mal Molsem ?

Das kann nicht sein

um Moslem zu sein muss man Verstehen,

Erst dich dann dein innneres und dann Gott

anscheinend hast du weder dich verstanden weder deinen Glauben an Gott

dann ist es auch leicht sich einer anderen Religion zu geben

ps: Eine religion die der anfang des Islam war, aber eben nicht vollendet wie durch den letzten propheten.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Filli     Datum: 21.07.04 15:26

@ Muslim: Ich antworte sonst nie in Foren, aber hier muss ich, denn das kann ja wohl nicht sein. Eine Religion, die andere bestraft, weil sie dieser Religion nicht folgen? Das heißt nichts anderes als zu versuchen mit Angst und Druck jemandem zu einem Glauben zu zwingen! Und zum Glauben zwingen ist ein Widerspruch in sich. Ziemlich daneben. Außerdem hast du da etwas falsch interpretiert: Im Christentum werden heutzutage keine Ungläubigen zu Sündern abgestempelt oder in die Hölle geschickt. Es wird gesagt, dass ALLE Sünder bestraft werden, egal ob Christ, Moslem, Sonstwas oder eben gar nichts. Das ist ein großer, schöner und menschlicher Unterschied zum Islam. Wie gesagt, ich halte nichts von Religionen und glaube nicht daran. Deshalb trete ich jedem Menschen mit dem gleichen Respekt gegenüber und veruteile ihn nicht weil er das eine ist oder das andere nicht. Religionen führen nur dazu, dass Menschen sich hassen und voneinander abgrenzen. Mit Frieden und Liebe hat das wenig zu tun.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Wira     Datum: 21.07.04 21:41

Gut, dass du es mir bestaetigst, Moslem.
Ich halte es naemlich nicht fuer richtig und gerecht, oder gar fuer "gut", einen Menschen, nur weil er nicht davon ueberzeugt ist, dass es einen Gott gibt, dem er dann auch noch gehorchen sollte, falls es ihn denn gaebe, in die Hoelle zu schicken.
Diese Bestrafung ist nicht "gut", nicht gerechtfertigt und schon gar nicht notwendig.
Ich glaube, viele Menschen wissen nicht, was das heisst - in die Hoelle schicken, ewige Grausamkeiten erdulden.
Dieser Gott, der vom Islam definiert wird, ist nicht gut, sondern boese. Und die Religion Islam ist unmenschlich.

Bitte Leute, lest mal im Koran, dann wird euch ein Licht aufgehen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 22.07.04 18:33


Muslim schrieb an John:

Ich habe sicherlich bisschen provukativ geantwortet
doch Beleidigungen nehme ich nicht hin.

Du warst mal Molsem ?

Das kann nicht sein

um Moslem zu sein muss man Verstehen,

Erst dich dann dein innneres und dann Gott

anscheinend hast du weder dich verstanden weder deinen Glauben an Gott

dann ist es auch leicht sich einer anderen Religion zu geben

ps: Eine religion die der anfang des Islam war, aber eben nicht vollendet wie durch den letzten propheten.

@Muslim

Die islamische Religion ist mir sehr gut bekannt. Ich habe seinerzeit eine katholische Christin kennen gelernt. Wir sind mittlerweile 30 Jahre zusammen und haben insgesamt vier Kinder großgezogen. Sie können sich jetzt wohl vorstellen, dass ich wesentlich älter bin als Sie. Ich gehe auf die Sechzig zu und bin auch ohne Allah, Koran und Muhammad ein sehr rechtschaffender Mensch geworden.

Die Arroganz der Muslime sieht man auch an Ihnen. Sie können von mir in Bezug auf den islamischen Glauben noch was lernen. Deshalb sollten Sie nachfolgenden Beitrag von mir genau lesen. Dann werden Sie auch verstehen, warum ich dieser verlogenen Götzenreligion Islam den Rücken gekehrt habe.

Was bedeutet Islam?

„Die wortwörtliche Bedeutung von Islam ist Frieden, nämlich Aufgabe des eigenen Willens, was bedeutet, sich selbst für die Sache Gottes zu verlieren und seine eigenen Freuden für die Freuden Gottes aufzugeben“

Wer ist Allah?

Allah ist die Person, die im Koran, (wörtlich: dem viel zu lesenden Buch) als Allmächtiger Gott dargestellt wird. Jedoch spricht Allah nie selbst zu Mohammed, dem Empfänger der Offenbarungen, sondern Gabriel.

Dieser Gabriel gibt Mohammed Visionen und erklärt Allah als den höchsten aller Götter.

Allah war der Mondgott des arabischen Stammes Mohammeds und einer der 360 Götzen, die zur Zeit Mohammeds in der Kaaba in Mekka standen. Der Ruf „Allah akbar“, der von jeder Moschee fünf Mal am Tag zu hören ist bedeutet nicht etwa „Gott ist der Größte“ sondern vielmehr „Allah ist größer“. Größer als was? Größer als alle anderen 359 Götzen die auch noch in der Kaaba waren.

Der Beweis für die Größe und Stärke Allahs ist die unangefochtene und unaufhaltsame Eroberung ganzer Erdteile. Innerhalb von 100 Jahren eroberten die arabischen Streitmächte die gesamte arabische Halbinsel, Nordafrikas und Teile Europas. Man spricht daher auch vom Schwert Allahs, denn entweder unterwarf man sich Allah (Islam) oder man wurde getötet. Und überall, wo Allah seine Herrschaft aufrichtete errichtete man Gebäude mit seinem Zeichen, dem Halbmond, das Zeichen das Mondgottes.

Zur Erklärung!

Allah hat keinen Sohn! Während der Gott der Bibel seinen einzigartig geborenen Sohn gab, damit jeder an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern das ewige Leben erlangt, regiert Allah alleinig und keiner neben ihm. Es gibt keine Liebe für die Welt, sondern nur Forderungen, die zu erfüllen sind. Damit offenbart sich Allah als Gegenspieler Gottes. Allah ist NICHT der Gott der Bibel. Von Gott zu Allah (dem altarabischen Obergötzen) kann es daher nicht geben.

Wer ist also Allah?

Allah ist nichts anderes als die derzeit mächtigste dämonische Kraft der Welt. Er ist der Antichrist.


Wahre Muslime betonen, dass sie den Islam nicht für ihre Zwecke instrumentalisieren, sondern den Islam leben, wie er von Allah und Mohammed vorgegeben ist. Damit bestätigen sie das wahre Wesen des Islam als einer anti-demokratischen (und anti-christlichen) Polit-Religion.

Wahre Muslime sind grundsätzlich bereit zur Gewalt, wozu der Koran und Mohammed insbesondere aufrufen.

Mohammed selber hat 66 Kriege gegen Nicht-Muslime geführt, davon 27 als Feldherr. Vorbilder prägen nicht nur. Im Islam werden die Taten des Propheten Muhammad als „vorbildlich“ gepriesen.

Wahre Muslime propagieren die Schari'a, das islamische Recht, das die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz nicht kennt und bestimmte Menschenrechte leugnet. Wahre Muslime begegnen Christen und anderen Nicht-Muslimen mit Verachtung, Diffamierung und Intoleranz, in einzelnen Fällen auch auf deutschem Boden mit Verfolgung durch Psycho-Terror und Mordbedrohung.

Von Gott zu Allah? Wer war Abraham?

Abraham in jüdischer Sicht

Für das Judentum ist Abraham vor allem der Stammvater Israels und der Juden. „Wir haben Abraham zum Vater“ (Matthäus 3,9, vgl. Johannes 8,33), so rechtfertigen sich die zeitgenössischen Juden gegenüber Johannes dem Täufer und gegenüber Jesus. Die Evangelien sehen das kritisch. Mit dem Hinweis auf ihr Kindschaftsverhältnis zu Abraham, lehnten die Juden seinerzeit sowohl den Bußruf des Täufers als den Jesu ab. Die leibliche Abstammung von Abraham machte sie selbstsicher gegenüber dem Anspruch Gottes auf ihr Leben. Jesus sagte ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke“ (Johannes 8,39). Sowohl Johannes als auch Jesus sagten deutlich, dass eine leibliche Abstammung von Abraham nicht ausreicht.

Abraham in neutestamentlicher Sicht

Paulus führte in seinem Brief an die Römer (Kap. 4 und 9) sowie an die Galater (Kap. 3 und 4) aus, dass der wesentliche Zug an Abraham sein Vertrauen in Gottes Zusagen war. Durch dieses Vertrauen lebte er in der rechten Gottesbeziehung. Paulus hat sowohl den Abraham des 1. Buches Mose richtig verstanden als auch im Sinne des Täufers und Jesu gedacht.

Wie für Johannes und Jesus hatte dieses Verständnis Abrahams für Paulus eine besondere Bedeutung in seiner Auseinandersetzung mit den gesetzestreuen Juden seiner Zeit. Für ihn war derjenige Mensch, der Gott bedingungslos vertraut, Kind Abrahams (Galater 3,7). Die leibliche Abstammung war für ihn nicht entscheidend. Paulus machte das daran deutlich, dass Abraham ja viele leibliche Kinder hatte (außer Isaak auch Ismael und die Söhne der Ketura), dass aber nur Isaak der im Vertrauen auf Gott gezeugte Sohn und damit der Träger der Bundesverheißung war.

Paulus folgerte daraus, dass auch Nichtjuden, also Menschen aus den Völkern der Welt (Galater 3,8), Kinder Abrahams werden können, wenn sie Gott vertrauen. „So sollte er ein Vater werden aller, die glauben ...“ (Römer 4,11). Paulus begründete auf diese Weise, dass es nicht nötig sei, das mosaische Gesetz zu halten, um in die richtige Gottesbeziehung zu kommen. Das Gesetz sei wohl gut, aber es könne keine Menschen in das rechte Gottesverhältnis bringen. Nur im Glauben an die durch gewährte Jesus Christus Sündenvergebung könne ein Mensch zum Frieden mit Gott gelangen.

Abraham in koranischer Sicht

Für Muhammad war es wichtig, dass Abraham weder Jude noch Christ war, sondern einfach ein Mensch, der an den einen Gott glaubte. Muhammad hatte begriffen, dass Abraham vor Jesus und vor Mose lebte. Da Abraham ein Verehrer des einen Gottes war, schloss Muhammad daraus, dass er nicht Jude oder Christ werden müsse, um den einen Gott richtig zu verehren (vgl. Sure 2, 131).

Vermutlich stand Muhammad vor seinem Berufungserlebnis durchaus vor der Frage, ob er nicht Jude oder Christ werden solle. Nach seinem Berufungserlebnis wusste er sich zunächst als arabischer Gottgläubiger mit Juden und Christen auf einer Stufe. Als die Juden und Christen seiner Umgebung jedoch seine Verkündigung ablehnten, wurde für Muhammad der Rückgriff auf Abraham zum Anlass, seinen Islam als die wahre Religion Abrahams und sowohl das Judentum als auch das Christentum als degenerierte Formen der einen Religion zu sehen.

Muhammad argumentierte anfangs ähnlich wie Paulus, doch ist der Unterschied nicht zu übersehen. Denn anders als Paulus kannte Muhammad den im 1. Mosebuch geschilderten Abraham nicht. Vielmehr projizierte er seine eigene Vorstellung von einem wahrhaften Gottgläubigen in Abraham hinein. Der Koran verkündigt also einen islamisierten Abraham, der gegen die Vielgötterei kämpfte wie Muhammad selbst. In gleicher Weise hat Muhammad auch Mose und Jesus islamisch umgedeutet.

Mit dem Rückgriff auf Abraham entzog sich Muhammad sowohl dem Anspruch des mosaischen Gesetzes als auch des durch Jesus Christus bewirkten Heils. Mit Hilfe der Abraham-Projektion setzte Muhammad die biblische Heilsgeschichte von Abraham bis Jesus praktisch außer Kraft. Statt Isaak hat Muhammad Ismael zum wahren Erben des Glaubens Abrahams gemacht. Die Identifizierung Ismaels mit dem Stammvater der Araber und damit der Muslime ist weder biblisch noch historisch haltbar.

Gleiche Worte – unterschiedlicher Inhalt

Der islamische Rückgriff auf Abraham ist keine gemeinsame Plattform für den Gottesglauben von Juden, Christen und Muslimen. Er ist vielmehr eine Abkehr von dem in der Bibel bezeugten Gott Israels und des Vaters Jesu Christi.

Das koranische und das biblische Zeugnis von Gott lassen sich nicht auf einen Nenner bringen, sind vielmehr trotz mancher Gemeinsamkeiten im Kern unterschiedlich und gegensätzlich. Der Koran meint zwar den einen Gott, aber letztlich verkündigt er einen anderen Gott als die Bibel.


Frage: Beten Muslime zu dem einen Gott, den uns die Heilige Schrift bezeugt und der sich abschließend in Jesus Christus geoffenbart hat?

Es wäre zu einfach, diese Frage mit Hilfe bestimmter Wörter zu beantworten. Muslime gebrauchen für „Gott“ meistens das arabische Wort „Allah“, können in Deutschland aber durchaus auch von „Gott“ reden. Umgekehrt benutzen alle arabischen Christen das Wort „Allah“, weil es im Arabischen kein anderes Wort für „Gott“ gibt.

Wir müssen vielmehr fragen, was sich Muslime unter „Allah“ bzw. „Gott“ vorstellen bzw. was ihre Vorstellung von „Gott“ bestimmt.

Muslime sind sich allgemein darin einig, dass der Mensch Gottes tiefstes Wesen gar nicht kennen kann, höchstens seine Eigenschaften, z.B. Güte, Barmherzigkeit usw. Für Muslime ist es auch gar nicht so wichtig, Gott selbst zu kennen und zu verstehen; wichtig ist ihnen, den Willen Gottes, d.h. seine Gebote, zu kennen und zu befolgen.

Deshalb verstehen Muslime unter dem Beten vor allem eine Bekundung der Unterwerfung unter den Willen Gottes. Diese Unterwerfung bringen sie im Pflichtgebet auch durch ihre Körperhaltung zum Ausdruck. Muslime beten in dem Bewusstsein, dass „Gottes Wille geschehen“ soll. „So Gott will“, ist denn auch eine von Muslimen oft gebrauchte Redewendung.

Dabei spielt die Lehre von der „Vorherbestimmung“ aller Geschehnisse durch Gott im Islam eine große Rolle. Im Gebet ergeben sich Muslime gewissermaßen in ihr von Gott festgelegtes Schicksal. Sie bitten einerseits Gott in einer konkreten Notlage um Hilfe und schicken sich andererseits in das ihnen von Gott zugedachte „Los“.

Unter Muslimen gibt es unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie Gott vorzustellen sei. Die Theologen neigen eher dazu, alle personhaften Züge Gottes abzulehnen. Sie möchten nicht, dass die Muslime sich Gott zu „menschlich“ vorstellen. In der mystischen Frömmigkeit des Islam redet man aber durchaus von der „Liebe zu Gott“ und dem „Einswerden“ mit ihm.

Wir müssen wissen, dass es große Unterschiede zwischen der biblischen und der islamischen Vorstellung von Gott und dem Gebet zu ihm gibt.

Die Bibel macht deutlich, dass Gott nicht nur „der größte“ ist – wie man im Islam viele Male am Tag sagt –, sondern dass sein tiefstes Wesen Liebe ist und er uns Menschen mit sich versöhnen will. Gott ist nicht nur der allgemein Barmherzige, sondern der rettende Gott, der sich seine Rettungstaten viel kosten lässt. Gott ist nicht nur der in seinem Willen völlig freie Gott, sondern vor allem der treue „Vater im Himmel“, auf den sich seine Kinder verlassen können.

Deshalb ist christliches Beten das vertrauensvolle Gespräch des Kindes mit seinem Vater. Christen wissen, dass Gott nicht ein unabänderliches Schicksal ist, sondern der Vater, der das Bitten seiner Kinder so erhört, dass es ihnen zum Besten dient.


Wer war Allah?

Schon Jahrhunderte vor Mohammed, dem Gründer des Islam, wurde ein Götze namens Allah zusammen mit etwa 300 anderen Göttern in Mekka verehrt. Wallfahrten zum Götzentempel in Mekka, der ,,Kaaba", wurden lange vor dem Auftreten Mohammeds gepflegt.

Allah hatte drei Töchter: al-Lat (eine Sonnengöttin), al-Uzza (eine Göttin der Macht) und Manat (die Schicksalsgöttin).

Mit der Begründung, Töchter würden dem Ansehen Allahs schaden, entfernte Mohammed sie wenig später wieder aus dem Koran, in den er sie als Zugeständnis an die Heiden vorübergehend aufgenommen hatte.

Nach der Eroberung Mekkas und der Kaaba erklärte Mohammed Allah zum einzigen "Gott" und zwang seine Anhänger unter Anwendung von Gewalt, nur noch diesen einen Götzen anzubeten.

Dieser heidnische Götze Allah hat mit dem wahren, dreifaltigen GOTT nichts zu tun! Gemeinsamkeit zwischen dem Christentum und dem Islam gibt es nicht, da der Islam ausdrücklich alle heilsnotwendigen Grundwahrheiten des Christentums leugnet: Die Göttlichkeit CHRISTI, die Dreifaltigkeit GOTTES, den Erlösungstod CHRISTI am Kreuz und Seine Auferstehung.

Dass die Moslems diesen einen GOTT anbeten unter dem Namen Allah, ist eine Irrlehre, denn der Koran betont: ,,Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: CHRISTUS, der Sohn Marias, ist GOTT" (5,17). Ausdrücklich gibt jeder Moslem in seinem Glaubensbekenntnis und in seinen fünf Pflichtgebeten Tag für Tag dem wahren dreifaltigen GOTT eine Absage: "Es gibt keinen Gott außer Allah. Und Mohammed ist sein Prophet".

Dieses Wesen Gottes wird zutiefst an Jesus Christus sichtbar und erfahrbar. Er ist in Person Gottes Liebe, Treue und kostbare Barmherzigkeit.

An Jesus wird deshalb der tiefe Unterschied zwischen biblischer und islamischer Gottesvorstellung deutlich. Was für Christen zentral wichtig ist – der Erweis göttlicher Liebe in der Kreuzigung und Auferstehung Jesu zu unserer Erlösung –, das lehnen Muslime vehement ab.

An Jesus wird deutlich, dass die islamische Vorstellung von Gott zwar biblische Gedanken aufgenommen hat, andere aber verleugnet. Die islamische Gottesvorstellung ist – aus biblischer Sicht – eine „amputierte“ und damit verfälschte Vorstellung von dem einen Gott. Muslime beten also im Grunde ein menschliches „Zerrbild“ von Gott an. Ihr Beten geht an dem wirklichen, wahren Gott „vorbei“. Es erreicht ihn nicht.


Der Islam - die letzte Offenbarung Gottes?
"Allah ist der größte, und Mohammed ist sein Prophet. Es gibt keinen Gott außer Allah" - so ruft fünfmal täglich der Muezzin die Moslems zum Gebet. Der Islam ist nach seiner eigenen Anschauung die letzte und höchste Offenbarung Gottes. Gott hat sich in der Geschichte durch viele Propheten offenbart, unter ihnen Mose und Jesus, aber diese Offenbarungen (also auch der jüdische und der christliche Glaube) sind nicht mehr gültig, da die Offenbarung Allahs an Mohammed die Erfüllung des Werkes Gottes mit den Nationen bedeutete. Juden und Christen, so der Islam, haben die heiligen Schriften verfälscht, allein der Koran gibt die wahre Version der Geschichte an. Abraham, so der Islam, hat in Wirklichkeit nicht Isaak Gott opfern wollen, sondern Ismael, den Stammvater der Araber. Der Islam hat also nach eigener Anschauung das Juden- und Christentum ersetzt. In der Kuppel des Felsendoms in Jerusalem steht folgender Koranvers geschrieben: "Fern sei es von Gott, dass er einen Sohn hätte!" (Sure 19,35) "Glaube an Allah und seine Apostel. Sage nicht "Dreieinigkeit". Das wird besser für dich sein, denn Allah ist ein Gott, Ehre sei ihm" (Sure 4,171).
Der Islam ist nicht so sehr am Einzelnen interessiert sondern mehr an der Gemeinschaft. Und die Politik dieser Gemeinschaft ist weit wichtiger als das Glaubensleben des Einzelnen. Die Zahl der Gläubigen ist nicht so wichtig wie das Gebiet oder Territorium, das unter der Herrschaft des Islam steht. "Islam" heißt übersetzt "Unterwerfung". Den Islam auszubreiten bedeutet daher, die Macht Allahs auszubreiten.
"Einer der entscheidenden Unterschiede zwischen Islam und Christentum wird hier deutlich. Aus biblischer Sicht beginnt das Reich Gottes im Herzen einzelner Menschen und dehnt sich von dort auf eine Gemeinschaft von Gläubigen aus. Entscheidend ist, was im Leben einzelner Menschen geschieht, nicht Landbesitz oder geltendes Recht. Im Islam dagegen ist das Rechtssystem, das über ein bestimmtes Territorium herrscht, entscheidend. So können auch Staaten zum "Haus des Islam" gerechnet werden, die grosse nicht-moslemische Bevölkerungsteile haben." (Johannes Gerloff)

Der Islam und die Juden und die Christen
Mohammed hatte Kontakt mit Juden und Christen in seiner Umgebung. Er wollte, dass sie glauben, dass er ihr Messias ist, was sie aber nicht taten. Aus diesem Grund fing er an, sie zu verachten. Mohammed warb vor allem um die Unterstützung der Juden, die im Gegensatz zu den Christen sehr zahlreich waren, in seinem Kampf um die Vorherrschaft auf der arabischen Halbinsel. Er sah sie als Kronzeugen für seinen Monotehismus gegen das arabische Heidentum. Die Juden wollten sich aber nicht von ihm einspannen lassen in die Streitigkeiten der Araber und erkannten seine Messianität nicht an. Aus diesem Grund betrachtete Mohammed sie von da an als politische Gegner. Die von Mohammed anfänglich in Medina übernommenen jüdischen Bräuche wurden nun abgeändert, ein Beispiel: die Gebetsrichtung war nun nicht mehr Jerusalem, sondern Mekka. Weil die Christen, die ihn ebenfalls nicht als Messias anerkennen wollten, im Gegensatz zu den Juden relativ gering an Zahl waren, beschränkte er sich darauf, sie theologisch zu verurteilen, sie als "Ungläubige" und "Frevler" zu bezeichnen, die das Höllenfeuer betrachtet. Die Schriften der Juden und Christen bezeichnete Mohammed von da an als gefälscht. Den Juden gegenüber wandte er jedoch auch eine militärische Lösung an: Es gab vier jüdische Stämme auf der arabischen Halbinsel. Zwei davon (die Qaynuqa` und die Nadir) wurden besiegt, ihr Eigentum konfisziert und die Menschen ins Exil geschickt. Ein dritter Stamm (die Qurayza) wurden 625 besiegt, und, obwohl sie den Abzug ins Exil erbaten, wurden von ihnen auf Befehl Mohammeds alle Männer (600-900) hingerichtet, ihr Frauen und Kinder als Sklaven verkauft (Sure 33,27). 628 wurde der letzte Stamm (Oase Kaybar) besiegt. Hier traf Mohammed eine Regelung, die fortan prägend blieb, wo Juden oder Christen vor Moslems kapitulierten: Die Juden durften weiter in der Oase leben, mussten aber die Hälfte der Ernte als hohe Steuer an die islamischen Besitzer abgeben. So wurde es ab da meist praktiziert: Juden und Christen hatten als "Schriftbestizer" gewisse Schutzrechte in islamischen Staaten, konnten aber nur als Menschen zweiter Klasse existiren, hatten in der Mitgestaltung des islamischen Staates keinerlei Rechte und mussten eine extra "Kopfsteuer" abgeben. Die Polemik von Mohammed gegenüber den Juden schlägt sich ebenfalls im Koran nieder: "Sie sind Menschen, die Allah verflucht hat" (Sure 4,52); Juden verdienen "nichts als Schande im diesseitigen Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe zugewiesen werden" (Sure 2,85; vgl.a. Sure 2,65.66).

Geschichte des Islam

Der Stamm Quraish, in dem Mohammed geboren wurde, stammte nach eigenem Verständnis von Ismael ab. Dies ist durchaus möglich, da Ismaels Söhne zwischen Havila und Sur gelebt haben, der Region die heute Saudi-Arabien ist und aus der auch Mohammeds Stamm Quraish stammt (Davidson 107).
Während 1000 Jahren war das islamische Reich das stärkste Welt-Reich. Während die christliche Welt im tiefsten Mittelalter versank, blühte im Islam Wissenschaft und Kultur.
1095 rief Papst Urban II. zum ersten Kreuzzug auf. Die Krieger hatten Stoffetzen in Kreuzform auf dem Rücken und zeichneten sich durch absolute Brutalität aus. 1098 nahmen sie die Stadt Maara ein. Dabei hatten sie den Verteidigern Schonung versprochen, brachten sie dann aber doch alle um. Der Franke Raoul von Caen schrieb: "In Maara kochten unsere Leute die erwachsenen Heiden in Kesseln, zogen die Kinder auf Spieße und aßen sie geröstet." 1099 eroberten sie Jerusalem. Sie liessen keinen Moslem und keinen Juden in der Stadt am Leben. Die jüdische Gemeinde hatte sich in die Hauptsynagoge geflüchtet. Doch die Juden galten als Helfershelfer der Ungläubigen. Die Synagoge wurde in Brand gesteckt, alle Insassen verbrannten. Am Morgen nach dem Massaker versammelten sich die Sieger in der Grabeskirche, mit Tränen in den Augen vor "Andacht".
Der Islam breitete sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aus, zweimal überrannte er fast Europa: 732 kam er in Poitier, 125 Meilen vor Paris, zum Stehen und 1683 vor Wien. Luther sagte, wenn die Kirche in Deutschland nicht Buße täte, würde der Islam Europa überrennen. 1683 wurde die Ottomanische Armee vor Wien durch ein Wunder geschlagen: 20 000 Verteidiger der Stadt widerstanden einer moslemischen Armee von 300 000 Soldaten! (Davidson 35).
Mohammed hatte seinen Kriegern den direkten Eingang ins Paradies versprochen, wenn sie im Kampf für den Islam fallen. Nach dieser Zeit der kriegerischen Ausbreitung auf ein Gebiet, das grösser als das ehem. römische Reich war, erlebte der Islam eine Zeit des Niedergangs. Erst mit Entdeckung des Erdöls unter dem Wüstensand erlebte der Islam eine Erweckung seines missionarischen Engagements. Auf einmal hatte er Einfluss auf die gesamte westliche Welt. Viel von der missionarischen Erweckung kam von Männern wie Ayatollah Khomeini, der sagte, Allah habe den Moslems nun eine neue Chance gegeben, die ganze Welt für den Islam zu gewinnen.
Im 1. Weltkriegen hielten sich die arabischen Gouverneure im Ottomanischen (Türkischen) Reich zu Großbritannien und Frankreich. Diese versprachen dafür 1916 der arabischen Bewegung einen eigenen Staat, der in etwa Syrien, Irak, Jordanien und Palästina umfassen sollte. Heimlich hatten sich aber Großbritannien und Frankreich im Sykes-Picot-Abkommen längst geeinigt, den Nahen Osten unter sich aufzuteilen. Außerdem hatte der britische Außenminister Balfour den Juden eine "nationale Heimstätte" in Palästina zugestanden, ohne die Araber zu fragen. Der Traum von Großarabien ging so verloren.
Die Weltmächte Britannien, Frankreich, USA und Rußland (von der moslemischen Welt als "christliche" Mächte definiert") beherrschten entweder weite islamische Gebiete oder übten zumindest Einfluß auf sie aus. Nicht nur durch militärischen Einfluß, sondern auch durch kulturellen (Hollywood und westliche säkulare Werte) und religiösen Einfluß (Religionsfreiheit, Mission) haben sie die islamische Welt nach traditionell islamischem Verständnis "vergiftet".
Nicht nur die christliche Welt, auch die Juden haben die moslemische Welt gedemütigt. Der Staat Israel wird von den meisten Moslems als verhaßte Speerspitze der westlichen Macht und Werte gesehen. Immer wieder hat dieser kleine Staat die überlegenen moslemischen Armeen besiegt. Diese Schande kann nur durch eine völlige Elimierung des jüdischen Staates wettgemacht werden, so glauben viele Moslems.

Der Islam breitete sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aus, zweimal überrannte er fast Europa: 732 kam er in Poitier, 125 Meilen vor Paris, zum Stehen und 1683 vor Wien. Mohammed hatte seinen Kriegern den direkten Eingang ins Paradies versprochen, wenn sie im Kampf für den Islam fallen. Nach dieser Zeit der kriegerischen Ausbreitung auf ein Gebiet, das grösser als das ehem. römische Reich war, erlebte der Islam eine Zeit des Niedergangs. Erst mit Entdeckung des Erdöls unter dem Wüstensand erlebte der Islam eine Erweckung seines missionarischen Engagements. Auf einmal hatte er Einfluss auf die gesamte westliche Welt. Viel von der missionarischen Erweckung kam von Männern wie Ayatollah Khomeini, der sagte, Allah habe den Moslems nun eine neue Chance gegeben, die ganze Welt für den Islam zu gewinnen.
Im Mittelalter ging es den Juden unter der Herrschaft der Kalifen relativ gut - sie hatten zwar geminderte Rechte, aber doch relativ erträgliche Bedingungen. Die Juden, die unter christlicher Herrschaft lebten, hatten meist viel grössere Verfolgung zu erleiden.

Der Islam und Israel

Dies änderte sich radikal in dem Moment, wo das jüdische Volk wieder in ihr angestammtes Land Israel zurückkehrten. Seither sind die ärgsten Feinde der Juden die Moslems. Warum? Der Nahe Osten ist das Kernland und der Ursprung des Islam. In der Vorstellung der Araber ist dies Allahs Land. Die Wiedererstehung eines jüdischen Staates im Jahre 1948 ist nun völlig konträr zu islamischer Lehre. Allah hat schließlich abgeschlossen mit dem jüdischen Volk. "Der Orientalist Moshe Sharon, Professor für islamische Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, kommt zu dem Schluss, dass mit der Errichtung des Staates Israel im Jahre 1948 sämtliche islamischen Gesetze in Bezug auf Territorium, heilige Stätten und die Stellung der Juden gebrochen wurden. Schlimm ist dabei für Moslems nicht nur, dass die heiligen Stätten des Islams in Jerusalem in jüdische Haende gefallen sind, sondern vor allem auch, dass Juden in Israel über Moslems herrschen." (Johannes Gerloff). Die Juden haben hier Allah einen Teil seines Landes und Herrschaftsgebietes "weggenommen", noch dazu im Herzen des islamischen Kernlandes. Die Gründung des jüdischen Staates traf die islamische Theologie mitten ins Herz, es ging plötzlich um die Frage: "wer ist allmächtig, wer ist mächtiger, Allah oder der Gott der Juden?" Daher das immer wieder erklärte Ziel der vollständigen Vertreibung des jüdischen Volkes aus dem Landstrich, das einst und nun wieder "Israel" heißt.

