• Kraftvoll, ehrlich, nie nostalgisch: Die posthum veröffentlichten Texte von Marina Keegan

    Auf das Leben

    Unbedingt wollte Marina Keegan Schriftstellerin werden, doch ein Autounfall riss sie mit nur 22 Jahren aus dem Leben. Sie hinterlässt eine Sammlung kraftvoller, authentischer Kurzgeschichten und Essays über die kleinen und großen Sorgen junger US-Amerikaner

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  • Es ist längst nicht alles erreicht: Drei neue Bücher geben Starthilfe in Sachen Feminismus

    Eine Party, viele Einladungen

    Der Froschkönig ist sexuell übergriffig, auch Männer sollen „Grey’s Anatomy“ gucken dürfen, und ein #Aufschrei ist nicht genug: Drei neue Bücher von deutschen Autorinnen geben Starthilfe in Sachen Feminismus

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  • Endzeitstimmung auf Hiddensee: In Lutz Seilers Wenderoman „Kruso“ sind die Metaphern groß

    Und täglich ging einer über Bord

    Am Ende der DDR spielt der Hiddensee-Roman „Kruso“, zeitlich wie geografisch. Die sprachliche Verdichtung zu einem klaustrophobischen Gefühl gelingt Autor Lutz Seiler zwar gut – doch geht der Geschichte schnell die Luft aus

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  • Ein Leben voller Anekdoten: Die „Girls“-Erfinderin Lena Dunham hat ihr erstes Buch geschrieben

    Das große Durcheinander

    Jungsgeschichten, Handtascheninnereien und eine verschobene Gebärmutter: Lena Dunhams autobiografisches Buch „Not That Kind of Girl“ erinnert an eine sehr lange Folge ihrer Erfolgsserie „Girls“. Nur hat sie leider den roten Faden vergessen

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  • Neue Wanderungen durch die Mark Brandenburg

    Björn Kuhligk, Tom Schulz: Wir sind jetzt hier

    Zwei Berliner Lyriker erkunden gemeinsam die brandenburgische Provinz und schreiben ein angenehm subjektives Buch über die Schönheiten und Abenteuer des Nahreisens.

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  • Reisen als kunstvoller Müßiggang

    Dan Kieran: Slow Travel

    Konzepte für ein entschleunigtes und bewusstes Leben gibt es viele – der britische Journalist Dan Kieran hat sie für sich im Reisen entdeckt.

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  • Ode an einen umstrittenen Ort

    Thilo Bock: Tempelhofer Feld

    Vor einem Jahr besuchte Thilo Bock zum ersten Mal das ausgediente Flugfeld in Berlin. Sein Roman erzählt von der Liebe zu einer Skaterin – und von der Freiheit dieser einzigartigen Brache.

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  • Der Reportage-Comic „Weisse Wölfe“ wühlt tief im braunen Sumpf der Dortmunder Neonazi-Szene

    Das ist kein Spaß

    Der NSU tötete auch in Dortmund. Ein willkürlich gewählter Ort? Der Journalist David Schraven wühlte tief im Dortmunder Neonazi-Sumpf und fand: Verbindungen. Aus seinen Recherchen hat er den Reportage-Comic „Weisse Wölfe“ gemacht

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  • Die Pubertät ist nie subtil. Auch nicht im finnischen Hinterland

    Großflächig und intensiv gefärbt

    Und plötzlich hat die Sandkastenfreundin Brüste: In seiner Graphic Novel „Blitzkrieg der Liebe“ erzählt der Finne Petteri Tikkanen von der Pubertät in der Provinz. Und von ihren Nebengeräuschen

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  • Die Graphic Novels „Aya: Leben in Yop City“ und „Intisars Auto“

    Neue Perspektiven

    Autofahren mit Nikab und Intrigen in farbenfrohen Kleidern: Zwei neue Graphic Novels zeigen Probleme und Freuden des Alltags von Frauen in der Elfenbeinküste und im Jemen – unterhaltsam und klischeefrei

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  • Immer auf der Gewinnerseite: Ein Kollaborateur im Estland der Nazi- und Sowjetzeit

    Menschen und ihre Sollbruchstellen

    Sofi Oksanen ist eine der wichtigsten Autorinnen des Buchmessen-Gastlandes Finnland. In „Als die Tauben verschwanden“ beschreibt sie eine Kollaborateurs-Biografie im Estland der Nazi- und Sowjetzeit

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  • 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs

    Fabian Sixtus Körner: Journeyman

    Körner, ausgebildeter Innenarchitekt, begab sich auf die Walz. Zwei Jahre lang reiste er und jobbte gratis – wie es sich für einen "fahrenden Design-Gesellen" gehört.

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  • Hommage an Dreck, Rotz und Punk

    Jaroslav Rudiš: Vom Ende des Punks in Helsinki

    Den Kneipenbesitzer Ole und die Punkerin Nancy verbindet nicht viel – auf jeden Fall aber die Liebe zu den "Toten Hosen". Ein Roman über das Aufbegehren in der Vorwendezeit.

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  • "Vielleicht" klingt erstmal gut

    Oliver Jeges: Generation Maybe

    "Don't be a Maybe" warb ein Zigarettenhersteller 2012. Dabei ist es das passende Etikett für seine Generation, befand der Journalist Oliver Jeges – einer Generation, der das Entscheiden schwer fällt.

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