Sie sprechen ja fantastisch Deutsch!

Alltagsrassismus in Deutschland

10.3.2012 | Sara Jabril | Kommentare (3) | Kommentar schreiben | Artikel drucken

"Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!" Das sagte Angela Merkel bei einer Rede vor der Jungen Union im Oktober 2010. Der Ausspruch traf auf viel Widerspruch. Fakt ist nämlich – wie immer die Integration von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen klappt: Deutschland hat mittlerweile viele Gesichter. Immer mehr Menschen kommen aus einem multikulturellen Familienumfeld, fast 16 Millionen sind es laut DeStatis (Statistisches Bundesamt) zurzeit.

Zahlreiche deutsche Jugendliche mit Migrationshintergrund müssen sich aber trotzdem damit auseinander setzen, dass sie deutsch, aber offenbar doch anders sind. Oft wird diese Auseinandersetzung durch negative Erfahrungen ausgelöst – durch Alltagsrassismus, "fremdenfeindliche" Bemerkungen. Fünf junge Deutsche und eine Engländerin erzählen von ihren Erfahrungen.

Chrissie Breinlinger-O'Reilly, 21

Als ich mit 17 in einer schicken Praxis meinem neuen Hautarzt die Hand schüttelte, ahnte ich noch nicht, dass ich erstens nach dem Verlassen des Untersuchungszimmers ihn nie wieder aufsuchen würde und dass ich zweitens mehrere Jahre lang eine belustigende Geschichte zu erzählen haben würde.

Ich zeigte ihm den Ausschlag auf meiner Haut und erzählte, dass der immer wieder im Winter auftauchte. "Tja, das ist nun mal bei Menschen Ihrer Herkunft so. Bedanken Sie sich bei Ihren Eltern. Woher kommen Sie?" Ich sagte: "Irland und Deutschland." Und er: "Das kann nicht sein. Sie haben nicht die Poren einer Europäerin. Da würde ich noch mal zu Hause nachforschen. Da stimmt was nicht. Sie gehen eher Richtung Bagdad."

Der Ausschlag ist weg. Meine Poren sind wohl immer noch nicht europäisch. Als richtig rassistisch habe ich die Situation nicht gesehen – ich dachte, dass der Arzt schon wissen wird, was er behauptet, und dass es vielleicht wirklich so ist. Geärgert hatte mich aber, dass er an dem Morgen wahrscheinlich irgendwas über den Irak gelesen hatte und dass ich für ihn äußerlich in dieses Bild passte.

Er war unglaublich arrogant. Ich hatte davor noch nie darüber nachgedacht, ob es aufgrund der Herkunft einer Person verschiedene Poren gibt.

Schayan Riaz, 22

Man hört öfters, dass Alltagsrassismus, der nur gelegentlich auftritt, niemandem schadet. Es kommt eben immer auf die Situation an. Daher kann ich die Frage, ob mir solch eine Art von alltäglich erlebtem Rassismus etwas ausmacht, nicht eindeutig beantworten.

Am typischsten und zugleich am harmlosesten erlebe ich diese Art von Rassismus beim Friseur. Wirklich jedes Mal! Ich höre immer dieselben Sachen: "Ihr habt ja Haare wie ..." Oder: "Für euch Grasköpfe braucht man ja einen Rasenmäher!" Solche Bemerkungen sind mir eigentlich relativ egal, solange die Schere oder Maschine nicht "aus Versehen" verrutscht. Im Endeffekt haben ja auch wir, wer auch immer "wir" sein mögen, das Sagen über die Höhe des Trinkgelds.

Meiner Meinung nach muss man Rassismus und Ignoranz mehr voneinander trennen. Der Satz "Sie sprechen ja fantastisch Deutsch" ist nicht rassistisch, sondern nur ignorant. Und mit Ignoranz macht man vor allem in Deutschland viele Erfahrungen.