Hagars Neid auf Saras Erbe kontrolliert noch heute die arabischen Völker
Unsicherheit, Neid und selbstsüchtiger Ehrgeiz dominiert häufig arabisches Denken. Abraham bekam zwei Söhne: Isaak bekam er mit seiner Frau Sara, ihm wurde das Land Israel und Segen für alle Völker verheißen. Mit seiner Magd Hagar wurde Abraham Ismael geboren, dem große Fruchtbarkeit verheißen wurde (1.Mose 16,10). "Als Hagar aber sah, dass sie schwanger war, da wurde ihre Herrin (Sara) gering in ihren Augen" (1.Mose 16,4). Der Neid und Ehrgeiz Hagars gegenüber ihrer Herrin Sara hätte gestoppt werden können bei Hagars erster Begegnung mit Gott in 1.Mose 16. Gott kritisierte ihre Flucht von Sara: "Kehre zu deiner Herrin zurück und demütige dich unter ihre Hände!" Hagars Denken war schon vor der Geburt von Ismael vergiftet von Ehrgeiz und der Lust nach Saras Position. Gott aber zeigte ihr Gnade und schickte sie zurück zu Abraham, um weiter in seinem Haus zu dienen. Hagar hatte von da an 20 Jahre Zeit bis zu ihrer Vertreibung, um demütig umzukehren von ihrem Stolz und Ehrgeiz. Stattdessen nährte sie ihren Stolz und tat nicht Buße.
Ismaels Söhne lebten zwischen Havila und Sur, in der Gegend des heutigen Saudi-Arabien. Aus dieser Region kam auch der Quraish Stamm, dem Mohammed entstammte.
Noch heute sind die arabischen Völker erfüllt von Lust nach Israels Erbe und Position vor Gott. Der ganze Nahe Osten ist im Grunde ein Streben nach der Anerkennung und Gunst Gottes. Mit Esau wurde dies unterbrochen, er akzeptierte Jakob zurück ins Land. Als aber einige Jahrhunderte später der Islam aufkam, wurde der arabische Ehrgeiz religiös sanktioniert und zu einem noblen Schicksal erhoben, zu einer göttlichen Mission, die verachteten Juden zu ersetzen und aufzusteigen zum obersten Familienrang.

Islam und Weltherrschaft

Schon Mohammed glaubte an die universale Mission des Islam. Er sandte Boten zum Kaiser von Byzanz, zum Grosskönig in Persien und zum Koptischen Patriarchen in Alexandrien, um sie aufzufordern, sich der neuen Offenbarung und dem Willen Allahs zu unterwerfen.
"Im 11. Jahrhundert n. Chr. arbeitete der sunnitische Rechtsgelehrte al-Mâwardî eine Theorie aus, die noch heute besonders im Bereich des islamischen Fundamentalismus Gültigkeit besitzt. Demnach besteht die ganze Welt aus zwei Häusern, dem »Haus des Islam« (arab. dar al-islam), in dem der Islam aufgerichtet ist und dem »Haus des Krieges« (arab. dar al-hârb), in dem der Islam noch nicht regiert. Diese Einteilung findet sich allerdings nicht im Koran.
In dieser Theorie nun führt das »Haus des Islam« einen beständigen Eroberungskrieg gegen das »Haus des Krieges«, den Jihad, und zwar so lange, bis auch das Haus des Krieges zum Haus des Islam geworden ist. Aus islamischer Sicht ist es unmöglich, daß der wahre Glaube (also der Islam) und der Götzendienst (arab. sirk = Vielgötterei, hier zählt der Islam wegen der Dreieinigkeit auch den christlichen Glauben dazu) friedlich nebeneinander existieren. Damit wird der Heilige Krieg prinzipiell zu einem gerechten Krieg, ja zu einer Pflicht erklärt.
Es kann auch ein Waffenstillstand nach Mohammeds Vorbild von Hudaibiya herrschen: Der Krieg gegen die Ungläubigen kann - jedoch nur aus strategischen Gründen - für bestimmte Zeit ausgesetzt werden. Solch ein strategischer Grund ist etwa eine Übermacht der Gegner, die einen Sieg unmöglich machen würde. Der erneute Kampf kann jedoch jederzeit wieder beginnen, selbst wenn ein Friedensvertrag unterzeichnet wurde. Dieser gilt als nichtig, da der Sache des Islam nicht dienlich.
Es ist klar, dass damit Israel, Europa, Amerika - also Länder, in denen die Ordnung des Islam noch nicht aufgerichtet ist - als »Haus des Krieges« betrachtet werden. Israel trifft dies besonders, da hier ein Gebiet, in dem das »Haus des Islam« bereits stand, der Herrschaft des Islam wieder entrissen wurde. Nach islamischer Auffassung ist das unmöglich." (www.morija.de/israel)
Bei Friedensverträgen wird Mohammed zum Vorbild genommen: 628 schloss er einen Vertrag mit der Bevölkerung Mekkas: er unterzeichnete einen zehnjährigen Friedensvertrag, der ihm und seinen Gefolgsleuten eine Pilgerfahrt nach Mekka ermöglichte. Nach zwei Jahren brach er ihn und eroberte Mekka. Ein Friedensvertrag darf geschlossen werden, solange die nichtislamische Macht stärker ist, er darf aber höchsten 10 Jahre währen und höchstens um weitere zehn verlängert werden. Zu Zeiten strategischer Schwäche praktizieren islamische Länder Friedensverträge und Liberalität, zu Zeiten der Stärke Gewalt. Dieses aus islamischer Sicht legitime Prinzip der sogenannten Tayuia (zu deutsch Verstellung) wendete Mohammed bei der Eroberung Mekkas dem Stamm der Koreschiten mit dem Friedensvertrag von Hudaybiya an. Es wird heute verwandt in der Anpassung an nichtislamische Kulturen wie in den USA, EU und Israel, solange die Moslems in der Minderheit sind. Dies erscheint westlichem Denken als liberaler und toleranter Zug des Islam. Dieser Schein entspringt aber westlichem Denken und erfasst das Problem nicht.
"Nach offizieller orthodoxer Auffassung erklärt der Kalif, also der oberste Herrscher der islamischen Welt, den Heiligen Krieg. Zunächst ergeht an die Ungläubigen der Aufruf zur Bekehrung. Wenn diese sich dann nicht dem Islam zuwenden, ist der Krieg legitim, denn er stellt für die Bewohner des Landes eine Strafe für die Ablehnung des Islam dar. Über die »Schriftleute« (so bezeichnet der Islam die Juden und Christen, da diese wie der Islam eine Heilige Schrift besitzen) wird oft die Zahlung einer »Kopfsteuer« verhängt. Das ist eine Abgabe, die für Juden und Christen eine Art »Freikauf« vom Übertritt zum Islam darstellt.
Der Jihad ist beendet, wenn der Feind entweder zum Islam übertritt oder das muslimische Heer siegt, der Feind also tot ist.
Der Koran verspricht denjenigen Muslimen, die im Jihad fallen, unmittelbaren Eingang ins Paradies. Die meisten muslimischen Theologen nehmen an, dass Muslime, die nicht als Märtyrer im Heiligen Krieg fallen, sondern eines natürlichen Todes sterben, nicht sofort ins Paradies kommen. Dieses Versprechen wird Kämpfern muslimischer Heere auch heute gegeben und hat um so stärkeres Gewicht angesichts der Tatsache, dass selbst religiöse Muslime zwar die Hoffnung, aber niemals die Gewissheit haben, dass ihre guten Taten ihre schlechten übertreffen und sie nach dem Tod ins Paradies eingehen können.
Islamische Mission
In sämtlichen nicht-muslimischen Ländern der Erde geschieht friedliche islamische Mission. Es geht dabei nicht so sehr um Einzelbekehrungen - obwohl diese als Nebeneffekt sehr erwünscht sind - sondern es geht zunächst um die Durchdringung und Beeinflussung der jeweiligen Gesellschaft, mit dem Ziel, den Islam und seine Ordnung auch hier einmal aufrichten zu können." (www.morija.de/israel)

"Palästina"

Erklärtes Ziel der Palästinenser ist Jerusalem. Jerusalem wird nicht ein einziges Mal im Koran erwähnt. Dennoch ist der Tempelberg das dritte islamische Heiligtum nach Mekka und Medina. Warum? Weil, so islamische Legenden, Mohammed hier in den Himmel aufgefahren sei. Die Legenden stützen sich auf eine Passage im Koran, in der 17. Sure mit der Überschrift "Die nächtliche Reise". Darin wird von einer Vision oder einem Traum Mohammeds berichtet, in der der Er nachts "vom heiligen Tempel zu dem weit entfernten Tempel" getragen wurde. Dies ist Legende (auch dass dieser ferne Ort Jerusalem gewesen sei) und kann wissenschaftlich nicht bewiesen werden, im Gegensatz zu den jüdischen und christlichen Vorkommnissen in Jerusalem, die historisch und archäologisch eindeutig belegt sind.
Der Name "Palästina" stammt von Kaiser Hadrian. Er nannte Israel 135 n.Chr. um in "Syria Palästina", um jede Erinnerung an eine jüdische Präsenz zu ersticken. Ab da dominierten ausländische Mächte über Israel, die Bewohner Israels waren jedoch immer nur Soldaten dieser ausländischen Mächte und ihre Sklaven. Diese wechselten auch ständig, da immer neue Mächte Israel eroberten. Jerusalem wurde nie Hauptstadt einer dieser fremden Mächte. Im Gegensatz zu diesen ständig wechselnden Bevölkerung gab es stets in Palästina eine jüdische Bevölkerung als die einzigen Überlebenden einer antiken Bevölkerung. Die meisten der heutigen Araber in Israel sind erst Ende 19. Jh. ins Land gekommen, als dort viele Juden einwanderten und infolgedessen die dortige Wirtschaft ins Florieren kam. bis 1948 hießen alle Bewohner Palästinas "Palästinenser", auch der erste israelische Regierungschef Ben Gurion hatte einen palästinensischen Pass. Erst seit 1964 (!) wird der Name "Palästinenser" auf in Israel lebende Araber bezogen. 1977 erklärte Zuheir Mohsen, einer der führenden Vertreter der PLO: "Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. ...Nur aus politischen Gründen sprechen wir von der Existenz einer palästinensischen Identität, da es im nationalen Interesse der Araber liegt, eine separate Existenz der Palästinenser dem Zionismus gegenüberzustellen. Aus taktischen Gründen kann Jordanien, das ein Staat mit festen Grenzen ist, keinen Anspruch auf Haifa und Jaffa erheben. Dagegen kann ich als Palästinenser Haifa, Jaffa, Beerscheba und Jerusalem fordern."

Religionsfreiheit im Islam

Als Jordanien 1948 die Jerusalemer Altstadt besiegte, wurden sämtliche Synagogen des jüdischen Viertels bis auf den Grund zerstört. Als Oppositionsführer Sharon im Oktober 2000 nach Absprache mit der Palästinensischen Autonomie den Tempelberg nur besuchte, löste das die größten Unruhen seit Intifada-Zeiten aus. In diesen wurde auch das Josefsgrab nach Einnahme von den Palästinensern zerstört und in eine Moschee umgewandelt, desgleichen eine jüdische Synagoge aus biblischer Zeit in Jericho. Es ist Nicht-Muslims streng verboten, die Städte Mekka und Medina, welche die wichtigsten islamischen Heiligtümer bergen, zu betreten. Es ist Christen und Juden verboten, auf dem Tempelberg zu beten oder Bibeln mitzunehmen. Ich habe selbst erlebt, wie ein jüdisches Pärchen hochkant herausgeworfen wurde, indem der Araber behauptete, er habe den Juden beten sehen. Soweit die islamische Religionsfreiheit! 30 der 40 Länder, in denen Christen heute am meisten verfolgt werden, sind islamisch. Ein bekannter moslemischer Satz lautet: "Am Samstag töten wir die Juden, am Sonntag die Christen".

Islamische Konvertiten (Übertreter zu einer anderen Religion) haben es schwer. Der Islam verbietet dem Moslem, den Islam zu verlassen: "Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam" (Sure 3,19). "Die islamische Überlieferung [die die gleiche Autorität hat wie der Koran] geht noch einen Schritt weiter und fordert die Todesstrafe für den Abfall vom Islam. So der Islam Staatsreligion ist, gilt Abfall vom Islam (z.B. durch Übertritt zu einer anderen Religion) als Akt des Verrats an Gott, Volk und Vaterland. Darum wird die Bekehrung eines Muslims in vielen Fällen nicht als Privatsache angesehen, sondern als Staatsakt. Infolgedessen werden Konvertiten inhaftiert, verhört, einer islamischen Umerziehung ausgesetzt, gefoltert, massiv eingeschüchtert, wenn sie nicht in den Schoß des Islam zurückkehren" (30 Tage Gebet für die islamische Welt 2000, Deutsche Evangelische Allianz).

Zitate aus dem Koran über das Verhältnis zu Juden und Christen
"Bekämpft sie, bis aller Glaubensstreit ein Ende hat und keine andere Religion mehr besteht als jene Allahs" (Sure 2, Vers 216)
"Kämpft gegen diejenigen unter den Schriftbesitzern [Juden und Christen], die nicht Allah und den Jüngsten Tag glauben und die nicht als verboten achten, was Allah und sein Prophet verboten haben, und die nicht die wahre Lehre befolgen, - bis sie mit eigener Hand den Tribut errichten und sich unterwerfen. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet! Allah ist es, der seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und dem wahren Glauben, auf dass er ihn obsiegen lasse über alle (andern) Glaubensbekenntnisse." (Sure 9, El Tauba, Vers 29-30 und 33) [Bemerkung: es war und ist islamische Sitte, einen Tribut (z.B. Geldzahlung) von den Juden und Christen zu entrichten dafür, dass sie sich nicht zum Islam bekehren]
"Und ihr Gläubigen, freundet euch nicht Juden und Christen an" (Sure 5, Vers 56).
"Kämpft wider die Ungläubigen, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf Allah gerichtet ist" (Sure 8 Vers 40).
"Wenn ihr den Ungläubigen begegnet, dann schlagt ihnen den Kopf ab, bis ihr ein Blutbad unter ihnen veranstaltet habt (Sure 47, Vers 4).
"Denen, die nicht glauben und von Allahs Weg wegführen und so als Ungläubige sterben, verzeiht Allah nie. Lasst euch deshalb nicht ermüden und bietet ihnen keinen Frieden an, solange ihr stärker seid" (Sure 47, Vers 36-37).
Dagegen das Neue Testament: "Geht hin in alle Welt und verkündigt die frohe Botschaft allen Völkern und lehrt sie halten alles, was ich euch geboten habe." (Jesus in Matthäus 28)

Mohammeds Frauen

Der Koran verbietet, mehr als vier Frauen zu heiraten. Mohammed jedoch heiratete fünfzehn Frauen, darunter ein sechsjähriges Mädchen (seine spätere Lieblingsfrau Aisha, er soll die Ehe mit ihr aber "erst" im Alter von 9 Jahren vollzogen haben. Daher gelten noch heute im Islam Frauen mit 9 Jahren als heiratsfähig). Auch heiratete er die frühere Frau seines Adoptivsohnes, die extra zu diesem Zweck geschieden wurde. Mohammed sagte, für dies und auch für die Anzahl seiner Frauen habe er eine direkte Weisung Allahs empfangen.

John

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 26.07.04 18:46

@John

zu nächst einmal muss ich sagen das ich im meinem ganzen leben noch nie so einen langen Beitrag gelesen habe

Ich werde nicht auf den ganzen text mit 197 Vorurteilen = Falsche Informationen, eingehen

Wie habe sie es bloß geschafft sich solche irrsinnigen falschen Informationen zu holen ?

Unglaublich

Und ich hatte Recht, sie hast den Islam nicht erkannt in ihrer Wirklichkeit den das was sie geschrieben haben ist tatsächlich alles Falsch

Ich weiss nicht welche Absicht sie haben die Geschichte des Islam in eine falsche Richtung zu biegen

Ich werde nun auf einige ihrer Sätze eingehen:

Ihr Satz:

„Die islamische Religion ist mir sehr gut bekannt“

Nein das ist sie nicht, den ihr Beitrag beweißt es


Ihr Satz:

„Sie können sich jetzt wohl vorstellen, dass ich wesentlich älter bin als Sie. Ich gehe auf die Sechzig zu und bin auch ohne Allah, Koran und Muhammad ein sehr Rechtschaffender Mensch geworden“

Ich bin 40 Jahre jünger als Sie und um rechtschaffend zu sein muss man nicht unbedingt Moslem sein der glaube an Gott reicht erst mal völlig aus

Ihr Satz:

„Die Arroganz der Muslime sieht man auch an Ihnen“

Danke für ihre Beleidigung Sie sind wirklich ein Rechtschaffender Mensch

Ihre Worte:

„verlogenen Götzenreligion“

Danke für Ihre zweite Beleidigung Sie sind wirklich ein Rechtschaffender Mensch
und sie zeigen wirklich wie gut ihre christlicher Umgang mit Andersgläubigen ist.





Ihr Satz:

„was bedeutet, sich selbst für die Sache Gottes zu verlieren und seine eigenen Freuden für die Freuden Gottes aufzugeben“

Sich selbst verlieren? Freuden aufgeben?
Das arabische Wort „Islam" heißt ganz einfach „Unterwerfung" und leitet sich von der Wortwurzel „s-l-m", welche „Friede" bedeutet. Im religiösen Zusammenhang hat es die Bedeutung der vollen Unterwerfung unter den Willen GOTTES
Gleich = Leben nach dem Weg Gottes.

Ihr Satz:

„Allah als den höchsten aller Götter“

Götter? Im Islam gibt es nur den einen einzigen Gott
Sie liegen wieder falsch

Ihre Sätze:

„Allah war der Mondgott des arabischen Stammes Mohammeds und einer der 360 Götzen, die zur Zeit Mohammeds in der Kaaba in Mekka standen.“

Ja schon wieder das Mondgott Märchen, es hat vor dem Islam diese Götzen gegeben,
unser Prophet Muhammad(sav) hat diese Vernichtet. Das wort Allah stammt nicht von einen gewissen Mondgott diese unbewiesene Behauptung kommt von einem Islamkritiker Namens
Robert A Morey. Das Wort Allah gab es schon noch viel vor dem Götzenkult bei den Arabischen Christen sie nennen Gott immer noch Allah. Wenn dem so wäre würde es im Koran Anzeichen für einen Mond-Gauben geben, es ist aber in keinstem falle so. Alle Behauptungen von Robert A Morey sind reine und sehr gut verarbeitete Propaganda.

Seine Absichten sind klar und Behauptungen lächerlich.

Im Koran wird diese falsche Behauptung bewiesen:

Sie fragen dich nach den Neumonden Sprich: 'Sie sind festgesetzte Zeiten für die Menschen und den Hadsch'Und es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr Häuser von der Rückseite betretet Frömmigkeit ist vielmehr, Allah zu fürchten So geht in die Häuser durch ihre Türen hinein und fürchtet Allah Vielleicht werdet ihr erfolgreich sein 2:189
Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag und die Sonne und der Mond Werft euch nicht vor der Sonne anbetend nieder, und auch nicht vor dem Mond, sondern werft euch anbetend vor Allah nieder, Der sie erschuf, wenn Er es ist, Den ihr verehrt 41:37

Wir sehen also aus diesen Ayat, dass Muslime den Mond zur Zeitrechnung benutzen und es verboten ist den Mond anzubeten Auf diese Ayat geht Morey selbstverständlich nicht ein, wieso sollte er auch, es widerlegt seine eigene Theorie die erfunden ist.




Ihre Sätze:

„Der Ruf „Allah Akbar“, der von jeder Moschee fünf Mal am Tag zu hören ist bedeutet nicht etwa „Gott ist der Größte“ sondern vielmehr „Allah ist größer“. Größer als was? Größer als alle anderen 359 Götzen die auch noch in der Kaaba waren“

Wo haben sie eigentlich arabisch gelernt? Allahu Akbar ist übersetzt = Allah ist größer als alles was den Menschen in den Sinn kommt. Damit preist man die Größe Allahs

Ihr Satz:

„Wahre Muslime sind grundsätzlich bereit zur Gewalt, wozu der Koran und Mohammed insbesondere aufrufen.“

Falsch, ungebildete über den Islam falsch informierte Muslime = Ungläubige sind bereit zur Gewalt.

Unser Prophet und der Koran erlauben die Gewalt nur ausschließlich zur Verteidigung

Dies ist einer der größten Vorurteile die man den Muslimen Heutzutage vorwirft

Ihre Satz:

„Wahre Muslime propagieren die Schari'a, das islamische Recht, das die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz nicht kennt und bestimmte Menschenrechte leugnet.“

Schon wieder Falsch, die Sharia ist das islamische Gesetzesgebung das vom Propheten seinerzeit durchgeführt wurde. Nach dem Tot des Propheten wurden leider einige dumme neue Gesetze eingeführt die dem Koran widersprechen als Beispiel: Steinigung, Beschneidung von Frauen usw. Die Sharia war seinerzeit des Propheten richtig und passend für die islamische Gesellschaft daher sich heute einige Situationen der neuen Jahrhunderte geändert haben kann man heute nicht mehr von einer Sharia in islamischen Ländern ausgehen den das original ist nicht mehr mit der heutigen zeit verbindlich. Das wissen aber leider einige Muslime nicht.

Gott spricht im Koran über eine Sharia Regierung und auch heute gibt es auch weltweit nicht das ORIGINALE Sharia System das was im Iran oder Sudan gemacht wird ist schlicht und einfach Falsch.

Die Demokratie ist ein gutes System und ist auch mit dem Islam vereinbar den sie Toleriert die Religionsfreiheit und schließt die Rechte von Minderheiten mit ein wie damals die unvefälschte Sharia die heute nicht mehr gültig sein kann.

Ihr Satz:

„Wahre Muslime begegnen Christen und anderen Nicht-Muslimen mit Verachtung, Diffamierung und Intoleranz, in einzelnen Fällen auch auf deutschem Boden mit Verfolgung durch Psycho-Terror und Mordbedrohung.“

Verachtung? Der Koran sagt immer wieder das gleiche aus = Toleranz, Frieden und Vereinigung der Juden Christen und Muslime der Heiligen Schriften.
Ihr Satz:

„da der Islam ausdrücklich alle heilsnotwendigen Grundwahrheiten des Christentums leugnet: Die Göttlichkeit CHRISTI, die Dreifaltigkeit GOTTES, den Erlösungstod CHRISTI am Kreuz und Seine Auferstehung.“

Jesus ist nicht gekreuzigt worden er ist auch nicht gestorben er ist bei Gott und JA AUCH WIR Muslime glauben an seine Rückkehr wenn er der Ganzen welt beweisen wird das der Islam die letzte offenbarung Gottes ist.
Er wird das Kreuz durchschlagen.

Ihr Satz:

„Mohammed hatte seinen Kriegern den direkten Eingang ins Paradies versprochen, wenn sie im Kampf für den Islam fallen“

Er sagte das nur die in Paradies kommen die ihr Land verteidigen und nur im Sinne der Verteidigung.

Und nicht für Marionetten wie Osama und co die sich in die Hölle geflogen haben.

Den der Koran sagt:

Wer einen Menschen tötet der Tötet die Menschheit!

Was ungebildete Muslime tun, rechtfertigen nicht den Wahren Islam

Ihr Satz:

„"Bekämpft sie, bis aller Glaubensstreit ein Ende hat und keine andere Religion mehr besteht als jene Allahs" (Sure 2, Vers 216)“

In diese Sure ist so etwas nicht geschrieben ich finde es unverschämt sich einfach etwas zu erfinden.

Jeder kann es nachprüfen so etwas ist nicht geschrieben.

Ihre Sätze:

„Der Koran verbietet, mehr als vier Frauen zu heiraten. Mohammed jedoch heiratete fünfzehn Frauen, darunter ein sechsjähriges Mädchen (seine spätere Lieblingsfrau Aisha, er soll die Ehe mit ihr aber "erst" im Alter von 9 Jahren vollzogen haben. Daher gelten noch heute im Islam Frauen mit 9 Jahren als heiratsfähig).“

Sie sind schon wieder falsch informiert, Muslime dürfen höchstens 4 Frauen heirraten und dies nur unter diesen Vorraussetzungen:

-Obdachlosigkeit einer Frau
- starke Armut der Frau

In seinerzeit des Propheten gab es Tausende obdachlose Frauen die nichtmal ein stück Brot hatten sie waren arm und hatten niemanden. Es herrschte eine stark zerbogene Bevölkerungstrucktur die zu einem Großteil von Frauen war. Deshalb wurde den Männer ZU DIESER ZEIT empfohlen mehr als eine Frau zu heiraten. Der Prophet heiratete 15 Frauen um für sie finanziel zu sorgen und ihnen ein Dach über den Kopf zu geben er hatte mit sicherheit und das sagt uns die Überlieferung keinen sexuellen Kontakt zu allen seinen Frauen. Die jüngste war nicht 9 sondern 13 Jahre alt, unser Prophet hatte mit Sicherheit keinen sexuellen Kontakt zu ihr.

Leider gibt es durch die große Unbildung in der Arabsich-traditionell-kulturellen Welt dieses Rituall der Früh Heirat die aber in keinem Fall mit dem Islam gerechtfertigt werden kann.
Der Islam erlaubt eine Heirat eines Moslems erst mit der Geistlichen Reife und die ist bei jedem Menschen individuell gerichtet also darf man nicht von einem Bestimmten Alter ausgehen.

Es tut mir leid für Sie zu sagen das sie sich Tatsächlich ausschließlich falsche Informationsquellen eingeeignet haben und Konvertierten.

Es tut mir auch leid das ihr versuch von Propaganda gescheitert ist.

Aber versuchen sie es doch noch mal ;)

Ich bin nicht auf das Christentum eingegangen und bitte bringen sie mich nicht dazu
Den ich kann SEHR vieles Beweißen was den Heutigen veränderten, nicht vollendeten Christentum = (2 Offenbarung Gottes) als Falsch darstellt.

Geschichtswissenschafter und Gelehrte aller Welt belegen es auf den Tisch.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 26.07.04 20:42

@Muslim

Die Religionen (so auch der Islam) haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.

In meinen Augen sind Sie ein Fanatiker. Sie sollten aber bedenken: Jedes Ding hat zwei Seiten (vielleicht sogar noch eine dritte oder mehr). (Religiöse) Fanatiker sehen nur eine.

Der erste Schritt in wirkliche Freiheit, Liebe, Frieden und Harmonie erfordert die Loslösung von Wahngläubigkeit, Kultreligionsgläubigkeit, Aberglaube, Dogmenhörigkeit und demütige Unterwerfung unter kultreligiöse Glaubenslehren (Islam).

Auch wenn die Schöpfung die Vielfalt liebt, kreiert sie nach ihren eigenen Gesetzen und Geboten. Sie wirkt einheitlich in Logik und Vollkommenheit und wird wohl kaum ihre Gesetze gemäss den widersprüchlichen, unlogischen und verwirrten Vorstellungen der Sektierern, Kult-Religionen (Islam) aufspalten und ändern.

In ihrem unaufhaltsamen Streben nach der Wahrheitsfindung sowie im drängenden Verlangen auf ihre ehrlichen und einfachen Fragen des Lebens, logische und wahrheitsgemässe Antworten zu finden und zu erhalten, treibt es leider viele Menschen in die krallenden Fänge und gierigen Schlunde von Sekten, Scharlatane, Channeler, Medien, Gurus, Pseudoheilbringern, angeblichen Gottgesandten (Prophet Muhammad) oder UFO-Kontaktlern, Engeln und Esoterik-Falschlehrern aller Art und Schattierungen.

Das Universum ist nicht religiös und schon gar nicht islamisch.

Nun, ich denke jetzt aber, nachdem ich Ihr borniertes geistiges Wesen kennen gelernt habe, dass sich eine weitere Diskussion mit Ihnen wohl erübrigen wird.

Sie haben die Freiheit des Geistes verpasst. Ihre Religion hemmt Ihre weitere geistig-seelische Entwicklung. Tut mir sehr leid für Sie!

John

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 26.07.04 21:00

@Muslim

Nachtrag (der letzte Beitrag und dann ist Schluss).

Die Mondsichel und der Stern sind das international etablierte und anerkannte Symbol des Islam. Das Symbol ist auf den Flaggen einiger muslimischer Staaten zu sehen und Teil des amtlichen Emblems des Internationalen Roten Kreuzes und der Gesellschaften des Roten Halbmondes.

Das astrale Symbol der Mondsichel entstammt eigentlich der vorislamischen Zeit vor einigen tausend Jahren.

Islam (wörtlich: Hingabe an Gott) ist die von Mohammed gewählte Bezeichnung für seine Religion. Ihre Bekenner heißen Moslem (Plural: Muslime). Den Ausdruck Mohammedaner vermeiden die Muslime, weil sie nicht den Eindruck erwecken wollen, sie verehrten Mohammed in einer ähnlichen Weise wie die Christen Christus und weil sie nicht als Sekte gelten wollen, die nach ihrem Begründer benannt wurde. Das Wort Islam besteht aus den "Wuzeln" s,l,m (arabisch Salam, Friede).
Als Symbol des Islam wird das in arabischer Schrift geschriebene Glaubensbekenntnis: "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist der Gesandte Allahs" abgebildet.

Halbmond und Stern sind ursprünglich ein türkisches Sinnbild, die auf die wachsende Mondsichel mit dem glücklichen Stern Jupiters zurückgehen und die erst im Laufe der Zeit zum Symbol des Islams wurden. Sie wurden von Sultan Selim I. (1512 - 1520) zum Hoheitszeichen seines Reiches gemacht.

Aber:

Die archäologischen Belege beweisen, daß der Mondgott-Kult die vorherrschende Religion Arabiens war. Der letzte König des neubabylonischen Reiches, Nabonid (555 - 539), baute in alt-testamentlicher Zeit Tayma in Arabien zu einem Mittelpunkt des Mondgott-Kultes aus. Segall stellte fest: "Südarabiens Sternenkult wurde zwar in verschiedenen Varianten, aber immer vom Mondgott beherrscht. Manche Gelehrte haben auch darauf hingewiesen, daß des Mondgottes Name "Sin" Teil eines arabischen Wortes wie "Sinai" ist, was "die Wüste von Sin" bedeutet.

