Heft-Archiv

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März 2014: Mit dem Handel kommt Bewegung in die Sachen. Viele Kultur­techniken, die mit dem Handel verbunden sind, prägen unsere Gesellschaft – das Aushandeln verschiedener Interessen, die Be­reitschaft zum Wagnis neuer Absatzmärkte, Risikostreuung durch Zwischenhandel und immer raffiniertere Versicherungen und Zahlungsgeschäfte, das Gespür dafür, kulturelle Differenzen als Chance zu begreifen, Nachfrage zu wecken und Angebote passend zu machen.

Dezember 2013: Wenn es um Familie geht, können alle mitreden. Sie ist unsere erste soziale Erfahrungswelt, in vielem auch die grundlegende. Werte und Haltungen, die unser Leben prägen, werden hier gelebt und können sich in dem vermeintlich geschützten Raum ausprobieren und bewähren.

September 2013: Wie viele gute Dinge macht sich die Demokratie im Gelingen oft unsichtbar. Das Leben in demokratischen Verhältnissen geht dann einfach seinen Gang.

Juni 2013: Europa ist mehr als nur ein Kontinent. Es ist ein schillernder Begriff, für Millionen Menschen alltägliche Erfahrung und ein permanentes historisches Großvorhaben.

März 2013: Aus/an. 0/1. Das ist der Rhythmus, bei dem man mitmuss. Das Internet, ein Weltwunder: Aus elektrischen Zuständen werden binäre Codes und daraus global vernetzte Medienwelten und Informationsflüsse.

Dezember 2012: Armut ist nicht die Schande der Armen. Sie sollte ein Skandal für die Reicheren sein. Oft genug wird sie aber ignoriert, verdrängt, wegerklärt. Wer ist schon reich, wenn es um die Armut der anderen geht?

September 2012: Sexualität im Spannungsfeld zwischen Intimität und medialer Hülle

Juni 2012: Das Bildungswesen ist eine riesige gesellschaftliche Maschinerie. In dieses kulturelle und politische Feld sind langlebige konkurrierende Vorstellungen eingepflanzt über Ideale, konkrete Ziele und die angemessenen Mittel von Bildungsprozessen. Über fast alles, was dazugehört, gibt es ständig Streit. Und das ist auch gut so, denn im 21. Jahrhundert ist Bildung wichtiger denn je und steht vor großen Umwälzungen.

März 2012: In einer Demokratie leben nicht nur Demokraten. Der Pluralismus und die verfassungsgemäße Toleranz gerät allerdings dann in Gefahr, wenn sich Einstellungen, Werthaltungen gegen das Ganze richten und manifest werden, sich organisieren. Beim Rechtsextremismus ist das seit langem der Fall.

Dezember 2011: Krisenzeiten provozieren das Nachdenken über Selbstverständliches. Gerade weil das Regime des Geldes nicht mehr funktioniert, kommt die Frage auf, was eigentlich gilt oder gelten soll.

September 2011: Wenn Protest aufkommt, ist Vertrauen verloren gegangen. Proteste sind Akte öffentlicher Kommunikation durch Ungehorsam. Mit der Ruhe öffentlicher Ordnung ist es dann vorbei, die Routinen der Repräsentation werden durchbrochen.

Juni 2011: In jedem Moment sprechen auf der Erde Millionen Menschen miteinander, es wird immer gelesen und geschrieben. Die Allgegenwart von Sprache ist ebenso faszinierend wie ihre Vielfalt. Das Universum der Sprachen ist immer in Bewegung, auch heute und in unserer westlichen Gesellschaft.

März 2011: Das Recht ist überall und manchmal nirgends. Bei allem, was wir tun oder lassen, haben wir vielleicht schon Vorschriften beachtet oder übertreten, sie ignoriert oder an ihrem Bestehen mitgewirkt. Gerade in Deutschland ist die Unübersichtlichkeit des Rechtswesens groß. Das kann nerven.

