Wer isst was? Thema Ernährung
Essen und Trinken sind für alle Menschen eine Lebensnotwendigkeit. In menschlichen Gesellschaften wird daraus aber viel mehr: Fragen der Ernährung gehen in die Kultur des Alltags ebenso ein wie in religiöse Regeln und Riten, in Vorstellungen von Schönheit, Gesundheit, vom guten Leben.
Essen und Trinken sind für alle
Menschen eine Lebensnotwendigkeit. In menschlichen Gesellschaften wird daraus aber
viel mehr: Fragen der Ernährung gehen in die Kultur des Alltags ebenso ein wie
in religiöse Regeln und Riten, in Vorstellungen von Schönheit, Gesundheit, vom
guten Leben. Extreme begegnen sich dabei: der Hunger und der Überfluss, der
Stolz auf den Konsum ebenso wie der Stolz auf den Verzicht in der Diät, Kunstfleisch
und Fast Food, Lebensmittelskandale und Welthunger.
Beim Streifzug durch das schillernde Feld der Ernährung kommt die Unwucht des Geschehens in den Blick. Industrielle Produktionsmethoden haben die Ernährung der rasant gewachsenen Weltbevölkerung prinzipiell zu einem lösbaren Problem gemacht. Es könnten fast doppelt so viele Menschen, wie zurzeit auf der Erde leben, ernährt werden. Und doch hungern mehr als eine Milliarde Menschen – heute, morgen und in den nächsten Jahren. Dieser Skandal wird nicht geringer, nur weil er permanent bleibt. Er ist zwar keine Sensation, und außer bei UN-Gipfeln, alljährlichen Katastrophen oder zur besinnlichen Jahresendzeit bleibt er im Jenseits der medialen Aufmerksamkeit. Aber der massenhafte Hunger ist ständig in der Welt. Und er muss eigentlich nicht sein. Spätestens hier wird Ernährung zum politischen Feld.
Wenn die EU-Subventionen für die Landwirtschaft den europäischen Binnenmarkt nach außen abschotten und gleichzeitig mit europäischen Steuergeldern verbilligte Lebensmittel die lokalen Märkte in anderen Weltteilen verzerren, kann etwas nicht stimmen. Auch die Ökobilanz unserer Ernährungsweise ist ein globales Problem und in den Preisen im Supermarkt nicht enthalten. Hier wird sich etwas ändern müssen, damit uns auch in Zukunft nicht der Appetit vergeht.
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Inhaltsverzeichnis des fluter-Heftes
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»Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet«
Der UN-Ernährungsexperte und Buchautor Jean Ziegler über den Nährwert von Dreck
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Was isst du denn da?
Immer weniger Verbraucher ahnen, was sie da eigentlich essen
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Das stinkt doch
Thorsten »Nagel« Nagelschmidt kann nicht so gut Riechen und Schmecken wie andere Menschen
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Kost aus Germany
Wir haben Menschen in aller Welt Pakete mit deutschem Essen geschickt
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Nur Gemüse im Kopf
Was spricht für Bio-Lebensmittel?
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Am Anfang war die Gurke
Von wegen freier Markt
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Zehn Dinge, die du wissen solltest
Aus Steaks fließt kein Blut
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Ganz schön dickköpfig
Gespräch mit einem, der plötzlich dünn wurde
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Für alle Felle
Das Tier als Wirtschaftsprodukt
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Ein paar Kilo Mensch
Magersucht ist eine der tödlichsten psychischen Krankheiten
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»Übergewicht kann ein Vorteil sein«
Achtung, Achtung, bitte in Deckung gehen
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»Wie? Nich’ mal Wurst?«
Robert wurde in einem typischen »Fleisch-Gemüse-Kartoffel«-Haushalt groß
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Guten Appetit
Ein paar Zahlen zum Thema
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Nicht schon wieder Robbe!
In Grönland ist es ganz normal, wenn mittags Robbe auf den Tisch kommt
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Das Kreuz mit dem Essen
Wie Religionen unseren Speiseplan bestimmen
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Lass es dir schmecken!
Was du schon immer über Schulkantinen wissen wolltest (oder auch nicht)
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Darf’s ein bisschen weniger sein?
Einst machte der Geschmacksverstärker hungrige Soldaten in Vietnam wieder fit
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Da habt ihr den Salat
Das Eldorado der Gemüsefreaks
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Neues Leben
Fleisch aus dem Labor
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Essen, das es nicht ins Heft geschafft hat
Dänemark wird vegetarisch
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Hoi Polloi zum Thema
Erfinder des Döner Kebab gestorben!
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