Wenn auch die Beliebtheit des Mondgottes anderswo abnahm, blieben die Araber doch ihrer Überzeugung treu, daß der Mondgott der größte aller Götter war. Solange sie an der Kaba in Mekka 360 Götter verehrten, war der Mondgott ihre höchste Gottheit. Mekka war in der Tat als Heiligtum für den Mondgott gebaut worden. Dadurch wurde die Stadt zur heiligen Stätte des arabischen Heidentums.

Im Jahre 1944 überraschte G. C. Thompson in ihrem Buch: "Die Grabsteine und Mondtempel Hureidhas" die Öffentlichkeit mit der Bekanntgabe, daß sie in Südarabien einen Mondgott-Tempel freigelegt habe. In diesem Tempel wurden die Symbole der Mondsichel und nicht weniger als 21 Inschriften mit dem Namen "Sin" gefunden. Des Weiteren wurde ein Götzenbild entdeckt, welches möglicherweise den Mondgott selbst darstellt. Von anderen bekannten Archäologen wurde dies später bestätigt.

Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Mondgott-Tempel, selbst innerhalb des vom Christentum erreichten Gebietes, noch rege in Anspruch genommen wurde. Sowohl aus Nord- als auch aus Südarabien gesammelte Beweisstücke lassen erkennen, daß der Mondgott auch in den Tagen Mohammeds immer noch lebhaft verehrt wurde und hoch im Kurs stand.

Solange der Mondgott "Sin" genannt wurde, war sein Titel, zahlreichen Inschriften zufolge, al Ilah, d.h. "Die Gottheit", was soviel bedeutete wie daß er der Oberste oder doch zumindest ein Hoher unter den anderen Göttern war. Wie Coon es formulierte, war "... der Gott Il oder Ilah ursprünglich ein Entwicklungsstadium des Mondgottes".

Der Mondgott hieß al Ilah, d.h. der Gott, was bereits in vorislamischer Zeit zu Allah abgekürzt wurde. Heidnische Araber verwendeten Allah sogar zu den Namen, die sie ihren Kindern gaben. So hatten bereits der Vater und der Oheim Mohammeds Allah als Bestandteil ihrer Namen. Die Tatsache, daß ihnen von ihren Eltern solche Namen gegeben worden waren, beweist, daß Allah selbst noch zu Zeiten Mohammeds der Titel des Mondgottes war. Prof. Coon fährt dann fort: "ähnlich wurde der verhältnismäßig namenlose Ilah unter Mohammeds Bevormundung al Ilah, der Gott, oder Allah, das höchste Wesen".

Dieser Zusammenhang bietet Antworten auf ungelöste Fragen wie: "Warum wird Allah nirgends im Koran definiert? Wieso unterstellte Mohammed den heidnischen Arabern, daß sie bereits wußten, wer Allah war?"

Mohammed wuchs in der Religion des Mondgottes Allah auf, jedoch ging er noch einen Schritt weiter als seine heidnischen arabischen Stammesgenossen. Während diese noch glaubten, daß Allah, d.h. der Mondgott, der Größte aller Götter und die höchste Gottheit im Pantheon aller Gottheiten war, entschied Mohammed, daß Allah nicht nur der größte, sondern der einzige Gott sei.

Im wesentlichen sagte er: "Seht, Ihr glaubt bereits, daß der Mondgott Allah der Größte aller Götter ist. Was ich von Euch möchte, ist, daß Ihr es annehmt, daß er der einzige Gott ist. Ich nehme Euch nicht den Allah weg, den Ihr bereits anbetet. Was ich Euch wegnehme, ist nur seine Frau, seine Töchter und alle anderen Götter."

Das kann man daran erkennen, daß der erste Punkt des moslemischen Glaubensbekenntnisses nicht etwa lautet: "Allah ist groß", sondern: "Allah ist der Größte", d.h. er ist der Größte unter den Göttern. Warum würde Mohammed wohl sagen, Allah sei der Größte, es sei denn in einem polytheistischen Zusammenhang? Das arabische Wort wird verwendet, um das Größere vom Geringeren zu unterscheiden.

Daß dies den Tatsachen entspricht, kann man daraus ersehen, daß die heidnischen Araber Mohammed niemals bezichtigt haben, einen anderen Allah als den, welchen sie schon immer verehrt hatten, zu predigen. Dieser Allah war der den archälogischen Beweisen entsprechende Mondgott.

Somit hat Mohammed auf zwei Wegen versucht, zum Ziel zu gelangen. Den Heiden sagte er, er glaube immer noch an den Mondgott Allah. Den Juden und Christen hingegen suchte er weiszumachen, Allah sei auch ihr Gott. Sowohl die Juden als auch die Christen wußten es jedoch besser und verwarfen deshalb seinen Allah als einen falschen Gott.

Al Kindi, einer der ersten Apologeten gegen den Islam, stellte klar, der Islam und sein Gott Allah entstammten nicht der Bibel, sondern dem Heidentum der Saber. Sie verehrten nicht den Gott der Bibel, sondern den Mondgott und seine Töchter al Uzza, al Lat und Manat.

Dr. Newman schließt seine Studie über die Auseinandersetzungen zwischen Christen und Moslems mit der Feststellung: "Der Islam erwies sich als eine abgesonderte, anderen gegenüber feindlich Widerstand leistende Religion, die aus dem Götzendienst hervorgegangen war". Der islamische Gelehrte Caesar Farah gelangte zu dem Schluß: "Es gibt darum keinen Grund für die Annahme, Allah sei von den Christen und Juden zu den Moslems übergegangen".

Die Araber verehrten den Mondgott als höchste Gottheit. Aber dies entsprach nicht dem biblischen Monotheismus. Während der Mondgott größer war als alle anderen Götter und Göttinnen, richtete sich ihr Glaube nur auf ein polytheistisches Pantheon von Gottheiten. Mit der hierdurch gewonnenen Kenntnis der wirklichen Götzen des Mondgottes ist es nicht mehr möglich, die Augen vor der Tatsache zu verschließen, daß Allah schon in vorislamischer Zeit eine heidnische Gottheit war.

Wen nimmt es da noch Wunder, daß das Symbol des Islam die Mondsichel ist, daß die Spitze ihrer Moscheen und Minarette ebenso von Mondsicheln verziert werden wie die Landesflaggen islamischer Staaten, daß die Moslems ihrer Zeitrechnung das Mondjahr, bestehend aus zwölf Lunarperioden, zugrunde- und Beginn und Ende ihres Fastenmonats Ramadan auf die Erscheinung der Sichel des zunehmenden Mondes am Himmel festgelegt haben?


Schlußbetrachtung

Die heidnischen Araber verehrten den Mondgott Allah, indem sie mehrmals am Tage nach Mekka gewandt beteten, einmal nach Mekka pilgerten, wobei sie um das Heiligtum des Mondgottes, genannt Kaba, gingen, den schwarzen Stein küßten, ein Tier als Opfer für den Mondgott töteten, Steine auf den Teufel warfen, einen Monat im Jahr, beginnend und endend mit dem Erscheinen der zunehmenden Mondsichel, fasteten, Almosen für die Armen spendeten usw.

Die Behauptung der Moslems, Allah sei der Gott der Bibel und der Islam sei aus der Lehre der Propheten und Apostel hervorgegangen, wird von überwältigenden stichhaltigen archälogischen Beweisen widerlegt. Der Islam ist nicht mehr als eine Neuauflage des antiken Mondgottkultes. Er hat die Sinnbilder, Handlungen, Feierlichkeiten und sogar den Namen seines Gottes aus der heidnischen Mondgottreligion übernommen. Als solcher ist er reiner Gözendienst und muß von allen, die sich dem Gesetz und dem Evangelium verpflichtet wissen, verworfen werden.

Islam und Muslime sind daher ganz klar "Antichristen". Zum Glück habe ich das rechtzeitig erkannt.

John

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Â°Eva°     Datum: 27.07.04 13:14

leute, das ist doch keine diskussion mehr - das ist reine selbstdarstellung.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 28.07.04 00:26

@John

wissen sie was, langsam fühle ich mich veräpelt

sie schreiben mir 1000 sätze und erwarten eine Antwort von mir

das geht mir langsam auf die finger und kopf

Ich wiederhole mich nur wie ein Papagei

Ich habe ihnen bereits erkärt das diese Mondgott behauptung
100% unbewiesen ist auch die Funde von sin oder Das das wort allah von al ilah stammten soll ist 100% NICHT BEWIESEN

Es gibt SO viele verse im Koran die 100% den Götzenkult Gar Mond oder Sonnen anbetungen verbieten.

Ich weiss nicht was ihr problem ist aber ich persönlich habe einen schlechten eindruck von ihnen bekommen

schon erst von ihren unhumanischen Äußerungen wie geistig zurückgeblieben oder antichristen oder verlogene religion islam

Egal welcher religion sie angehören Toleranz und menschlichkeit liegt bei jedem gesunden menschen in sich

Sie sind 60 Jahre alt und ich habe sich nicht einmal beleidigt
Ich habe nicht die absicht sie zu ändern das kann ich nicht und will es nicht

sie werden NIE den wahren Islam kennen lernen Schade um sie

Ich möchte nur noch diese Sätze sagen:

Möge Gott allen das geben, was sie sich lediglich verdient haben

Dem guten das Gute, dem schlechten das Schlechte.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Islam und Wahnsinn

  Autor: Roger Sommer     Datum: 28.07.04 21:35

Möge Gott allen das geben, was sie sich lediglich verdient haben
Dem guten das Gute, dem schlechten das Schlechte.

@Muslim

John hat hier mehrere überzeugende Beiträge gepostet. Der Mann ist echt große Klasse. Ihre Beiräge waren miserabel und einfältig. Sie scheinen ja ein echtes Genie mit krass viel Intelligenz zu sein. Ihr hervorragendes Deutsch ist einfach hinreissend.

Da kann man nur sagen: Allah, hilf mir, mein großes Maul zu halten,
wenigstens so lange, bis ich weiß, über was ich rede.

Roger aus M.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 29.07.04 14:58

@Roger

Ihre Sätze:

"John hat hier mehrere überzeugende Beiträge gepostet. Der Mann ist echt große Klasse. Ihre Beiräge waren miserabel und einfältig."

Seine Beiträge sind unbewiesen und deswegen unglaubwürdig.

Ihre Sätze:

" Sie scheinen ja ein echtes Genie mit krass viel Intelligenz zu sein. Ihr hervorragendes Deutsch ist einfach hinreissend."

Sie machen sich also lustig über mein Deutsch.

1. Bin ich nicht Deutscher und spreche ausserdem 4 Spachen.

2. Ist es unangebracht so menschenverachten und rassistisch zu reden welches mir zeigt das sie so eine Tendenz haben.

(Mein persönlicher Eindruck von ihnen)

3. Ich bin 18 und ich persönlich finde das mein Deutsch im großen und ganzen gut ist.

4. geht es sie letztendlich nichts an

Mit ihrer Äußerung zeigen sie sich selbst als äusserst intolerant

Mit Menschen wie ihnen kann man auch keine diskussion führen

Auch sie haben die gleiche Umgangsart wie John,
Ständige Beleidigungen die ihr niveau präsentieren.

Ihr Satz:

"Da kann man nur sagen: Allah, hilf mir, mein großes Maul zu halten,
wenigstens so lange, bis ich weiß, über was ich rede."

Ich weiss genau über was ich rede, aber wissen SIE es??

Ich soll mein Maul halten?

Dazu muss ich nichts weiteres sagen den die leser dieses Forums
sehen schon selbst ihre reaktionäre Redensart.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Roger Sommer     Datum: 29.07.04 19:37

@Moslem, @Muslime, @Muslima oder Mohammedaner etc., etc. pp.

Is' ja schon jud, Oida!

Reg' dich ab!

Und wenne schon vier oder wieviel Sprachen auch immer "sprechen" kannst, so richtig beherrschen tuste bestimmt keene davon.

Du scheinst ja mit achtzehn Lenze schon ziemlich "altklug" zu sein, mei Liaba!

Ach übrigens, da hätt' ich noch was für dich.

Dumme Frage: "Wat machste hier eigentlich? Biste auf Islam-Mission oder was?

Wer will sich denn den Quatsch vom Islam, Prophet Mohammed oder Koran hier in Deutschland schon echt reinziehen. Eurer sog. Prophet hat doch die Aischa oder so, im zarten Mädchenalter von neun Jahren schon zur Frau jemacht. Meinsch Meier, Muslim, dat muss ja so' n richtiger geiler Bock jewesen sein, euer Prophet.

Heute sacht man dazu Kinderfi...., na du weisst schon.

Dann soll er nebenbei auch noch 15 Frauen jehabt haben, dieser Lustmolch? Sind alle Kaufleute so, wenn se jenug reich sind?

In der Wüste hat er dann noch Brunnen zujeschüttet, um feindliche Karavanen in die Irre zu schicken, um se hinter besser überfallen und ausrauben zu können. Jeklaut hat der Mohammed also auch noch. Warum hamse ihn nich die Hände abjehackt dafür? Böser Prophet! Der durfte wohl alles, quasi im Namen Allahs, dessen Liebling er war.

Jetzt kommt das Letzte, ja das Allerletzte.

Sach mal jans ehrlich, Muslim! Wenn heute jemand aus ner Höhle jerannt kommt und überall herumquatscht, er hätte mit dem Erzengel Gabriel (Gibril) jeredet (alos nen Plausch jehabt), der ihm watt von Allah oder Jott eine jehörige Portion Verse (Suren) oder so übermittelt hat, meinste nich auch, dat man den inne Klappsmühle stecken würde?

Für mich ist dat alles reine Spinnerei. Noch nich mal die Bonobos (Menschenaffen) würden dat für vernünftig halten, weil einfach nich real jenug ist.

Märchenstunde oder was?

Tschüssi!

Bist aber scho a Hund, a verreckter. O janz Hinterfotziger, ein Liaba.

Oh mei, oh mei Muslim..., mach' ne Mücke Oida! Dich können's im Iran oder ín Saui-Arabien bestimmt besster jebrauchen!

Roger

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Dirk     Datum: 29.07.04 21:07

Hallo Roger und Muslim,

ich muss euch bitten ein wenig in die Bremsen zu treten bei eurer Diskussion. Das geht bestimmt auch indem man sich freundlicher und respektvoller behandelt. Und wenn das doch nicht gehen sollte, muss ich euch bitten euren "Religionskrieg" woanders weiter zu fuehren.

Dirk
fluter.de-Community

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Roger Sommer     Datum: 29.07.04 21:43

@Dirk

Ok, ich halte mich dran.

Aber Muslim ist ein Dogmentyp. Mit dem kann man nich richtig diskutierren. Zwecklos!

Der weiss doch nichts vom Islam. Bei dem is Einbildung auch ne' Bildung. Ausserdem hat eine Bekannte von mir im Urlaub ein schreckliches Muslim-Erlebnis. Man hat ihr einfach das Goldkettchen mit dem Kruzefix vom Hals jerissen und auf den Boden jeworfen. Mein Freund hat dem Muslim-Fatzke gleich eine voll auf's Auge gezogen und schon standen se' da, diese Kappesköppe von Islamfundis. Wenn der Reiseleiter nicht das Hotelpersonal gerufen hätte, wär's blutig ausgegangen. Wir Deutsche machen auf Toleranz und die Muslims gehen auf unsere Frauen los - sogar im Urlaub. In der Disko kriegen die hier jetzt dafür umso mehr wat auf die Hucke. So wie du mir, so ich dir!

Roger

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 30.07.04 21:08

@Dirk

Meine Absicht war der Dialog und nicht "Krieg"

Wenn sie mal die Beiträge von mir und Roger vergleichen sehen wir die extremen Beleidigungen von Roger

Frage : Was sagen sie eigendlich dazu? Zu seinen extremen Beleidigungen ?

Zitat:

"Eurer sog. Prophet hat doch die Aischa oder so, im zarten Mädchenalter von neun Jahren schon zur Frau jemacht."

"dat muss ja so' n richtiger geiler Bock jewesen sein, euer Prophet.

Heute sacht man dazu Kinderfi..."

"Böser Prophet! "

" mach' ne Mücke Oida!"

"Bist aber scho a Hund, a verreckter. O janz Hinterfotziger"

@Dirk

Diese Äußerungen reichen anscheined völlig aus

Ich werde diesen Thread beenden.

Es ist nicht möglich hier noch eine humane Disskusion zu führen

und @Roger

Du wirst sicherlich noch einige beleidigungen nach meinem beitrag schreiben

ich werde nicht drauf antworten

@Dirk dies war mein letzter beitrag in diesem thread sie können es auch löschen

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ Muslim

  Autor: Dirk     Datum: 31.07.04 10:18

Hallo Muslim,
was ich von persoenlichen Beleidigungen hier im Forum halte, habe ich schon in meinem letzten Post gesagt: Dafuer ist hier kein Platz. Und Roger, so hoffe ich, hat das auch kapiert. Ich faende es schade, wenn du hier nicht mehr diskutieren willst. Es zwingt dich ja keiner mit allen, zu diskutieren. Ich glaube schon, dass es moeglich ist hier eine "humane" Diskussion zu fuehren und zwar wenn du dir die richtigen Leute aussuchst.
Also, dann vielleicht bis bald mal wieder,
Dirk

PS: Warum sollte ich den Thread loeschen? Es stehen viele interessante Dinge hier drin, das sollte man auch anderen Leuten nicht vorenthalten.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ Roger

  Autor: Dirk     Datum: 31.07.04 16:17

Dein letzter Beitrag war leider fluter-Foren unwuerdig. Ich glaube mehr brauche ich hier jetzt nicht zu sagen.
Dirk

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Joh     Datum: 01.08.04 11:48

Sehr geehrter Dirk!

Frage an Sie: Was ist würdig, was ist unwürdig? Bestimmen Sie das ganz allein oder werden Sie schon "fremdbestimmt"?

Wollen Sie die Wahrheit etwa unterdrücken? Nach welchen "Kriterien" zensieren Sie die Beiträge eigentlich hier in diesem Forum?

Wenn Wahrheiten über den Islam als Beleidigungen ausgelegt werden, dann dürfen Sie von mir aus diesen Beitrag von mir ebenfalls "löschen". Dann hat dieses ganze Forum keinen Sinn, weil es antidemokratisch und mit Sicherheit voreingenommen ist.

Zur Menschwerdung gehört, dass man auch kritische Meinungen und Ansichten zulässt, die mit der eigenen Auffassung von der Welt nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. Ansonsten fördern gerade Sie Intoleranz und Heuchelei. Tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen. Sie haben in diesem Forum als Admin "versagt".


Die Wahrheit über die Polit-Religion Islam


Die 5 Säulen des Islam – die religiösen Grundpflichten
Das Glaubensbekenntnis: Ein Mensch wird Muslim, wenn er das Glaubensbekenntnis ablegt. Es lautet: „Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist der Gesandte Gottes“.

Das Pflichtgebet: es sollte fünf mal am Tag verrichtet werden

Das Fasten im Monat Ramadan

Die Almosengabe (zakat): Abgabe an die Bedürftigen, aber auch zur Durchsetzung des Islams

Wallfahrt nach Mekka einmal im Leben.


Das islamische Selbstverständnis
Kollektivanspruch
Aus der Sicht der Muslime ist die Welt eingeteilt in zwei große Kollektive: Hier die Gemeinschaft der Gläubigen, die Muslime, die als „umma“ bezeichnet wird. Dort die Gemeinschaft der Ungläubigen, unter denen zwei Gruppen, die Christen und die Juden die besondere Rollen (Buchbesitzer) einnehmen.

Dies hat zur Folge, dass es für Muslime volle Solidarität und Verpflichtung nicht gegenüber anderen Gruppen gibt, sondern nur der „umma“ gegenüber, der Gemeinschaft der Gläubigen.

In diesem Zusammenhang ist auch die Vorschrift zu sehen, dass die Almosensteuer, der „zakat“ nur der umma zu Gute kommen darf.



Absolutheitsanspruch
Die islamische Gemeinschaft, als die Gemeinschaft der Gläubigen, versteht sich in Anlehnung an den Koran als „die beste Gemeinschaft, die Gott auf Erden erschaffen hat“. Im Mittelpunkt dieser Auffassung steht die Sure 3/ Vers110 im Koran: „Ihr seid die beste Gemeinschaft. Ihr gebietet, was recht ist und verbietet, was verwerflich ist“. Dieser Überlegenheitsanspruch hat seine konkreten Auswirkungen: Christen werden zwar positiv als Ahlalkitab (nichtmuslimische Monotheisten) anerkannt, gelten aber in einem islamischen Staat als Bürger zweiter Klasse. Sie haben kein Recht auf Expansion oder Propagierung ihrer Religion. Christen und Juden gelten als so genannte „Dhimmi“, das heißt Schutzbefohlene. In früheren Zeiten mussten sie eine Sondersteuer bezahlen. Heute sind sie in islamischen Ländern Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt (z.B. beim Hochschulzugang).

Weitere Informationen: IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Sitz Frankfurt, www.igfm.de)

Alle anderen Religionen oder Religionslose werden als Ungläubige, als Kufr bezeichnet und entsprechend bekämpft.

Bassam Tibi kommt zu folgender Beurteilung: „Schon der islamische Glaube an die Überlegenheit gegenüber Nichtmuslimen ist eine Verletzung der Rechte der anderen.“



Universalitätsanspruch
Zitat von Adel Khoury ( Professor für Religionswissenschaften an der Universität Münster, hat mehrere Standardbücher über den Islam verfasst und gilt als absoluter Experte auf diesem Gebiet):

Zum Universalitätsanspruch des Islams“ schreibt Khoury:

„So fühlt sich der Islam dazu aufgerufen, den Herrschaftsbereich des islamischen Staates auszudehnen, die Normen der islamischen Gesellschaftsordnung zu universaler Geltung zu bringen, die Institutionen der politischen Struktur des Islam überall in der Welt zu etablieren und somit eine einheitliche Gesellschaft unter islamischem Recht zu bilden, die möglichst alle Menschen umgreift. Dieser Universalitätsanspruch wird heute im Rahmen der islamischen Wiedererweckungsbewegung ausdrücklich proklamiert“.

Universalitätsanspruch ist also der Anspruch, auch andere Länder, letztlich alle Länder zu islamisieren. Wobei das in den Ländern, die geographisch näher liegen zu den islamischen Stammländern, natürlich einfacher zu bewerkstelligen ist.

In diesem Zusammenhang teilt der Islam die Welt in zwei Gebiete auf: Haus des Islams (Haus des Friedens), das heißt das Gebiet in dem der Islam herrscht und entgegengesetzt Haus des Krieges, das Gebiet in dem die Nicht-Muslime herrschen.

Bassam Tibi, Professor in Göttingen, selbst Muslim und anerkannter Experte auf diesem Gebiet schreibt darüber: „Umso eindeutiger stelle ich fest. Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begrifflichkeit des Islam heißt das: Es müsse das dar al-Islam (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um es in ein Dar al-Salam (Haus des Friedens) zu verwandeln. Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al-Taqhallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor.“

Weiter bemerkt Tibi, dass, wenn man die aktuellen islamische Schriften betrachtet, es bis heute kein Muslim gewagt hat, diese Zweiteilung der Welt und den Anspruch der weltweiten Islamisierung in Frage zu stellen.

Nur am Rande sei erwähnt, dass es vor allem Aufgabe von Islam-Zentren ist, islamisches Schrifttum zu verbreiten.

Wie schon erwähnt liegt die Problematik der Zweiteilung der Welt natürlich insbesondere darin, dass nach islamischem Selbstverständnis auch andere Länder islamisiert werden sollen:

Hinsichtlich dieser Problematik bleibt zu berücksichtigen:

Die Ausbreitung des Islam gehört nach dem Koran zu einer religiösen Pflicht eines jeden Muslims. Khoury schreibt darüber: „Diese Pflicht der Gemeinschaft ist eine ständige Pflicht. Der Einsatz für den Islam hört grundsätzlich erst dann auf, wenn alle Menschen den Glauben an Gott angenommen oder gar sich zum Islam bekehrt haben. Das Endziel des Kampfes „auf dem Weg Gottes, wie sich der Koran ausdrückt, wird erst erreicht, wenn auch das Gebiet der Feinde dem Gebiet des Islams angegliedert wird, wenn der Unglaube endgültig ausgerottet ist, wenn die Nicht-Muslime sich der Oberherrschaft des Islams unterworfen haben. Solange die alleinige Herrschaft des Islams nicht die ganze Welt umfasst hat, bleibt der heilige Krieg ein Dauerzustand, und zwar ein solcher, der entweder durch militärische Aktionen oder wenigstens durch politische Versuche oder auf irgendeine Weise erfolgen muss.“

Es ist also nicht nur ein politisches Gebot, sondern die religiöse Pflicht eines jeden Muslims, den Islam auszudehnen. Die Bezeichnung hierfür heißt „Djihad“. „Djihad“ bedeutet Anstrengung im Glauben. Aber es wäre verfehlt anzunehmen, der „Djihad“ ist immer mit Gewalt verbunden. Die Pflicht, den Islam auszudehnen, kann ebenso gewaltfrei erfüllt werden. Das etablieren einer koranbezogenen Parallelgesellschaft gehört genauso dazu wie Unterwanderung und Infiltrierung aller erdenklicher Bereiche wie z.B. Medien, politischen Organisationen, Vereinen, Unternehmen etc. .

.

Die politische Praxis des Islam
Religionsfreiheit: Der Absolutheitsanspruch und der Universalitätsanspruch führen dazu, dass es in islamisch dominierten Ländern keine Religionsfreiheit im westlichen Sinne gibt und dies in mehrfacher Hinsicht:

1. Diskriminierung anderer Religionen

Beispiel Türkei

Für Christen ist der Neubau von Kirchen oder bauliche Erweiterungen praktisch verboten. Selbst kleine Reparaturen benötigen langwierige Genehmigungsverfahren mit ungewissem Ausgang. Staatlich angestrebt wird ein Verfall der christlichen Bauwerke.

Kirchliche Immobilien dürfen nach türkischem Gesetz ausschließlich von Stiftungen verwaltet werden. Das Problem dabei ist: Viele christlichen Gemeinden haben mittlerweile nicht mehr genügend Menschen, die sie in die Stiftungen entsenden können. Der türkische Staat hat nämlich das Recht, die Besetzung eines frei gewordenen Sitzes in einer Stiftung abzulehnen. Das macht er solange, bis den Gemeinden personell „die Luft ausgeht“. Die Folge ist: Die Gemeinden können die staatlichen Vorschriften der Stiftungsverwaltung nicht mehr erfüllen – mit der Konsequenz: die kirchliche Immobilie wird Staatseigentum.

Gerade in den letzten Jahren gab es massenweise Enteignungen von kirchlichem Eigentum. Betroffen war vor allem die katholische Kirche.

(Quelle: Gerhard Duncker, Kirchenrat im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei von 1993 bis 2002).

Interessant in diesem Zusammenhang ist natürlich auch der Umstand, dass mit diesen Staatsgeldern das Präsidium für religiöse Angelegenheiten bezahlt wird, das den Islam nicht nur in der Türkei verwaltet, sondern auch durch die DITIB in Deutschland. Dieses Präsidium ist direkt dem Ministerpräsidenten unterstellt. Das Amt hat fast 90.000 Beschäftigte: vor allem Imame und Prediger, Religionslehrer und eben auch die 600 Imame der Ditib-Moscheen in Deutschland. Der gleiche Staat, der in der Türkei christliche Kirchen enteignet, baut in Deutschland Moscheen und islamische Kulturzentren.

Der evangelische Pfarrer Gerhard Duncker kommt zu folgendem Resümee: „ Der Staat, der den Laizismus auf seine Fahnen geschrieben hat, entwickelt sich seit einigen Jahren immer mehr zu einer sunnitischen Republik, die alles jenseits des sunnitischen Islam mit Argwohn betrachtet. Die Zeit der Christenheit in der Türkei scheint zu Ende zu gehen.“

Der Redakteur Rainer Hermann von der renommierten FAZ schreibt in diesem Zusammenhang: „Das Spiel ist aus, das Ziel der jahrzehntelangen Diskriminierung erreicht. In der Stadt, die einst den Namen Konstantins getragen hatte, gibt es kaum mehr einen Kostas. Noch vor einem Jahrhundert war auf dem Boden der heutigen Türkei jeder vierte Einwohner kein Muslim gewesen. Das bunte Mosaik früherer Reiche ist einem fugenlosen türkisch-muslimischen Wand- und Bodenbelag gewichen.“



2. Unterdrückung individueller Religionsfreiheit

Im Islam ist es dem Muslim verboten, seine Religion zu wechseln. Kein Muslim darf aus seiner Religion austreten. Nicht-Muslime dürfen zu keiner anderen Religion als dem Islam wechseln und niemand hat das Recht, überhaupt keiner Religion anzugehören.

Abfall vom Glauben nennt man Apostasie. Für die Apostaten sieht das klassische islamische Recht die Todesstrafe vor. Das islamische Recht bezieht sich dabei auf den „hadith“, die Sprüche des Propheten. Dort steht geschrieben: „Tötet jeden, der seine Religion wechselt.“ Oder „Wer sich von euch abwendet, soll sterben.“

Historisch gesehen, wurde zu Mitte des 19. Jahrhunderts die Todesstrafe gegen Abtrünnige abgeschafft. Fakt ist jedoch, dass es in islamischen Ländern immer wieder zu Fällen von Lynchjustiz gegenüber Konvertierten kommt.

In der Türkei verlieren bekennende Konvertiten ihren gesellschaftlichen Status. Sie finden kaum Arbeit oder Wohnung. Die Islamwissenschaftlerin Rita Breuer schreibt: „Dramatisch ist oft der Verlust des Familienverbandes. Viele Konvertiten sehen vor diesem Hintergrund in der Emigration den einzigen Ausweg, doch selbst in ihrem europäischen Gastland werden sie noch größte Vorsicht im Kontakt zu islamischen Gruppierungen walten lassen. Ganz frei von Angst ist wohl keiner von ihnen.“

Doch in den letzten Jahren gibt es aus der Türkei auch wieder schärfere Töne. Die türkische Zeitschrift Mektup (Oktober 2002)– von Frauen gemacht und wohl überwiegend von Frauen gelesen schreibt über das Thema: „Die islamische Lehre besagt, dass die Menschen nicht zur Annahme des Glaubens gezwungen werden dürfen, aber er lässt auch nicht die Freiheit, den islamischen Glauben zu verleugnen und wieder zu verlassen. Denn dieser ist gekommen, um wieder Ordnung in die verdorbene Gesellschaft zu bringen, und er ist die Religion, die Gott erwählt hat. Mit dem hadith „Töte diejenigen, die sich von der Religion abwenden“, hat der Prophet uns wissen lassen, dass der Glaubensabtrünnige getötet werden darf“.

