Der eine schwört auf Superfoods, der anderen kommen nur Bio-Lebensmittel auf den Teller. Was ist dir das Wichtigste beim Essen?

Lasst mich in Ruhe mit dem Ernährungswahn! Hauptsache es schmeckt und ich werde satt.
Mir ist vor allem gesunde Ernährung wichtig.
Billig muss es (leider) sein! Ab Monatsmitte gibt’s täglich Nudeln mit Pesto.
Erst das Fressen, dann die Moral? Find‘ ich unmöglich. Ich achte auf Fair Trade- und Bio-Label.
Ich finde, tierische Produkte gehen überhaupt nicht. Vegan ist letztlich die ethischste Ernährungsweise.

zu den Ergebnissen...


Zur Böhmermann-Debatte: Wo liegen für dich die Grenzen von Satire?

1: 10%
  Es gibt keine und darf keine Grenzen geben, sonst müssen wir über Meinungsfreiheit gar nicht erst reden.
2: 7.7%
  Rassistische, sexistische, antisemitische und andere diskriminierende Witze sind nie OK.
3: 53.7%
  Die Grenzen sind immer da, wo Menschen sich verletzt fühlen könnten, das muss vorher überlegt werden.
4: 8.1%
  Es ist gar nicht möglich, eine klare Grenze zu ziehen. Wer sollte das denn bitte beurteilen?
5: 8.5%
  Ich weiß es nicht genau. Es ist aber wichtig, dass jedes Thema auch humoristisch angesprochen werden kann.
6: 12%
  Satiriker dürfen zumindest mehr als andere, auch mal überspitzen, pauschalisieren und beleidigen. So funktioniert Satire nun mal.

Gesamtzahl Stimmen: 508


Integration – ein Begriff, der im Kontext von Flüchtlingen oft verwendet wird, aber eigentlich auch viel mit einem selbst zu tun hat. Wie gut kannst du dich in Gruppen integrieren?

1: 5.6%
  Bestens! Ich hab schon im Kindergarten keinem die Schippe weggenommen und war im Sandkasten der Beliebteste von allen.
2: 75.4%
  Ganz gut. Ich hänge prinzipiell gerne mit Menschen ab, aber manchmal nerven mich die anderen auch.
3: 16.7%
  Eher schlecht. Am besten kann ich mich immer noch mit Pizza und Serien in mein Bett integrieren – auf andere Menschen kann ich verzichten.
4: 2.4%
  Überhaupt nicht. Zumindest nicht im Real Life. Ich bin viel zu sehr mit meiner künstlerischen Selbstverwirklichung auf Instagram beschäftigt.

Gesamtzahl Stimmen: 126


Onlinepetitionen: sinnvolle Art der politischen Beteiligung oder bequemer Clicktivismus mit geringem Effekt?

1: 28.8%
  Ich mache doch schon um die Leute in der Fußgängerzone einen Riesenbogen. Und bei Onlinepetitionsverteilern ist das nicht anders.
2: 3.2%
  Onlinepetitionen nehme ich nicht wirklich ernst. Aber aus Spaß unterzeichne ich schon mal gegen Justin Bieber oder für die Wiedereinführung der alten Nike-Sneakerform.
3: 26.4%
  Ab und zu überzeugt mich einer der Aufrufe und ich unterzeichne. Aber ob das jetzt so viel bringt?
4: 19.2%
  Gute Sache. Wenigstens passiert etwas und Themen bekommen öffentliche Aufmerksamkeit, das ist schon mal ein Anfang.
5: 22.4%
  Absolut sinnvoll. Es gibt viele Beispiele für Petitionen, die etwas erreicht haben. So fördert das Netz die politische Willensbildung und Beteiligung.

Gesamtzahl Stimmen: 125


Liebe Freunde, Freundinnen, Freundxe, Freund_innen, Freund*innen - wie haltet ihr es mit der geschlechtergerechten Sprache?

1: 9.2%
  Gendern hat bei mir oberste Priorität – egal, ob Hausarbeit oder SMS.
2: 11.7%
  Ich versuche, geschlechtsneutral zu formulieren. Unterstriche und Sternchen finde ich aber affig.
3: 6.8%
  Ich mache das nach Lust und Laune.
4: 2.2%
  Als ob ein bisschen Umformulieren irgendetwas ändern würde!
5: 7.4%
  Ich bin schon froh, wenn meine Rechtschreibung stimmt.
6: 62.7%
  Ganz sicher nicht! Beim ideologischen Verbiegen unserer Sprache mache ich nicht mit.

Gesamtzahl Stimmen: 1037


Für Frauen ist der Laptop rosa und die Bratwurst extra fettarm. Die männliche Konsumwelt dagegen ist blau und funktional. Was hältst du von gegenderten Produkten? 

1: 33.6%
  Mich nervt es, dass dadurch Klischees über Männer und Frauen reproduziert werden. Lieber mehr Unisex-Produkte.
2: 5.2%
  Find ich super! Frauen und Männern sind nunmal unterschiedliche Dinge wichtig.
3: 8.6%
  Wir sind als Konsumenten doch selbst schuld, dass wir solche Produkte nachfragen.
4: 10.2%
  Unkluger Move. Vielleicht würden Männer auch gerne fettarm essen, aber lassen sich von „Frauen-Bratwurst“ abschrecken.
5: 31.4%
  Gegenderte Produkte sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt größere Probleme.
6: 10.9%
  Mir egal. Sollen sie doch alle kaufen, was ihnen gefällt.

Gesamtzahl Stimmen: 649



Mediathek