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Begeistert vom Weltall

Forschungsgebiet Astrofuturismus

9.10.2012 | Katrin Cürük, Sara Jabril, Kristina Schäfer | Kommentare (1) | Kommentar schreiben | Artikel drucken

Versteckt zwischen Botschafterresidenzen und dem Preußischen Geheimen Staatsarchiv findet sich, mitten in der grünen Idylle Berlin-Dahlems, das "Friedrich-Meinecke-Institut" der Freien Universität Berlin. Hinter einer der farblosen Türen eines typischen Uni-Gangs eröffnet sich dem Besucher plötzlich etwas Unerwartetes: der Weltraum. Doch hier forschen keine Astrophysiker, sondern Historiker. Sie beschäftigen sich mit dem Weltraum der Vergangenheit. Oder vielmehr damit, wie sich die Menschen im 20. Jahrhundert den Weltraum vorgestellt haben.

Die Exoten unter den Historikern

Die Historikergruppe, die hier an Weltraumvorstellungen forscht, nennt sich "Die Zukunft in den Sternen". Sie gehört einer sogenannten "Emmy-Noether-Forschungsgruppe" an – solche Forschungsgruppen werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über fünf Jahre gefördert, um Nachwuchswissenschaftlern zu wissenschaftlicher Selbstständigkeit zu verhelfen. Geleitet wird die Gruppe von Alexander C. T. Geppert, der an einer Kulturgeschichte des europäischen Weltraumdenkens und des außerirdischen Lebens im 20. Jahrhundert arbeitet.

Unter Historikerkollegen gelten die Astrofuturismus-Forscher als Exoten. Warum ist das Weltall für Historiker überhaupt interessant? Wir sind nach Dahlem gefahren und haben Daniel Brandau und Tom Reichard von der Forschungsgruppe getroffen. Daniel Brandau (28) forscht zu Raumfahrtvorstellungen und Raketenenthusiasmus in Großbritannien und Deutschland für die Zeit 1920 bis 1960. Tom Reichard (25) ist studentischer Mitarbeiter des Projekts, er studiert Geschichte und Sozialkunde an der FU Berlin. Im Videointerview redeten sie mit Sara Jabril von fluter.de.

Foto: Katrin Cürük







Kommentare

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Astrofuturismus

Hey, das finde ich ein super spannendes Themengebiet! Werde eure Forschung weiter verfolgen!

Julia | 9. Oktober 2012   17:54

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