Da der Abfall vom Islam für die Muslime ein schweres Vergehen ist, werden natürlich auch christliche Aktivitäten in der Türkei argwöhnisch betrachtet, Ansätze zur Mission werden rigoros verfolgt:

Noch Jahre nach der Erdbebenkatastrophe in der Türkei wurde den europäischen Helfern in türkischen Zeitungen unterstellt, sie kämen eigentlich nur um durch die Hilfe christliche Mission zu betreiben. Es kommt immer wieder zu Anzeigen und Gerichtsverhandlungen gegenüber christlichen Pfarrern, die angeblich Muslime zum Christentum bekehrt haben. Letztes Jahr wurde ein Kapuzinerpater in Istanbul angezeigt, weil er einen Türken, der das ausdrücklich wollte, getauft hat.



3. Das islamische Eherecht

In direktem Zusammenhang mit der Religionsfreiheit steht natürlich auch das spezielle islamische Eherecht. Im in der Türkei und in Deutschland von den Türken praktizierten Islam, ist die Ehe zwischen einer Muslimin und einem Nicht-Muslim grundsätzlich verboten.

Dies steht im direkten Widerspruch zu Artikel 16 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Dort steht, dass Ehen „ohne Beschränkung aufgrund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion“ geschlossen werden dürfen.

Heiner Geißler stellt in seinem vor kurzem veröffentlichten Buch „Intoleranz“ diese islamische Praxis in direktem Zusammenhang mit den Nürnberger Blutschutzgesetzen der Nazis. Der Rassewahn der Nazis hat dazu geführt, dass Ehen zwischen Ariern und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus nicht geschlossen werden durften.

Heiner Geißler fragt heute: „Was unterscheidet also in diesem Punkt die Ajatollahs von den Nazis? Doch wohl nur, dass das Kriterium für die Minderwertigkeit eines Menschen nicht mehr das „Blut“, sondern der Glaube ist. Betrachtet man die Reaktionen der Weltöffentlichkeit, dann gibt es offenbar ein ungeschriebenes Gesetz, wonach Untaten dann nachsichtig abgetan werden, wenn sie im Namen Allahs geschehen.“

Im islamischen Verständnis hat der minderwertige Christ nicht das Recht, eine Muslimin zu heiraten. Ein Muslim hat aber das Recht, eine Christin zu heiraten, von der wird allerdings erwartet, dass sie zum Islam konvertiert. Kinder aus einer solchen Ehe sind automatisch Muslime, weil der Vater Muslim ist und der Mann die Macht in der Familie verkörpert.

Des weiteren wäre anzumerken, dass dieses islamische Eherecht in der Praxis natürlich auch rassistische Auswirkungen hat. In Europa, wo die einheimische europäische Bevölkerung noch mehrheitlich christlich oder auch religionslos ist, wirkt dieses Gesetz als Rassegesetz, weil es nur sehr wenige deutschstämmige Muslime gibt. Faktisch bleiben dadurch die Türkischstämmigen unter sich, was zu einer ethnischen Abgeschlossenheit führt. Was dies für die vielbeschworene Integration bedeutet, hat allerdings noch niemand untersucht.

Kurios ist es nun, wenn Muslime der deutschen Gesellschaft Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unterstellen, wo doch gerade deren religiöse Grundlagen einen strukturellen Rassismus und die Abwertung anderer beinhalten.

John

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ John

  Autor: Dirk     Datum: 01.08.04 12:28

Hallo John,

also erst einmal finde ich es schon ziemlich bemerkenswert, wie einige Menschen glauben "DIE" Wahrheit zu kennen. Es gibt so viele Wahrheiten abhaengig von kulturellen und sozialem Umfeld, dass es sich eigentlich niemand erlauben kann von sich zu behaupten er oder sie verbreite "DIE" Wahrheit. Das gilt fuer Sie genauso wie es fuer Muslim gilt. Ich habe nichts gegen eine inhaltliche Diskussion wie Sie und Muslim sie gefuehrt haben, aber ich habe etwas gegen Beleidigungen und indirekt ausgesprochene Drohungen wie sie im letzten und von mir herausgenommenen Beitrag von Roger enthalten waren (und die eines islamistischen Fundamentalisten wuerdig waren). Ich hatte Roger schon einmal darauf hingewiesen und ich glaube einmal sollte genuegen. Sie wissen doch gar nicht, was in dem Beitrag stand und unterstellen mir "antidemokratisch" zu sein und versagt zu haben. Damit begeben Sie sich auf das Niveau der Menchen, die Sie in Ihren Beitraegen so scharf verurteilen. Ich denke SIe haben in diesem Punkt versagt und nicht ich. Auch in einer demokratischen Diskussion gibt es Regeln, die eingehalten werden muessen. Roger hat diese Regeln nicht eingehalten und deswegen habe ich seinen Beitrag herausgenommen. Das hatte absolut nichts mit dem Inhalt zu tun.

Dirk Foerstner
fluter.de-Community

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: John     Datum: 01.08.04 13:28

Sehr geehrter Herr Dirk Foerstner!

Über welche Wahrheit wollen Sie denn mit mir diskutieren?

Über jene, die in Übereinstimmung von Aussagen mit der uns erfahrbaren Realität steht?

Über jene, auf ein Handlungsziel bezogene verantwortete Interpretation von Realitäten?

Über jene, die die Wahrhaftigkeit im zwischenmenschlichen Umgang meint?

Über jene, die sich als gesellschaftliche Übereinkunft auffassen lässt?

Natürlich kann man über Wahrheiten streiten. Es gibt eine Vielzahlt an Fragestellungen, mit denen sich verschiedene wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen. Lässt sich die Wahrheit annähernd durch ein axiomisches System wie die Mathematik bestimmen? Gibt es überhaupt so etwas wie DIE WAHRHEIT?


Folgende Begriffe sind besonders durch Kant geprägt:

Apriorische Wahrheiten: Wahrheiten, die von der Erfahrung unabhängig sind.
Aposteriorische (empirische) Wahrheiten: Wahrheiten, die von der Erfahrung abhängig sind, wie beispielsweise ‚die Erde dreht sich um die Sonne‘, zu deren Begründung man Erfahrung benötigt.
Analytische Wahrheiten: Wahrheiten, bei denen der Prädikatsbegriff im Subjektsbegriff enthalten ist, wie zum Beispiel ‚alle Junggesellen sind unverheiratet‘, zu deren Begründung man nur Bedeutungsregeln alleine benötigt.
Synthetische Wahrheiten: Wahrheiten, bei denen der Prädikatsbegriff nicht im Subjektsbegriff enthalten ist, wie beispielsweise ‚alle Junggesellen sind glücklich‘, zu deren Begründung man nicht nur Bedeutungsregeln alleine benötigt.
Notwendige Wahrheiten: Wahrheiten, deren Verneinung zu einem logischen Widerspruch führt, wie zum Beispiel ‚alle Kreise sind rund‘.
Kontingente (oder zufällige) Wahrheiten: Wahrheiten, deren Verneinung zu keinem logischen Widerspruch führt, wie beispielsweise ‚die Anzahl der Planeten ist gleich 9‘.

Theorien

Korrespondenz- oder Adäquationstheorie: Vertreten von Aristoteles (384-322 v.u.Z.) und vielen mittelalterlichen Philosophen. Wahrheit besteht in der Übereinstimmung von Verstand und Sache (‚wahr ist, von etwas was ist, zu sagen es sei, und von etwas, was nicht ist, zu sagen es sei nicht‘).
Kohärenztheorie: Vertreten von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) und idealistischen Philosophen. Die Wahrheit einer Menge von Aussagen besteht darin, dass sie untereinander kohärent sind, d.h. dass sie widerspruchsfrei miteinander vereinbar sind.
Pragmatische Wahrheitstheorie: Vertreten von pragmatisch orientierten Philosophen. Wahr ist, was für die Praxis fruchtbar bzw. nützlich ist.
Konsenstheorie: Vertreten von Karl-Otto Apel (* 1922). Eine Aussage ist wahr, wenn eine potentiell unendlich große Menge von Menschen unter idealen Kommunikationsbedingungen dieser Aussage zustimmen würde.
Redundanztheorie: Vertreten von Frank Plumpton Ramsey (1903-1930). Das Wort ‚wahr‘ ist überhaupt überflüssig.
Performanztheorie: Vertreten von Peter Frederick Strawson (* 1919). Das Wort ‚wahr‘ wird performativ im Sinne einer Zustimmung zum Gesagten verwendet.
Evidenztheorie: Vertreten von René Descartes (1596-1650), Franz Brentano (1838-1917) und Edmund Husserl (1859-1938). Ein Satz ist wahr, wenn er mit einem evidenten Urteil übereinstimmt.
Existenztheorie: Vertreten von Martin Heidegger (1889-1976). Wahrheit ist Offenbarung des Seins.
Semantische Wahrheitstheorie: Entwickelt von Alfred Tarski (1902-1983) in seinem zuerst auf polnisch erschienenen Aufsatz Der Wahrheitsbegriff in den formalisierten Sprachen (1933) als Semantik der Prädikatenlogik. Die Ursache der Lügner-Antinomie (siehe unten) liegt für Tarski in der semantischen Geschlossenheit der Umgangssprache: diese enthält für jede Aussage einen Namen dieser Aussage. Deshalb kann man für sie keine Definition des Wahrheitsbegriffes angeben, ja diesen nicht einmal widerspruchsfrei verwenden.
Systemtheorie: Vor allem in der Nachfolge von Niklas Luhmann (1927-1998) wird Wahrheit als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium aufgefasst. Dabei wird grundlegend zwischen Wissen und Wahrheit unterschieden, was als 'wahres Wissen' zu gelten hat, muss durch ein Beobachten zweiter Ordnung entschieden werden. Dies führt letztlich zu der Paradoxie, dass es wahre Wahrheit und unwahre Wahrheit gibt. Vgl. etwa Niklas Luhmann, Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1992, S.167ff.

Das gilt besonders Ihnen, Herr Dirk Foerstner!

Die Empfindungen von Wahrheit, z. B. im zwischenmenschlichen Bereich oder bei der Selbstreflexion sind vielschichtig und individuell geprägt:

"Wahre Begegnung zwischen Menschen, offener Umgang miteinander, echte Selbstoffenbarung führen vielleicht zu dem, was der Schweizer Theologe Emil Brunner einmal mit "Wahrheit als Begegnung" formuliert hat..."

In diesem Sinne haben Sie versagt, weil Sie es nicht zugelassen haben, dass sich Menschen voreinander quasi "geistig haben entkleiden können". Mit Zensur erreichen Sie gar nichts.

Hier noch einige interessante Zitate über Wahrheit. Sie sollten sich diese Zitate gut merken!

"Über die Wahrheit kann man nicht mit Mehrheit abstimmen."
"Wirklichkeit und Wahrheit sind im Grunde eins."
"Wahr ist für uns, was wir nicht länger in Frage stellen können."
"A: Aber die Fakten sprechen doch dagegen! B: Um so schlimmer für die Fakten!"
"Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit sind die großen Ideen der Menschheit."
"Wahr sind nur die Gedanken, die sich selber nicht verstehen" (Theodor W. Adorno, Minima Moralia).
"Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr." - Hermann Hesse, Siddhartha
Der obige Satz ist aus naturwissenschaftlicher Sicht falsch und zugleich richtig. (zum Beispiel Die Erde dreht sich um die Sonne ist eine wahre Aussage. Jede Aussage ist philosophisch so wahr, wie Ihr Gegenteil, s.o. . Die Sonne dreht sich also um die Erde muss wahr sein.)
Ein guter Rat: "Glaube nichts und niemandem, vor allem mir nicht!"
"Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben." André Gide
"Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner [...] Dieses Zeugnis ist wahr." (Titusbrief 1,12f in der Bibel)

Mit freundlichen Grüßen

John

Hiermit verabschiede ich mich aus diesem antidemokratischen "Forum".

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ John

  Autor: Dirk     Datum: 01.08.04 21:53

Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Sie stellen selbst die Frage, ob es DIE Wahrheit ueberhaupt gibt, in einem Ihrer Beitraege sagen Sie aber "Wollen Sie die Wahrheit etwa unterdrücken?". Das ist ein Widerspruch. Die Gruende, weshalb ich besagten Beitrag hier heraussgenommen habe, sind allerdings ganz andere und die habe ich Ihnen bereits erlaeutert. Es ging um indirekte Drohungen und Beleidigungen. Wenn Sie das nicht akzeptieren koennen, dann koennen die fluter-Foren es sehr gut verkraften, wenn Sie hier nicht mehr in Erscheinung treten.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: kurt     Datum: 02.10.04 01:34

Der Mondgott

Die archäologischen Belege beweisen, daß der Mondgott-Kult die vorherrschende Religion Arabiens war. Der letzte König des neubabylonischen Reiches, Nabonid (555 - 539), baute in alt-testamentlicher Zeit Tayma in Arabien zu einem Mittelpunkt des Mondgott-Kultes aus. Segall stellte fest: "Südarabiens Sternenkult wurde zwar in verschiedenen Varianten, aber immer vom Mondgott beherrscht. Manche Gelehrte haben auch darauf hingewiesen, daß des Mondgottes Name "Sin" Teil eines arabischen Wortes wie "Sinai" ist, was "die Wüste von Sin" bedeutet. Wenn auch die Beliebtheit des Mondgottes anderswo abnahm, blieben die Araber doch ihrer Überzeugung treu, daß der Mondgott der größte aller Götter war. Solange sie an der Kaba in Mekka 360 Götter verehrten, war der Mondgott ihre höchste Gottheit. Mekka war in der Tat als Heiligtum für den Mondgott gebaut worden. Dadurch wurde die Stadt zur heiligen Stätte des arabischen Heidentums. Im Jahre 1944 überraschte G. C. Thompson in ihrem Buch: "Die Grabsteine und Mondtempel Hureidhas" die Öffentlichkeit mit der Bekanntgabe, daß sie in Südarabien einen Mondgott-Tempel freigelegt habe. In diesem Tempel wurden die Symbole der Mondsichel und nicht weniger als 21 Inschriften mit dem Namen "Sin" gefunden. Des Weiteren wurde ein Götzenbild entdeckt, welches möglicherweise den Mondgott selbst darstellt. Von anderen bekannten Archäologen wurde dies später bestätigt (12). (Zeichen des Mondgottes Allah, die Mondsichel) (Götzenbild Mondgott) Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Mondgott-Tempel, selbst innerhalb des vom Christentum erreichten Gebietes, noch rege in Anspruch genommen wurde. Sowohl aus Nord- als auch aus Südarabien gesammelte Beweisstücke lassen erkennen, daß der Mondgott auch in den Tagen Mohammeds immer noch lebhaft verehrt wurde und hoch im Kurs stand. Solange der Mondgott "Sin" genannt wurde, war sein Titel, zahlreichen Inschriften zufolge, al Ilah, d.h. "Die Gottheit", was soviel bedeutete wie daß er der Oberste oder doch zumindest ein Hoher unter den anderen Göttern war. Wie Coon es formulierte, war "... der Gott Il oder Ilah ursprünglich ein Entwicklungsstadium des Mondgottes" (13). Der Mondgott hieß al Ilah, d.h. der Gott, was bereits in vorislamischer Zeit zu Allah abgekürzt wurde. Heidnische Araber verwendeten Allah sogar zu den Namen, die
sie ihren Kindern gaben. So hatten bereits der Vater und der Oheim Mohammeds Allah als Bestandteil ihrer Namen. Die Tatsache, daß ihnen von ihren Eltern solche Namen gegeben worden waren, beweist, daß Allah selbst noch zu Zeiten Mohammeds der Titel des Mondgottes war. Prof. Coon fährt dann fort: "ähnlich wurde der verhältnismäßig namenlose Ilah unter Mohammeds Bevormundung al Ilah, der Gott, oder Allah, das höchste Wesen" (14). Dieser Zusammenhang bietet Antworten auf ungelöste Fragen wie: "Warum wird Allah nirgends im Koran definiert? Wieso unterstellte Mohammed den heidnischen Arabern, daß sie bereits wußten, wer Allah war?" Mohammed wuchs in der Religion des Mondgottes Allah auf, jedoch ging er noch einen Schritt weiter als seine heidnischen arabischen Stammesgenossen. Während diese noch glaubten, daß Allah, d.h. der Mondgott, der Größte aller Götter und die höchste Gottheit im Pantheon aller Gottheiten war, entschied Mohammed, daß Allah nicht nur der größte, sondern der einzige Gott sei. Im wesentlichen sagte er: "Seht, Ihr glaubt bereits, daß der Mondgott Allah der Größte aller Götter ist. Was ich von Euch möchte, ist, daß Ihr es annehmt, daß er der einzige Gott ist. Ich nehme Euch nicht den Allah weg, den Ihr bereits anbetet. Was ich Euch wegnehme, ist nur seine Frau, seine Töchter und alle anderen Götter." Das kann man daran erkennen, daß der erste Punkt des moslemischen Glaubensbekenntnisses nicht etwa lautet: "Allah ist groß", sondern: "Allah ist der Größte", d.h. er ist der Größte unter den Göttern. Warum würde Mohammed wohl sagen, Allah sei der Größte, es sei denn in einem polytheistischen Zusammenhang? Das arabische Wort wird verwendet, um das Größere vom Geringeren zu unterscheiden. Daß dies den Tatsachen entspricht, kann man daraus ersehen, daß die heidnischen Araber Mohammed niemals bezichtigt haben, einen anderen Allah als den, welchen sie schon immer verehrt hatten, zu predigen. Dieser Allah war der den archäologischen Beweisen entsprechende Mondgott. Somit hat Mohammed auf zwei Wegen versucht, zum Ziel zu gelangen. Den Heiden sagte er, er glaube immer noch an den Mondgott Allah. Den Juden und Christen hingegen suchte er weiszumachen, Allah sei auch ihr Gott. Sowohl die Juden als auch die Christen wußten es jedoch besser und verwarfen deshalb seinen Allah als einen falschen Gott. Al Kindi, einer der ersten Apologeten gegen den Islam, stellte klar, der Islam und sein Gott Allah entstammten nicht der Bibel, sondern dem Heidentum der Saber. Sie verehrten nicht den Gott der Bibel, sondern den Mondgott und seine Töchter al Uzza, al Lat und Manat . Abram kehrt dem Mondgott den Rücken zuGenesis 12,1-9: Und der Herr sprach zu Abram: Geh weg aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich Dir zeigen will. Und ich will dich zum grossen Volk (Juden) machen und will dich segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden, alle Geschlechter auf Erden. Terach ist mit Abram aus Ur ausgezogen und nach Haran gegangen. Ur hat man vor zirka 150 Jahren wieder gefunden, unter einem Sandhügel. Die Stadtruine liegt etwas 150 Km westlich von Basra im Irak. Bei den Ausgrabungen hat man eine riesige Bibliothek gefunden. Deshalb weiss man genau wie sie damals in Ur gelebt haben. In Ur wurde der Mondgott verehrt. Sein Zeichen, die Mondsichel. Auch in Haran, in das Land das Abram zog, wurde der Mondgott verehrt.
Abram ist ausgezogen, weg von den Städten mit der Mondsichel, die den Mondgott verehrten. Er hat dem ganzen Mondgottkult den Rücken zugewandt. Gott wollte über das Leben von Abram bestimmen und da hatte der Mondgott in seinem Leben nichts mehr zu suchen. Mohammed führt den Islam ein Im Koran können über 200 Verse gefunden werden, die brutalste Gewaltanwendung bis hin zur Vernichtung der Ungläubigen (Juden und Christen) fordern, z.B. "Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!" (Sure 9,30)... Beherrscht von diesem dämonischen Geist (Mondgott) ist deshalb der lslam (Unterwerfung) "eine noch größere Macht der Unterdrückung als der Kommunismus" (Anis Shorrosh Islam Revealed, Nashville 1988). Mohammed hat auf zwei Wegen versucht die Religion einzuführen. Den Arabern musste er klar machen, dass er an ihren Mondgott Allah glaubt. Den Juden und Christen versuchte er weiss zu machen, dass Allah auch ihr Gott sei. Ein Problem stellten für Mohammed jedoch die jüdischen Stämme dar, die zwar mit ihm verbündet waren, seinen religiösen Anspruch aber zurückwiesen. Denn die wussten zu dieser Zeit noch, dass Allah der Mondgott ist und der wurde darum mit aller Deutlichkeit verworfen. Sie wussten, schon Abram hat sich von diesem falschen Gott verabschiedet. Als Reaktion darauf wurde von Mohammed die Gebetsrichtung geändert. Nun beteten Muslime nicht mehr in Richtung des ehemaligen jüdischen Tempels in Jerusalem, sondern in Richtung der heidnischen Pilgerstätte in Mekka, die zu einem islamischen Heiligtum erklärt wurde. Zudem rächte sich Mohammed im Koran, in der Sure 9,39 hat er aufgeschrieben: „ Tötet (bekämpft) diejenigen der Schriftbesitzer, welche nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben und die das nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und sich nicht zur wahren Religion bekennen, so lange, bis diese ihren Tribut in Demut entrichten und sich unterwerfen.“ In der Koransure 2,12 sagt er den Moslems: „Der Krieg ist euch vorgeschrieben.“ „Und wenn ihr die ungläubigen treffet, (das ist jeder westliche Bürger, der nicht an Allah glaubt) dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; die übrigen legt in Ketten.“ Mohammeds Kriege 624 n. Chr. folgte die erste Aktion gegen einen jüdischen Stamm, den Stamm der Banû Qaynuqâ. Der Anlass war eine angebliche Beleidigung einer arabischen Frau durch einen jüdischen Goldschmied, der daraufhin spontan von den Muslimen ermordet wurde. Auch die Blutrache des jüdischen Stammes forderte ein Todesopfer. Der Stamm wurde daraufhin belagert, musste auswandern und seine Habe zurücklassen. Der Sieg von Badr hatte folgende Sure, die Mohammed offenbart worden sein soll zur Folge: „O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an. Wenn es unter euch nur zwanzig gibt, die standhaft sind, werden sie zweihundert besiegen. Und wenn es unter euch hundert gibt, werden sie tausend von denen, die ungläubig sind besiegen. Dies dafür, daß sie Leute sind, die nicht begreifen.“ (Sure 8,65) Später kam es wieder zu einer Aktion gegen einen jüdischen Stamm, den der Banû Nadir. Mohammed behauptete eine Offenbarung empfangen zu haben, dass sie einen Mordanschlag gegen ihn planten. Er setzte ihnen ein Ultimatum, belagerte ihre Siedlung und konnte sie erst durch das illegale Fällen von Palmen in ihrer Oase dazu zwingen, wie die Banû Qaynuqâ auszuwandern. Das Fällen der Palmen wurde im Nachhinein durch Sure 59,4-5 gerechtfertigt, wo es heißt: „Dies dafür, daß sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzten. ... Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf ihrem Stamm habt stehen lassen, es geschah mit der Erlaubnis Gottes, auch damit er die Frevler zuschanden mache.“ 627 n. Chr. kommt es zum sogenannten Grabenkrieg. In ihm griffen 10.000 Mekkaner und ihre Verbündeten Medina an, dass nur von 3.000 Bewaffneten verteidigt wurde. Die Verteidiger zogen, auf den Rat eines persischen Konvertiten, einen Graben, so dass die Mekkaner nicht nach Medina eindringen konnten. Sie belagerten die Stadt 14 Tage lang, verloren dann den Rückhalt ihrer Verbündeten und zogen unverrichteter Dinge ab. Nach diesem Krieg kam es wieder zu einer Aktion gegen den letzten jüdischen Stamm in Medina, die Banû Qurayza.
Die Banû Qurayza hatten sich im Grabenkrieg wohl nicht sehr engagiert, was m. E. nach dem Schicksal der anderen jüdischen Stämme auch verständlich ist. Ihnen wurde daraufhin Verrat vorgeworfen. Und Mohammed belagerte auch sie aufgrund einer angeblichen Offenbarung Gottes. Nach einer 25-tägigen Belagerung, ergaben sie sich bedingungslos. Mohammed ließ darauf hin alle (600-700) männlichen Mitglieder des Stammes massakrieren und die Frauen und Kinder in die Sklaverei verkaufen. Es gab noch viele Kriege, viele Waffenstillstandsabkommen die dann wieder gebrochen wurden, Gemetzel, Verfolgte, Schutzgeld, Koran der dem Krieg angepasst wurde usw. Mohammed und seine Frauen Bis zum Tod von Hadîja, seiner ersten Frau, lebte Mohammed monogam. Nachdem diese ca. 619 n. Chr. starb hat er in den verbleibenden 13 Lebensjahren noch mindestens 12 Frauen geheiratet. Da anderen Muslimen nur die Ehe mit vier Frauen zur selben Zeit gestattet war (Sure 4,3), bedurfte es für dieses Verhalten eine "Offenbarung" die sich in Sure 33,50-51 findet. Dort heißt es: „O Prophet, Wir haben dir für erlaubt erklärt zu heiraten: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn hast zukommen lassen; ... auch jede gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will: Dies ist dir vorbehalten im Unterschied zu den Gläubigen - ... Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denen haben möchtest, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich kein Vergehen. ...“ Mohammed ließ alle männlichen Mitglieder des Stammes massakrieren. Die meisten Ehen Mohammeds waren mit Witwen oder geschiedenen Frauen. Einige Ehen hatten jedoch Besonderheiten aufzuweisen. So heiratete er seine Lieblingsfrau Aischa, als diese sechs Jahre alt war und wohnte ihr das erste mal bei, als sie neun Jahre alt war. Mindestens zwei Frauen waren Überlebende der Vertreibungen der Juden aus Medina, die sehr kurz nach diesen Ereignissen von Mohammed geheiratet wurden. Das dies auch für die Muslime der damaligen Zeit ungewöhn-lich war, zeigt folgende Aussage in einer islamischen Überlieferung: „O Gesandter Allahs! Ich dachte, du könntest vor dieser Frau nicht sicher sein, da du ja vorher ihren Vater, Bruder und Mann getötet hast“. Auch die Ehe mit Zainab bint Dschahsch war mehr als ungewöhnlich. Sie war die Frau seines Adoptivsohnes, der sich scheiden ließ, damit Mohammed sie heiraten konnte. Da eine solche Verbindung nach damaligem Recht als Inzest galt, bedurfte es wieder einer legitimierenden Offenbarung. In Sure 33,37 heißt es: „... Als dann Zayd seinen Wunsch an ihr erfüllt hatte, gaben wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund bestehe in Bezug auf die Gattinnen ihrer Adoptivsöhne, wenn diese ihren Wunsch an ihnen erfüllt haben. Und der Befehl Gottes wird ausgeführt.“ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mohammed ein entschlossener Machtpolitiker war, der auch nicht davor zurückschreckte, von allen akzeptiertes geltendes Recht zu übertreten. Im Nachhinein wurde dieses Verhalten oft durch "Offenbarungen" gerechtfertigt, zum Teil sogar durch Ausnahmeregelungen für seine Person. Um Mohammeds Verhalten zu legitimieren bedurfte es immer neuer nachträglicher "Offenbarungen" Der Islam Die Welt ist nach dem Islam in zwei Bereiche unterteilt. In „Dar al Islam“ (Haus des Islam) und in „Dar al Harb“ (Haus des Krieges). Die Nationen unter islamischer Herrschaft gehören zum „Haus des Islam“. Alle anderen zum „Haus des Krieges“. Der „Heilige Krieg“ (Jihad) wendet sich solange gegen das „Haus des Krieges“ (gegen nicht islamische Länder) bis sie sich dem Islam unterwerfen und zum „Haus des Islams“ gehören. Für ein Moslem im Heiligen Krieg zu sterben, sichert dem Krieger den Zugang zum Paradies von Allah (Sure 4,76; 9,88-90; 61,11-12)
Atta, der Bruchpilot der Todesmaschine vom 11.September 2001 hat in seiner deutschen Diplomarbeit die Widmung geschrieben: „Meine Opferung, mein Leben und mein Tod, gehören Allah, dem Herrn der Welten“. So flog er direkt in die Hölle. Allah fordert, dass die Übeltäter und die Ungläubigen durch die Moslems umgebracht werden sollen. im Koran in der Sure 2.186f steht: „Allah liebt nicht die Übertreter. Und erschlagt sie, wo auch immer ihr auf sie stosst…“ Jesus sagt aber: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösem und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ Natürlich haben die Christern auch Gewalt angewendet, der grosse Unterschied ist aber, dass dies nicht von Gott abgesegnet wurde, in der Bibel steht nichts von einem Heilligen Krieg, sondern dass wir die Feinde lieben sollen. Diese Kriege standen ausserhalb des Christentums. Ein Christ der mordet und plündert, ist kein Christ. Wenn ein Moslem aber Krieg gegen ein christliches Land führt, dann hat er Mohammed und den Koran auf seiner Seite. Das ist der ganz grosse Unterschied. Darum gibt es keinen grundsätzlichen Protest aus islamischer theologischer Sicht, gegen Attentate auf Christen. Nein moslemische Müttern animieren sogar ihre eigenen Kinder, sich als lebende Bomben in die Luft zu jagen, um soviel Ungläubige wie möglichst zu töten. Allah fordert eben Menschenopfer. Der Gott der Christen fordert keine Menschenopfer, er opferte sich selber für uns, und damit auch für die Moslems. Gott sagt zu Abram: „Zieh aus! Mach einen Unterschied! Dann will ich dich segnen!“ Drehe dem Mondgott den Rücken zu. Unsere Religionen sind nicht gleich, wir haben Glaubens- und Denkfreiheit, Moslems enthaupten andersgläubige. Wir glauben an Gott, und haben dem Mondgott den Rücken zugekehrt. Wir glauben an Liebe und verbreiten nicht Hass, Mord und Totschlag. Das Christentum lehrt: Gott will, dass jeder Mensch ihn freiwillig liebt. Der Islam sagt: Gott verlangt die Unterwürfigkeit von jedem Menschen. Verfolgung der Christen! „Wie zu Kaiser Neros Zeiten" werden heute Christen in vielen Ländern diskriminiert, gefoltert oder umgebracht. Das berichtete die Monatszeitschrift Cicero (Potsdam) im August 2004. Wie es weiter heißt, würden „nach vorsichtigen Schätzungen der amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit" jährlich rund 167.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. Verfolgung könne ihnen in kommunistisch regierten Staaten ebenso widerfahren wie in islamischen Ländern. Fragen zu Koran, Glaubensfreiheit und Christenverfolgung Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.(Quran 8:39) Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.(Quran 9:29) Sprich zu den Wüstenarabern, die zurückblieben: "Ihr sollt gegen ein Volk von
starken Kriegern aufgerufen werden; ihr kämpft gegen sie, es sei denn, sie treten zum Islam über; und wenn ihr gehorcht, wird Allah euch einen schönen Lohn geben; doch wenn ihr (Ihm) den Rücken kehrt, wie ihr ihn zuvor gekehrt habt, dann wird Er euch mit qualvoller Strafe bestrafen."(Quran 48:16) Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.(Quran 2:191) Den Islam darf man nicht verlassen, sonst droht die Todesstrafe wie folgender Vers deutlich macht: Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,(Quran 4:89) Oft wird dieser Vers zitiert und Moslems sagen, "sieht der Islam ist für Gerechtigkeit", was diese aber anscheinend nicht wissen ist das die Ungläubigen und alle die nicht Allahs Gesetze befolgen zu den ungerechten gehören. Dieser Vers ist es: Und wenn sie aufgehört haben, dann (gibt es) keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten. (Quran 2:193) Und folgender Vers zeigt, wer alles zu den ungerechten gehört, denen Feindschaft angesagt ist: "Und wer ist ungerechter als der, der eine Lüge gegen Allah ersinnt oder Seine Verse für Lüge erklärt? Wahrlich, die Ungerechten erlangen keinen Erfolg.(Quran 6:21) Joh. 2,21-23 „Ich habe euch nicht geschrieben weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und wisst, dass alle Lüge nicht die Wahrheit ist. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Anarchist, der den Vater und den Sohn leugnet. Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat den Vater.“ Interessant ist, Christus ist griechisch und heißt übersetzt Messias. Oftmals liest man auf moslemischen Internetseiten, man solle bezeugen, dass Christus nicht Gott sei. Wie das, wenn der Schreiber mit Christus, Jesus meint und ihn Messias nennt? Das ist eigentlich schon ein Glaubensbekenntnis an Jesus. Ich will nicht zum Rassenhass aufrufen, ich habe auch mit keinem Moslem ein Problem. Was ich nicht akzeptieren kann, ist der Islam, denn es gibt kein gerechtfertigtes enthaupten, nur weil Mohammed das so sieht. Zudem kann es nützlich sein, wenn man etwas über den Islam weiß. Wenn man missioniert wird und behauptet wird, dass der Mondgott eigentlich der gleiche ist, wie unser. Dann sind wir informiert und wissen, wir müssen dem Mondgott den Rücken zudrehen, so wie es Abram schon erfahren hat. Gott sei mit uns.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 04.10.04 20:37

hallo kurt!

würde dir raten in zukunft deine texte kürzer zu fassen, weil es einige leute gibt (wie mich) die zu faul sind sich so eine lange abhandlung über einen mondgott durchzulesen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 04.10.04 20:39

hallo kurt!

würde dir raten in zukunft deine texte kürzer zu fassen, weil es einige leute gibt (wie mich) die zu faul sind sich so eine lange abhandlung über einen mondgott durchzulesen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 05.10.04 20:44

Schon wieder das gleiche Märchen ich habe bereits darauf geantwortet also bitte lesen

und in zukunft bitte nicht mehr so reisen texte reinkopieren,

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Togo     Datum: 17.12.04 01:52

an alle

Als natürlich und normal ist alles menschliche Tun und Lassen zu betrachten, welches keinen Schaden am Mitmenschen hinterläßt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: sinaidiver     Datum: 07.02.05 13:19

Hallo Ihr,

ich finde die Diskussionen und vor allen Dingen die Beitraege von Muslim sehr interessant.

