Islam und Europa
Wie gut vertragen sich westliche Werte und der Islam? Und wie kann das alltägliche Zusammenleben verbessert werden?
| Hilfe |  Neuer Thread | Forum-Start | Thread ein | Suchen | | neuester  << Beitrag >> 
 Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Dirk     Datum: 02.03.08 17:30

In Deutschland leben circa 3 Millionen Muslime. Doch die meisten Deutschen wissen wenig oder gar nichts über den Islam. Wäre es sinnvoll, ein Unterrichtsfach an Schulen einzuführen, in dem deutschen Schülerinnen und Schülern ein Grundwissen über den islamischen Glauben vermittelt wird? Und wenn ja, wer sollte den Unterricht durchführen?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Jana     Datum: 06.03.08 10:34

Ich bin sehr dafür, dass man in der Schule mehr über den Islam lernt. Meine eigenen Kentinisse stufe ich z.B. als unzureichend ein.

Allerdings denke ich nicht, dass dafür die Einrichtung eines neuen Faches nötig ist.
Im Rahmen des Religionsunterricht könnte man die einzelnen Religionen deutlich ausführlicher behandeln.
Schließich geht es im Reliunterricht nicht darum, zu lernen wie man ein frommer Christ wird, sondern wie man mit Religion umgeht.
Von daher ist die Auseinandersetzung mit anderen Religionen in diesem Fach für mich eigentlich selbstverständlich (auch im Bezug auf die Rolle des Christentums z.B. während der Kreuzzüge), wird aber leider nicht in die Tat umgesetzt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Schüler     Datum: 12.04.08 10:29

Natürlich ist es sehr wichtig, sich mit anderen Religionen auseinanderzusetzen,
aber ich finde, dass wir schon mehr als genug in dem religionsunterricht lernen, da es bald häufiger ist als z.B. das Judentum oder sogar christl. Feste wie Weihnachten(!). Deshalb wäre es stark übertrieben, ein Fach "Islam" einzuführen, da es für andere Religionen (auch für das Christentum) keine eigenen Fächer gibt.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: mimi.lin     Datum: 13.04.08 14:28

bei mir wurden im religionsunterricht alle weltreligionen durchgenommen. natürlich auch der islam. bei uns wurde auch nicht alles negativ dargestellt. wir haben bei allen religionen die positiven und die negativen seiten betrachtet.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Lara     Datum: 18.04.08 21:52

Ich denke, es wäre dringend nötig, mehr über andere Kulturen - auch in der Schule - zu lernen. Aber ich denke nicht, dass man sich auf Religionen und speziell auf den Islam festlegen sollte. Ich denke da eher an einen - sozusagen "kulturübergreifenden" - Unterricht.
Wieso ich so etwas gut fände? - Weil wir schon seit 4 Wochen im Religionsunterricht über den Ausländeranteil in Deutschland diskutieren und einfach nicht weiter kommen. Wir reden das Thema einfach tot, anstatt dass wir uns informieren und uns an "Deutsch-Ausländer" (wie sie einige meiner Klasse genannt haben) wenden, die ja selbst direkt betroffen sind.
Aber ich schweife schon wieder ab..
Sicher, es ist okay, sich mit den positiven und negativen Seiten zu beschäftigen, aber das ändert doch auch nichts daran, dass die meisten gar nicht kompromissbereit sind und einfach auf ihrer Meinung verharren. Es bringt an sich nichts. Ich meine, man kann viel reden, aber verändern kann man nichts damit. Ich finde, die Leute sollten einfach mal Akzeptieren, dass es keine Probleme mit Ausländern in Deutschland gibt, wenn man die Einstellung hat, dass sie auch nicht anders sind, als man selbst. Jeder Staat erzählt irgendetwas von Gleichheit und Freiheit, aber wer ist schon gleich? Gleichheit ist einfach zu ungenau definiert - ist damit die Gleichheit vorm Gesetz gemeint oder .. nein, vergesst es, das führt jetzt zu weit. Wer dazu etwas wissen will, schreibt mir einfach eine e-mail und fragt mich .(larissa_schneider_92@web.de)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: lara92     Datum: 18.04.08 22:00

ja, ich weiß das war jetzt etwas verwirrend..

