• Das Belarus Free Theatre ist international renommiert, in Weißrussland aber im Visir des Staatsapparats

    Vorhang ab

    Das Belarus Free Theatre hat es in der internationalen Theaterwelt zu enormer Bekanntheit gebracht. Aber in Weißrussland steht das Ensemble immer noch im Visier des repressiven Staatsapparates. Die Stücke werden heimlich im Untergrund aufgeführt

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  • Super Trick: In Kabul lernen Kinder skaten – und lesen, schreiben und rechnen gleich noch mit

    Hier gerät was ins Rollen

    Ein Fotoprojekt zeigt die Arbeit einer Skatehalle in Kabul: Die NGO „Skateistan“ will Kinder mit viel Spaß zurück in die Schule und auf den Weg in die Zukunft bringen

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  • Vier aktuelle Bücher zum Thema Flucht – über Schleuser, das Mittelmeer und die Politik der EU

    Von Staatsfeinden und Menschlichkeit

    Vier aktuelle Bücher zum Thema Flucht, kurz vorgestellt: Eine Reportage vom Mittelmeer, ein moralphilosophisches Essay, das differenzierte Porträt eines Schleusers und eine Streitschrift gegen die Flüchtlingspolitik der EU

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  • Auch in den 1920ern galt die Stadt schon mal als irre aufregend. Zwei Bücher, in denen das noch lebt

    Urgroßvaters Berlin-Hype

    Auch in den 1920ern galt die deutsche Hauptstadt schon mal als irre aufregend. Zwei Klassiker des Großstadtromans, versetzen Dich zurück in diese wilden Jahre zwischen Jazzorchestern, Kleinkriminellen und dem Pulsschlag der Moderne

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  • Ihr Vorbild ist New York, ihr Architekturmix ist stilbildend: Ein Streifzug durch Gotham City

    Ein Moloch aus Dark Déco

    Ihr Vorbild ist New York, die Stadt ist ein Spiegel für Amerikas soziale Probleme der letzten 100 Jahre, ihr Architekturmix ist stilbildend: ein Streifzug durch Batmans Heimat Gotham City, die berühmteste und düsterste Comic-Metropole der Welt

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  • Teju Coles Essay-Roman über seine frühere Heimat ist das zwiespältige Porträt einer Stadtgesellschaft

    Fremde Heimat Lagos

    „Jeder Tag gehört dem Dieb“ in Nigerias größter Metropole. Teju Coles episodisch angelegter Rundgang durch Lagos ist das zwiespältige Porträt einer Stadtgesellschaft. Der Ich-Erzähler liebt das Chaos und die Menschen, ist aber abgestoßen von Gewalt und Korruption

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  • Kleidung ist schützende Hülle, Mode ist Kommunikation, das zeigt das Buch „Women in Clothes“

    Man kann nicht nicht gekleidet sein

    „Women in Clothes“ ist ein Moderatgeber, der keine Regeln aufstellt. Ein überbordendes Buch, das ganz nebenbei zeigt, wie Feminismus heute funktionieren kann

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  • Henry D. Thoreaus „Walden“ ist das Ur-Buch der Flucht vor dem kapitalistischen Verwertungsdruck

    Dann geh doch ins Grüne!

    Plötzlich haben alle furchtbar große Landlust und wollen zurück zur Natur. Nur so eine Modeerscheinung? Nicht ganz: Schon 1854 predigte Henry D. Thoreau in „Walden“ von der Flucht in den Wald – und kritisierte dabei die kapitalistische Verwertungslogik

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  • Ein seltener Blick auf das Leben in Nordkorea – und die Geschichte einer leidvollen Flucht von dort

    Nie mehr Nordkorea

    Lucia Jangs Biografie „Ich bat den Himmel um ein Leben“ bietet einen seltenen Blick auf das Leben in der Diktatur. Sie erzählt von Hunger, ihrer Internierung in Straflagern – und von ihrer Flucht durch den Fluss

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  • Von Ausreißerinnen, Tunnelbauern und einer Olympionikin: Diese Comics handeln vom Fliehen

    Fluchtlinien

    Geschichten von von Tunnelgräbern, Ausreißerinnen und einer Olympionikin, aus Sachsen-Anhalt, Südspanien und Sizilien: Comiczeichnerinnen und -zeichner haben ganz verschiedene Herangehensweisen an das Thema Flucht

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  • Seine Erfahrungen von Flucht und Bosnienkrieg verarbeitet Saša Stanišić in seinem Debütroman

    Rückkehr nach Višegrad

    Als 14-Jähriger floh Saša Stanišić 1992 aus Bosnien nach Deutschland. „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, sein Debütroman aus dem Jahr 2006, spielt in seiner Heimatstadt – die ihm inzwischen fremd geworden ist

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  • Auf der Flucht chattet ein Syrer mit einer Deutschen. Das berührende Protokoll ist jetzt ein E-Book

    „Wir müssen Menschen bleiben“

    Während seiner Flucht vor dem IS chattet der Syrer Faiz mit der Deutschen Julia. Das berührende Protokoll „Mein Akku ist gleich leer“ ist als E-Book erschienen. Drastischer, unmittelbarer kann Literatur kaum sein

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  • Journalisten sollen die Mächtigen kontrollieren. Gehen manche von ihnen dabei zu weit?

    Mittendrin statt nur dabei

    Statt kritisch über die Mächtigen zu berichten, machen einige Alphajournalisten lieber selbst Politik – bemängelt der Politologe Thomas Meyer in „Die Unbelangbaren“. Seine These hat einen wahren Kern, in der Argumentation zeigen sich aber Schwächen

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  • Der Comiczeichner Joann Sfar erzählt vom jüdischen Leben im russischen Zarenreich

    Klezmer auf Wanderschaft

    Geschichten von Musikanten und Talmudschülern, aber auch von Vertreibung und Pogromen: In mehreren Comics und fließenden Formen erzählt Joann Sfar vom jüdischen Leben im Zarenreich. Einen besonderen Blick wirft er dabei auf das Leben des Malers Marc Chagall

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