5 Minuten mit Bert Papenfuss
Die Prenzlauer Berg Connection
Tal Sterngast | 29.4.2009
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Am
meisten literarische Subkultur fand man zu DDR-Zeiten im zentral gelegenen
Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Der Schriftsteller Adolf Endler fand den
eingängigen Begriff "Prenzlauer Berg Connection" dafür. Der Dichter Bert
Papenfuss war damals
wie heute ein wichtiger Teil dieser Szene. Wie viele andere oppositionelle
Autoren/innen publizierte er seine Texte in Nischenzeitschriften oder ließ sie in Kleinstauflagen
drucken. Berühmt waren auch seine Dichterlesungen, zu denen Bands wie Ornament
und Verbrechen (eine einflussreiche Experimental-Band der Gebrüder Lippok) spielten.
Auch nach der Wende wurde der heute 53-Jährige nicht zu einem Rädchen im
Literaturbetrieb: Er betrieb den vielseitigen Veranstaltungsort Kaffee Burger,
ist Redakteur der Zeitschrift Gegner (die
früher Sklaven hieß) und schreibt und
publiziert nach wie vor.
Zum
Weiterlesen:
Adolf
Endler: Tarzan am Prenzlauer Berg. Sudelblätter 1981-1983 (Reclam Leipzig 1996,
289 S., vergriffen, erhältlich z.B. über www.zvab.de)
Christoph
Dieckmann: Das wahre Leben im falschen. Geschichten von ostdeutscher Identität
(Christoph Links Verlag 2000, 239 S., 5 €)
Udo
Hesse: Als noch Osten war: Fotografien aus Berlin-Mitte, Prenzlauer Berg und Köpenick in den
achtziger Jahren (Berlin Story 2007, 80 S., 19.80 €)
http://basisdruck.de/gegner
Die
Zeitschrift Gegner
www.galrev.com
Papenfuss-Seite
im Druckhaus Galrev
www.freitag.de
Text
im Freitag über die "Prenzlauer Berg
Connection"