Ich lebe seit 2003 in Aegypten, dort wird ueberwiegend Islam praktiziert, jedoch leben Muslims hier Seite an Seite mit Christen. Ich habe nichts gegen den Islam, ich finde wenn er richtig praktiziert wird, ist er dem katholischen Glauben (meinem Glauben) sehr aehnlich.

Ich stecke aber in einem Dilemma und zum ersten Mal finde ich oder bekomme ich den Eindruck dass der Islam oder die islamischen Rechte, die auch das soziale Leben und alle Gesetze regeln, nicht gerade fair sind.

Ich will meinen Verlobten, eine Moslem heiraten. Uns wurde gesagt dass ich keinerlei Rechte auf ein Erbe habe solange ich katholisch bin. Das heisst, mir wurde gesagt ich muesste zum islamischen Glauben uebertreten. Ist das fair? Finde ich nicht. Das ist natuerlich eine schwierige Entscheidung die ich fuer mich selbst treffen muss. Jedoch mein Verlobter und sowohl auch ich sind schockiert ueber dieses Gesetz.

Im Bezug auf den Beitrag zu Gebetsstellen fuer Frauen - das ist auch hier so. Maenner beten in einer prunkvollen Ausstattung und Frauen beten in einer Ecke, meistens nur abgeschirmt durch einen Vorhang (oder mehr ein Stoffetzen, Entschuldigung, aber so ist das hier), ohne Teppiche oder oftmals ohne Bilder. Warum ist das so? Ich bekomme jedesmal den Eindruck als ob Frauen in eine Ecke verbannt werden.

Jedenfalls muss ich sagen dass ich in meiner Zeit hier auch viel gelernt habe und dass Verallgemeinerungen nicht gut sind. Ich kenne viele Muslims die ihre Frauen sehr gut behandeln, sogar besser als manch westliche oder christliche Maenner. Also ich will hier nichts schlecht machen, bitte verstehe nichts falsch Muslim.

Mich wuerde Deine Meinung oder eine eventuelle Erklaerung dieses Gesetzes interessieren und warum man jemanden zwingt in den Islam ueberzutreten.

Confused in Egypt!? :)



Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: lucinia     Datum: 07.02.05 15:27

Hallo sinaidiver ,

das ist echt schade.

Im Koran steht es niergends geschrieben, dass eine nicht-muslimische Ehefrau nichts von ihrem Ehemann erben kann. Vielleicht sagt es das Gesetz in Ägypten so, aber im Islam ist davon keine Rede. Zumindest soweit ich weiß.

Ließ mal den Koran und versuch Deine zukünftigen Schwiegereltern mit logischen Argumenten und Versen aus dem Koran zu überzeugen, dass es dieses Gesetz nicht gibt.

Ansonsten sicherst Du Dir Dein Erbrecht vertraglich ab. Das geht.

Ich gebe Dir aber mal einen Tipp: Wenn Du tatsächlich einen Muslim heiraten willst, dann beschäftige Dich auch mit dem Islam und ließ den Koran. Es ist immer besser über seine Rechte informiert zu sein, als sich dann irgendwie in die Irre führen zu lassen.

Hmm und Du kannst Dich ja mal in Eurer Gemeinde dafür einsetzen Teppich auf die Frauen-Seite der Moschee oder des Gebetszentrums auszulegen. Das ist ja sonst ziemlich unschön. Falls das finanziell schwierig für die Männer ist, dann versuch mal die Frauen zu überreden ein bisschen zu sparen um sich dann selbst einen schönen Teppich zu kaufen. Die Frauen dort sollten mal lernen auf Ihre Männer etwas Druck auszuüben. ;)
Hier in Deutschland zumindest beten die Frauen in Räumen, die gut ausgestattet sind.


Lieben Gruß
Lucinia

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Thesa     Datum: 08.02.05 20:50

@lucinia
leider muss ich dir wiedersprechen
ich habe in neumünster in zusammenhang mit dem eurooäischen jugendtreffen eine moschee besucht.
in dem raum der frauen waren keine bilder und nur ein billiger baumarkt boden (ich glaube teppich bin aber nicht mehr sicher)
die wände waren schon länger nicht mehr gestrichen worden.
der raum für die männer war prunkvoll ausgerüstet, also muss das geld da sein.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: lucinia     Datum: 08.02.05 22:13

@Thesa

Entschuldigung. Ich meine alle Moscheen und Gebetszentren, die ich kenne, sind zumindest auf der Seite der Frauen gut ausgestattet. Islamische Frauen-Organisationen sorgen meißtens dafür.

Das ist echt schade, dass in der Moschee in Neumünster so ausschaut. Vielleicht sollte man den Ladies dort mal ein paar Tipps geben?!

Lieben Gruß
Lucinia

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Meretrix     Datum: 24.02.05 19:53

@moslem: nun, dein Beispiel von Jerusalem 634 hängt mit Politik, nicht mit Religion zusammen: Was denkst du, welche aufstände es gegeben hätte, wenn Jerusalem NUR muslimisch geworden wäre?
Richtig, Juden und Christen hätten sich erhoben...

Dass Frauen mit Kopftücher nicht vergewaltigt werden, ist ein Witz... die Information und die Medien in denjenigen Ländern ist lediglich nicht so fortschrittlich, dass so etwas gemeldet würde... das kopftuch ist nach wie vor ein Zeichen der Unterdrückung der Frauen, denn in Wahrheit trägt es niemand freiwillig, sondern wird bald nach der Geburt hirngewaschen und akzeptiert das dann einfach...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Muslim     Datum: 19.03.05 00:25

@Meretrix

dein satz:

"die Information und die Medien in denjenigen Ländern ist lediglich nicht so fortschrittlich, dass so etwas gemeldet würde..."

Du liegst 100% falsch, gerade in den orientalischen sind die Medien in den letzten 10 jahern auf einen sehr hochen standart geklettert.

und in sachen information und Sachlichkeit könnten sich einige ein stück abschneiden.

dein satz:

"das kopftuch ist nach wie vor ein Zeichen der Unterdrückung der Frauen denn in Wahrheit trägt es niemand freiwillig, sondern wird bald nach der Geburt hirngewaschen und akzeptiert das dann einfach..."

Kein muslimischer vater oder keine muslimische mutter hat das RECHT ihrer tochter das kopftuch aufzuzwingen.

Doch leider gibt es einen großen teil der dies aufzwingt welches wir nicht unterstützen, der Islam ist nicht die auslebung bestimmter menschen die in teils falsch ausleben.

Verallgemeinerung ist in deinem kopf und den solltest du ausschalten.

wie du gesehen hast war das geschriebene gerade von mir auch
------------------------SELBSTKRITIK-------------------

Die sich viele muslime heute mal stellen sollten, wir leben heutzutage den islam größtenteils nicht richtig aus
und dies ist in nicht unserem und euerm Interesse.

Darum müssen sich dinge bald ändern, wie z.b mehr dialoge zwischen muslimen und nichtmuslimen.

Wenn es den nicht gibt, gibt es auch keine Erklärungen und sind nur futter für propaganda und Vorurteilen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: lil OG     Datum: 25.03.05 04:59

muslim mal so ne frage:
ich hab mich in einer tuerkin verliebt was nun?
ja wir waren auch schon zusammen doch nachdem ihre brueder mal da waren...haben wir uns getrennt..:(
lieben uns aber immer noch
gibt es chancen sie zu heiraten ohne die ganze familie auf dem hals zu haben?
ach und wgeen dem kopftuch:
muslim ich gebe dir da voellig recht
viele frauen tragen es wirklich freiwillig

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Anika Wachter     Datum: 07.04.05 21:23

Ich bin Christ un das ist gut so !!!!!!!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 22.05.05 19:57

Ich bin Moslem (alhamdulillah) und das ist gut so!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: meretrix     Datum: 23.05.05 17:45

Nun, muslim, dass die Medien auf einen hohen Standard geklettert sind, heisst noch lange nicht, dass sie wirklich gut sind... vielleicht haben sie sich verbessert... dass jedoch wegen dem Kopftuch weniger Frauen vergewaltigt werden ist schlicht erstunken und erlogen und diese Aussage ist eine Diskriminierung der Frauen... Ich denke nach wie vor, dass das Kopftuch eine Unterdrückung der Frau ist... du sagst, dass kein Mann das seiner Frau vorschreiben kann... nun, ob es nun die Religion, der Mann oder wer auch immer empfiehlt/vorschreibt/befiehlt (die wörter bedeuten in meinen Augen dasselbe, einige sind nur eufemistischer als andere..), GEBOTE werden zur Machtausübung und Kontrolle (ob im negativen oder positiven Sinn..) gebraucht...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 25.05.05 03:36

@Meretrix

Falsch! Das Tragen von Kopftüchern ist genauso frauenfeindlich wie das Tragen eines Bartes männerfeindlich ist. Lustigerweise tragen die meisten Musliminnen (die, die ich kenne!) das Kopftuch freiwillig. Es sind selbstbewusste und hochgebildete moderne Frauen. Ich habe sehr großen Respekt vor diesen Frauen. Denn betrachtet man die Diffamierung des Islams in den westlichen Ländern und dem dazugehörigen Kopftuchthema dann ist dies meiner Meinung nach mehr als nur Selbstbewusstsein, was Frauen MIT Kopftüchern in solch islamfeindlichen Gesellschaften inne haben. Das Frauen trotz dieser mittlerweile ausgelutschten Diskussion ihr Kopftuch tragen (wie sie es möchten!) zeugt von Emanzipation und Charakter. Respekt an die islamischen Frauen, die sich nicht von islamfeindlichen Gesellschaften und dem Kommerz das Tragen eines Kopftuches verbieten lassen. Lasst euch nicht von diesen anti-islamischen Kräften unterdrücken. Tragt was ihr wollt, nicht was diese irrgeleiteten von euch verlangen. Ihr werdet nicht vor ihnen Rechenschaft ablegen müssen sondern vor ALLAH (swt)!

Und ALLES was hier in diesem Forum gegen den Islam steht, ist sowas von lächerlich. Ich habe wirklich herzlich gelacht bei diversen Beiträgen von Pseudo-"Islamwissenschaftlern" wie z.B. John etc. Die, die ihr denkt den Islam auch nur annähernd zu kennen: Ihr seit nicht nur fehlgeleitet, sondern um der Wahrheit wissen verloren. Wie akhi Muslim schon sagte, lasst uns nicht erst vom Christentum (das was man heute so nennt!) sprechen, denn das kenne ich als - vom Christentum zum Islam Konvertierter - nur zu gut. Jedoch solltet ihr ruhig öfter die Bibel lesen denn zig Verse in der Bibel verkünden den Islam. Und wer die Lehre Jesu (a.s.) und die Lehre aller anderen Propheten (a.s) wahrhaftig studiert, der erkennt Gottes Reich auf Erden - den Islam!

HIer ein kleiner Hinweis: http://www.al-islaam.de/pdf/sunna_bibel.pdf

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 25.05.05 04:08

Nachtrag:

Bezüglich dieser blasphemischen Mondgott-Theorie:

Immer wieder muss ich über dieses Thema lachen und weinen. Lachen aufgrund der Kernaussage dieser Theorie und deren Pseudo-Argumente. Und weinen, weil ich einfach nicht glauben will, dass jemand solch erbärmlichen Gehirnflitsch hatte und so ein Märchen erfindet (dagegen sind die Märchen aus 1001 Nacht gar nix!). Ferner muss ich auch deshalb weinen, weil die, die diesen Gehirnflitsch weitertragen und weitergeben noch dümmer sind als der, der es erfunden hat!

Genug Emotionen für heute ;-)

Das alles aufgrund der Tatsache, das es im Islam einen Mondkalender gibt?! lol
Was ist denn dann mit denen, die nach einem Sonnenkalender leben? Beten diese etwa die Sonne an?
Hierzu sollte auch erwähnt werden, dass der Gregorianische Kalender auf den Sonnenkalender zurückzuführen ist. Somit gäbe es keinen von euch der (gemäß dieses doch so tollenArguments) kein Sonnenanbeter wäre!
Wie sieht es denn (um bei der Ironie zu bleiben!) mit den islamischen
Gebetszeiten aus. Die Gebetszeiten richten sich nach dem Stand der Sonne. Somit müsste die Sonne doch wohl mindestens die gleiche Rolle wie der Mond in euren Pseudo-Argumenten spielen.

Fazit:
Akhi Muslim hat den Beweis zur Gegendarstellung aus der islamischen Quelle schlechthin gebracht - dem heiligen Quran. Es wäre eh von Vorteil über den Islam MIT dem Islam zu diskutieren, als ihn von einem weit entfernten Planeten zu interpretieren.

Zitat aus dem heiligen Quran: Sure 41, Vers 37
"Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag und die Sonne und der Mond Werft euch nicht vor der Sonne anbetend nieder, und auch nicht vor dem Mond, sondern werft euch anbetend vor Allah nieder, Der sie erschuf, wenn Er es ist, Den ihr verehrt."

Mit einem kurzen Quranvers werden Millionen von Beiträge und zig Bücher und Gespräche zu dieser Thematik beantwortet. Wie mächtig doch die Worte des Qurans sind (subhanallah)!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Gregor     Datum: 25.05.05 08:02

Klar, alle Menschen, die nach dem Koran leben sind glücklich und frei. Egal ob Frauen gesteinigt werden, fünf Meter hinetr ihren Männern laufen müssen, nicht lesen und schreiben lernen dürfen. Homosexuelle werden ins Gefängnis geworfen (berühmter Fall in Ägypten). Jetzt kommt bestimmt wieder das Argument "wer das macht, der ist kein guter Moslem". Fakt ist aber, dass es im Islam keine Instanz gibt, die gegen solche menschenverachtenden Handlungen vorgeht. Keinder steht auf und nimmt sich solche Leute an die Brust und klärt sie darüber auf, dass Gott, Allah, Jehowa oder wer auch immer jedem Menschen einen eigenen Willen und Intelligenz gegeben hat. Wenn sich jemand für ein Leben mit Kopftuch frei entscheidet oder glücklich ist mit 14 eine Mann heiraten zu müssen, den man nicht kennt (kann ich mir zwar nicht vorstellen), dann ist das völlig in Ordnung und verdient Respekt. Aber wenn jemand das nicht will, dann muss dieser Mensch das recht dazu haben, es nicht zu tun ohne von der Familie oder der Gesellschaft dafür bestraft zu werden. Mir fallen da die Ehrenmorde ein, die es in letzter Zeit des öfteren auch in deutschland gab, wie oft das in islamischen Ländern passiert will ich lieber gar nicht wissen. Da sehe ich das Problem mit dem Islam, nicht dem Koran: es möglich ist, ihn so zu interpretieren wie MANN es will.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Joseph     Datum: 25.05.05 13:37

Ich find die Moslem super, da sie auf der Seite der deutschen kämpfen würden wenn es zu einem Krieg gegen die Juden und Amys käme.
Ausserdem war der 11. Sept. doch mal ein ganz schöner Ruck im Weltgeschehen und dafür bin ich danakbar
Gruss und Respekt an alle Moslems, ob radikal oder nicht.
Ach so, ich bin natürlich kein Moslem.
Joseph

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 26.05.05 06:33

@Gregor:

Zitat:
"Klar, alle Menschen, die nach dem Koran leben sind glücklich und frei. "
Richtig!!!! Endich mal eine wahrhaftige Aussage von einem fundametalistischen Islamkritiker. Glücklich und frei (im Verstand, in der Vernunft und in den Gefühlen) sind die Muslime, die nach dem Quran leben. Wenn du jedoch von irdischem Glück in Form von Materialismus oder Macht ausgehst oder dem globalen missinterpretierten Begriff von Freiheit im Sinne von tun und lassen was man will ohne Gesetze und Gebote zu befolgen, dann irrst du dich. Denn das ist NICHT die Freiheit und das Glück was Muslime im Diesseits als auch im Jenseits anstreben.

Zitat:
"Egal ob Frauen gesteinigt werden, fünf Meter hinetr ihren Männern laufen müssen...etc."

Also ich persönlich habe noch nie eine Steinigung (egal ob Frau oder Mann!) gesehen oder live erlebt. Du etwa? unabhängig davon steht im heiligen Quran nichts von deiner angesprochenen Steinigung. Allahuahlem, zeig mir doch mal bitte die Stelle im Quran. Die einzige Stelle, die ich kenne, wo von Menschensteinigung die Rede ist, ist in der Bibel (5.Buch Moses 22:19 - 22):

ZITAT AUS DER BIBEL (5.Buch Moses Kapitel 22 Vers 19 - 22) ANFANG:
(19)....und er soll sie als Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht entlassen. (20)Ist's aber die Wahrheit, daß das Mädchen nicht mehr Jungfrau war, (21)so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie ZU TODE STEINIGEN, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.
(22)Wenn jemand dabei ergriffen wird, daß er einer aFrau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
ZITAT AUS DER BIBEL ENDE!

Jeder kann sich von diesen Bibelversen überzeugen. Sie stehen so in der Bibel. Wer keine Bibel hat, der kann diese auch online aufschlagen.

Ferner: "Fünf Meter hinter ihren Männern laufen...etc??? "
Soll das die abendländische Interpretation von islamischen Verkehrsregeln sein??? lol
Ich weiss nicht was manche Traditionsinfizierte machen, aber DAS hat mit Islam nix zu tun. Das ist genauso wie als wenn ich behaupte: Im Christentum essen ALLE Christen morgens zum Frühstück ein gekochtes Ei. Nur weil das einige tatsächlich tun, habe ich kein Recht für diese Behauptung ohne sie auch tatsächlich mit den christlichen Fundamenten zu begründen. Denn ohne diesen Quellverweis wird diese und jede weitere Behauptung nichtig!
Speziell für den Islam gilt dies mittels dem heiligen Quran.

Zitat:
"Jetzt kommt bestimmt wieder das Argument "wer das macht, der ist kein guter Moslem". "

WAS hat das mit Islam zu tun? Das ist kein Argument, sondern das was ich mich die ganze Zeit dabei frage?!


Zitat:
"Fakt ist aber, dass es im Islam keine Instanz gibt, die gegen solche menschenverachtenden Handlungen vorgeht. Keinder steht auf und nimmt sich solche Leute an die Brust und klärt sie darüber auf, dass Gott, Allah, Jehowa oder wer auch immer jedem Menschen einen eigenen Willen und Intelligenz gegeben hat."

Jein! Wenn du mit dem "Vorgehen einer Instanz gegen menschenverachtende Handlungen" eine exekutive Instanz im Diesseits meinst, dann gibt es sie aus islamischer Sicht nicht. Allah (im hebräischen: Eloha, im aramäischen der Muttersprache Jesu: Allaha) ist für die Menschen einzig, der gegen menschenverachtende Handlungen vorgeht. Am Tag des jüngsten Gerichts müssen wir vor Allah Rechenschaft ablegen und für unsere Sünden büßen. Aber ich gehe mal davon aus, dass du sowas wie den Papst bei den katholischen Christen meinst. Sowas gibt es in der Tat bei Muslimen nicht. Allah sei dank! Wie kann man nur so blasphemisch einen Menschen wie jeden anderen "Gottesvertreter auf Erden" bezeichnen ?! (ahudhubillah)

Ansonsten ist in den muslimischen Ländern für menschenverachtende Handlungen der jeweilige Staat zuständig.
Jedoch hat dies wiederum nix mit Islam zu tun, da alle Muslime eine Umma (Gemeinschaft) bilden und Staatenbildung und Staatssysteme mit dem Islam zu tun hat.

Zitat:
"Wenn sich jemand für ein Leben mit Kopftuch frei entscheidet oder glücklich ist mit 14 eine Mann heiraten zu müssen, den man nicht kennt (kann ich mir zwar nicht vorstellen), dann ist das völlig in Ordnung und verdient Respekt. Aber wenn jemand das nicht will, dann muss dieser Mensch das recht dazu haben, es nicht zu tun ohne von der Familie oder der Gesellschaft dafür bestraft zu werden.

Genau dies ist auch meine Meinung. Bezüglich der Zwangsehe (die der geliebte Prophet Muhamad (s.a.s.) abgeschafft hat!) habe ich hierzu folgende Quellen aus Hadithen:

Es ist das Recht der Frau, die Entscheidung über eine Heirat zu treffen, und ihr Vater oder Vormund darf sich nicht über ihre Einwände oder ihre Wünsche hinwegsetzen.
Der Prophet (s) hat gesagt: "Eine Frau, die schon einmal verheiratet war, hat mehr Verfügungsrecht über sich als ihr Vormund, und die Erlaubnis einer Jungfrau muß von ihr ersucht werden, und ihre Erlaubnis ist ihr Schweigen." (Überliefert von Buchari und Muslim - also eine gesicherte Überlieferung).

Ibn Madscha und einige andere Überlieferer berichten den folgenden Hadith:"Ein Mädchen kam zum Propheten (s) und berichtete ihm, daß ihr Vater sie gegen ihren Willen an ihren Vetter verheiratet habe. Daraufhin überließ der Prophet (s) ihr die Sache. Sie sagte dann: "Ich bin damit einverstanden, was mein Vater getan hat, aber ich wollte es den Frauen bekannt werden lassen, daß Väter in dieser Sache nicht die Entscheidung haben."

(Quelle: www.islam.de)

Zitat:
Mir fallen da die Ehrenmorde ein, die es in letzter Zeit des öfteren auch in deutschland gab, wie oft das in islamischen Ländern passiert will ich lieber gar nicht wissen.

Ehrenmorde sind genauso wie viele andere deiner Einwände traditionsbedingt und haben mit dem Islam bzw. Quran und Hadithen gar nix zu tun.

Es wäre genauso um euch mit gleicher Kritik zu begegnen, damit ihr einsieht, dass ihr falsch liegt, wie folgendes Beispiel:
Ehrenmorde - Vergleich - Sexualmorde:
Gehen wir davon aus, dass in der Türkei oder in Marokko etc. die Medien immer wieder von den Sexualmorden hier in Deutschland berichten. Was denkt ihr, wie die Menschen über diese Taten im Zusammenhang mit dem Ort der Geschehnisse denken???
Auf jedenfall werden sie es nicht dem Glauben des Christentums (da Deutschland ein christlich orientiertes Land ist!) anhängen. Doch daran sieht man wer Vorurteile hegt und Menschen gar Religionen verurteilt ohne nur ansatzweise sich mit diesen/r zu beschäftigen um selbst herauszufinden ob es denn tatsächlich so ist wie einige Macht- und Geldbesessene Medienmaschinerien es einem aufoktroieren. Hinterfragt ihr denn nichts? Nehmt ihr alles so hin wie es euch die Medien weiss machen wollen? Wollt ihr nicht die Wahrheit wissen? Meiner Meinung nach steckt dahinter nur eins: Bewusste Lügner (anti-islamische Medien) auf der einen Seite und pure gewollte Verblendung der Tatsachen (anti-islamische Medienkonsumenten) auf der anderen Seite! Beide Parteien sind zufrieden. Die einen des Geldeswegen und die anderen des Unterhaltungswertes wegen!


Zitat:
"Da sehe ich das Problem mit dem Islam..."

Das deine genannten Pseudo-Islam-Probleme keine tatsächlichen
Probleme des Islams sind, habe ich dir schon an den obigen Ausführungen gezeigt. Es sind Probleme einiger Individuen und Ausnahmen bestätigen die Regel!


Zitat:
"...nicht (?) dem Koran: es möglich ist, ihn so zu interpretieren wie MANN (?) es will."

Falsch! Mann und Frau können den Islam mittels Tefsir (fundierte Qurankommentare von Islam-Gelehrten) analysieren und richtig verstehen, denn es sind klare Worte die Allah uns durch den Quran mitteilt. Es gibt jedoch Menschen, die BEWUSST den Quran falsch verstehen bzw. missinterpretieren WOLLEN. Diese Menschen verfälschen jedoch die Aussagen des Qurans und somit Allahs Wort. Sie werden dafür am Tag der Auferstehung zur Rechenschaft gezogen. Allahuhalem!

Fataler verhält es sich jedoch im Christentum. Als Beispiel und extremste Missinterpretation der Lehre Jesu (a.s.) war die christliche Kirche, die im ersten Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) diverse Verformungen der Wahrheit durch Mehrheitsbeschlüsse erlaubte. Erst zu dieser Zeit (325 n. Chr.) wurde die Dreifaltigkeit als christliche Sichtweise von Gott beschlossen. Jesus (a.s.) hat von sich aus jedoch nie behauptet Gott zu sein (astaghfirullah). Ferner wurden - aus Vereinfachungsgründen - Gesetze und Gebote gestrichen und galten fälschlicherweise nicht mehr als praktisches Element des Christentums (z.B. Beschneidung, kein Verzehr von Schweinefleisch, Ein-Gott-Glaube etc.). Dies alles obwohl Jesus (a.s.) selbst sagte:
" Ich bin nicht gekommen, um die alten Gesetze abzulösen, sondern zu erfüllen" (Matthäus 5,17-48)

Allahuahlem - Und Allah (s.w.t.) weiss es am besten!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 26.05.05 06:50

Nachtrag:
Hier noch ein klitze kleiner Hinweis: http://www.fro.at/sendungen/islam/bibelmohammed.html

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Gregor     Datum: 26.05.05 07:44

Du kannst hier von mir aus 100 meter lange Threads schreiben. Fakt ist, dass ich hier in Berlin schon mehrmals völlig verhüllte Frauen gesehen habe, die 5 meter hinter ihrem Mann und ihrem Sohn herlaufen müssen und sogar an der Ampel 5 Meter hinter ihnen stehen bleiben. Und zur Steinigung: Das mag zwar so in der Bibel stehen, genacht wird es aber weder im jüdischen noch im christlichen Glauben sondern nur in Ländern in denen die Sharia Gesetz ist. Und jetzt erzähle nicht, das stimmt nicht, nur weil ich es (zum Glück) noch nicht mit ansehen musste. Zwangsehen gibt es meines Wissens auch nur noch bei Moslems. (Habe gerade einen sehr interessanten Bericht einer anatolischen Frau gesehen,der das gleiche wiederfahren ist und jetzt Frauen aus Anatolien hilft, die aus dieser Hölle ausbrechen wollen). Siehst du nicht das Problem: Alle diese Dinge stehen (deiner Interpretation nach) nicht so im Koran. Fakt ist aber, dass er so auisgelegt und interpetiert werden kann wie MANN es will. Es müsste also jemanden geben, der solche (deiner Meinung nach) falschen Interpretationen korrigiert. Mit "anstelle Gottes" hat das nichts zu tun. Eher was mit Menschlichkeit. Und zu meiner Aussage 'jeder Mensch der an den Koran glaubt ist frei oder so', das war ironisch gemeint. Hast du keinen Humor? Ich würde gerne mal meine Nachbarin fragen, ob sie sich frei fühlt. Sie ist ca. in meinem Alter (17) und darf nach der Schule nie draußen sein, darf nicht mit mir oder sonst jemandem im Haus reden udn schaut nachmittags stundenlang stumm aus dem Fenster. Tolles, glückliches, freies muslimisches Leben.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 26.05.05 17:20

@Gregor:
Bezüglich dem langen Text:
Was macht eine fundierte Diskussion aus? Ich bin auf jeden deiner Argumente eingegangen. Das macht eine Diskussion aus. Reden und reden lassen! Schließlich sollte man falsches nicht einfach im Raum stehen lassen. Du bist gar nicht erst auf meine einzelnen Argumente bzw. Aussagen eingegangen und zeigst somit Schwäche in deiner Argumentation.