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Fini     Datum: 11.07.08 13:59

Auch ich habe im Religionsunterricht die Weltreligionen durchkaut. Wir haben uns über den Islam unterhalten und die wichtigsten Sachen besprochen. Natürlich ist es wichtig mehr über den Islam und den anderen Kulturen in Deutschland zu wissen , aber ich meine, dass es nciht sinnvoll wäre eine Schulstunde Islam einzuführen, da einige Deutsche noch nicht einmal was über ihre eigene Religion wissen,damit meine ich z.B.die Einstellung, 'ich lasse mich konfermieren,weil es Geld bringt!' . Also meine ich, was man im Religionsunterricht über den Isalm lernt, reicht.
Aber ich finde wichtiger als eine Stunde Islam wäre, den Nationalsozialismus und evt. Rassismus genauer zu besprechen und den Kindern klar machen,d ass diese Einstellung sehr,sehr schlecht ist!!!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Chiasbo_Crusio     Datum: 29.04.09 09:06

Viele Menschen sehen den Islam nur durch die Sicht der Medien, nämlich das der Islam nur aus Terroristen, Schächtern und Steinigern besteht, ABER das stimmt nicht.
Es ist wichtig das man den Menschen mehr über den Islam lehrt da es immer wieder zur Sprache kommt jeder sollte die Möglichkeit was dazu sagen zu können und nicht einfach nur das nach plappern was andere ihnen vorsagen.
Das fördert vorallem die Intigration da Deutsche dann mitreden können und sich nicht mehr fremd fühlen wenn ihre muslimischen mitbürger über den islam reden

das wichtigste ist aber das so vorurteile zerstört werden und das das zusammenleben verbessert
es würde dann nicht mehr heißen ach das sind muslime das ist so sondern eher ich weiß warum die das machen und wozu es gut ist.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Kardelen     Datum: 29.04.09 09:13

Ich finde in deutschland wissen viele deutschen nicht, was islam ist und viele denken, dass der islam etwas mit terror zu tun hat, obwohl es damit garnichts zu tun hat.
Im religion unterricht wird über Islam geredet wird kurz über das thema. Meistens reicht das nicht und viele wissen immernoch nichts.
Deswegen finde ich das es ein extra fach sein soll damit man mehr information hat und nicht dumme kommentare liefert.
Und viele türkische schüler können dann ihre eigene religion auf deutsch wiedergeben, weil viele lernen in den Moscheen auf türkisch und wissen nicht was vieles auf deutsch heißt, dass ist ebenfalls eine gelegenheit für die schüler.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: ebubekir     Datum: 29.04.09 09:22

Fini Schrieb
> Auch ich habe im Religionsunterricht die Weltreligionen
> durchkaut. Wir haben uns über den Islam unterhalten und die
> wichtigsten Sachen besprochen. Natürlich ist es wichtig mehr
> über den Islam und den anderen Kulturen in Deutschland zu
> wissen , aber ich meine, dass es nciht sinnvoll wäre eine
> Schulstunde Islam einzuführen, da einige Deutsche noch nicht
> einmal was über ihre eigene Religion wissen,damit meine ich
> z.B.die Einstellung, 'ich lasse mich konfermieren,weil es Geld
> bringt!' . Also meine ich, was man im Religionsunterricht über
> den Isalm lernt, reicht.
> Aber ich finde wichtiger als eine Stunde Islam wäre, den
> Nationalsozialismus und evt. Rassismus genauer zu besprechen
> und den Kindern klar machen,d ass diese Einstellung sehr,sehr
> schlecht ist!!!

