Die 12-Jährige Mina hat das Leben wirklich mit Schmirgelpapier angefasst. Ihre Mutter wurde von den Taliban ermordet, ihr Vater ist ein Junkie, ihr Großvater senil und hilflos. Mina muss sich um den Haushalt kümmern und obendrein den Lebensunterhalt der Familie verdienen. Dazu verkauft sie für einen Hungerlohn Krimskrams auf Kabuls Straßenmärkten. Minas Schicksal ist kein Einzelfall. Regisseur Yosef Baraki erzählt im Interview, wie schwierig die Dreaharbeiten an Originalschauplätzen in Kabul waren und warum er dennoch voller Hoffnung für die Zukunft der jungen Leute in Afghanistan ist.