Tenzin Sekhon, 21

Von den Ereignissen, die mich mit Rassismus in Deutschland konfrontiert haben, ist mir eins ganz besonders im Gedächtnis geblieben: Als ich volljährig wurde, musste ich mit meinem Vater zur Bank gehen, um dort Dokumente zu unterschreiben. Nachdem ich unterschrieben hatte, fragte mich die Frau nach meinem Pass, um die Identität zu überprüfen. Als ich fragte, ob ich nicht einfach meinen Personalausweis vorzeigen könnte, antwortete sie: "Ja klar! Ich habe bei Ihnen angenommen, dass Sie keinen deutschen Personalausweis besitzen."

Obwohl ich über die Jahre oft rassistische Beleidigungen erlebt habe, hat sich mir diese Geschichte besonders eingeprägt, weil sie symptomatisch für unsere Gesellschaft ist. Wüste Beschimpfungen oder Angriffe kann man immer noch als unüberlegt abtun, als etwas, das von einer kleinen Minderheit ausgeht. Doch dass ich allein aufgrund meines Namens und meines Aussehens in die Kategorie "nicht-deutsch" eingestuft werde, macht mir viel eher bewusst, dass ich von vielen Mitbürgern nicht als deutsch angesehen werde. Obwohl ich die deutsche Staatsbürgerschaft besitze.

Abdullahi Jibril, 21

Ich erinnere mich noch gut an ein Erlebnis, das ich in Frankfurt an der Oder hatte. An dem Tag saß ich in einer Tram. Als diese an einer Haltestelle hielt, hielt gerade auf der gegenüberliegenden Seite, in der entgegengesetzten Richtung, eine andere Tram. Die beiden Straßenbahnen hielten also genau nebeneinander. In der anderen Bahn saßen zwei Männer mit Glatze, die wild gestikulierten. Ihre hasserfüllten Blicke richteten sich eindeutig auf mich. Einer von ihnen hielt wiederholt seine geballte Faust in meine Richtung, der andere mimte Wörter, die ich nicht entschlüsseln konnte.

Eigentlich hat mich diese Situation nicht ernsthaft gestört. Es gibt überall ignorante, dumme Leute, die glauben, sie müssten den dicken Macker raushängen lassen. Ich glaube, die wenigsten trauen sich, mehr als doofe Bemerkungen abzulassen. Ich finde, dass man solchen Leuten keine Aufmerksamkeit schenken sollte, da sie sich sonst bestätigt fühlen würden. Wenn es allerdings doch zu handgreiflichen Situationen kommt, sieht alles schon wieder ganz anders aus.

Victor Boadum, 21

Meine Jugend in Berlin war eine glückliche, ja, regelrecht idyllische Zeit. Als junger Afrodeutscher fühlte ich mich dort rundum wohl. Mein Heimatverein Hertha BSC war damals eine stabile und erfolgreiche Fußballmannschaft, es fehlte mir nie an Spielkameraden und wir erlebten jede Menge lustige Kinderabenteuer. Mir fiel es selber kaum auf, dass ich "anders" aussah als das typische Berliner Schulkind.

Diese Naivität war ein Resultat des kunterbunten Umfeldes, in dem ich aufgewachsen bin. Viele meiner Freunde stammten aus anderen Kulturen. Deshalb war ich keineswegs speziell oder anders, ich war einfach nur Victor.

Dieses fast schon paradiesische Leben endete eines Tages abrupt. Ich machte meine erste richtige Erfahrung mit Rassismus im Alltag. Als ich in der sechsten Klasse war, spazierte ich mit einer Schulfreundin die Ragniter Allee in der Nähe des Olympiastadions entlang. Wir waren auf dem Weg zu einem Schulfest.

