• Von Ausreißerinnen, Tunnelbauern und einer Olympionikin: Diese Comics handeln vom Fliehen

    Fluchtlinien

    Auch viele Comiczeichner beschäftigt das Thema Flucht. Sie erzählen von Tunnelgräbern, Ausreißerinnen und einer Olympionikin, aus Sachsen-Anhalt, Südspanien und Sizilien

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  • Seine Erfahrungen von Flucht und Bosnienkrieg verarbeitet Saša Stanišić in seinem Debütroman

    Rückkehr nach Višegrad

    Als 14-Jähriger floh Saša Stanišić 1992 aus Bosnien nach Deutschland. „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, sein Debütroman aus dem Jahr 2006, spielt in seiner Heimatstadt – die ihm inzwischen fremd geworden ist

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  • Auf der Flucht chattet ein Syrer mit einer Deutschen. Das berührende Protokoll ist jetzt ein E-Book

    „Wir müssen Menschen bleiben“

    Während seiner Flucht vor dem IS chattet der Syrer Faiz mit der Deutschen Julia. Das berührende Protokoll „Mein Akku ist gleich leer“ ist als E-Book erschienen. Drastischer, unmittelbarer kann Literatur kaum sein

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  • Journalisten sollen die Mächtigen kontrollieren. Gehen manche von ihnen dabei zu weit?

    Mittendrin statt nur dabei

    Statt kritisch über die Mächtigen zu berichten, machen einige Alphajournalisten lieber selbst Politik – bemängelt der Politologe Thomas Meyer in „Die Unbelangbaren“. Seine These hat einen wahren Kern, in der Argumentation zeigen sich aber Schwächen

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  • Der Comiczeichner Joann Sfar erzählt vom jüdischen Leben im russischen Zarenreich

    Klezmer auf Wanderschaft

    Geschichten von Musikanten und Talmudschülern, aber auch von Vertreibung und Pogromen: In mehreren Comics und fließenden Formen erzählt Joann Sfar vom jüdischen Leben im Zarenreich. Einen besonderen Blick wirft er dabei auf das Leben des Malers Marc Chagall

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  • Arkadi Babtschenko gibt in seinen Büchern den Kriegsveteranen Russlands eine Stimme

    Berichte aus dem Dreck

    Afghanistan, Tschetschenien, Georgien. Viele Kriege, viele Veteranen – die in Russland wenig Gehör finden. Der Autor und Journalist Arkadi Babtschenko gibt ihnen eine Stimme

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  • Comics loten die Grenzen und Möglichkeiten von Körperwahrnehmung neu aus

    Metamorphosen im Vakuum

    Reglose Körper, verfettete Körper, verwandelte Körper, austauschbare Körper, entgrenzte Körper: In keinem Medium werden die Möglichkeiten der Körperwahrnehmung derzeit so radikal ausgelotet wie im Comic

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  • Manche Schönheitsrituale sind überlebenswichtig – vor allem in Krieg und Gefangenschaft

    Das Make-up als Maske

    Schönheitsrituale können überlebenswichtig sein. Das Buch „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde“ versammelt Geschichten von Frauen, die auch in Krieg und Gefangenschaft auf ihr gutes Aussehen Wert legten – im Notfall mit Hilfe von Schuhcreme und Margarine

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  • Heike Geißlers Essay „Saisonarbeit“: Eine poetisch verfasste Kritik an der Zeitarbeit bei Amazon

    Die Poesie des Logistikzentrums

    Die Schriftstellerin Heike Geißler hat bei Amazon gejobbt und aus den Erlebnissen ein poetisches Essay gestrickt. Das ist zwar keine Abrechnung mit dem Konzern, wohl aber eine leise Rebellion gegen Zeitarbeit

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  • Leider ziemlich plump: Dave Eggers beschreibt die totale Überwachung durch einen Internetkonzern

    Gehirnwäsche für Doofe

    Der tolle Dave Eggers hat leider ein doofes Buch geschrieben: „Der Circle“ handelt von einem Internetkonzern, der alles wissen will, und einer kreuznaiven Angestellten. Es liest sich wie George Orwell – im Fanmeilen-Format

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  • Seine Irakkrieg-Erfahrungen hat Phil Klay zu eindringlichen Kurzgeschichten verarbeitet

    Keine Heldenerzählung

    Als US-Marine war Phil Klay zwei Jahre im Irakkrieg im Einsatz. Seine traumatisierenden Erfahrungen hat er in „Wir erschossen auch Hunde“ in eindringlichen Kurzgeschichten über das Leben an und jenseits der Front verarbeitet

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  • Politkrimi: Eine Geiselnahme in Algerien verrät viel über den deutschen Waffenhandel

    Ein paar Tage Licht

    Ein deutscher Rüstungsmanager wird in Algerien entführt. Oliver Bottinis Politkrimi beleuchtet das skrupellose Vorgehen von Waffenkonzernen und der Regierung

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  • „Verdammter Süden“ versammelt 17 literarische Sozialreportagen über das Leben in Lateinamerika

    Das andere Amerika

    Armut in Medellin, Entführungen in Buenos Aires und die besiedelteste Insel der Welt: In Sozialreportagen mit literarischem Einschlag erklären lateinamerikanische Journalisten ihren Kontinent. „Verdammter Süden“ versammelt 17 von ihnen

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  • David Foster Wallace: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“

    Eine Kreuzfahrt in die Hölle

    David Foster Wallace unternahm eine Luxuskreuzfahrt – und schrieb über Überfluss, Amüsierzwang und Ignoranz auf hoher See

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