Du begründest deine Argumente mit aus der Luft gegriffenen Vorurteilen und individuellen Schicksalen. Deine Argumente sind in keinster Weise sachlich und begründet. Du begründest einzig und allein auf der Basis von Vorurteilen und dem klitzekleinen "(Un)Wissen" über den Islam, welches du aus den Medien entnimmst, die den Islam verteufeln.
Du sprichst von islamischen Problemen obwohl dies alles Probleme von einzelnen Menschen sind. Wenn du den Islam kritisieren willst, dann MUSST du dies auch in den islamischen Kontext von Quran und Sunnah bringen. Aber dann wird dir die Grundlage jeder Kritik entzogen.
Du verwechselst einzelnes mit allgemeinem und Tradition mit Religion.

Andersrum ist die Kritik der Bibel jedoch legitim, da diese im und mit dem biblischen Kontext auf Fehler und Widersprüche hinweist.

Die MEISTEN Christen halten sich nicht an die Lehre Jesu.
EINIGE (solche, wie die von dir angesprochenen) Muslime halten sich nicht an den Quran und dem Vorbild Muhammad (s.w.s.).
Wie war das doch gleich mit dem Balken und dem Splitter im Auge?!

Also ich bin Muslim (alhamdulillah) und überalles glücklich über diese Tatsache. Denn ich folge der Wahrheit und das wahre Wissen über Judentum, Christentum und Islam. Dies hat mich zur Konvertierung zum Islam gebracht. Erst dadurch bin ich glücklich und Frei im Leben.

Mich würde interessieren wie du Glückseligkeit und Freiheit definierst? Was ist für dich Glück und was Freiheit?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Gregor     Datum: 26.05.05 18:14

Klar, du hast immer Recht, bist ja auch Moslem. Das ist genau die Einstellung, die ich an Fundamentalisten nicht mag. Egal ob sie Moslem, Christ, Jude, Kommunist oder Nazi sind. Alle haben eines gemeinsam: sie sind nicht stark genug um unabhängig von Dogmen, alten Moralvorstellungen und "Heilslehren" zu leben. Mein Leben kann ich mir nicht glücklicher und freier vorstellen, als es im Moment ist. Ich mache mir meine eigenen Gedanken zu den Dingen, die in der Welt geschehen. Habe Freunde aus verschiedensten Gegenden und mit verschiedensten Religionen oder auch ohne Glauben und mit den verschiedenen Lebensweisen und - ansichten. Das ist für mich Freiheit. Nicht das behaupten und der stille Gehorsam an die Worte eines Buches oder irgendwelcher Prediger, Päpste oder sonstwas. Glück ist, dass ich eine Menschen getroffen habe, der mich liebt und den ich liebe, dass ich meine Eltern liebe, dass ich wahrscheinlich schon bald meinen Traumjob haben werde und dass ich gesund bin. Und das alles OHNE Religion. Das gibt's! Ich weiß, dass es mir als Moslem nicht so ginge. Das ist mein Glück. Deines ist halt ein anderes.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Joseph     Datum: 27.05.05 09:43

Hallo an alle Moslems, und Christen Juden und sonstigen Gläubigen,

Eins steht für mich fest, wenn es eine Religion gibt die Recht hat, und auch eine Zukunft hat, es sind die Zeugen Jehovas.
Punkt und Ende.

Joseph

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 28.05.05 02:16

Lieber Gregor unabhängig von deinem ironischen Unterton, habe ich nie behauptet immer Recht zu haben. Jeder Mensch lernt immer wieder dazu, ob durch den Dialog oder durch selbstständiges aneignen. Nur wenn es um Argumente und Begründungen geht, so solltest du dir angewöhnen sachliche Argumente mit Belegen und Quellverweisen unter (in diesem Fall) theologischen Aspekten zu nennen. Das macht die Diskussion um einiges seriöser. Das hat nix mit Rechthaberei oder Kluggeschwätz zu tun sondern dient der Wahrheitsfindung.

Ferner sprichst DU von Fundamentalismus?! Wo du es bist, der anstelle von Belegen und sachlichen Argumenten nur aufgrund von (Hass-) Gefühlen und Vorurteilen gegenüber dem Islam diskutierst. Das macht einen Fundamentalisten aus. Wehemet auf seinen Standpunkt pochen egal ob der Diskussionspartner mit Belegen und Quellverweise deine Argumente in Luft auflöst. Das ist Fundamentalismus per excellence!

Weiterhin solltest du auch den Beginn der Diskussion nicht ausser acht lassen. Nicht ich habe direkt oder indirekt auf deinen Beitrag geantwortet sodern du hast den fundamentalistischen Islam-Kritiker in dir entfacht und mit individuellen Extrem-beispielen versucht den universalen Islam zu erklären und zu definieren. Eine Religion wird durch deine fundamentalistische Sichtweise degradiert auf Basis von Vorurteilen wie schon die Nazis gegenüber den Juden pflegten . Die gesamte Anti-Islamstimmung im Abendland erinnert an die Degradierung der Juden in der nationalsozialistischen Zeit. Aber eines Vorweg (kleiner Tip an alle Islamhasser:) an jeden der die Muslime demoralisieren will: Moslems sind im Geiste und in der Religion stärker als die meisten denken. Der Umkehreffekt findet durch solches Verhalten statt. JE MEHR EIN MUSLIM AUF BASIS SEINER RELIGION ANGEGRIFFEN WIRD, UMSO STÄRKER WIRD SEIN GLAUBE UND UMSO STÄRKER WIRD SOMIT DIE RELIGION DES ISLAMS! Das bedenken viele Kritiker und Islamhasser nicht, da sie die geistige Menthalität der Muslime nicht einordnen können.

Die bezichtigst mich indirekt mit deinem ironischen Frustationsakt der Rechthaberei, wobei du es bist der ohne den Quran gelesen zu haben, ohne den Islam zu kennen, "einen auf (Pseudo-)Islamexperten machst!". Wer ist fundamentalistischer? Der, der sachlich und auf Basis von Theologie und Religion die Thematik durchleuchtet und mittels Quellen argumentiert oder der, der sein ganzes Wissensfundament auf Vorurteile und Gefühle aufbaut?! No comment!

Nun zu dem, was du als Glück und Freiheit bezeichnest:
Hats du dir mal tiefgründiger über diese beiden Wörter Gedanken gemacht? Deine Aussagen fand ich gut. Wirklich, Gregor. Denn es ist schön seine Familie, Freunde und Partner zu lieben und von ihnen geliebt zu werden. Und das meine ich im Gegensatz zu dir nicht ironisch. Aber denk mal darüber nach:
Auch wenn es für viele ein Tabuthema ist solange die Zeit noch nicht gekommen ist, deine Eltern genauso wie meine werden früher oder später nicht mehr für dich da sein. Dein Partner genauso wie meiner, wird früher oder später nicht mehr für dich da sein. Eltern, Freunde oder (Ehe?)Partner können vor dir sterben und du wirst alleine sein auf dich selbst gestellt sein. Wie definierst du dann Glück und Freiheit?
Genauso der Job. Es kann passieren, dass du deinen Traumjob aus irgendwelchen Gründen doch nicht bekommst oder früher oder später aufgrund von äusseren Einflüssen wie Insolvenz oder sonstige Kündigung deinen Job wieder verlierst. Natürlich wünsche ich dir alles gute bei deiner beruflichen Karriere und auch das Gregor meine ich - vor Allah - vollkommen ernst und ohne jeglicher Ironie.
Aber merkst du nicht, dass diese eingeschränkte Definition deiner Freiheit und deines Glücks kurzfristiger Natur sind bzw. die Dimension des unendlichen (also zeit- und ortsloses) Glück und der unendlichen Freiheit, im Sinne von Glück und Freiheit im Leben und nach dem Tod, niemals erreichen werden?

Ich würde dich bitten mir zwei andere Fragen zu beantworten, natürlich nur wenn du willst:

1.) Was ist der Sinn deines und jeglichen Lebens?

2.) Was ist das Ziel deines und jeglichen Lebens?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 28.05.05 02:29

@Joseph: Erzähl uns doch bitte ein bisschen von den Zeugen Jehovas. Ich kenne nicht viel über diese, ausser das ich mal einem Zeugen Jehovas ein Buch über den Islam geliehen habe und es nie wieder bekommen habe.
Der Titel des Buches lautete: "Muhammad in der Bibel"
Autor: David Benjamin
ISBN: 3-926575-90-5
Verlag: SKD Bavaria Verlag

Die Aussagen dieses Buches und das unglaubliche Wissen dieses Autors, der vor seiner Konvertierung zum Islam ein sehr angesehener christlich-katholischer Priester war, hat wohl die Gemeinde dieses Zeugen Jehovas so sehr erschüttert, dass ich ihn und das Buch nie wieder gesehen habe, obwohl ich zuvor einen sehr guten Kontakt zu ihm hatte. Komisch war das schon und das ist jetzt wirklich kein Scherz, es hat sich genau so zugetragen hat.

Wie gesagt, ich bin nicht abgeneigt über andere Religionen zu diskutieren, und von anderen Religionen zu lernen, im Gegensatz zu anderen.Aber bitte auf sachlicher Basis.
Danke!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 28.05.05 02:41

Nachtrag @ Joseph:
Damit kein Missverständnis entsteht:
Nicht ich habe dem Zeugen Jehovas das Buch aufgezwungen sondern er hat mich mal gesehen als ich das Buch gelesen habe und hat unbedingt wissen wollen, was es mit diesem Buch auf sich hatte. Tja weg war es! Natürlich habe ich mir das Buch nochmal zugelegt :-)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Gregor     Datum: 28.05.05 12:16

Sorry, aber wer ist hier der Fundamentalist? Ich habe dir gesagt warum ich mich frei und glücklich fühle und du kannst es nicht akzeptieren. Das ist arrogant und besserwisserisch. Ich dagegen akzeptiere dein Gefühl des Glücks. Du kannst es anderen aber nicht zugestehen glücklich zu sein ohne an DEINEN Gott zu glauben. Du denkst die Wahrheit gefunden zu haben. Für dich mag das ja stimmen. Aber wie überheblich von dir zu behaupten, dass andere auf andere Weise nicht glücklich sein können. Das ist meine ganze Kritik und dazu brauche ich deine tollen Zitate des Korans nicht zu lesen. Er interssiert mioch nicht (genauso wie andere Verklärungsbücher wie die Bibel oder Wachtürme und sonstige antiquierten Weltanschauungen). Da hast du dich verraten: der Fundi bist du! Das war es von meiner Seite, mit dir brauch man gar nicht zu kommunizieren. Bringt eh nix. Werde glücklich, ich bin es schon und da wird sich nichts dran ändern, auch wenn du es gerne hättest.
Und zum Schluss mein Motto: Leben und leben lassen!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 28.05.05 15:37

@Gregor:

BITTE?????
Wieder drehst du die Tatsachen um. Ich bin ein Fundi, weil ich dir die Tatsache näher bringe, dass irdisches Glück vergänglich ist??? Alles in dieser Welt ist nunmal vergänglich, da brauch ich kein religiöser Mensch zu sein, da brauch ich kein Muslim zu sein und erst recht kein Fundi um diese Feststellung machen zu können. Menschen, die man liebt können von heute auf morgen einen verlassen, ob gewollt oder ungewollt (durch Tod). Was bitte sehr ist daran fundamentalistisch?! Liest du dich eigentlich noch selbst????
Es ist so, auch wenn du es nicht wahrhaben willst, nichts in dieser Welt bleibt dir für immer bestehen. Alles, wirklich alles ist vergänglich: Macht, Geld, Schönheit etc. - einfach alles. Wie gesagt, auch du, wenn du nur von deiner beharrenden Position des fundamentalistischen lslamhassers abweichen würdest, könntest dies erkennen und darüber mal nachdenken. Ich sprech dir nicht dein Glück ab und um Allahs willen ich will dir nicht dein Glück nehmen. Wie ich schon schrieb, fand ich deine Antwort sogar sehr schön. Denn irdisch gesehen unterscheidet deine Sicht des Glücks wenig von meiner. Für mich ist das irdische (das kurzfristige Glück) auch in den Menschen die ich liebe und von denen ich geliebt werde zu finden. Aber was ist, wenn z.B. meine Eltern sterben, mein Partner stirbt oder Allah weiss was sonst geschieht. Was dann???? Dann ist das, was ich als das vollkommene Glück auf Erden hatte mir aufeinmal genommen und dann?! Genauso der Job. Ich bin auch sehr glücklich wenn ich beruflich erfolgreich bin. Aber auch das ist vergänglich, auch das kann man mir von heute auf morgen nehmen. Wie gesagt, ich will dir dein Glück nicht nehmen jedoch solltest du einsehen, dass es nicht das vollkommene Glück und die vollkommene Freiheit ist, im Sinne von unendliches Glück und unendliche Freiheit ist. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, wirrst du diese Tatsache einsehen und verstehen.
Und was den Fundamentalismus angeht, lasse ab davon. Nicht ich verurteile Menschen, die der islamischen Religion zugehören, nicht ich verurteile Frauen, die Kopftuch tragen möchten etc.
Leben und leben lassen! So sollte es sein. Dies solltest du und alle die den Islam verurteilen und die Muslime verurteilen immer berücksichtigen! Nicht wir Muslime mischen uns in eure Religionen und Ideologien ein, nein ihr seit es die sich in unsere Religion einmischen!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: meretrix     Datum: 28.05.05 17:34

@Peter: Ich denke Gregors Standpunkt hat nichts, aber auch gar nichts mit einem "fundamentalistischen Islamhasser" zu tun, aber mit dieser Diffamierung gelingt es dir gekonnt, in die Opferrolle zu schlüpfen. Gregor hat kaum eine grosse Abneigung, geschweige denn Hass gegen den Islam. Er ist lediglich indifferent gegenüber den Religionen... Mit deinen Beispielen übrigens hast du selber gezeigt, dass die Religion einfach da sein soll, um einem aus der Patsche zu helfen... Ich hab noch nie gebetet oder sonst gedacht, mir würde jemand anderes als ich selber oder meine Freunde raushelfen... Und bis jetzt ist es immer gegangen... Auch ich brauche diese verklärten Schriften und Ideologien nicht, weder religiöser noch politischer Art. Ich lebe, und mein Ziel des Lebens ist, meine Träume zu verwirklichen. Dazu brauche ich keine heiligen Bücher... Sollte ich auch mal Pech haben, auch das gibts, ich versuche mich aber nicht mit selbsteingebildeten Wesen zu trösten, sondern schaue selber nach vorne... Würden alle so denken, gäbe es weniger Unheil, weniger Krieg auf der Welt... doch das wollen die Religionsvertreter nicht einsehen... denn es geht ihnen nicht um Frieden, sondern um Macht!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Joseph     Datum: 30.05.05 09:49

Hallo Peter,
schön dass es Dich interessiert was ZJ`s glauben oder wie das Leben bei Ihnen ist.
1. Du mußt Dir schon im klaren sein, wenn man sich mit ihnen auseinandersetzt, kommt man schnell an den Punkt, "Glaube und denke ich genauso"? Wenn nicht dann lass es sein. Bei denen ist es sehr schön, die Gemeinschaft, wie eine richtige Bruderschaft weltweit.
Stell Dir mal vor, Du hättest 6 Millionen Brüder und Schwester die ihr Leben für Dich hergeben würden, wenn es darauf ankäme? Es herrscht ein ungemeiner Teamgeist bei Ihnen, sie helfen Dir, ja sie lieben Dich nicht nur wegen der releigion, sondern auch persönlich. Sicherlich sind alle ZJ unvollkommen, geben das auch ganz oft zu, und so kommt es wie überall auch mal zu Streitigkeiten, die aber nie sehr lange anhalten, da man gemeinschaftlich den Frieden sucht. Dies fördert und baut ein ganz starkes Band der Nächstenliebe auf, und glaub mir, dies habe ich sonst noch nie erlebt.
Wichtig ist, nicht die Gemeinschaft zu den Menschen dort zu suchen, sondern an aller erster Stelle die Gemeinschaft zu Gott, der bei denen Jehova genannt wird, aber auch Jahwe oder nur JHWH werden natürlich anerkannt von ihnen. Also wenn Du daran glaubst, für Dich selbst, die Nähe zu Gott suchst, alleine oder iin der gemeinschaft, und dann kommen all die Segnungen von alleine.
Es gibt viele Menschen, und unter denen zähle ich mich auch, deshalb bin ich noch keiner, der auch al die andere Seite von den ZJ sich anschaut, hier per Internet.
Es gibt viele Dinge die Zj als Organisation in den Ruf einer Untergangssekte brachte durch das Bestimmen der Endtage, oder Harmagedon, es gibt viele Glaubens- und Lebensfragen die ZJ in den letzten 100 Jhren revidiert haben, auch das habe ich sehr lange geprüft und vielem Recht gegeben.
Wichtig für mich war, ich hab mir im letzten Jahr mussten eingestehen dass es einen Gott gibt. Dies basierte auf meinem naturwissenschaftlichem Studium auf der Uni, und durch einen Traum, ja es hört sich blöd an, aber es war so. Also Gott gibt es für mich, und da ich die ersten 26 Jahre meines Lebens in einer Familie aufgewachsen bin in der fast jeder ZJ war, habe ich das Spiel mitgespielt. Aber ich habe irgendwie es nie richtig ernst genommen. Das fing erst an, als ich objektiver mal über Gott und den Sinn meines Lebens gestellt habe. Dieser Prozess dauerte 2-3 jahre, und ich habe dabei jeglichen Kontakt zu den ZJ gemieden, um einfach mal objektiv über so was nachzudenken.
Erst im April dieses Jahres war für mich klar, mein Weg im Leben würd an einer Glaubensgemeinschaft nicht vorbei. Ich kannte sehr viel andere Religionen da ich mich dafür einfach interessiere, so auch der Isla, Buddhismus Taoismus, etc. Katholiken und Protestanten haben dabei nie eine Rolle gespielt da sie keingutes Beispiel für alle Religionen sind.
Also suche ich den Weg zurück (ich bin ein sogenannter Ausgeschlossenenr) und werde wohl noch dieses jahr wieder ein ZJ sein. Darauf freue ich ich, aber bin mir jetzt auch den Konsequenzen die es mit sich bringt bewusst.
Joseph ist natürlich nicht mein echter Name, hat also nicht mit derAnlehnung mit dem Mann von Maria zu tun, er ist mir einfach nur so eingefallen, besser wie Rudolf Hess.
Schreib oder frag nur, ich antworte Dir immer gerne.
LG
Joseph

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 01.06.05 13:48

@Meretrix:

Zitat:
"Ich denke Gregors Standpunkt hat nichts, aber auch gar nichts mit einem "fundamentalistischen Islamhasser" zu tun, aber mit dieser Diffamierung gelingt es dir gekonnt, in die Opferrolle zu schlüpfen."

Lies dir die Beiträge durch, dann wirst du erkennen, wer was diffamiert. Einer Religion etwas zu unterstellen (Steinigung, Ehrenmorde, Zwangsehe etc.), was nicht mit dem Islam vereinbar ist, zeigt eine extrem negative Einstellung gegenüber diese. Auch nachdem ich Gregor aufgeklärt habe, dass diese Vorurteile nicht mit der Religion des Islams in Verbindung gebracht werden können. Die Hauptquellen des Islams - der Quran und die Sunnah - verneinen bzw. revidieren diese Vorurteile, trotzdem sieht er dies nicht ein. Er pocht auf seinen Standpunkt, weicht nicht einen Zentimeter, obwohl ich ihn aufgefordert habe seine "Argumente" gegen den Islam auf theologischer Basis im Kontext von Quran und Sunnah zu belegen, hat er dies nicht getan (da dies auch nicht möglich ist!). Es sind und bleiben Vorurteile. Ferner bezeichnet ER mich als Fundamentalisten, obwohl ich seine "Pseudoislampraktiken" verurteile und gemäß den Aussagen von Quran und Sunnah als unislamisch belege. Was bedeutet diese (Gregors) Haltung? Ein Muslim der (wie ich)Zwangsehen etc. verurteilt, ist also (gemäß Gregors Denkweise) ein Fundamentalist?!!

Eine Rolle als Opfer muss ich nicht erst einnehmen, denn die Diffamierungskampagne gegen den Islam von Seiten der "Islamhasser" (in Form von Personen und Medien) gibt automatisch die Täter und die Opfer preis.
Wer oder was ist denn ein Opfer? Schauen wir uns doch einfach die Definition des Wortes Opfer an:

Zitat aus der Enzyklopädie Wikipedia:

"...Opfer ist regelmäßig derjenige, der durch einen Täter in seinen Rechten verletzt wird. Dabei kann die Verletzung des Rechtes sowohl körperlicher (Mord, Körperverletzung), IDEELLER (BELEIDIGUNG, Urheberrechtsverletzung)) als auch materieller (Diebstahl, Sachbeschädigung) Natur sein.

Opfer können natürliche Personen, juristische Personen sowie jede andere definierbare Gruppe (z.B. Volksgruppen, RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN) sein..."

Es ist doch ersichtlich, dass die Beleidigung und Diffamierung des Islams wie sie tagtäglich in den Medien und in Gesprächen praktiziert wird, ein Verbrechen darstellt und Muslime rechtmäßig zu Opfern macht.

Ich verweise auch auf das Grundgesetz (1):

Art. 2: Allgemeines Persönlichkeitsrecht:
(2) Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht das Recht anderer verletzt.
(siehe Kopftuchdebatte!)

Art. 4: Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit:
Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Dagegen steht, (worauf sich die Medien und z.B. einige der hier anwesenden Forenteilnehhmer stützen) :
Art. 5: Recht der freien Meinungsäußerung!

Jedoch wird dieses Recht auf folgender Weise in diesem Artikel eingeschränkt:
Art.5: (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze .... und in dem RECHT DER PERSÖNLICHEN EHRE.

Zur Ehre einer Person gehört auch die Religion als Bestandteil der Persönlichkeit.

Hiermit, wird doch mehr als deutlich wer Opfer und wer Täter ist!


"Gregor hat kaum eine grosse Abneigung, geschweige denn Hass gegen den Islam. Er ist lediglich indifferent gegenüber den Religionen..."

Und wie bezeichnest du jemanden, der die Wahrheit nicht einsehen will obwohl ich in Form von quranischen Belegen seine Argumente revidert habe und er es trotzdem nicht einsieht, das seine Pseudoislampraktiken nicht mit dem Islam vereinbar sind?! Ausserdem mich unrechtmäßig als einen Fundamentalisten bezeichnet?!

"Mit deinen Beispielen übrigens hast du selber gezeigt, dass die Religion einfach da sein soll, um einem aus der Patsche zu helfen... Ich hab noch nie gebetet oder sonst gedacht, mir würde jemand anderes als ich selber oder meine Freunde raushelfen... Und bis jetzt ist es immer gegangen...Auch ich brauche diese verklärten Schriften und Ideologien nicht, weder religiöser noch politischer Art. Ich lebe, und mein Ziel des Lebens ist, meine Träume zu verwirklichen. Dazu brauche ich keine heiligen Bücher... Sollte ich auch mal Pech haben, auch das gibts, ich versuche mich aber nicht mit selbsteingebildeten Wesen zu trösten, sondern schaue selber nach vorne... "

Falsch! Religion ist nicht da um jemanden aus der Patsche zu helfen. Diese atheistische Sichtweise ist aus theologischer Sicht stark beschränkt, denn sie trifft überhaupt nicht auf den Begriff Religion geschweige denn Islam zu. Was bedeutet Islam? Den Frieden erlangen durch die Ergebung in Allah. Die Entstehung der Religion des Islams in Form von der Sendung der Propheten Abraham, Moses, Jesus, Muhammads (fsmi) etc. dient dem Zweck, den Menschen zu zeigen, was die Wirklichkeit ist. Nicht Allah ist für uns da um uns in diversen Situationen zu helfen, sondern wir sind seinetwegen da, um ihm, dem Erschaffer des Universums, des Menschen bis hin zum kleinsten Atom zu dienen. Von Allah Kenntnis (durch die Propheten und allem was uns umgibt) zu erlangen ist der erste Schritt, ihm zu dienen der zweite Schritt, um in diesem kurzen Leben zu verstehen warum wir überhaupt da sind: nämlich um uns auf das wahre Leben vorzubereiten.

Ich will dir diese metaphysische Ebene mit folgenden Beispielen verdeutlichen: Sicher hast du in deinem Leben schon Träume gehabt. Im Traum siehst, hörst, riechst, schmeckst und fühlst sogar wie im "echten" Leben. Jedoch ist es nur ein kurzer Traum, der aber sehr realitätsnah sein kann. Obwohl dein Körper nicht in Bewegung ist, deine Sinne am Ruhen sind, kann ein Traum so intensiv sein, dass du denkst, du lebst im "wahren Leben". Jedoch spielt sich alles in deinem Bewusstsein (Seele) ab. Wenn du dir jedoch das "wahre Leben" anschaust, ist es genau das gleiche. Alles was du in deiner Umgebung wahrnimmst, auch das Wirken deiner Sinne ist immer auf das Gehirn zurückzuführen. Das sehen findet über die Nerven im Gehirn (Bewusstsein) statt. Das riechen findet über die Nerven im Gehirn (Bewusstsein) statt. Das Fühlen im Sinne von Tasten findet über die Nerven im Gehirn (Bewusstsein) statt usw. Also alles ist auf das Gehirn (dem Bewusstsein) zurückzuführen. Alles was du wahrnimmst, nimmst du mit dem Gehrin wahr. Schmerzen am Körper werden durch die Nerven an das Gehirn (Bewusstsein) weitergeleitet. Erst dadurch empfindest du die Schmerzen. Wenn man sich jedoch das Gehirn als physikalisches Körperelement anschaut, so reicht das Gehirn als physikalische Entität nicht aus um dies alles zu bewirken. Deshalb spreche ich von Bewusstsein - von der Seele als das, was wirklich diese Zustände hervorbringt. Was unterscheidet nun einen Traum von diesem irdischen Leben? In beiden Fällen ist die gesamte Wahrnehmung und das was sich um uns befindet auf das Bewusstsein zurückzuführen. Was ist es nun, dass das was du in diesem Leben siehst und im allgemeinen wahrnimmst nicht eine vergleichbare Dimension und Zustand des Träumens ist?
Ein Buch welches physikalisch gesehen ein paar Blätter und darauf gedruckte Buchstaben sind, ergeben in deinem Bewusstsein erst einen Sinn. Du tauchst in eine Welt, die nicht tatsächlich vorhanden ist sondern sich nur in deinem Bewusstsein abspielt. Genauso wie diese Zeilen, die du liest, aus der du ein Konstrukt in deinem Bewusstsein bildest obwohl das alles nicht tatsächlich existiert (bestehend aus digitalen "nullen" und "einsen"). Das Leben ist nix anderes. Alles ist auf das Bewusstsein zurückzuführen. Zum Beispiel einen Tisch den du siehst, siehst du in deinem Bewusstsein (Gehirn), aber gibt es ihn wirklich? Und sieht ihn jeder genauso wie du ihn in deinem Bewusstsein siehst? Ist er tatsächlich real? Du denkst bestimmt der Tisch ist fest und du kannst ihn sehen also gibt es ihn wirklich. Aber du siehst nur das was sich in deinem Gehirn, deinem Bewusstsein als solches zeigt. Und fest? Ist der Tisch wirklich fest? Betrachtet man den Tisch auf Basis vom elementaren Bestandteilen so ist der Tisch auf Basis von Atomen (bzw. Protonen und Elektronen) nicht wirklich fest. Dies ist nicht nur beim Tisch der Fall, sondern bei allem materiellen. Oder der Sauerstoff zum Beispiel, welcher zwar da ist und ohne ihn wir nicht leben könnten, aber man den Sauerstoff, dieses wichtige Element nicht sehen bzw. wahrnehmen kann. Alles in dieser Welt kann genauso wie im Traum auf gewisser Art und Weise unecht sein. Auch in der Dimension der Zeit kann man schnell erkennen, das diese Welt unrealistisch wirkt. Das bewusste Leben in einem Augenblick ist nicht möglich, da der Augenblick im nächsten Moment schon wieder Vergangenheit ist. Oder betrachtet man die Zeit, die man in diesem irdischen Leben verbringt, so vergeht das Leben blitzartig. Wir verbringen ca. 100 Jahre in dieser Welt, diese 100 Jahre jedoch sind im Flug vorbei. Jeder sollte sich mal darüber Gedanken machen wie schnell die Zeit, das irdische Leben vergeht. Allein aus diesen ganzen genannten Gründen und vielen anderen ist es für mich eine Erkenntnis, dass dieses Leben eine Prüfung eine Art Vorbereitung für das kommende Leben im Jenseits ist. Was sonst ist der Grund für unser Dasein? Was sonst ist der Grund für das Sein der Menschen, der Natur, des Universums wenn nicht einzig und allein für Allah dem Herrn der Welten?!

Und Allah (swt) weiss es am besten!

Zitat:
"Würden alle so denken, gäbe es weniger Unheil, weniger Krieg auf der Welt... doch das wollen die Religionsvertreter nicht einsehen... denn es geht ihnen nicht um Frieden, sondern um Macht!"

Wieder falsch!
Krieg und Unheil kann nur auf Basis von Chaos und Gesetzlosigkeit herrschen. Der Islam jedoch in seiner Komplexität gibt den Menschen durch moralische Aspekte, Halt im Leben (nicht zu verwechseln mit: "...aus der Patsche helfen...") und führt durch die Gebote und die göttlichen Gesetze zu Ordnung und Frieden. Nur auf dieser Basis kann tatsächlich Frieden auf der Welt erlangt werden. Das Gute wird früher oder später obsiegen, denn es ist Allahs Wille auch wenn Menschen den Islam missbrauchen und verteufeln.