Du hasst es wohl nicht so ganz verstanden, was mit der Einführung des Islamsunterrichts gemeint ist. Also, die Einführung ist dafür gedacht, dass muslimischen Schüler/innen eine Möglichkeit haben wie die Christen im Religionsunterricht mehr über ihre eigene Religion als Schulunterricht zu erfahren. Weil muslimische Schüler/innen nicht am christlichen Religionsunterricht teilnehmen wollen, sollte man ihnen die Chance geben, statt Ethik/Türkisch einen Islamunterricht in der Schule zu bekommen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Jiyan     Datum: 29.04.09 09:25

Natürlich ist es wichtig Islam im Unterricht zu unterrichten.Ich persönliche habe nicht so viele Kentnisse über das Islam und schätze undgebe mirdie Note 3-.
Es ist sehr wichtig über die anderen Religionen zu lernen.In unserer Schule haben wir vor ein Paar Monaten über das Christen & Judentum etc. diskutiert, ich will damit meinen das ich immer irgend etwas mit mir genommen habe,weil es interessiert war."ISLAM IM UNTERRICHT" ist wirklich ein sehr wirkliches Thema,weil selbst die hälfte der Muslimischen & Deutschen Schüler nicht zu viele Kentnisse habe.Wenn man das in der Schule einführen würde sollten auf jedenfall die Deutschenschüler auch mit im Unterricht teilnehmen.Wieso? Weil sie eine falsche Vorstellung über das Islam haben.Das ist natürlich auch schade.Muslime werden als Terroristen bezeichnet, und rassischtisch.
Nicht zu vergessen ist auch das Islam das zweit oder dritt größte Religion auf der Welt ist.
z.B lassen sich die Deutschen Kinder konfermieren, nur weil es Geld usw bringt?! Haben haben Sie mal in wirklichkeit Nachgedacht warum Sie sich eigentlich konfermieren?Ich bin mir 70%sicher das sich nur wegen des Geldes konfermieren lassen.Dies ist natürlich auch seher SCHADE!!!
Auch wenn Islam nicht im Unterricht unterrichten wird,will ich allen Muslimischen Schülerin sagen,dass sich selbst entwickeln sollen, dass sie was für ihre Religion tun.Das wenn z.b Deutscheschüler über Islam diskutieren,dass nicht einfach dort sitzen und nichts sagen....Sie sollen mit ihnen diskutieren.
Im Abschluss meinens kommentares möchte ich sagen das Islam auf jedenfall im Unterricht unterrichtet wird.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: sahra     Datum: 29.04.09 09:25



meiner meinung nach sollte jeder muslimische schüler das recht haben wie andere Christlischen schüler in den schulen seine religion frei zu lernen. So können auch deutsche Schüler, die sich für andere Religionen interessieren am muslimischen Religionunterricht teilnehmen.

noch nicht zu vergessen ist,
dass viele Deutsche schüler keine Kenntnisse über Islam haben und geben Behauptungenüber den Islam von sich die etwas mit terorismus zutun haben.
So können sie sich näher darüber informieren und ihre behautungen ändern. Fini schrieb:

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Sahra     Datum: 29.04.09 09:26

meiner meinung nach sollte jeder muslimische schüler das recht haben wie andere Christlischen schüler in den schulen seine religion frei zu lernen. So können auch deutsche Schüler, die sich für andere Religionen interessieren am muslimischen Religionunterricht teilnehmen.

noch nicht zu vergessen ist,
dass viele Deutsche schüler keine Kenntnisse über Islam haben und geben Behauptungenüber den Islam von sich die etwas mit terorismus zutun haben.
So können sie sich näher darüber informieren und ihre behautungen ändern.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: politik freaq     Datum: 06.05.09 11:01

Ich finde der unterricht für islam soll eingeführt werden weil die deutschen jha auch religion haben und da müssen auch manche muslimen hingehen und wenn ein christe nicht in den islam unterricht will soll er nicht hingehen !!!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: silka     Datum: 14.07.09 13:18

