• Man kann nicht nicht gekleidet sein
  • Dann geh doch ins Grüne!
  • Nie mehr Nordkorea
  • Fluchtlinien
  • Rückkehr nach Višegrad
  • „Wir müssen Menschen bleiben“
  • Mittendrin statt nur dabei
  • Kleidung ist schützende Hülle, Mode ist Kommunikation, das zeigt das Buch „Women in Clothes“

    Man kann nicht nicht gekleidet sein

    „Women in Clothes“ ist ein Moderatgeber, der keine Regeln aufstellt. Ein überbordendes Buch, das ganz nebenbei zeigt, wie Feminismus heute funktionieren kann

    »
  • Henry D. Thoreaus „Walden“ ist das Ur-Buch der Flucht vor dem kapitalistischen Verwertungsdruck

    Dann geh doch ins Grüne!

    Plötzlich haben alle furchtbar große Landlust und wollen zurück zur Natur. Nur so eine Modeerscheinung? Nicht ganz: Schon 1854 predigte Henry D. Thoreau in „Walden“ von der Flucht in den Wald – und kritisierte dabei die kapitalistische Verwertungslogik

    »
  • Ein seltener Blick auf das Leben in Nordkorea – und die Geschichte einer leidvollen Flucht von dort

    Nie mehr Nordkorea

    Lucia Jangs Biografie „Ich bat den Himmel um ein Leben“ bietet einen seltenen Blick auf das Leben in der Diktatur. Sie erzählt von Hunger, ihrer Internierung in Straflagern – und von ihrer Flucht durch den Fluss

    »
  • Von Ausreißerinnen, Tunnelbauern und einer Olympionikin: Diese Comics handeln vom Fliehen

    Fluchtlinien

    Geschichten von von Tunnelgräbern, Ausreißerinnen und einer Olympionikin, aus Sachsen-Anhalt, Südspanien und Sizilien: Comiczeichnerinnen und -zeichner haben ganz verschiedene Herangehensweisen an das Thema Flucht

    »
  • Seine Erfahrungen von Flucht und Bosnienkrieg verarbeitet Saša Stanišić in seinem Debütroman

    Rückkehr nach Višegrad

    Als 14-Jähriger floh Saša Stanišić 1992 aus Bosnien nach Deutschland. „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, sein Debütroman aus dem Jahr 2006, spielt in seiner Heimatstadt – die ihm inzwischen fremd geworden ist

    »
  • Auf der Flucht chattet ein Syrer mit einer Deutschen. Das berührende Protokoll ist jetzt ein E-Book

    „Wir müssen Menschen bleiben“

    Während seiner Flucht vor dem IS chattet der Syrer Faiz mit der Deutschen Julia. Das berührende Protokoll „Mein Akku ist gleich leer“ ist als E-Book erschienen. Drastischer, unmittelbarer kann Literatur kaum sein

    »
  • Journalisten sollen die Mächtigen kontrollieren. Gehen manche von ihnen dabei zu weit?

    Mittendrin statt nur dabei

    Statt kritisch über die Mächtigen zu berichten, machen einige Alphajournalisten lieber selbst Politik – bemängelt der Politologe Thomas Meyer in „Die Unbelangbaren“. Seine These hat einen wahren Kern, in der Argumentation zeigen sich aber Schwächen

    »
  • Der Comiczeichner Joann Sfar erzählt vom jüdischen Leben im russischen Zarenreich

    Klezmer auf Wanderschaft

    Geschichten von Musikanten und Talmudschülern, aber auch von Vertreibung und Pogromen: In mehreren Comics und fließenden Formen erzählt Joann Sfar vom jüdischen Leben im Zarenreich. Einen besonderen Blick wirft er dabei auf das Leben des Malers Marc Chagall

    »
  • Arkadi Babtschenko gibt in seinen Büchern den Kriegsveteranen Russlands eine Stimme

    Berichte aus dem Dreck

    Afghanistan, Tschetschenien, Georgien. Viele Kriege, viele Veteranen – die in Russland wenig Gehör finden. Der Autor und Journalist Arkadi Babtschenko gibt ihnen eine Stimme

    »
  • Comics loten die Grenzen und Möglichkeiten von Körperwahrnehmung neu aus

    Metamorphosen im Vakuum

    Reglose Körper, verfettete Körper, verwandelte Körper, austauschbare Körper, entgrenzte Körper: In keinem Medium werden die Möglichkeiten der Körperwahrnehmung derzeit so radikal ausgelotet wie im Comic

    »
  • Manche Schönheitsrituale sind überlebenswichtig – vor allem in Krieg und Gefangenschaft

    Das Make-up als Maske

    Schönheitsrituale können überlebenswichtig sein. Das Buch „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde“ versammelt Geschichten von Frauen, die auch in Krieg und Gefangenschaft auf ihr gutes Aussehen Wert legten – im Notfall mit Hilfe von Schuhcreme und Margarine

    »
  • Heike Geißlers Essay „Saisonarbeit“: Eine poetisch verfasste Kritik an der Zeitarbeit bei Amazon

    Die Poesie des Logistikzentrums

    Die Schriftstellerin Heike Geißler hat bei Amazon gejobbt und aus den Erlebnissen ein poetisches Essay gestrickt. Das ist zwar keine Abrechnung mit dem Konzern, wohl aber eine leise Rebellion gegen Zeitarbeit

    »
  • Leider ziemlich plump: Dave Eggers beschreibt die totale Überwachung durch einen Internetkonzern

    Gehirnwäsche für Doofe

    Der tolle Dave Eggers hat leider ein doofes Buch geschrieben: „Der Circle“ handelt von einem Internetkonzern, der alles wissen will, und einer kreuznaiven Angestellten. Es liest sich wie George Orwell – im Fanmeilen-Format

    »
  • Seine Irakkrieg-Erfahrungen hat Phil Klay zu eindringlichen Kurzgeschichten verarbeitet

    Keine Heldenerzählung

    Als US-Marine war Phil Klay zwei Jahre im Irakkrieg im Einsatz. Seine traumatisierenden Erfahrungen hat er in „Wir erschossen auch Hunde“ in eindringlichen Kurzgeschichten über das Leben an und jenseits der Front verarbeitet

    »
  • 139 Artikel