INSCHALLAH!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 01.06.05 13:59

@Joseph:

Vielen Dank für deine Ausführungen bezüglich den ZJ. Wie schon gesagt habe ich keine Scheu, mich mit anderen Religionen zu beschäftigen, denn schließlich bin ich dadurch erst vom Christentum zum Islam gekommen. Für mich persönlich steht die Wahrheit des Seins und der wahren Religion fest. Deshalb bin ich auch Muslim (alhamdulillah). Aber auf Basis einer interreligiösen Diskussion würde ich gerne mit dir konstruktiv den Dialog zwischen unseren Religionen führen. Vielleicht kann der ein oder andere dadurch an Informationen gewinnen oder etwas aus den Religionen lernen. Da dieser Thread den Islam als Überschrift trägt, würde ich vorschlagen auf den dafür vorgesehenen Thread der ZJ zu wechseln, damit dieses Forum nicht an Übersichtlichkeit verliert. Einige Fragen hätte ich schon zu den ZJ, die stelle ich dann inschallah im genannten Thread!

Mit freundlichen Grüßen
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter     Datum: 01.06.05 14:34

Nachtrag:

Zur Thematik über den Sinn des Lebens und der Wahrheit über das Diesseits folgende informative Links:

http://www.harunyahya.de

Online-Buch zur Thematik:
http://www.harunyahya.de/bucher/glauben/diesseites/diesseites_01.php

Kostenlose Bücher zum downloaden (unter anderem: "Die Wahrheit über das Leben im Diesseits") :
http://www.harunyahya.de/m_book_qtype1_catall_post1_pno1.htm

Kostenlose Videos zum downloaden (unter anderem: "Die Wahrheit über das Leben in dieser Welt"):
http://www.harunyahya.de/m_video_qtype1_catall_post1_pno1.htm

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Joseph     Datum: 01.06.05 14:46

Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Kommentare, man erkennt direkt, dass Du sehr viel Wissen in Bezug auf den Islam hast. Das ist wirklich bemerkenswert. Ich finde auch die Art Deiner Argumentation sehr gut. Ich muss Dir gestehen, dass es schade ist, einen solchen Menschen nicht persönlich zu kennen, denn oft ist es so, dass die meisten Menschen um einen rum, auf der Arbeit, beim Sport und auch unter Freunden, keinerlei Gedanken über Religion oder was ich sehr wichtig hier finde, auch über den ISLAM machen. Das ist sehr schade.
Ich würde gerne ein persönliches Gespräch mit Dir führen.
Stell mir jederzeit Fragen oder Gedanken in dem Thread "ZJ" über ZJ´s.
Schönen Tag und vielen Dank für ein solch wertvollen Thread Teilnehmer wie Peter Abdallah
Joseph

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 01.06.05 21:16

Vielen Dank Joseph. Ich würde auch lieber einpersniches Gsprächit dir vorziehen. Schließlich kann man im persönlichen Gespräch besser auf Fragen und Aussagen eingehen und es ermöglicht auch eine konstuktivere Diskussion, da kein entfremdetes und unpersönliches Klima wie in einem Internetforum herrscht. Wer weiss, inschallah werden wir uns mal irgendwann begegnen. Würde mich freuen!

Mit freundlichen Grüßen
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 02.06.05 09:35

Hallo Peter,
wie Du gemerkt hast heisse ich eigentlich Timo.
Hier mal meine Fragen zum Islam:
1) Was hält Ihr von der Bibel?
2) Was ist der Koran, und welchen tellenwert nimmt diese Bibel für Euch ein?
3) Wie stehst Du zum Wehrdienst,oder über der staatlichen Ausbildung an der Waffe?
4) Der Anwendung von Gewalt egal aus welchen Hintergrund?
5) Monogamie?
6) Das Beten in Richtung Mekka, wieso?
7) Das Essen von Schweinefleisch?
8) Wie ist Deine Einstellung im Brennpunkt Palästina? (Arafat war super)
9) Das Verdecken des Kopfes bei einer Frau mit einem Kopftuch?
10) Was hälst Du von Bush? (ich bin ein Bushgegner)
11) Die Beziehung zu den Juden allgemein?
12) Osama Bin Laden?
13) Was hälst u von dem Propheten Daniel?
14) Wird der Islam bald die ganze Erde erobern, nicht negativ gesehen, sondern in Bezug auf die vielen Menschen die zum Islam wechseln?
15) Was hälst Du von Peter Scholl-Latour? (Ich find den echt super)

So ich glaub das sind viel u viel fragen, beantworte nur die, die Du für wichtig hälst, aber nimm zu den Punkten 3, 8, 10, 12, 14 und 15 Stellung, da die mich am meisten interessieren.
Gruss und einen schönen Tag noch, das Wetter spielt auf jeden Fall mit.
Timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 02.06.05 22:53

Hallo Timo,
entschuldige wenn ich dich mit Joseph angesprochen habe. Ich dachte es wäre dir lieber mit deinem Nickname angesprochen zu werden.

Wie dem auch sei, ich finde es schön, dass du auch interesse gegenüber den anderen Religionen zeigst, diese Offenheit sollte jeder Mensch haben. Denn wer sich nicht mit anderen Religionen auseinandersetzt, der kann nicht mit 100% Gewissheit davon ausgehen, dass seine eigene Religion der wahre Glaube Gottes ist. Nur wenn man seinen Glauben im Kontext aller Religionen einordnet, erkennt man das Wahre und Gute gegenüber dem Bösen.

Nun zu deinen Fragen mein lieber Timo:

1) Was hält Ihr von der Bibel?
Wie du vielleicht bemerkt hast, kenne ich die Bibel. Da ich zuvor schon als Christ die Bibel oft gelesen, auch als ich den Islam für mich entdeckt habe habe ich oft die Aussagen in der Bibel mit den Aussagen im Quran verglichen. Ich besitze selbst 2 Bibelversionen. Im Quran wird die Bibel in Form von Thora und Evangelium sehr oft genannt. Denn Allah hat sie den Menschen gesandt, wie im Quran in Sure 3 Vers 3 steht:
"... Er hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen; und Er hat herabgesandt das Entscheidende."

Weiterhin steht in Sure 3 Vers 71:
"O Volk der Schrift (Juden und Christen), warum vermengt ihr Wahr mit Falsch und verhehlet die Wahrheit wissentlich?"

Auch wird dies heutzutage von christlichen geistlichen zugegeben:

Zitat:
Aussagen zum Alten Testament:
"Christliche Geistliche kommen zu diesem Ergebnis, wie folgender Schlusstext des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) zeigt: „In Anbetracht der Situation der Menschheit, bevor Christus das Heil brachte, lassen die Bücher des Alten Testaments jeden erkennen, wer Gott ist und wer der Mensch ist, aber auch die Art, wie Gott in seiner Gerechtigkeit und seiner Barmherzigkeit mit den Menschen handelt. Wenngleich diese Bücher Unvollkommenes und Hinfälliges enthalten, sind sie doch Zeugnisse einer wahrhaft göttlichen Erziehungslehre.“

Aussagen zum neuen Testament:
"Die Manipulation der Evangelien und anderer Bücher haben inzwischen die meisten christlichen Theologen als Faktum anerkannt, wie Pater Boismard der Bibelschule zu Jerusalem in seinem Buch „Synopsis der vier Evangelien“ in einem hochbrisanten Statement zugibt: „[... ], die Formen der Worte oder Berichte, die sich aus einer langen Entwicklung der Überlieferung ergaben, sind nicht ebenso authentisch, wie jene, die sich am Ursprung finden. Einige Leser dieses Werks werden vielleicht überrascht oder unangenehm berührt sein, wenn sie erfahren, dass das eine oder andere Wort Jesu, die eine oder andere Parabel, die eine oder andere Ankündigung seines Schicksals nicht so ausgesprochen wurden, wie wir sie lesen, sondern, dass sie von denen, die uns übermittelten, überarbeitet und angepasst wurden. Für jene, die nicht an diese Art historischer Forschung gewöhnt sind, mag hierin vielleicht eine Quelle des Erstaunens, wenn nicht gar des Skandals liegen.“

(Quelle: http://www.ansary.de/3Seite/Vergl%20KuranBibel.html entnommen aus dem Buch von Maurice Bucaille: Bibel, Quran und Wissenschaft)

Die Bibel beinhaltet Wahres und Falsches. Um diese Widersprüche aus dem Weg zu räumen, sandte Allah (swt) den Menschen den Quran.

Auch wurde der gesamte Glaube an Allah unabhängig von der Bibel durch Juden und Christen verfälscht.
Quran Sure 3 Vers 65-67:
"O Volk der Schrift, warum streitet ihr über Abraham, wo die Thora und das Evangelium erst nach ihm herabgesandt wurden? Wollt ihr denn nicht begreifen?
Seht doch! Ihr seid es ja, die über das stritten, wovon ihr Kenntnis hattet. Warum streitet ihr denn über das, wovon ihr durchaus keine Kenntnis habt? Allah weiß, ihr aber wisset nicht.
Abraham war weder Jude noch Christ; doch er war immer (Gott) zugeneigt und (Ihm) gehorsam, und er war nicht der Götzendiener einer."

Wenn man den Begriff Islam jedoch auf Abraham bezieht so trifft der Begriff genau auf Abraham zu. Abraham war Gott ergeben also Muslim (per Definition).

By the way: Das Barnabas-Evangelium, welches vom Vatikan lange Zeit vorenthalten wurde bestätigt in vielerlei Hinsicht Fehler in der Bibel und prophezeiht Muhammad und den Islam als Reich Gottes auf Erden. Jedoch ist der Quran das einzige göttliche Buch welches vollkommen frei von Fehlern und Widersprüchen ist.

2) Was ist der Koran, und welchen Stellenwert nimmt diese Bibel für Euch ein?

Der Quran ist keine Bibel. Der Quran ist Allahs Wort welches durch den Engel Gabriel, unserem geliebten Propheten Muhammad (sws) gesandt wurde.

Auch in der Bibel wird diese Überlieferung prophezeit.

Die ersten Worte, die Muhammad überbracht wurden, waren:

Quran Sure 96 Vers 1-5:
"Lies ! Im Namen deines Herrn, der erschuf den Menschen aus geronnenem Blut; Lies, denn dein Herr ist Allgütig, Der die Feder gelehrt, gelehrt dem Menschen, was er nicht gewußt."

In Jesaja 29:12 lesen wir:
"... und das Buch ist jenem überbracht, der nicht lesen kann und man sagt zu ihm : "Lies" ! und er spricht: "Ich kann nicht lesen." (King James Version).

Wie bekannt ist, war Muhammad Analphabet und subhanallah wie exakt dieser Bibelvers die Sendung Muhammads prophezeiht. Wenn diese Prophezeihung in Jesaja nicht auf Muhammad (sws) zutrifft, so ist sie bis heute nicht erfüllt.

Weiter lesen wir in der Bibel (Deuteronomium 18:18-19):
Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Doch wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen redet, von dem will ich's fordern.

Da der Quran im arabischen überliefert wurde, können zum Verständnis zwar Übersetzungen gelesen werden, jedoch kann die göttliche Aussagekraft des Qurans nur im Original arabischen wiedsergegeben werden. Ausserdem verfälschen Übersetzungen die wahre Aussagekraft des Qurans.

Ein anderer Grund, warum die Übersetzungen niemals das Original erreichen können:
Der Quran ist in Reimprosa geschrieben. Wenn man den Quran in einer Übersetzung liest, so kommen die Suren sehr matt und ein dimensional rüber (wie die Bibel). Liest man jedoch den arabischen Quran so erkennt man schon in der Sprache und im Satzbau die Mehrdimensionalität des Qurans. Ein göttliches Buch welches sich durchgehend reimt, subhanallah.

Damit du dir einen Einblick verschaffen kannst, wie der Quran im arabischen gelesen wird siehe: http://www.usc.edu/dept/MSA/quran/transliteration/

Auf dieser Site ist der Quran im arabischen mit lateinischer Schrift geschrieben, sog. Tranliteration.

3) Wie stehst Du zum Wehrdienst,oder über der staatlichen Ausbildung an der Waffe?

Ich persönlich habe Zivildienst geleistet, da ich keine Waffe in die Hand nehmen möchte, niemals!

4) Der Anwendung von Gewalt egal aus welchen Hintergrund?

Siehe Antwort 3. Obwohl diese Frage relativ ist. Was verstehst du unter Gewalt? Gewalt kann auch in verbaler Form stattfinden (was ich natürlich genauso verurteile!).

5) Monogamie?

Sollte deine Frage nicht besser lauten: Wie stehst du zur Polygamie?

Schauen wir uns diese Frage im Kontext des Islams an:

Sure 4, Vers 3:
"Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, ihr könnt nicht billig handeln, dann (heiratet nur) eine oder was eure Rechte besitzt. Also könnt ihr das Unrecht eher vermeiden."

Sure 4, Vers 127:
"Und sie fragen dich um Belehrung über die Frauen. Sprich: Allah hat euch Belehrung über sie gegeben. Und das, was euch in dem Buch vorgetragen wird, betrifft die Waisenmädchen, denen ihr nicht gebt, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr doch zu heiraten wünscht, und die Schwachen unter den Kindern - und daß ihr Billigkeit gegen die Waisen übt. Und was ihr Gutes tut, fürwahr, Allah weiß es wohl."

Sure 4, Vers 129:
"Und ihr könnt kein Gleichgewicht zwischen (euren) Frauen halten, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, also daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset. Und wenn ihr es wiedergutmacht und recht handelt, dann ist Allah allverzeihend, barmherzig."

In den ersten beiden Quranversen wird deutlich, wann es angebracht war, mehrere Frauen zu heiraten, und zwar Frauen, die zu Witwen oder Waisen wurden, und sich selbst nicht finanziell versorgen konnten. Dies kann ausgelöst sein durch Kriege oder Katastrophen etc.

Trotz der Tatsache, dass man in diesen Situationen durch die Mehrehe zur Aufrechterhaltung des Friedens und der Harmonie in der Gesellschaft beiträgt, ist niemals die Grundvoraussetzung außer Acht zu lassen, nämlich, dass man absolut gerecht sein muss (siehe Sure4, Vers 129). Es geht also nicht nur darum, den Frauen oberflächlich ein Heim und Familie zu bieten, und dann gar zu meinen, sie sollten bloß dankbar sein, dass man sich ihrer angenommen hat, nein, man muss sich um alle gleichermaßen kümmern, ihnen gleichviel Zeit zuteil werden lassen, gleiche Lebensumstände bieten etc. Es geht nicht, dass man die Zweit- oder Dritt-Frauen als eine Art Nebenfrauen betrachtet, die man „durchfüttert“, sondern sie verdienen Respekt, Zärtlichkeit und Fürsorge.

Auch ist zu berücksichtigen, dass die damalige demographische Situation in den arabischen Gebieten einen Frauenüberschuss aufzeigte, wobei sich die Mehrehe
als eine gerechte Konsequenz aufweiste.

Heutzutage ist es nicht von nöten mehrere Frauen zu heiraten, da in der Regel jeder Frau auch ein Mann zuteil werden kann. Nicht wie in der damaligen Zeit ein Mangel an Männer herschte.

Ausserdem ist es heutzutage (aber auch damals) sehr schwierig mehrere Ehefrauen gerecht und gleich zu behandeln, jedoch ist dies die Voraussetzung für eine Mehrehe so steht es auch im Quran (siehe Sure 4). Ferner muss die Zustimmung der Frauen erfolgen. Aus diesen Gründen sollte man im "Normalfall" wie es der Quran sagt, auf eine Mehrehe verzichten.

6) Das Beten in Richtung Mekka, wieso?

Um nicht zu sehr auszuschweifen (da dies ein sehr weitumfassendes Thema ist) versuche ich dir diese Frage kurz zu beantworten. Die Kaaba in Mekka (auch Bakka genannt), wurde von den Propheten Abraham und Ismael (as) erbaut, als Haus Gottes.

Fälschlicherweise wird in der Bibel (Genesis, Kapitel 15 und 16) berichtet, dass der Bund und das Erstgeburtsrecht auf Isaak fiel (as). Jedoch der Quran richtigstellt, dass der Bund mit Ismael und seinen Nachfahren (den Arabern) geschlossen wurde. Bei genauerer Betrachtung der Bibel findet man neben den Widersprüchen bezüglich dem Erstgeburtsrecht und dem Bund, die Wahrheit und Bestätigung zu dieser Thematik (falls erwünscht, kann ich dir hierzu nochmal was schreiben!).

Zurück zu Mekka. In der Zeit von Muhammad (sws) haben die Araber in der Kaaba in Mekka, welches schon immer (seit Abraham) als eine heilige Stätte bekannt war, dieses Heiligtum für ihre Götzenanbetung genutzt. Muhammad (sws) ein direkter Nachfahre Ismails (as) hat dieses Haus Gottes von den Götzen gereinigt und es wieder zum Schrein Allahs gemacht.
In der Kaaba befindet sich ein Stein als Altar für Allah. Schon in der Bibel wird oft von Steinen als Altäre berichtet. So z.B. in Genesis Kapitel 31, Vers 45-55 - Mispa - oder der Stein von Bethel, oder der Stein im Felsendom etc.

Wie gesagt dienten diese in der Bibel angesprochen unbehauenen und reinen geweihten Steine als Altar zur Anbetung Gottes. Genauso verhält es sich mit dem geweihten Stein in der Kaaba. Ein Altar der zum Zweck der Anbetung Allahs (swt) dient.

(siehe auch: http://www.geocities.com/kaaba_online/texte/1kaaba.htm )

7) Das Essen von Schweinefleisch?

Das Essen von Schweinefleisch ist nicht nur uns Muslimen untersagt sondern auch den Juden und sollte eigentlich auch den Christen gemäß den Gesetzen der Bibel verboten sein. In einem obigen Beitrag habe ich folgenden Link gepostet: http://www.al-islaam.de/pdf/sunna_bibel.pdf

Zitat (von Seite 18):
"(Bibel) - Levitikus Kapitel 11 - Vers 4 - 7:
"Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat:....das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber ein Wiederkäuer, darum soll es euch unrein sein.
Von Moses aufgestellte Gesetze, die Jesus nicht entkräftigt hat , müssen von allen Gläubigen befolgt werden, da Jesus ja sagte, er sei gekommen, um zu erfüllen und nicht um abzuschaffen.
Matthäus Kapitel 5 Vers 17-18:
"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." Wieso wird zum einen das Alte Testament benutzt um zu beweisen bzw. bestätigen, und zum anderen wird es geleugnet?"

Demgemäß Timo solltest du dich eher fragen, warum Christen (auch Zeugen Jehovas) trotz diesen Bibelversen Schweinefleisch essen. Denn es ist ein göttliches Gebot kein Schweinefleisch zu essen, welches in der Bibel und im Quran genannt wird.

8) Wie ist Deine Einstellung im Brennpunkt Palästina? (Arafat war super)
Naja, Arafat hat viele Fehler gemacht, aber er ist eine charismatische Figur. Allah iarhamou!
Ich persönlich sehe es aus diplomatischer Sicht als ein Vergehen gegen das palästinensische Volk. Schließlich wurden in diversen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates beschlossen, dass das Land in zwei gleich große Territorien aufgeteilt werden musste. Israel hält sich bis heute nicht an die Resolutionen der Vereinten Nation und baut sogar weiterhin Siedlungen. Über diese Thematik könnte man ein komplettes Forum vollschreiben, deshalb hoffe ich reichen dir diese Aussagen.

9) Das Verdecken des Kopfes bei einer Frau mit einem Kopftuch?

Keine Frau darf von einem Mann dazu gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen. Jede Frau sollte aus freien Stücken entscheiden ob sie ein Kopftuch trägt oder nicht. Aber gemäß dem Islam sollte sie es tragen. Es gibt jedoch keinen Zwang im Glauben. Denn sie muss es mit sich selbst vereinbaren gegenüber Allah ob sie eins trägt oder nicht. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass es die Frage des Kopftuches nicht nur bei Muslimen gibt:
Frauen sind gemäß der BIBEL verpflichtet ein Kopftuch zu tragen oder sich die Haare abzurasieren:
Erster Brief des Paulus an die Korinther Kapitel 11 Vers 4-13:
Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt. Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt,, die schändet ihr Haupt. ....Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.....

10) Was hälst Du von Bush? (ich bin ein Bushgegner)
Kurz und bündig: Stupid White Man!

11) Die Beziehung zu den Juden allgemein?
Sowohl Araber als auch Juden sind ein semitisches Volk.
Araber und Juden sind eigentlich historisch gesehen Brüder. Die Nachfahren des Isaaks (Sohn des Abrahams) sind Juden, die Nachfahren Ismails (Sohn des Abrahams) sind Araber. Sogar genetisch wurde vor kurzem bewiesen, dass die Araber und die Juden gemeinsame Urväter besitzen
(siehe hierzu: http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/06744/ )

12) Osama Bin Laden?

Ich halte nicht viel von Osama Bin Laden, denn seine Vorgehensweisen sind nicht gemäß dem Islam. Denn im Islam darf keine militärische Prävention stattfinden. Militärisch Maßnahmen dürfen im Islam nur im Fall der Verteidigung eingesetzt werden um das Gebiet des Islams durch eine äußere militärische Macht zu beschützen.

13) Was hälst u von dem Propheten Daniel?
Soweit ich weiss, ist es weit umstritten (auch unter Christen und Juden), ob es sich bei Daniel um eine reale historische Person handelt. Da Daniel nicht im Quran genannt wird, gehe ich davon aus, dass es ihn tatsächlich nicht gab, denn sonst hätte der Quran ihn genannt. Mehr kann ich dir zu Daniel nicht sagen,sorry. Allah weiss es am besten.

14) Wird der Islam bald die ganze Erde erobern, nicht negativ gesehen, sondern in Bezug auf die vielen Menschen die zum Islam wechseln?

Allah weiss es am besten. Auch hierzu kann ich dir nichts sagen, da zukünftige Ereignisse nur durch den Willen Allahs (swt) stattfinden. Ich bin kein Hellseher, Timo.
Aber das Wort erobern ist negativ belastet und in diesem Kontext nicht passend.Ich würde da eher von "Islam gewinnt an Zulauf" sprechen, denn das wird den Tatsachen gerechter. Es stimmt, dass der Islam von allen Religionen die meisten Konvertierungen verzeichnet. Dies ist eine Tatsache. Betrachtet man zusätzlich die demographische Lage der nicht-islamischen Länder (z.B. Deutschland, Israel etc.), mit den muslimischen Ländern, so wird in Zukunft meiner Meinung nach der Islam mit Sicherheit mehr an Zulauf und Größe gewinnen. Aber wie gesagt, Allah (swt) weiss es am besten!

15) Was hälst Du von Peter Scholl-Latour? (Ich find den echt super)

Peter Scholl-Latour ist ein angesehener Islamwissenschaftler. Meine Meinung über ihn ist geteilt. Oft sagt er wahres und manchmal stimme ich seinen Aussagen nicht zu. Aber im Vergleich zu anderen Islamwissenschaftlern (wovon es sehr viele Pseudos gibt!) ist er sehr kompetent und glaubwürdig.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten. Leider sind viele Bereiche doch etwas komplexer, weshalb die Antworten nicht soo qualitativ und quantitativ sein können, wie ich es gerne hätte. Es würde den Rahmen dieses Forums sprengen. Aber inschallah werde ich dir demnächst auch nochmal ein paar Fragen zu den Zeugen Jehovas stellen. Wenn dir noch ein paar Fragen einfallen oder du gerne über diverse Inhalte dieser Antworten diskutieren möchtest, stehe ich dir natürlich gerne zur Verfügung, lieber Timo.

Salam hou haleikum
(Der Friede sei mit dir)

Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 03.06.05 09:37

Hallo Peter, ich habe so ein großes Interesse für den Islam, dass ich gestern einige Stunden im Internet sehr viele Auszüge und Glaubenlehren über den Islam gelesen, udn war wie gefesselt und neugierig mehr darüber zu erfahren. Du bist mir hier ebenso eine sehr große Hilfe. Ich sag mal noch ein paar Worte zu deinen guten Antworten:

1) Was hält Ihr von der Bibel?

Deine Antworten waren ausreichend um mir ein gutes Bild darüber zu machen.


2) Was ist der Koran, und welchen Stellenwert nimmt diese Bibel für Euch ein?

Danke für deine erklärung zu dieem Punkt. habe sie richtig verstanden und finde sie sehr gut.

3) Wie stehst Du zum Wehrdienst,oder über der staatlichen Ausbildung an der Waffe?

Ich persönlich habe Zivildienst geleistet, da ich keine Waffe in die Hand nehmen möchte, niemals!

geht mir genauso, habe total verweigert, war dann aber durch einwenig Mithilfe eines bekannten untauglich.

4) Der Anwendung von Gewalt egal aus welchen Hintergrund?

Jo.

5) Monogamie?

Sollte deine Frage nicht besser lauten: Wie stehst du zur Polygamie?

Gute Argumente und Zitate, ich denk eben anders darüber, aber ich finde die Ansichten nicht verkehrt. Nur bei mir ist es so, ich möchte auch nur eine frau, ganz unabhängig von den lehren der ZJ.

6) Das Beten in Richtung Mekka, wieso?

Hab ich verstanden.

7) Das Essen von Schweinefleisch?

Hierzu kann ich nur sagen, dass der abrahamische Bund durch einen neuen Bund abgelöst wurde, demnach zählen diese Grrundsätze für ZJ keine Rolle mehr.


8) Wie ist Deine Einstellung im Brennpunkt Palästina? (Arafat war super)

Gebe Dir absolut recht dazu.

9) Das Verdecken des Kopfes bei einer Frau mit einem Kopftuch?

Das ist bei ZJ in einem bestimmten Fall auch vorhanden, wenn nämlich eine Frau, oder Schwester, ein Gebet vor einer gesammelten Runde von Gläubigen spricht, in denen sonst keine befähigten Männer sind. In diesem Fall tragen ZJ eine Kopfbedeckung.

10) Was hälst Du von Bush? (ich bin ein Bushgegner)
Kurz und bündig: Stupid White Man!
es gibt ein Buch dass so heißt, ich denke genauso. Einfach nur Marionette und Vollidiot.

11) Die Beziehung zu den Juden allgemein?
Ich finde es hier nur so schlimm was die Juden mit denen im Libanon, in jerusalem und in den Siedlungen den Moslems antun, besonders die Vergeltungsakte. Tolle Einstellung einer religion, schlägst du mich schlag ich dich und deine familie noch oben drauf. das ist nicht richtig was die regierung der Juden macht, ich möchte hier aber betonen die Regierung, und niocht das Judentum.

12) Osama Bin Laden?


Ich denke er ist ein Verbrecher und hat große Schande über alle Moslems gebracht, obwohl er eigentlich in meinen Augen kein Moslem mehr ist.

13) Was hälst u von dem Propheten Daniel?
Ich finde das Bibelbuch daniel sehr gut, ich glaube auch dass es ihn gab, die ganzen Geschichten denke ich sind nicht erfunden worden, allein die Bekannte Begebenheit mit "Daniel in der Löwengrube".......

14) Wird der Islam bald die ganze Erde erobern, nicht negativ gesehen, sondern in Bezug auf die vielen Menschen die zum Islam wechseln?

Du hast recht, meine Ausdrucksform ist so nicht angebracht, entschuldige.

15) Was hälst Du von Peter Scholl-Latour? (Ich find den echt super)

Was ich so toll an ihm find, er nimmt kein Blatt vor den Mund. Da er schon so alt ist kann er sich sehr viel rausholen, Bush scharf kritisieren, denn was hat er noch zu verlieren. er selbst sagte mal über sich, je älter ich werde, um so gefährlicher werde ich mit meinen Aussagen, wobei man ja auch sagen muss dass sehr viele Dinge die er vorrausgesagt hatte im nach hinein nicht zugetroffen habe, sehr vieles aber schon.

So jetzt muss ich aber was arbeiten, wie schon im anderen Forum, ein schönes Wochenende, und nochmals danke für Deine Stellungsnahmen.

Gruss

timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 04.06.05 14:51

Hi Timo,

es ist schön zu hören, dass ich dir evtl. bei diversen Fragen zum Islam behilflich sein kann. Zu deinen Kommentaren bezüglich den Antworten hätte ich auch noch ein paar Anmerkungen und Fragen:


Zu Antwort 5) Monogamie und Polygamie
"Gute Argumente und Zitate, ich denk eben anders darüber, aber ich finde die Ansichten nicht verkehrt. Nur bei mir ist es so, ich möchte auch nur eine frau, ganz unabhängig von den lehren der ZJ."

5 a.) WIE denkst du darüber?
5 b.) Ist die Polygamie Bestandteil der Lehren von Zeugen Jehovas?

Zu Antwort 7) Essen von Schweinefleisch
"Hierzu kann ich nur sagen, dass der abrahamische Bund durch einen neuen Bund abgelöst wurde, demnach zählen diese Grrundsätze für ZJ keine Rolle mehr."

Timo hier hast du meine Ausführungen falsch eingeordnet. Der Bund zwischen Abraham (as) und Allah (swt) und das Erstgeburtsrecht bezog sich auf deine Frage, warum wir Muslime in Richtung Mekka beten.
7 a.) Von welchem neuen Bund (und zwischen wem?) sprichst du?
7 b.) Kannst du deine Ausführungen bezüglich "einem neuen Bund " mit Aussagen aus der Bibel belegen?

Ausserdem ein göttlicher Bund spielt immer eine Rolle, denn wenn Allah (swt) ein Bund mit einem Propheten (in diesem Fall Abraham) beschließt so ist dieser Bund zeitlos und immer gültig.

Meine tatsächliche Antwort zu 7 lautete:
"Das Essen von Schweinefleisch ist nicht nur uns Muslimen untersagt sondern auch den Juden und sollte eigentlich auch den Christen gemäß den Gesetzen der Bibel verboten sein. In einem obigen Beitrag habe ich folgenden Link gepostet: http://www.al-islaam.de/pdf/sunna_bibel.pdf

"(Bibel) - Levitikus Kapitel 11 - Vers 4 - 7:
"Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat:....das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber ein Wiederkäuer, darum soll es euch unrein sein.
Von Moses aufgestellte Gesetze, die Jesus nicht entkräftigt hat , müssen von allen Gläubigen befolgt werden, da Jesus ja sagte, er sei gekommen, um zu erfüllen und nicht um abzuschaffen.
Matthäus Kapitel 5 Vers 17-18:
"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen." Wieso wird zum einen das Alte Testament benutzt um zu beweisen bzw. bestätigen, und zum anderen wird es geleugnet?"