Also irgednwo hört es aber auch auf. Werde ich wenn ich in einem Muslimsichen Land zur Schule gehen muß, als Christ Religionsunterreicht erhalten?
Nein ich denke nicht.
Jeder sollte seine Religion frei ausüben dürfen. Dennoch bin ich der Überezugung daß wir in Deutschland leben und hier die Grundreligionen nun mal Kathoilisch ist. In jedem Religionslehrplan werden die Weltreligionen ausreichend abgedeckt. Wenn sich ein Muslim für den Islam interessiert, hat er genügend Möglichkeiten sich ausreichend darüber zu inmformieren und brauch sicherlich nicht die Unterstützung in der Schule oder des Staates. Meiner Meinung nach der faslche Weg die "Muslimischen Mitbürger" zu integrieren, wenn sie immer ein Extra-Bonbon hingeworfen bekommen. Und bitte vergesst alle nicht welche Vorurteile/Vorbehalte die Moslems gegenüber anderen Religionen haben. Wir werden immer als inteollerant dargestellt. Ich denke aber nicht daß meine Religion die einzige wahre ist...(sicherlich nicht alle Moslems, aber wenn man manche so reden hört hat man den Endruck daß es außer den Moslems nur gottlose Menschen gibt). Toleranz muß von beiden Seiten erbracht werden. Mir kommt es so vor, daß in Deustchland nur eine Seite Kompromisse eingeht.
Nix für ungut aber ich habe so langsam kein Verständnis mehr daß sich Deuschland städnig anderen Kulturen unterwirft und seine eigene Kultur immer mehr in Vergessenheit gerät. Deutschland ist numal ein christliches Land mit christlichen Regeln und Werten. Auch Moslems sterben nicht davon wenn Sie ein Wenig über unsere Kultur erfahren.
Ich betone daß man dies alles nicht verallgemeinern kann. Doch sogar mein bester Freund (selbst Türke) sagt es gibt genügend Möglichkeiten in Deutschland den Islam auszuüben, die Schule braucht man dafür nicht.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: janne     Datum: 28.07.09 07:20

Hey silka,stimme dir soweit zu!
Aber die "Grundreligion" in Deutschland ist nicht katholisch, sondern christlich.
Oder? Die Formulierung hat mich nur etwas gestört,ansonsten nix für ungut :-)

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Hatice     Datum: 30.07.09 15:57

Ich bin Türkin und bin in Deutschland aufgewachsen.
Ich habe ab und an mal im Religionsunterricht in der Schule hineingeschnuppert. Einen eigenen Religionsunterricht für den Islam, den habe ich gemisst. Es gibt evangelischen und katholischen Religionsunterricht, in denen auch die anderen Weltreligionen durchgekaut werden. Und was haben wir davon?
Meiner Meinung nach ist es wichtig, ein Unterrichtsfach im Islam einzuführen. Dabei soll es nicht allein um den Islam gehen, es sollen auch die anderen Religionen erörtert werden. Zwischen den Schülern kann so eine Diskussion entstehen, wo sie sich gegenseitig verstehen können.
Der Islamunterricht, wenn er denn eingeführt werden soll, denke ich, wird nicht den Unterricht in der Moschee ersetzen, dafür ist es ja nicht gedacht.
Es geht um die allgemeinen Fragen und Dinge im Islam, mit denen man sich beschäftigen sollte und den Schülern somit der Raum für Diskussionen eröffnet wird.
Falls der Antrag auf ein Unterrichtsfach abgelehnt werden sollte, so könnten immerhin Arbeitsgemeinschaften eingeführt werden.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Religionsgegner     Datum: 25.09.09 16:58

Es sollte nicht nicht noch mehr Religionsunterricht stattfinden, sondern im Gegenteil: Der Religionsunterricht in Schulen sollte abgeschafft und bundesweit durch einen Ethikunterricht auf sakulärer Grundalge ersetzt werden. Religion ist keine Kultur, sondern Aberglaube.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Beyza     Datum: 25.10.09 20:29

Religion ist Abgerglaube? Also bitte, der Begriff Aberglaube bezeichnet abschätzig alles, was dem religiösen Glauben gegenüber steht. Wie kann man da von Aberglaube reden!!! Nur weil du Gottlos bist (stimmt doch oder?), heißt es noch lange nicht, dass du "Religion" und "Aberglaube" in einen Topf schmeißen kannst. Ich bin religiös aber noch lange nicht abergäubig. Also, dass nächste mal besser informieren ;)...

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: SLash     Datum: 31.10.09 08:46

Aufklärung ist die beste "Abschreckung". (Ironie Ende)
In der Aufklärung liegt die Möglichkeit sich selbst ein Bild über dieses oder jenes zu machen.