Dezember 2010: Drogen sind immer auch politisch. Schon die gängige Unterscheidung von legalen und illegalen Drogen beschäftigt Parlamente, Justiz und Polizei immer wieder. Gerade weil diese Trennlinie nicht für alle nachvollziehbar ist, widersprüchlich bleibt.

September 2010: Die gesellschaftlichen Imaginationen zum Thema „Arbeit“ sind immer noch dominiert von den Rollenmodellen und Erfahrungen der großen Industrie: fixes, geordnetes Anwendungswissen, „männliche“ Disziplin, Einordnung in den zugewiesenen Platz innerhalb der Kette der Arbeitsteilung, steter Aufstieg durch Akkumulation von Erfahrung, dazu die Faszination der großen Zahl, der einheitlichen Standards, der Massenware. All das gibt es nach wie vor.

Mai 2010: „CO2“ – ein Gas wird zur Chiffre. Sie zeigt an, was lange ausgeblendet wurde: unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsform hat den verkehrten Stoffwechsel. Er ist permanent auf Verschleiß gestellt: Der Preis für den technologischen Fortschritt und wachsenden Wohlstand bleibt das, was verharmlosend als Umweltverschmutzung bezeichnet wird.

März 2010: Die Zukunft ist mitten unter uns. Wer heute zur Schule geht oder seine Ausbildung macht, kann in ein paar Jahren das Land regieren, Unternehmen führen, Entdeckungen machen oder die verfehlten Zukunftschancen öffentlich zur Debatte stellen.

Dezember 2009: Essen und Trinken sind für alle Menschen eine Lebensnotwendigkeit. In menschlichen Gesellschaften wird daraus aber viel mehr: Fragen der Ernährung gehen in die Kultur des Alltags ebenso ein wie in religiöse Regeln und Riten, in Vorstellungen von Schönheit, Gesundheit, vom guten Leben.

Oktober 2009: Wem gehört was, wie lange, mit welchen Rechten und Pflichten? Was ist mit den Anderen? Die Regelung der Eigentumsverhältnisse war und ist ein umkämpftes Terrain. Hier wird über die Verteilung von Ressourcen, Handlungsmöglichkeiten, Gewinnen und Verlusten vorentschieden.

Juli 2009: »Die Welt ist, was der Fall ist.« Als der Philosoph Ludwig Wittgenstein seinen ersten Versuch eines logischen Systems der Welt als Sprache in den Wirren des Ersten Weltkriegs entwarf, fand die mediale Vermittlung von Welt durch Zeitungen, Litfaßsäulen, Telefon und Telegrafen statt. Wir sind heute einen Weltkrieg und drei Medienrevolutionen weiter.

März 2009: Die DDR war einmal. Für viele ist es ein Land, das sie nur aus Erzählungen kennen. Aus diesem Block historischen Materials, der durch die Entfernung oft etwas Märchenhaftes bekommt, hat fluter einige Geschichten herausgegriffen.

Dezember 2008: Ach ja, die Menschenrechte. War da was? Sie sind gerade in Deutschland für viele eine juristische Abstraktion geworden. Etwas, was so selbstverständlich ist, dass kaum jemand sie genauer kennt.

September 2008: Wenn in den USA ein Präsident gewählt wird, ist das für den Rest der Welt immer noch von Bedeutung. Und zumindest hier in Europa ist die Spannung über den Ausgang groß wie lange nicht.

Juli 2008: Dabei sein ist alles, jubeln die Sportliebhaber in Anlehnung an Pierre de Coubertin, den Begründer der olympischen Bewegung. Sport begeistert Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft.

März 2008: Natur ist eine machtvolle Vorstellung. Aber die Natur ist nichts Festes, kein sicherer Grund, auf dem sich stehen oder der sich einfach verteidigen und zurückerobern lässt. Unser Verhältnis zur Natur entfaltet seine Dynamik zwischen den Polen Bewahrung und Beherrschung.