Eine ältere Dame führte ihren Hund Gassi. Wir versuchten, an der Dame vorbeizukommen, die unseren Minibogen um sie als Angst vor ihrem Hund missverstand. Sie sagte freundlich: Wir bräuchten keine Angst zu haben, ihr Hund belle nur, wenn er Hundekot begegne. Wir lächelten freundlich zurück und liefen weiter, als ihr Hund plötzlich anfing, zu bellen. Da erklärte uns die ältere Dame, ohne dabei mit der Wimper zu zucken, dass ihr Hund uns wohl, aufgrund unserer Hautfarbe, für Hundekot halten müsse.

Meine Schulfreundin und ich, beide afro-deutscher Herkunft, waren wie vom Blitz getroffen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich niemals auch nur einen Hauch von Rassismus mir gegenüber wahrgenommen. Der "Hundekot"-Moment änderte alles für mich. Die heile Welt, in der ich 13 Jahre lang gelebt hatte, war mit einem Mal zunichte gemacht worden. Und leider war dieses skurrile Erlebnis auch der Beginn einer ganzen Reihe von alltagsrassistischen Ereignissen in meiner Zeit in Berlin.

Nisha Thanki, 23

Zurzeit arbeite ich als Englischlehrerin in einer Schule in Wien. Ich werde immer wieder gefragt, woher ich denn komme. Als Antwort nenne ich immer die englische Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin. Daraufhin wird nach meinen Wurzeln oder nach meinen Eltern gefragt. Im schlimmsten Fall heißt es: "Aber wo kommst du ursprünglich her?"

Obwohl ich mich inzwischen an solche Szenarien gewöhnt habe, war ich doch komplett überrascht, als eine Lehrerin in der Schule zu den Kindern sagte: "Wie ihr sehen könnt, sieht sie ja nicht wie eine typische Britin aus." Und dann sollten die Kinder raten, wo ich denn "ursprünglich" herkäme. Die Antworten waren ziemlich vielfältig und reichten von verschiedenen europäischen bis zu asiatischen Ländern – alle viel exotischer als meine eigentliche Heimatstadt.

Der Kern des Problems ist, dass es nicht akzeptiert wird, dass ich mich als Britin verstehe, weil ich nicht britisch genug aussehe. Es ist ganz egal, ob ich dort geboren wurde, ob ich die Queen mag, gerne Tee trinke oder irgendein anderes Klischee erfülle. Ich bin aufgrund meines Aussehens für viele Leute einfach keine Britin. Das zeigt, finde ich, dass Rassismus noch immer ein aktuelles Problem ist, egal wie subtil er heute auch sein mag.

Sara Jabril (22) ist zurzeit Praktikantin bei fluter.de. Die gebürtige Berlinerin studiert Sozialwissenschaften an der HU Berlin.

Fotos: Privat



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Der "Interkulturelle Rat" unterstützt u.a. die "Internationalen Wochen gegen Rassismus".
Schule ohne Rassismus





Kommentare

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Was bisher geschah...

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Noch eine Sache, was ich immer sehr komisch finde. Wenn ich mit meinen freunden unterwegs bin, die zum Beispiel aus den usa oder aus polen hier zu besuch sind, dann muss ich immer feststellen, dass man zu ihnen normal spricht, während man mit mir seltsam spricht. Also die meisten sehen amerikanische oder polnische junge Männer, die blond sind und denken sich, die sehen europäisch aus (die haben ja auch ihre wurzeln in europa) ..