DEN Islam in den Unterricht einzuführen, halte ich für genauso wenig sinnvoll, wie DAS Christentum oder andere Religion als verbindlich (zwangsweise) dem Schüler aufzudrängen. Religionen sollen freiwillig besucht werden. Ethik wäre m.E. ein sinnvolleres Pflichtfach.

Statt DEN Islam oder andere Religionen im Unterricht als Pflichtfach zu behandeln, könnte man sich viel mehr mit den deutschen und ausländischen/arabischen uvm. Kulturen beschäftigen. Hier sind eher Annäherungen (Integration) möglich, als sich gegenseitig mit der Religion zu beschäftigen.
Es liegt in der Natur der Sache, das ein religiös transzendal Gläubiger fest von seinem Glauben überzeugt ist, er hat sich i.d.R. damit beschäftigt und es gibt ihm etwas.
Als transzendal religiöser Mensch musst du einfach fundamentalistisch sein, sonst funktioniert der ganze Glaube nicht. Das meine ich nicht abwertend. Mein nicht vorhandener religiöser Glaube ist gleichwertig zu bewerten und m.E. absolute Privatsache. Leider wird Religion politisch und nicht privat behandelt.
Frage ich bei Christen nach der Kenntnis vom Islam, bekomme ich nicht viel mehr Wissen, als wenn ich Muslime nach dem Christentum frage. Unabhängig davon was deren Inhalte vermitteln, sollte es möglich sein friedlich nebeneinander (auch miteinander ist angenehm) zu leben. Beiden Religionen steht doch Frieden inne.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: SLash     Datum: 31.10.09 08:58

Beyza schrieb:

> Religion ist Abgerglaube? Also bitte, der Begriff Aberglaube
> bezeichnet abschätzig alles, was dem religiösen Glauben
> gegenüber steht. Wie kann man da von Aberglaube reden!!! Nur
> weil du Gottlos bist (stimmt doch oder?), heißt es noch lange
> nicht, dass du "Religion" und "Aberglaube" in einen Topf
> schmeißen kannst. Ich bin religiös aber noch lange nicht
> abergäubig. Also, dass nächste mal besser informieren ;)...

@beyza
Wenn ich einen transzendalen religiösen Glauben als Aberglaube bezeichne ist dies meine Einschätzung von diesem Glauben. Tatsächlich kann man den Inhalt unter wissenschaftlichen Bedingungen nicht beweisen, dennoch funktioniert er. Wenn etwas funktioniert ist es existent. Deshalb wäre es unsinnig über die Existenz zu diskutieren. Ein Placebo hat auch keinen Wirkstoff und wirkt sogar unter wissenschaftlichen Bedingungen.

Du beschwerst du dich, weil dein Gebenüber deinen für dich wichtigen Glauben nicht akzeptiert bzw. abschätzig bewertet. Dein Gegenüber fühlt sich ebenso abschätzig in dem für ihn wichtig empfundenen "Wissen" (auch nur Glaube) von dir behandelt, weil er durch deine Absolutität - deinem Anspruch auf die wahre und einzige Wahrheit - in deinem Glauben nicht teilen kann. Wenn du ihm also vermittelst, dass deine Religion oder Glaube der vermeintlich wahre ist, dann akzeptierst du dein Nichglauben ebenso wenig. Durch das Wort "Gottlos" soll dies genauso abschätzig vermittelt werden.
Ob "Gottvoll" oder "Gottlos" soll doch jeder für sich entscheiden dürfen und jeder kann den anderen in seinem "Glauben" oder "Nichtglauben" akzeptieren.
Überzeugen werden sich beide gegenseitig nicht, ergo sollten sie sich akzeptieren.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Beyza     Datum: 14.11.09 18:44