Dezember 2007: Sie wird von vielen praktiziert, manchmal vermisst und oft gefordert: Solidarität.

Oktober 2007: Immer mehr Menschen treibt es in Städte. Seit diesem Jahr lebt mehr als jeder Zweite auf der Welt in einer Stadt.

Juli 2007: Wasser ist der Stoff, aus dem das Leben ist. Der Umgang damit sagt einiges über den Entwicklungsstand und den Charakter einer Gesellschaft.

April 2007: Wer in der Marktwirtschaft lebt, ist zumindest mit einem Bein immer schon im Markt. Märkte sind eine Form kollektiver Intelligenz - mit beschränkter Haftung.

Dezember 2006: Gleichheit ist aus der Mode gekommen und doch auf der Tagesordnung, denn wenn die Würde des Menschen unantastbar sein soll, ist die Frage der notwendigen Gleichheit immer schon gestellt.

Oktober 2006: Döner ist eine deutsch-türkische Erfindung. Was ist noch typisch für das Zusammenleben von Deutschen, Türken und Deutsch-Türken?

Juli 2006: Es ist so selbstverständlich: Auto fahren und Kaffee kochen, Musik hören und die Heizung aufdrehen. Der Strom kommt ja aus der Steckdose. Aber wie lange noch?

März 2006: Fußball ist ein globales Phänomen, wie sonst nur Geld, Gott und wenig anderes. Warum, das ist schwer zu fassen. Aber einen Versuch wert.

Dezember 2005: Hehre Ansprüche sind das Eine. Unsere Handlungsweisen das konkrete Andere. Entscheidend ist, wie wir uns entscheiden im Fall der Fälle.

September 2005: Zeit ist grundlegend für unser Verhältnis zur Welt. Die Frage nach der Zeit führt hinein in das Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik, Technik und Wissenschaft.

Juni 2005: Wer von Freiheit spricht, erntet oft nur leere Blicke. fluter sucht Situationen, in denen das Spannende und Bewegende deutlich wird.

April 2005: Nordrhein-Westfalen ist so etwas wie das deutsche Kalifornien.

April 2005: fluter hat genauer hingesehen, was Menschen dazu bewegt, zu glauben, wie sie ihren Glauben leben und was diesen Glauben ausmacht.

September 2004: Wie lebt es sich in Deutschland? Was bewegt Menschen, die hier leben? fluter hat einen Ausflug durch unser Land unternommen und stellt 19 Menschen vor!

Juni 2004: Tut Mitmachen weh? Wie und wo man selbst etwas tun kann - und wo man es lieber bleiben lässt.

März 2004: fluter bringt Licht in den Finanzdschungel, erklärt den Markt und lässt die Ethik nicht außen vor.

Dezember 2003: Gesund ist es, auch mal krank zu sein. Das fluter-Heft ist Fitnesskult und Pharmalobby auf der Spur.

August 2003: fluter versucht die Ursachen der Gewalt zu ergründen.

Juli 2003: Von Berlin nach Prag sind es 340 Kilometer, nach Paris mehr als 1000 - und doch erscheint uns Frankreich oft näher als Tschechien. Doch seit 1989 rückt das, was lange fern war, immer näher: Ab 2004 gehört Tschechien zur Europäischen Union. Die Juli-Ausgabe des fluter lädt zur Entdeckungsreise ein.

April 2003: In der fluter-Print-Ausgabe gibt es noch mehr zum Thema Familie.

Dezember 2002: Im fluter-Heft gibt es noch mehr zum Thema Bildung.

Oktober 2002: Im fluter-Heft gibt es noch mehr zum Thema Polen und (Ost-)Europa.

Juni 2002: Im fluter-Heft gibt es noch mehr zum Thema Wahlen.

März 2002: Im fluter-Heft gibt es noch mehr zum Thema Sicherheit.

Dezember 2001: Eine Ausgabe über den Terror in der Welt.

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