Ahmad | 20. Dezember 2014   03:57

Unglaublich

Ich bin 29 Jahre alt und stamme aus Frankfurt am main meine Eltern stammen beide aus Afghanistan, allerdings bin ich deutlich hellhäutiger als der Durchnittsafghane. Wie dumm Rassismus ist, habe ich früh erfahren und später von der anderen Seite, Bis ich 9 Jahre alt war, hatte ich strohblondes und später braunes Haar und heute habe ich fast schon pechschwarzes Haar als wir nach Deutschland kamen, hatte ich auf Grund meines Aussehens keine Probleme. Im Kindergarten wurde ich von den anderen als NICHT FREMD angesehen, und sie wunderten sich nur, warum ich nicht deutsch spreche. Das war sehr verwirrend für sie. irgendwann kam ich in eine Ganztagskita in Frankfurt und da hat mich der Leiter der Kita gefragt woher ich stamme, die Erzieherin sprang ein und sagte. Afghanistan. Und der Leiter lachte und sagte Aber das könne gar nicht sein, ich würde eher wie ein Jugoslawe aussehen. Fortan nannte er mich so wie ich heisse mit der Endung VIC :-) Nun ja heute sehe ich zwar auch nicht aus wie ein Afghane, aber ich habe deutliche ausländische Züge im Gesicht weshalb viele mich nach meiner Herkunft fragen, Die meisten halten mich für einen Türken und das ist das Problem. Als türkischaussehender Junger Mann wird man oft kriminalisiert und stigmatisiert, Als Uni-absolvent ärgert mich das sehr, dass die Leute teilweise mit mir reden, als würde ich nichts verstehen. Ich war eines Tages im Rewe und wollte etwas kaufen. Ich sprach natürlich perfekt deutsch und fragte,, Wo könnte ich diese Produkte wie .... in dieser Filiale finden?'' Die Kassiererin fuchtelte mit den Händen und kommunizierte mit mir mit Händen und Füssen obwohl ich doch perfekt deutsch sprach und die Sätze korrekt vorgetragen wurden. Ein weiterer fall von Alltagsrassismus ist, dass wenn ich mich in der Bahn irgendwo hinsetze, und dann irgendwann neue Leute einsteigen. Diese sich immer zu den deutschaussehenden Gästen setzen, weil sie wohl befürchten, dass von mir eine Gefahr ausgeht. Heute zum Beispiel waren 3 Sitze belegt und meine Ecke mit 4 sitzen nicht. Der Polizist der einstieg, setzte sich natürlich zu den anderen und er bat den jungen deutschaussehnden Jungen darum, platz zu machen. Ich muss leider auch feststellen, dass an meiner Diversity getränkten uni 99,9 prozent der Dozenten Biodeutsche sind. Die Mitarbeiter in den Sekretariaten etc. natürlich auch. Es sind fast immer blonde Köpfe, die einem in den Etagen entgegenkommen. Aber ganz ganz schlimm finde ich RACIAL PROFILING in frankfurt. Am Flughafen werden stets die nicht-europäisch aussehenden Menschen kontrolliert. ich hielt ein deutschsprachiges Buch in meiner Hand, hatte einen sichtbaren Umhängeteil meiner uni mit der aUFSCHRIft und trotzdem kontrollierten mich die Polizisten und sagten PASSPORT PLEASE sprechen Sie deutsch ? Aber die Gräuel gehen hier noch weiter. Bei Bewerbungen muss ich auch immer feststellen, dass bei nichtdeutschaussehnden Menschen die Wahrscheinlichkeit gering ist, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Ich hatte mich bei einer Stiftung beworben. Gemeinsam mit ein paar Kommilitonen und die biodeutschen wurden natürlich genommen. Irgendwann sah ich ein Pressebild von den Mitarbeitern bzw. Praktikanten und mich traf der schlag. Von den 20 Praktikanten waren alle 20 hellhäutig. Und da wusste ich, dass es nicht an meiner BEWERBUNG lag. Eine letzte Geschichte von Alltagsrassismus: An der Uni hatte ich ein Seminar, wo ich mit einigen Studierenden eine Arbeitsgruppe bildete. Ich traf mich paar mal mit denen und da fiel mir die negative Stimmung einer einzigen Person mir gegenüber auf. Dieses junge Mädel war mir gegenüber sehr Arrogant und hochnäsig und wir haben irgendwann mal eine Facebook-Gruppe gebildet, wo sie mich oft angegriffen hat. Ich sagte ihr, ich sei liebenswürdig und warum sie mich hasst. Sie sagte nur, dass man einige gut andere wiederum nicht gut findet . So sei es nun mal. Dann ging ich der Sache auf den Grund und stellte fest, die gute war bei der Jungen union und bezeichnete sich selber als konservativ.