SLash schrieb:
> Du beschwerst du dich, weil dein Gebenüber deinen für dich
> wichtigen Glauben nicht akzeptiert bzw. abschätzig bewertet.
> Dein Gegenüber fühlt sich ebenso abschätzig in dem für ihn
> wichtig empfundenen "Wissen" (auch nur Glaube) von dir
> behandelt, weil er durch deine Absolutität - deinem Anspruch
> auf die wahre und einzige Wahrheit - in deinem Glauben nicht
> teilen kann. Wenn du ihm also vermittelst, dass deine Religion
> oder Glaube der vermeintlich wahre ist, dann akzeptierst du
> dein Nichglauben ebenso wenig. Durch das Wort "Gottlos" soll
> dies genauso abschätzig vermittelt werden.
> Ob "Gottvoll" oder "Gottlos" soll doch jeder für sich
> entscheiden dürfen und jeder kann den anderen in seinem
> "Glauben" oder "Nichtglauben" akzeptieren.
> Überzeugen werden sich beide gegenseitig nicht, ergo sollten
> sie sich akzeptieren.





Ich verstehe jetzt nicht so genau, was du mir da mitteilen möchtest? Habe ich etwa irgendjemanden beleidigt oder des ähnlichen? Wenn du nicht an Gott glaubst heißt das doch, dass du "Gottlos" bist, oder irre ich mich da? Dies soll ja keine Beleidugung sein. Letzendlich sollst du daran glauben an was du halt glaubst und ich an das, was ich für richtig halte. Außerdem zwinge ich niemanden meinen Glauben auf. FÜR MICH ist mein Glaube das WAHRE, mir ist schon bewusst, dass es weder für dich oder für Fini das Wahre ist. Und übrigens wollte ich nur, dass man Religion und Aberglaube nicht miteinander vermischt. Letzendlich stimmt das doch oder???

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: der_passi     Datum: 18.11.09 10:33

Katholischer Religionsunterricht? Evangelischer Religionsunterricht? Buddhismus? Hinduismus?... Islam?

Es gibt viele, sehr viele Menschen mit den unterschiedlichsten Religionszugehörigkeiten welche in Deutschland leben. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der ganzen Welt sind die verschiedensten Religionen vertreten.

In unserer heutigen Zeit ist das eine Selbstverständlichkeit. Nur wenige denken darüber nach, dass es noch vor ein paar Jahrhunderten unmöglich gewesen wäre seine Religionszugehörigkeit völlig frei auszuleben.

Auch heute noch gibt es Länder dieser Erde, in denen man mit Repressionen rechnen muss, wenn man an eine andere Religion glaubt als an diese, welche der Staat als "Staatsreligion" vorgibt.

Genau dies ist der Punkt. Meiner Meinung nach muss viel strikter zwischen Staat und Kirche getrennt werden. Die Vermischung von Staat und Kirche führt in den allermeisten Fällen zu Konflikten, wie es sich auch in der heutigen Weltpolitik wiederspiegelt.

Natürlich ist die Zugehörigkeit zu einer Religion etwas schönes. Ein Gemeinschafts- und Wertegefühl wird vermittelt. Der richtige Umgang und das Leben miteinander wird gelehrt und gestärkt.

Was jedoch nicht sein sollte, ist dass man jemanden eine bestimmte Religionsform aufdrängt.

Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit den verschiedenen kulturellen Werten.
Hier in Deutschland leben wir in einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Wer hier leben will, sollte auch diese Werte respektieren und auch danach leben, so wie ich es auch respektieren würde nach der Kultur, Werte und Bräuche des Landes zu leben welches ich mir als neue Wahlheimat ausgesucht hätte.

Deshalb sollte man insbesondere an Schulen eher Ethik als Pflichtfach unterrichten und über die verschiedensten Kulturen und Religionen sprechen.

Wer möchte, sollte jedoch nicht auf seinen Relgionsunterricht verzichten müssen.
In Wahlfächern oder ähnliches könnte man katholischen, evangelischen, jüdischen oder auch eben islamischen Religionsunterricht anbieten.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: sara-h     Datum: 13.12.09 12:17

Religion ist Privatsache und hat als Unterrichtsfach nichts aber auch gar nichts an der Schule zu suchen! Ethik ist die einzig aktzepatble und sinnvolle Weise in der Schule über Religion zu sprechen. Nur wenn man sich gegenseitig versteht, kann man Vorurteile abbauen. Das gilt für alle Glaubensrichtungen, vor allem aber für die monotheistischen Religionen mit alleinigem "Wahrheitsanspruch", was meiner Ansicht nach schon ein völlig falscher Ansatz für eine Religion ist.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Carlotta     Datum: 15.12.09 20:00

