• Versemmel deine Jugend
  • Das Schicksal ist doch kein mieser Verräter
  • Ganz neue Töne
  • Die Vollstreckungsgesellschaft
  • Hier gerät was ins Rollen
  • Der Neustart
  • Von Staatsfeinden und Menschlichkeit
  • Lesen

    Versemmel deine Jugend

    Halb Künstlerroman, halb Coming of Age – Hallgrímur Helgasons Roman „Seekrank in München“ erzählt die Geschichte eines fulminant verhauenen Auslandssemesters. Selten war eine Geschichte über das Scheitern so dermaßen lustig

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    Das Schicksal ist doch kein mieser Verräter

    Kann ein Buch über einen selbstmordgefährdeten Jugendlichen lustig sein? Nach der Lektüre von „Auerhaus“ von Bov Bjerg muss man sagen: sehr sogar

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    Ganz neue Töne

    Viele Länder sind Einwanderungsländer. Mal mehr, mal weniger, Deutschland gerade wieder etwas mehr. Für die Literatur sind die kulturellen Verschiebungen ein kostbarer Urstoff. Fünf migrantische Romane, die Literaturgeschichte geschrieben haben.

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    Die Normalität des Bösen

    Warum junge Männer zu Massenmördern werden? Der unangepasste Kulturwissenschaftler Klaus Theweleit bietet einen eigenwilligen Interpretationsansatz, der hilft das scheinbar Unfassbare zu verstehen

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    Die Vollstreckungsgesellschaft

    Als Anwalt hat er viele US-Bürger vor der Todesstrafe bewahrt. Jetzt hat Bryan Stevenson mit „Ohne Gnade“ ein aufrüttelndes Buch über die Missstände in der amerikanischen Strafjustiz geschrieben

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    Hier gerät was ins Rollen

    Ein Fotoprojekt zeigt die Arbeit einer Skatehalle in Kabul: Die NGO „Skateistan“ will Kinder mit viel Spaß zurück in die Schule und auf den Weg in die Zukunft bringen

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  • Neues Buch

    Der Neustart

    Stephan Urbach war digitaler Aktivist während des Arabischen Frühlings und bekam vor lauter Engagement Depressionen. Sein Buch „Neustart“ erzählt ehrlich und direkt von diesem ganz persönlichem Systemabsturz

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    Von Staatsfeinden und Menschlichkeit

    Vier aktuelle Bücher zum Thema Flucht, kurz vorgestellt: Eine Reportage vom Mittelmeer, ein moralphilosophisches Essay, das differenzierte Porträt eines Schleusers und eine Streitschrift gegen die Flüchtlingspolitik der EU

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    Urgroßvaters Berlin-Hype

    Auch in den 1920ern galt die deutsche Hauptstadt schon mal als irre aufregend. Zwei Klassiker des Großstadtromans, versetzen Dich zurück in diese wilden Jahre zwischen Jazzorchestern, Kleinkriminellen und dem Pulsschlag der Moderne

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    Ein Moloch aus Dark Déco

    Ihr Vorbild ist New York, die Stadt ist ein Spiegel für Amerikas soziale Probleme der letzten 100 Jahre, ihr Architekturmix ist stilbildend: ein Streifzug durch Batmans Heimat Gotham City, die berühmteste und düsterste Comic-Metropole der Welt

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  • Neues Buch

    Ehrlichkeit und Holzhammer

    Und plötzlich hat man eine Tochter mit Trisomie 21. Sehr persönlich erzählt Comiczeichner Fabien Toulmé davon, wie es ihm in dieser Situation ergangen ist. Dass er dabei keine seiner Ängste verschweigt, ist gut – aber manchmal sagt er auch einfach zu viel

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  • Neues Buch

    In Creative Writing eine Eins. Aber sonst?

    Jonathan Franzens neuer Roman „Unschuld“ führt von der DDR bis zu den Internetaktivisten der Jetztzeit. Das liest sich wunderbar und wirft große Fragen auf – aber bemüht sich nicht wirklich ernsthaft um sie

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    Fremde Heimat Lagos

    „Jeder Tag gehört dem Dieb“ in Nigerias größter Metropole. Teju Coles episodisch angelegter Rundgang durch Lagos ist das zwiespältige Porträt einer Stadtgesellschaft. Der Ich-Erzähler liebt das Chaos und die Menschen, ist aber abgestoßen von Gewalt und Korruption

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  • Neues Buch

    Niemand hat die Absicht, sich zu ergeben

    Was macht das Leben in Charkiw aus? Vom Melting Pot im ukrainischen Osten erzählt der Schriftsteller Serhij Zhadan poetisch und sprachgewaltig in seinem neuen Roman „Mesopotamien“ – und vom Kampf für Leben und Liebe

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