Demgemäß Timo solltest du dich eher fragen, warum Christen (auch Zeugen Jehovas) trotz diesen Bibelversen Schweinefleisch essen. Denn es ist ein göttliches Gebot kein Schweinefleisch zu essen, welches in der Bibel und im Quran genannt wird."

Das Gebot, kein Schweinefleisch zu essen, war nicht (nur) von Abraham (as), sondern von Moses (as). Und Jesus (as) ist nicht erschienen um die Gesetze und Gebote, die Moses (as) brachte abzulösen sondern um diese nochmal zu bekräftigen (siehe Matthäus Kapitel 5 Vers 17-18). Und trotzdem gehst du (und alle Christen!) davon aus, dass diese Grundsätze keine Rolle mehr für euch spielen obwohl sie von Jesus (as) bekräftigt wurden? Es sind göttliche Gebote (genauso wie das Fasten, die Beschneidung etc.)!

Der Friede sei mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 06.06.05 16:52

Hallo Peter,
habe schon im ZJ Forum einige Zeilen geschrieben, habe keine zeit um Dir zu antworten (blöde Ausrede), aber sie stimmt.
Ich schreib Dir die Tage wieder zurück.
Friede und Segen mit Dir
Timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 06.06.05 23:31

Timo,
du hast alle Zeit der Welt. Lass dir Zeit und lass dich nicht hetzen. Ich schau immer mal vorbei und würd mich über jegliche Antwort von dir freuen.

Friede und Segen sei mit dir, lieber Timo
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 07.06.05 09:22

Hallo Peter,

danke für dein Verständnis, ich antworte Dir sicherlich noch, zur Zeit ist es auf der Arbeit sehr sehr stressig, wie es bestimmt vielen geht.
Ich hätte bestimmt noch 1000 Fragen an Dich über den Islam, es interessiert mich von allen Sachen zur Zeit am meisten.
Ich melde mich, und wünsche Dir eine schöne Woche.

Es ist an unseren Kommentaren mit Dir , Wildcat und mir doch zu sehen, dass es Menschen doch gelingt, trotz unterschiedlichen Religiösen Glaubenslehren einen gemeinsamen Weg zu finden.

Friede und Segen
Timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 09.06.05 10:09

Hallo Peter,
eine frage an Dich ist mir gestern noch eingefallen:
Gibt es im Islam verschieden Glaubensrichtungen, wie zum Beispiel im Christentum Richtungen wie katholisch, evangelisch, ZJ , freie evangelische Gemeinde etc.?
Wo liegen bei dem Islam diese verschiedenen gruppierungenz.B. verschiedene glaubenslehren und so?
Gruss

timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 11.06.05 19:43

@Timo:

Zitat:
"Gibt es im Islam verschieden Glaubensrichtungen, wie zum Beispiel im Christentum Richtungen wie katholisch, evangelisch, ZJ , freie evangelische Gemeinde etc.?
Wo liegen bei dem Islam diese verschiedenen gruppierungenz.B. verschiedene glaubenslehren und so?"

Kurz und bündig: siehe
http://www.diyanet-heilbronn.de/de/islam/faq/antworten/07.html

Friede und Segen seien mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Timo     Datum: 13.06.05 11:53

Hallo Peter,

guter Link überhaupt, so haben sich viele Fragen schon erledigt.
Was bist Du denn, ein Schiit oder Sunit?
LG
timo

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 18.06.05 20:38

Hallo Timo!

Sorry, wenn ich nicht früher antworten konnte. Ich bin Sunnit, wie ca. 85 - 90% der Muslime weltweit.

Friede sei mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 @ ssv

  Autor: Dirk     Datum: 30.06.05 15:50

Keine Beschimpfungen und Beleidigungen. Dein Beitrag kann hier deshalb nicht stehen bleiben.
Dirk

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: ssv     Datum: 01.07.05 08:13

Sorry, habe mich zu sehr reingesteigert, werde meine Worte das nächste mal, besser wählen

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 10.07.05 15:10

Der Islam verurteilt die Bombenanschläge in London. Terror hat nichts mit Islam zu tun, im Gegenteil. Ein wahrer Muslim ruft zum Frieden auf der Welt auf. Mögen die Attentäter im Diesseits als auch im Jenseits inschallah für ihre abscheulichen Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Mögen die Attentäter auch ihre gerechte Strafe erhalten inschallah, weil sie die Religion des Islams (weltweit) in den Dreck ziehen!

Im heiligen Quran heisst es hierzu (Sure 5, Vers 32):
„Wer ein menschliches Wesen (zu Unrecht) tötet,…, so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält."

Ich empfehle euch folgende Webseite zu besuchen:
http://www.muslime-gegen-terror.de/index.php?stopper=ja

Der Friede sei mit euch
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 29.07.05 18:36

Nochmal zu ganz oben. Im Koran Sure blablabla Vers 12-13. Steht das man Nichtmuslimen die Köpfe abschlagen soll und ihnen die Fingerspitzen abschneiden soll. Kleine teile der muslime setzen dieses Gebot um. Und durch Vergewaltigung sollen Ungläubige gereinigt werden und das wird häufig befolgt. so auch mit meiner Schwester die immer noch Narben und unregelmäßige tage hat. der sunnit fühlte sich sogar als Wohltätet. und mein vater hat mit einem gewhr in solcher wut auf ihn geschossen. aber nur ins bein weil töten uns verboten ist. in der nacht haben wir sachen gepackt und wurden von schotten nach mandäien gebracht und dort auf ein schiff. das hat uns nach portugal gebracht. und von dort wurden wir nach deutschland gebracht. Und die Mandäer in aller welt kämpfen weiter gegen die schikanen der muslime. von einem freund der nach australien geflohen ist habe ich erfahren das in den auffanglagern eine familie von moslems mit urin bespritzt wurde und dann gehindert wurde die waschräume zu betreten. in kirkorum wurde schon ein 7 Mandäer auf offner straße lebendig verbrannt und die müselmänner schrien verbrennt den dreckigen ungläubigen. und mandäer werden gezwungen zu konvertieren wenn sies nicht tun werden sie umgebracht (auch auf der Straße). Und wie es ihm Islam so ist. einmal drin nie wieder raus. Viele exmandäer fliehen und bekennen sich dann zurrück. Aber im Mittelalter war die toleranz im Islam größer als in den meißten anderen Religionen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 29.07.05 18:45

an Timo





Timo im islam gibt es verschiedene Gruppen. Die größte die Sunniten 70%, Shiiten 15%, Wahabiten 10%, Sufis 2%, Aleviten, 2%, Kharidschiten und Amyydav(Oder so ähnlich muss noch mal schauen) zusammen 1%.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 29.07.05 18:47

übrigens ich komme aus dem irak.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 31.07.05 16:40

@Ismael:

Zitat:
"Nochmal zu ganz oben. Im Koran Sure blablabla Vers 12-13. Steht das man Nichtmuslimen die Köpfe abschlagen soll und ihnen die Fingerspitzen abschneiden soll. Kleine teile der muslime setzen dieses Gebot um. Und durch Vergewaltigung sollen Ungläubige gereinigt werden und das wird häufig befolgt. so auch mit meiner Schwester die immer noch Narben und unregelmäßige tage hat. der sunnit fühlte sich sogar als Wohltätet. und mein vater hat mit einem gewhr in solcher wut auf ihn geschossen. aber nur ins bein weil töten uns verboten ist. in der nacht haben wir sachen gepackt und wurden von schotten nach mandäien gebracht und dort auf ein schiff. das hat uns nach portugal gebracht. und von dort wurden wir nach deutschland gebracht. Und die Mandäer in aller welt kämpfen weiter gegen die schikanen der muslime. von einem freund der nach australien geflohen ist habe ich erfahren das in den auffanglagern eine familie von moslems mit urin bespritzt wurde und dann gehindert wurde die waschräume zu betreten. in kirkorum wurde schon ein 7 Mandäer auf offner straße lebendig verbrannt und die müselmänner schrien verbrennt den dreckigen ungläubigen. und mandäer werden gezwungen zu konvertieren wenn sies nicht tun werden sie umgebracht (auch auf der Straße). Und wie es ihm Islam so ist. einmal drin nie wieder raus. Viele exmandäer fliehen und bekennen sich dann zurrück. Aber im Mittelalter war die toleranz im Islam größer als in den meißten anderen Religionen."

Und Ismail (oder wer auch immer du bist!) meinst du wirklich, dir glaubt jemand, dass du Muslim bist???? Solch einen Bullshit habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.

Wenn du tatsächlich Muslim wärst, dann wüsstest du, dass Quranverse nicht aus dem Kontext gerissen werden dürfen und nicht einfach willkürlich (falsch) interpretiert werden dürfen.

Meine Antwort ist auch nicht an dich adressiert, da du als islamophober Islamhasser wahrscheinlich eh die richtige Antwort kennst und hier nur deinen islamischen Hass verbreiten willst. Nun, für alle die, die nicht auf diese Hassschürende anti-islamische Propaganda reinfallen möchten:

Der Quranvers in Sure 8 Vers 12 lautet in der wörtlichen Übersetzung wie folgt:

12. Da dein Herr DEN ENGELN offenbarte: «Ich bin mit euch; so festiget denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!»

(siehe auch http://www.quran-online.de/quran/holy/deutsch/008_anfaal.htm )

Dieser Quranvers wurde Engeln offenbart, dass sie den Muslimen Unterstützung bei der Schlacht von Badr geben sollten. Wenn du tatsächlich Muslim wärst, dann wüsstest du dies. Allah (swt) sandte eine Heerschar von Engeln den Muslimen zur Unterstützung beim Kampf gegen die (damals ungläubigen) Mekkaner. Die Mekkaner schwörten den Krieg herauf, gegen die (zuvor nach Medina) ausgewanderten Muslime. Da die Mekkaner zahlenmäßig den Muslimen überlegen waren (da dies auch zeitlich gesehen am Anfang der Gesandschaft Muhammads (sas) war), sandte Allah (swt) tausende von Engeln. Die Soldaten Gottes, die die Muslime beim Verteidigungskampf gegen die ungläubigen Mekkaner Hilfe bieten sollten, haben den entscheidenden Verlauf der Schlacht von Badr für die Muslime bestimmt. Durch die Macht Allahs(swt) hat die Gerechtigkeit gesiegt.

Nochmal zum Verständnis:

1.)Der genannte Quranvers ist im Kontext der Geschichte zu sehen. Er bezieht sich auf die Schlacht von Badr (624 nach Chr.) gegen die, die den Krieg gegen die Muslime heraufbeschwört haben, die ungläubigen Mekkaner.

2.)Die Worte „…Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen die Fingerspitzen ab!“ bezog sich auf die Engel, die die Muslime beim Kampf gegen die ungläubigen Mekkaner helfen sollten. Dies wird aus den Worten des Qurans und den dazugehörigen Tafsir ersichtlich. Ein wahrer Muslim weiss das, er interpretiert dies nicht einfach seinem (Un)sinn entsprechend falsch und reisst diesen Quranvers auch nicht aus dem Kontext. Ich empfehle dir (Pseudo-Ismail) die Quransure im ganzen zu lesen und noch eine Menge über den Islam zu lernen (am besten bei 0 anfangen), denn es ist eine Sünde für den Muslim, den Islam zu verfälschen und über diesen zu lügen.

Ach und was die Vergewaltigung angeht, so was lächerliches habe ich ja noch nie gehört. Von wegen: „….durch Vergewaltigung sollen Ungläubige gereinigt werden“.

Muslimen ist es untersagt, Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe zu vollziehen. Erst recht ist es untersagt, eine Person zum Geschlechtsverkehr zu zwingen. Astaghfirullah, wie kommst du nur auf solche Lügen!

Genauso verhält es sich mit der Konvertierung zum Islam. Kein Mensch darf im Islam zum Glauben gezwungen werden. Wer dies missachtet, der sündigt vor Allah (swt). Möge Allah (swt) dir für diese Lügen verzeihen.

Du behauptest Iraker zu sein, ich bin deutscher. Aber vergiss nicht, dass im Islam die Nationalität völlig egal ist. Im Islam wird nicht nach Herkunft unterschieden, sondern nach der Frömmigkeit eines Menschen.

Der Friede sei mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 01.08.05 00:18

@Pseudo-Ismail:

Zitat:
Timo im islam gibt es verschiedene Gruppen. Die größte die Sunniten 70%, Shiiten 15%, Wahabiten 10%, Sufis 2%, Aleviten, 2%, Kharidschiten und Amyydav(Oder so ähnlich muss noch mal schauen) zusammen 1%.

Völliger Quatsch!
Wahabiten (bzw. Salafiten) und Sufis gehören auch der Ahl al Sunnah an und sind somit auch Sunniten.
Aleviten sind eine eigenständige Religionsgemeinschaft und haben mit dem tatsächlichen Islam wenig zu tun. Wenn überhaupt ist es eine islamische Sekte. Sie halten sich zum Beispiel nicht an die 5 Säulen des Islams weshalb sie nicht als Muslime bezeichnet werden können. Deshalb sind sie nicht dem Islam zuzuordnen. Die Kharidschiten als solche gibt es nicht mehr, nur noch einige wenige Berberstämme die sich auch nicht als Kharidschiten bezeichnen sondern als Ibaditen. Der Weltverband des Islams und deren Gelehrten bezeichnen nur die Sunniten und die Schiiten als Muslime. Alle kleinen Gruppierungen (wie Aleviten und Ibaditen etc.) sind erstens aufgrund der geringen Anzahl nicht der Rede Wert und außerdem unterscheiden sich die Glaubenspraktiken und Lehren so sehr vom klassischen Islam, dass sie nicht dem Islam entsprechen und eher als eigenständige Religionsgemeinschaft oder wenn überhaupt als islamische Sekten zu bezeichnen sind.

Sunniten machen ca. 85 - 90 % aller Muslime weltweit aus und Schiiten ca. 10 - 15%.

Friede sei mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ralf L.     Datum: 01.08.05 10:36

Hier ist wieder ein Beispiel wie sehr sich Glaubensbrüder lieben.
Es ist doch scheißegal wieviel Prozent diese Richtung oder diese Richtung aht, entschedend ist dass man nnicht gegen seinen Bruder wettert.
Daran kannst du noch arbeiten Peter.
Ralf L.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 01.08.05 11:16

Zitat:
"Hier ist wieder ein Beispiel wie sehr sich Glaubensbrüder lieben.
Es ist doch scheißegal wieviel Prozent diese Richtung oder diese Richtung aht, entschedend ist dass man nnicht gegen seinen Bruder wettert.
Daran kannst du noch arbeiten Peter.
Ralf L."


Glaubensbruder??? Wo ??? Ich sehe hier momentan keinen Glaubensbruder. Meinst du etwa Ismail??? :-D

Der war gut. Hey wir sind hier im Intenet. Hier kann sich jeder als Muslim, Christ oder sonstwas ausgeben obwohl er das nicht ist. Also erspar mir deine Pseudo-Belehrungen. Meine Glaubensbrüder verstehen den Quran oder halten zumindest den Mund bei Glaubensfragen die sie nicht verstehen. Dies hat doch schon diesen Pseudo-Ismail entlarvt. "Vergewaltigung soll die Ungläubigen reinigen, Andersgläubige müssen zum Islam gezwungen werden" hahaha das ich nicht lache!Solch einen Quatsch würde ein Muslim niemals schreiben oder gar denken. Deiner Reaktion zu urteilen würde ich sogar sagen, dass DU hier gegen den Islam wetterst. Auch mit den Mitteln der islamischen Deformierung. Ist das alles was du oder sonstige Islamhasser zu bieten habt???? Könnt ihr nicht auf sachlicher Basis argumentieren??? Sind diese Tricks eure einize Möglichkeit zu antworten? Ihr wollt von euren Problemen ablenken, weshalb der Islam angegriffen wird. Nach dem Motto: "Angriff ist die beste Verteidigung." Aber ihr vergisst: Je mehr man den Islam angreift umso stärker wird er!

Der Friede sei mit euch
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ralf L.     Datum: 01.08.05 11:34

Genau, und wenn sie sich nicht mehr mit Worten zu wehren wissen, dann eben mit Terorranschlägen. Super, hier haen wir es wieder, mit der viel besagten Liebe von Islamisten, nehmt euch lieber mal ein Beispiel an Jesus, und deren Liebe.
Wie schnell man einen Moslem auf die Spitze treiben kann, siehe oben bestes Beispiel, ich würde dann auch mich mit Bomben zuhängen und in die Metro gehen.
Vielen Dank für Deine Offenlegung des wahren Inneren eines Moslems.
Ralf L.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 01.08.05 12:01

Genau, und wenn sie sich nicht mehr mit Worten zu wehren wissen, dann eben mit Terorranschlägen. Super, hier haen wir es wieder, mit der viel besagten Liebe von Islamisten, nehmt euch lieber mal ein Beispiel an Jesus, und deren Liebe.
Wie schnell man einen Moslem auf die Spitze treiben kann, siehe oben bestes Beispiel, ich würde dann auch mich mit Bomben zuhängen und in die Metro gehen.
Vielen Dank für Deine Offenlegung des wahren Inneren eines Moslems.
Ralf L.

Ja, ja! Wie gesagt, das ist klar das du dich auf solch ein Niveau begibst. Mich bringt solch ein Witzbold wie du doch nicht auf die Palme (auch wenn du es gerne so hättest! :-D)

Fragt sich nur wer hier der Fundamentalist ist und wer die Worte der Kreuzzügler benutzt. Wahre Muslime haben es nicht nötig sich Bomben umzuschnallen. Gut, dass die Terroristen gefasst wurden und zugegeben haben, dass ihre Anschläge nicht religiös motiviert waren sondern einzig und allein als Racheakt für den Irakkrieg galten. Tja, aber solch Vorurteilbehafteten Menschen wie du werden es niemals kapieren. Aber, nun hab ich wie gesagt keine Zeit mehr für dich, später mehr!

Bis dann!

Friede sei mit dir
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Gerry     Datum: 01.08.05 13:12

@Peter:
Ich kann den Kommentar von dem Ralf L. auch nicht verstehen, lass es, bei dem Depp hat es keinen Wert.
Kurze Frage an Dich: Im Fernsehen war ein Bericht über den Terror, und hauptaugenmerk war Pakistan. Dort gibt es viele Koranschulen, die , so dem Bericht der relativ neutral gehalten wurde, ihre Schüler auf den heiligen Krieg vorbereiten, sie arbeiten nicht im Untergrund, sondern mitten auf den Strassen. Diese haben auch etliche Zeitschriften, die sie verbreiten, und wirklich zum Krieg gegen die westlichen Mächte aufrufen. Der Bericht sagte nicht welche Muslimische Glaubensrichtung sie haben, aber was mich erschüttert hat, es ist dort ganz normal. In den zeitungen wurde klar zu Anschlägen aufgerufen, es ist unglaublich gewesen als ich dies sah.
Wie siehst du dies?
Sind diese menschen jetzt Muslime, oder missbrauchen sie dies nur als Vorwand?
Es war so normal dort, und es sprach alle Muslime dort an.
Wenn ich meine Einstellung zu diesem Thema sagen kann, ich denke wie du, sie missbrauchen den Glauben für schlimme Sachen, doch wie ist es möglich, dass es dort alle Menschen anspricht, und auch öffentlich ausgesprochen wird.
LG Gerry

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: M.Flex     Datum: 01.08.05 17:06


Ich bin Muslim und der Meinung, dass der Islam eine friedliche Religion ist. Deshalb möchte ich versuchen ihn zu verteidigen, mit dem Ziel ein gutes Bild von ihm zu vermitteln.
(Ich empfehle jedem, auch und vor allem Journalisten, eine solche Einleitung vorab zu liefern, damit man die Informationen besser einschätzen kann.)

Das Ziel meiner Ausführungen besteht nicht darin, die Imageprobleme der islamischen Welt ALLEIN auf äußere (verschwörungsartig anmutende) Faktoren zu projezieren; es geht mir darum zu zeigen, dass die zweifelsohne bestehenden Probleme innerhalb vieler Länder, die einer hohen Anteil an Moslems aufweisen, nicht allein auf innere (endogene) Faktoren zurückgeführt werden sollten.

Viele islamische Länder (Länder mit hohem Anteil an Muslimen) sind unterentwickelt.
Viele muslimische Männer behandelt ihre Frauen wie Gebrauchsgegenstande. Viele Muslime sehen Terror als legitimes Mittel (was nicht heißt, das sie davon gebrauch machen zur Verteidigung der eigenen Kultur an. Viele Muslime legitimieren Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit ihrer Religion.
Tun das Menschen, die sich Christen, Hindus, Juden usw. nennen etwa nicht? Die Frage muss leider mit Ja beantwortet werden. Tun sie dies, wegen ihrer Religion? Meinung Meiner nach nicht.

Warum tun sie es dann?

Meine These lautet:
Es gibt Individuen die bestimmte in ihrer Umwelt vorhandenen Objekte oder Subjekte dazu verwenden (missbrauchen), ihre eigenen Interessen durchzusetzen.
Der Schlüsselbegriff hierbei ist "EIGENE INTERSESSEN", also: Handeln aus Eigeninteresse nicht im Interesse der Religion Menschenrechte (usw.).



Hier einige Islambilder, die auf äußere Faktoren zurückzuführen sind:

Erinnert sich jemand an das Mädchen im Gerichtsaal, das - unter strömenden Tränen und vor laufender Kamera - bei CNN ausgesagte gesehen zu haben wie irakische Soldaten in Kuwait Babys aus dem Brutkasten geworfen haben. Der damalige Präsident Bush Senior verwandte u.a. diesen Vorfall, um seiem Volk klar zu machen, dass der Irak angegriffen werden müsse.
Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Tochter eines kuwaitischen Botschafters handelte. Vorsteher von CNN gemeinsam mit beauftragten der Regierung kooperierten, um das ganze zu inszenieren.
Es handelt sich hierbei also um eine Zusammenarbeit zwischen Medien (Recherchiert, welche Interessengruppen dahinter stecken), einer Regierung sowie anderen Gruppen (möglicherweise Unternehmen, die am Krieg interessiert sind.)
Frage: Schockiert diese offiziell bestätigte Affäre euch nicht. (Hat zwar nicht unbedingt was mit Islam zu tun; dient vielmehr dazu euch zu sensibilisieren.)

Erinnert sich jemand an die schwangere Frau aus einem jüdischen Viertel von Paris, die vor ca. 4 Monaten bei der Polizei angab von Arabern beschimpft und maltraitiert worden zu sein. Der französische Präsident verurteilte diese als antisemitsch aufgefassten Tat auf schärfste.
Später stellt sich heraus (und auch nur deshalb, weil es zufällig Zeugen gab), dass die Frau schlicht log und sich selber Verletzungen zuzog:

Fragt euch wer die Frau war und warum sie das
tat.


Erinnert sich jemand an die Lavon Affäre, bei der israelische Spione Attentate auf die amerikansiche Botsche in Ägypten verübten.
Die westlichen Medien berichtete von islamischen Terroristen; die Beziehungen zwischen Ägypten und den USA verschlechterte sich dramatisch. In den Medien hieß es, die Ägyptische Regierung sei für die Anschläge verantwortlich.:
Fragt euch wer die Akteure waren und warum so handelten. (einfach mal Lavon Affäre eingeben)

Erinnert sich jemand an die Person in diesem Forum, die sich das pseudonym Islmael gab und Dinge über den Islam äußerte, die bei jedem Leser ein extrem negatives Bild vom Islam hinterlassen.
Wer war diese Person und warum macht sie so etwas?

Zusammenfassung

Alle sowohl von Muslimen wie von Nichtmuslimen als negativ angesehenen Aspekte des Islam sind entweder auf äußere Faktoren zurückzuführen oder aber basiern auf der Instrumentalisierung des Glaubens.

Schlussfolgerung
Einen gläubiger Muslim, Christ oder Jude, der intentional und dauerhaft böses tut gibt es nicht; es gibt aber Menschen die vorgeben gläubig zu sein und im Namen der Religion zu handeln, ohne dies wirklich zu sein.

Dem Argument es gebe Muslime, denen beigebracht wird böses tun zu müssen und die dies dann auch tun entgegne ich, dass kein gesunder Mensch ( im psychologischen Sinn) so etwas dauerhaft täte.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 01.08.05 21:34

Der Friede und Segen Allahs sei mit dir, mein islamischer Bruder Mr. Flex. Ich heiße dich herzlich willkommen in diesem Glaubensforum. Ich bin froh endlich auch einem muslimischen Bruder hier in diesem Forum zu begegnen.

Ein schöner Beitrag, den du verfasst hast.

Zitat:
"Ich bin Muslim und der Meinung, dass der Islam eine friedliche Religion ist. Deshalb möchte ich versuchen ihn zu verteidigen, mit dem Ziel ein gutes Bild von ihm zu vermitteln."

Akhi (Bruder), das ist auch der Grund weshalb ich hier schreibe. Als ich hier das erste mal reingeschaut habe, war ich erstmal geschockt, wie manche unwissende und vorurteilbehafteten Menschen den Islam sehen und (falsch) verstehen. Da dies ein öffentliches Forum ist, und ich der Meinung bin, dass wahrheitssuchende Menschen, die solche Lügen über den Islam lesen, ein negatives und falsches Bild vom Islam erhalten, habe ich mich entschlossen hier einiges bezüglich dem Islam richtigzustellen. Auch meine Intention ist es den Islam auf sachlicher Basis und in richtiger Weise zu verteidigen. Dies ist schließlich eine Form des Djihads - die Anstrengung fisabilillah die Wahrheit im allgemeinen und über den Islam zu sagen und weiterzugeben und die Lügen im allgemeinen und über den Islam auszumerzen.

Ein Muslim der wahrhaftiges Wissen über den Islam vermittelt, der setzt sich für Allahs (swt) Sache ein.

"Abu Zarr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Ich sagte: O Gesandter Allahs, welche Tat ist am verdienstvollsten? Er antwortete: Der Glaube an Allah und der Einsatz für Seine Sache. Ich fragte: Und welche Art von Sklavenbefreiung ist am wertvollsten? Er antwortete: Die Befreiung der vom den Angehörigen am höchsten geschätzten (Sklaven), und von diesen der, dessen Lösegeld am höchsten ist. Ich sagte: Und wenn ich dies nicht tun kann? Er sagte: Dann hilf einem Bedürftigen oder hilf jemandem bei einer Arbeit, die er nicht so gut erledigen kann. Ich fragte erneut: O Gesandter Allahs, und was, wenn ich selbst so schwach geworden bin, dass ich nicht helfen kann? Er erwiderte: Dann füge keinem Menschen Schaden zu, denn auch dies zählt als Sadaqa (Almosen) dir selbst gegenüber."
(Hadith aus Sahih Muslim 119)

Inschallah werde ich noch desöfteren Beiträge von dir lesen, akhi.

Quran Sure 3 (Al-Imran) Vers 102-104:
"102. O die ihr glaubt, fürchtet Allah in geziemender Furcht; und sterbet nicht, außer ihr seid gottergeben.
103. Und haltet euch allesamt fest am Seile Allahs; und seid nicht zwieträchtig; und gedenket der Huld Allahs gegen euch, als ihr Feinde waret. Alsdann fügte Er eure Herzen so in Liebe zusammen, daß ihr durch Seine Gnade Brüder wurdet; ihr waret am Rande einer Feuergrube, und Er bewahrte euch davor. Also macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf daß ihr rechtgeleitet seiet.
104. Es sollte unter euch eine Gemeinschaft sein, die zum Rechten auffordert und das Gute gebietet und das Böse verwehrt. Diese allein sollen Erfolg haben."

Salamhouhaleikum wa rahmatullahi wa barakatu
Peter Abdallah

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 02.08.05 08:34

Wie kommst du darauf das ich Moslam bin?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 02.08.05 08:37

Wurde oben nicht irgendwie klar, dass ich Mandäer bin.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Ismail     Datum: 02.08.05 08:53

Was ich da geschrieben habe war nur mein Bild vom Islam im Irak, natürlich gibt es viele muslimische Staaten wo alle friedlich miteinander leben. zum beispiel syrien, jordanien, in den ölstaaten usw. Schaut euch dochmal die seite www.gfbv.de/Volk.php?id=378, die Zahlen da sind aber leider fehlerhaft. Es gibt nicht 60.000 Mandäer sonder 6.Mio. mr flex du hast oben gesagt das Hindus und so gewalttaten machen. das stimmt jede religion hat irgentetwas schlechtes gemacht, und fehler begannen. Und die amerikanische Regierung mit bush sollte auch bald abgewählt werden.(hoffe ich)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Meine Religion der ISLAM

  Autor: Peter Abdallah     Datum: 02.08.05 10:23

@Ismail:

Ok, du bist Mandäer. Aber gewöhne dir an, dies auch explizit zu sagen, denn dies kam nicht direkt aus deinem Beitrag heraus, deshalb musst du dich auch nicht wundern,wenn hier einiges missverstanden wird. Trotzdem stört es mich, dass du den Islam als ganzen verurteilst.

So zum Beispiel:
Zitat:
"Und die Mandäer in aller welt kämpfen weiter gegen die schikanen der muslime."

Als ob die Muslime sich weltweit die Mandäer zum Feind heraufbeschworen haben, was völliger Quatsch ist.

Ausserdem solltest du bei Dingen (Gebote der Muslime und Quranverse), wovon du keine Ahnung hast, erstmal einen Muslim fragen, und solange du nicht weisst, wie es tatsächlich ist, dich bedeckt halten. Denn deine falsch interpretierten Ausführungen bezüglich der Quranverse lassen schon zu Wünschen übrig. Genauso die "Selbstverständlichkeit", wie du erklärst, dass die Vergewaltigung von Ungläubigen eine Reinigung dieser darstellt, oder das Ungläubige zum Islam gezwungen werden sollen, was völlig unvereinbar mit dem Islam ist und gegen die islamsichen Gebote verstößt.

Durch solche respektlosen hassschürenden Reden gegen Muslime erreichst du nichts gutes, im Gegenteil, dadurch erreichst du nur, dass Muslime den Mandäern dann auch weniger Respekt zollen. Und genau das verschärft doch nur das Verhältnis zwischen beiden Parteien.

P.S.: 6 Millionen Mandäer??? Wo sollen diese 6 Millionen denn sein??? Also da hören sich die 60.000 von Seiten des Vorsitzenden des Gesamtvereins der Mandäer plausibler an. Woher nimmst du diese Zahl 6 Millionen????

Friede sei mit dir
Peter Abdallah