Um nocheinmal auf das Thema "Religion ist Aberglaube"
zurück zu kommen:
Das finde ich ganz und gar nicht.
Man kann nicht einfach alle Religionen in einen Topf werfen,
Deckel drauf un das dann als "Aberglaube" abstempeln.
Ich bin selbst gläubige Muslima
aber natürlich akzeptiere ich auch andere Religionen,
wie das Christen- oder Judentum.
Trotzdem finde ich dass man den Glauben anderer
Leute niemals verletzen sollte,
man muss wirklich vorsichtig sein bei solchen Aussagen.

LG, Carlotta

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Lalakk     Datum: 20.12.09 18:58

Ich als Muslim stimme dir zu , Dirk...Zu wenig Deutsche wissen über den Islam bescheid und haben Vorurteile; deswegen sollte ihnen in der Schule mehr beigebracht weden über diese Religion!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Daniel A.     Datum: 17.02.10 22:55

Ich denke nicht dass das klappen wird die deutschen machen wieder dumme Bemerkungen wie omg der Islam was wollen wir damit und wozu brauchen wir das??
überwiegend die Jugendlichen sind feindlich gegenüber Ausländern und vor allem gegenüber Türken !!
Und wenn man etwas falsch im Unterricht versteht hat Vorurteile gegenüber dem Islam.........

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Daniel A.     Datum: 17.02.10 22:58

Ihr könnt es vergessen ...........
zu viele Leute haben Vorurteile gegenüber den Islamisten
Ich wär zwar auch dafür aber,......

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: san-pepelo     Datum: 02.05.10 12:33

Ich bin dafür, dass es nur Werte u. Norm gibt, denn meiner Schule gibt es ganz verschidene Religionen und es könnte sich keiner auf ein bestimmtes Thema einigen.

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: Hans     Datum: 11.01.12 10:31

Ich fänd es gut, wenn man mehr über ihre Kultur erfahren würde und zum Beispiel auch erfahren warum sie ein Kopftuch tragen. Andererseits sind wir hier in Deutschland und die Meisten interessiert es nicht, denn in der Türkei gibt es ja auch keinen Deutsch Unterricht.
Die Leute, die sich dafür interessieren können sich informieren oder mit Muslimischen Menschen reden.
Als Unterrichtsfach wäre es also nicht geeignet!

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Islam als Unterrichtsfach?

  Autor: flyingwitch     Datum: 12.08.12 03:41

nein! natürlich ist das nicht die lösung!

sondern im gegenteil: jeglicher religionsunterricht aus schulen verbannen!
ein für alle verpflichtendes fach ethik und humanismus dafür einführen. und ende.
macht endlich schluß mit diesem affentheater. nichtgläubige werden mehr und mehr diskriminiert. sonderrechte wegen religion? ja dann bitte auch wegen anti-religion! wir sind ein demokratischer staat. religionsfreiheit bitte gerne. aber nicht in schulen und öffentlichen ämtern!!
auch ich will religions - freiheit! und ich glaube ganz sicher, viele viele probleme wären da schon im ansatz gelöst. diese ewige gleichsetzung von religions-kritik, auch gerade beim judentum oder islam mit nazi-vorwürfen.. boah, ich kanns nicht mehr hören. und es entbehrt auch jeglicher realität.
also: deutschland hat nicht mehr den anspruch auf christentum als alleinige religion! die einzig logische konsequenz im zeichen von fairnes und integration: abschaffung von religion im öffentlichen leben, wie schule und beruf!

Auf diesen Beitrag antworten
 Forum-Start | Thread ein | Suchen |  << Beitrag >> 


Auf diesen Beitrag antworten
Dein Name:
Deine E-Mail-Adresse:
Betreff:

SPAM-Schutz: Bitte die
 Zeichenfolge auf dem
 Bild in das darunterliegende
 Feld eingeben.






Mediathek