Ahmad | 20. Dezember 2014   03:54

Wann ist es Alltagsrassismus?

Vielen Dank für diesen Beitrag, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Nachdenklich, weil ich reflektiert habe, ob ich(meine Eltern stammen aus Griechenland) im Alltag auch immer wieder mit Rassismus konfrontiert werde. Das Ergebnis ist nicht unerwartet und doch macht es mich traurig, dass ich nur über mein "ausländisches" Aussehen, oder die Farbe meines Ausweises definiert werden soll. Ich weiß nicht, ob ich es als Alltagsrassismus bezeichnen kann, wenn mir jemand sagt: "Man hört ja gar nicht, dass Sie Griechin sind. Sie sprechen so schön!" Bisher habe ich mich nicht bei so etwas beleidigt oder nicht akzeptiert gefühlt. Vielleicht reagiere ich nicht so sensibel wie andere, aber ich denke, dass es nichts schlimmes oder verwerfliches, anders zu sein. Und wenn anderen Menschen auffällt, dass ich "anders" oder "besonders" oder vielleicht "nicht typisch Deutsch" bin, kann ich das nur bestätigen - und ich bin stolz darauf, dass man mir meine Wurzeln ansieht. Ist es nicht zu kleinlich, dass wir uns darüber echauffieren, wenn uns jemand bittet, zu erzählen, wo unsere Wurzeln sind? Denn, mal ehrlich, die liegen nun einmal nicht in Deutschland. Ich möchte nicht falsch verstanden werden - es gab auch Situationen, in denen ich mich regelrecht bedroht gefühlt habe, nur weil meine Eltern zufällig jenseits der deutschen Grenzen geboren wurden. Ein Kommentar in einem Forum war: "Ich muss mir doch von einem Gastarbeiterkind nicht meine Gesetze erklären lassen!" Beleidigungen, z. B. jemanden als Hundekot zu bezeichnen, oder Verallgemeinerungen, wie "Ihr Grasköpfe" geht natürlich nicht und ich finde dies geht zu weit - auch ich verabscheue beleidigende Äußerungen auf´s äußerste!! Die junge Frau aus England ist ein schönes Beispiel. Sie hat keine britischen Wurzeln, das sieht man auf den ersten Blick. Wieso sollen die Menschen nicht fragen, woher Sie ihr exotisches Aussehen hat? Wenn mich ein Mensch interessiert, der besondere, nicht alltägliche Merkmale hat, ist es dann verwerflich danach zu fragen? Bin ich diskriminierend, nur weil ich jemanden mit schwarzer Hautfarbe frage, woher er seine Hautfarbe hat? Ist das kein Interesse mehr und trete ich den Menschen zu nahe? Bin ich zu lasch mit sowas? Auch wenn ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin, und ich mich mehr als Deutsche sehe, als als Griechin, so lässt sich nicht verleugnen, dass meine Vorfahren nicht Deutsch sind. Und wenn dem nicht so wäre, ist es heutzutage, wo so viele unterschiedliche Kulturen und Menschen allerlei Herkunft in Deutschland leben, tatsächlich so verwerflich? Muss ich mich als "Ausländerin" sofort angegriffen fühlen? Wie ich eingangs bereits schrieb, hat mich dieser Artikel zum nachdenken gebracht. Wie Sie jetzt merken, ist der Denkprozess noch nicht abgeschlossen.. Vielleicht bin ich, ohne es zu wollen, auch schon jemandem zu nahe getreten, nachdem ich ihn/sie nach seiner/ihrer Herkunft gefragt habe. Ich selbst halte mich für einen sehr toleranten Menschen. Heißt das nicht auch, dass ich meinen Wurzeln gegenüber tolerant sein muss?

Ana | 25. Mai 2013   20:06

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