• Wohin gehen alte Menschen, um zu sterben? In einen Trailerpark. Zumindest in „Florida Forever“

    Es ist nie zu spät, nicht zu sterben

    Wohin gehen alte Menschen, um zu sterben? In einen Trailerpark für Rentner in Florida. Doch dann kommt alles ganz anders in „Florida Forever“, Harry Crews’ düster-heiterem Plädoyer dafür, vor dem Tod noch einmal mächtig aufzudrehen

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  • Ein Bildungsroman Im wahrsten Wortsinne: „Der Träumer“ vom indonesischen Autor Andrea Hirata

    Ein sehr ernsthafter Romantiker

    Der Weg zum Uni-Abschluss ist hart, vor allem als Sohn eines indonesischen Minenarbeiters. Von seinen Lehr- und Wanderjahren erzählt Andrea Hirata im Roman „Der Träumer“, inspirierend und mit warmherzigem Humor

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  • Rachel Kushner hat mit „Flammenwerfer“ einen ziemlich rasanten Roman geschrieben

    Mit Schmackes

    Auf dem Motorrad vom Ersten Weltkrieg zu den Roten Brigaden in Italien und zurück zur Kunstszene im New York der 70er-Jahre: Rachel Kushner hat mit „Flammenwerfer“ einen ziemlich rasanten Roman geschrieben

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  • Der Reportage-Comic „Weisse Wölfe“ wühlt tief im braunen Sumpf der Dortmunder Neonazi-Szene

    Das ist kein Spaß

    Der NSU tötete auch in Dortmund. Ein willkürlich gewählter Ort? Der Journalist David Schraven wühlte tief im Dortmunder Neonazi-Sumpf und fand: Verbindungen. Aus seinen Recherchen hat er den Reportage-Comic „Weisse Wölfe“ gemacht

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  • Die Pubertät ist nie subtil. Auch nicht im finnischen Hinterland

    Großflächig und intensiv gefärbt

    Und plötzlich hat die Sandkastenfreundin Brüste: In seiner Graphic Novel „Blitzkrieg der Liebe“ erzählt der Finne Petteri Tikkanen von der Pubertät in der Provinz. Und von ihren Nebengeräuschen

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  • Die Graphic Novels „Aya: Leben in Yop City“ und „Intisars Auto“

    Neue Perspektiven

    Autofahren mit Nikab und Intrigen in farbenfrohen Kleidern: Zwei neue Graphic Novels zeigen Probleme und Freuden des Alltags von Frauen in der Elfenbeinküste und im Jemen – unterhaltsam und klischeefrei

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  • Immer auf der Gewinnerseite: Ein Kollaborateur im Estland der Nazi- und Sowjetzeit

    Menschen und ihre Sollbruchstellen

    Sofi Oksanen ist eine der wichtigsten Autorinnen des Buchmessen-Gastlandes Finnland. In „Als die Tauben verschwanden“ beschreibt sie eine Kollaborateurs-Biografie im Estland der Nazi- und Sowjetzeit

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  • Lesen, lesen, lesen: „Der lange Sommer der Theorie“ beschreibt eine Zeit, in der Adorno hip war

    Eine Welt aus nichts als Text

    In den 60er-Jahren war alle Theorie auf einmal gar nicht mehr so grau. Texte von Adorno und Co. verkauften sich zehntausendfach. Philipp Felsch hat über dieses Phänomen das Buch „Der lange Sommer der Theorie“ geschrieben – und erklärt es uns im Interview

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  • Drei neue Kurzgeschichten von J. D. Salinger – und ein neuer Roman über ihn und seine große Liebe

    Jeder kämpft seinen eigenen Krieg

    Fünf Jahre nach J. D. Salingers Tod ist ein Band mit drei erstmals übersetzten Geschichten erschienen – und zeitgleich ein Roman über seine große Liebe Oona O’Neill. Im Mittelpunkt beider Bücher stehen komplizierte, faszinierende Frauen

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  • Kraftvoll, ehrlich, nie nostalgisch: Die posthum veröffentlichten Texte von Marina Keegan

    Auf das Leben

    Unbedingt wollte Marina Keegan Schriftstellerin werden, doch ein Autounfall riss sie mit nur 22 Jahren aus dem Leben. Sie hinterlässt eine Sammlung kraftvoller, authentischer Kurzgeschichten und Essays über die kleinen und großen Sorgen junger US-Amerikaner

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  • Es ist längst nicht alles erreicht: Drei neue Bücher geben Starthilfe in Sachen Feminismus

    Eine Party, viele Einladungen

    Der Froschkönig ist sexuell übergriffig, auch Männer sollen „Grey’s Anatomy“ gucken dürfen, und ein #Aufschrei ist nicht genug: Drei neue Bücher von deutschen Autorinnen geben Starthilfe in Sachen Feminismus

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  • Endzeitstimmung auf Hiddensee: In Lutz Seilers Wenderoman „Kruso“ sind die Metaphern groß

    Und täglich ging einer über Bord

    Am Ende der DDR spielt der Hiddensee-Roman „Kruso“, zeitlich wie geografisch. Die sprachliche Verdichtung zu einem klaustrophobischen Gefühl gelingt Autor Lutz Seiler zwar gut – doch geht der Geschichte schnell die Luft aus

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  • Ein Leben voller Anekdoten: Die „Girls“-Erfinderin Lena Dunham hat ihr erstes Buch geschrieben

    Das große Durcheinander

    Jungsgeschichten, Handtascheninnereien und eine verschobene Gebärmutter: Lena Dunhams autobiografisches Buch „Not That Kind of Girl“ erinnert an eine sehr lange Folge ihrer Erfolgsserie „Girls“. Nur hat sie leider den roten Faden vergessen

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  • Neue Wanderungen durch die Mark Brandenburg

    Björn Kuhligk, Tom Schulz: Wir sind jetzt hier

    Zwei Berliner Lyriker erkunden gemeinsam die brandenburgische Provinz und schreiben ein angenehm subjektives Buch über die Schönheiten und Abenteuer des Nahreisens.

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